Posts by 44CMN

    Bei der Giulia Super komme ich auch ins Grübeln, mir gefällt zwar die "alte" Giulia besser, aber neben der Minichamps Jule würde der super passen...

    Vor allem die Stahlfelgen sind ein Traum....

    Danke Dir, dass du mich hier nicht alleine lässt :kichern: Die 1:43er stelle ich noch zurück, habe da auch einige :winken:

    Den Maisto hatte ich früher in grün, finde den bis auf die zu kleinen Scheinwerfer formal gar nicht so schlecht im Kontext der Zeit. Gegenüber dem Solido hatte er den großen Vorteil, dass auch die Hauben zu öffnen waren. Der Maisto ist im Übrigen ein 51er Baujahr, wie der Schuco-Resiner auch, erkennbar an den sogenannten "Rheumaklappen".

    Neben dem 1949er Standart-Käfer von AutoArt gibt es auch das passende Export-Modell, diesmal von Minichamps.


    - Maßstab: 1:18

    - Hersteller des Modellautos: Minichamps

    - Marke des Vorbildes: Volkswagen


    Minichamps hat sich das sogenannte Export-Modell zum Vorbild genommen, eine gegenüber dem Standardkäfer 1949 neu eingeführte zusätzlich Version, die es in schöneren und helleren Farben gab und reichlich Chromschmuck trug, so erhielt der vorher trist schwarze oder graue Käfer nun verchromte stärkere Stoßstangen, Lampenzierringe, Chromleisten auf der Haube und den Seitenteilen sowie verchomte Radkappen. Auch innen war der Export freundlicher, die Schalter, das Lenkrad und die Armatureneinsätze waren in elfenbeinfarbe gefasst, die Polster waren hochwertiger und hinten gab es, zumindest im Jahr 1949, die sogenannten Schlummerrollen ;)


    Die Hupe vorn verschwand unter einen runden Ziergitter, und damit es optisch stimmig wurde, erhielt der rechte Kotflügel ebenfalls ein solches Gitter. Die Verkaufszahlen des Export zogen unwahrscheinlich an, so dass die Standard-Käfer in der Folge fast nur noch von Behörden geordert wurden.


    Wie gesagt hat Minichamps bei dem Brezelkäfer alles richtig gemacht, nur an einer einzigen Stelle wird der Nachteil von Resine deutlich: beim Blick durch das Brezelfenster erkennt man die Wandstärke der Karosserie, das lässt sich aber nicht anders realisieren.


    Insgesamt finde ich noch immer, dass der AutoArt der bessere Käfer ist, aber der AutoArt hat nur leider den Nachteil, dass er nicht lieferbar ist. Ich denke jedenfalls, dass die Aussicht auf den AA durch das Erscheinen des Minichamps nicht besser geworden ist, preislich wären die beiden gar nicht soweit auseinander.


    Aber nun genug der Rede, hier ein paar Eindrücke :winken:


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    Blick in den Innenraum


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    Die Schlummerrollen :kichern:


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    Schöne Radkappen mit vorbildgerecht farbig ausgelegtem VW-Zeichen


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    Das Thema des "Erfinders" des Käfers ist ja schon seit langer Zeit nicht unumstritten, wobei da neben vielen Fakten auch Dinge wie Neid und dergleichen eine Rolle spielen dürften, aus Hans Ledwinka werde ja einige Ideen zum Käfer zugeschrieben. Ferdinand Porsche war aber sicherlich derjenige, der die EInzeleteile zusammengetragen und das ganze daraus entwickelt, manchmal hat man auch den Eindruck, dass es politisch heuet gewollt ist, Persönlichkeiten, die unter Hitler Anerkennung erfahren haben, selbige heute abzusprechen...

    Ja, die Brezelkäfer waren eine ganze Weile im Maßstab 1:18 eher selten, von den einfachen Solido, der ