Posts by 120y

    Auch in Ägypten werden das eher Zastavas sein; die wurden ja dreimal so lange wie das Urmodell gebaut , nämlich bis 1979.


    Hier z. B. gleich zwei Jugo-Fiats auf einem Bild aus Kairo:


    Chaled al-Chamissis Bestseller "Im Taxi. Unterwegs in Kairo": Ägyptens Kultur auf vier Rädern - Qantara.de
    Er gilt als der neue Literaturstar aus der arabischen Welt: der ägyptische Autor Chaled al-Chamissi. Seine Texte über die Revolution drucken auch große…
    de.qantara.de

    Danke für die Vorstellung dieser hübschen Familienlimousine, die früher auch in Deutschland zum Straßenbild gehörte. Dort habe ich aber lange keinen mehr gesehen (Zuletzt - es folgt unnützes Wissen! - erinnere ich mich an den Fiat 1500 der Rechtsanwältin Dr. Elisabeth Meierkord, mit dem sie noch in den 80er Jahren in Ostwestfalen unterwegs war. Grund: der Wagen trug noch das WD-Kennzeichen des Altkreises Wiedenbrück - jetzt GT/Gütersloh. Die Anwältin bekämpfte die Gebietsreform und ist im Jahre 1979 beim Bundesverfassungsgericht im Jahre 1979 mit dem Begehren, Rheda-Wiedenbrück müsse Wiedenbrück-Rheda heißen, gescheitert).

    Am ehesten stößt heute man noch in Ex-Jugoslawien auf die Zastava-Variante.

    Als Kind hatte ich in 1:43 einen FIAT 1300/1500 familiare (Polistil? Mebetoys? Minialuxe?) mit zu öffnender Heckklappe.

    Um 1994 habe ich mal im Schaufenster eines Pariser Trödlers ein Modell der Limousine im Maßstab von ca. 1:10 bewundert, das über DM 1.000,- kosten sollte.

    Die Form scheint mir recht gut getroffen. Das Rücklicht wird hoffentlich nachgeliefert ...

    Ich bin mit den Autos durchaus vertraut, da in meiner Heimatregion britische Soldaten stationiert waren.

    Was den optischen Eindruck sehr stark beeinträchtigt, sind diese viel zu üppigen Fensterumrandungen.

    Cult Scale hat großartige Vorbilder, aber angesichts des Preises, der es schon schwer macht, ein geschlossenes Modell zu erwerben, möchte ich dann auch keine weiteren Kompromisse akzeptieren.

    Tolles Auto, die richtige Farbe und ein detailgenauer Innenraum ... und trotzdem bin ich froh, das Modell nicht bestellt zu haben. Das Original ist straff und sehnig gestylt - die Umsetzung von Laudo bananenförmig (besonders gut zu sehen auf den beiden letzten Fotos). Die Rückleuchten wirken zu punktförmig, und vor allem geht diese silberne Umrandung des hinteren Seitenfensters gar nicht. Insgesamt sind die Fensterrahmen schlecht eingepaßt. Die Windschutzscheibenkante müßte oben höher sein als die Seitenfenster und nicht niedriger. Schade, daß Laudo seinen extrem attraktiven Vorbildern immer wieder Formfehler andichtet.

    Ich kann nur hoffen, daß mich meine beiden hoffentlich in Kürze eintreffenden Laudo-Bestellungen (Fiat 850 Spider und 130 Coupé) nicht enttäuschen werden.

    Durchbrochene Gitter - tja, was soll ich sagen... Hier durchbrochene Gitter, dort andere Scharniere, hier mehr verschiedene Felgen, dort fotogeätzte Bremsscheiben, hier mehr Heißfolienprägung, dort detailiertere Motoren, hier detailiertere Unterboden, dort... Jedes für sich betrachtet sicher kein sehr großer ( finanzieller ) Aufwand, aber die Summe würde es machen. Wir wollen unbedingt attraktive, formkorrekte Produkte zu einem Preis anbieten, den "man" sich leisten kann. Dies können wir aber nur in einem bestimmten Rahmen. Verlassen wir diesen, verlassen wir auch das Preissegment, in dem wir uns bewegen. Und das nur, bitte nicht falsch verstehen, um einige Freaks glücklich zu machen. Ich bitte also um Verständnis, dass wir hier auf unserem eingeschlagenen Entwicklungspfad bleiben.

    Genauso sehe ich das auch. NOREV liefert bei den neueren All-Open-Modellen aus meiner Sicht (also so wie ich draufschaue und was mir wichtig ist und wofür ich eine höhere zweistellige Summe hinzulegen bereit bin) eigentlich das, was vor einem Jahrzehnt AutoArt noch konnte. Immer wieder große Klasse.

    Was mich aber bei den geschlossenen Modellen stört: macht doch bitte Gurte rein bei den Autos, die sie nun einmal in Serie hatten (also z. B. beim Simca 1100 ti). Das brauchen keine echten Textilbänder sein, da reicht Plastik. Sieht sonst so kahl aus, besonders bei den Franzosen, die bei den Statikgurten immer diese dicken "Pakete" an der B-Säule hatten, wo mehrfach übereinanderliegendes Gurtmaterial beim Aufprall nachgeben sollte.

    Der ARO wurde Ende der 70er Jahre auch in der Bundesrepublik angeboten, allerdings mit nicht gerade überwältigendem Erfolg. Ich erinnere mich an den Vorführwagen beim Ex-Opel-Händler an der Herzebrocker Straße in Rheda-Wiedenbrück.


    In Rumänien sieht man sie auf dem Lande auch heutzutage immer mal wieder.

    Ich hatte mir den MB 406 Postwagen von Siku gewünscht, mit dem dieser Thread hier begonnen wurde. Bekam aber diesen Transit mit Posthorn und war etwas enttäuscht (verwöhntes Balg! ;) )

    Es muß zum 5. oder 6. Geburtstag gewesen sein, als ich mir aus dem Dinky- oder Corgi-Katalog einen Autotransporter mit sechs Pkws gewünscht hatte (ist wohl, sowas gab es früher auch schon, nie wirklich gebaut worden). Jedenfalls habe ich dann von meiner Patentante einen bunten und sandkastengeeigneten Autotransporter aus Hartplastik mit vier Autos bekommen, Maßstab etwa 1:14.

    Feines Modell mit genialen, gut gearbeiteten Modifizierungen (auch wenn ich persönlich dem Escort II niemals viel abgewinnen konnte). Ist die Automatik (also der Hebel) ein Umbau?

    Was beim Modell etwas stört, ist der Versatz zwischen der unteren Fensterleiste von Tür- und hinterem Seitenfenster. Wüßte aber auch nicht, wie man das hinbekommen könnte.

    "Ohne KAT" ist klar; das ging erst ab 1986 los.

    Die Gurt-Nachrüstung ist allerdings nicht stringent: hinten gibt es 3-Punkt- und vorne nur Beckengurte? Sicher sind die korrekten 3-Punkt-Gurte an der B-Säule oben schwer zu befestigen, aber an sich müßte der natürlich solche Gurte haben. Beckengurte vorn waren seinerzeit nur noch in Holland erlaubt (die italienischen Zappelphilipps mal weggelassen), die Fahrzeuge wurden aber trotzdem außer beim geizigen VW-Konzern stets als 3-Punkter ausgeliefert.

    Der gelbliche Beigeton sieht mir nicht nach Originalfarbe aus, ansonsten top!

    Wenn ich mich recht erinnere (alle Modelle momentan verpackt), im Grundsatz dasselbe Modell wie vor 20 Jahren (habe es in fjordblau).

    Wenn man ganz genau hinsieht, dann "kippt" die Dachlinie etwas nach hinten.

    Ich gestehe, mir den Cortina seinerzeit weniger wegen seiner Lotus-Historie, sondern als Kindheitserinnerung gekauft zu haben. Bei uns in Ostwestfalen waren viele Briten stationiert, die einen Cortina fuhren. Er sah dem 12m P4 meiner Eltern auch ein bißchen ähnlich.

    Ein Hingucker waren für mich immer diese Rücklichter. Es gab früher so Zuckerbonbons mit etwa 2,5 cm Durchmesser, die auch so bunt aufgeteilt waren.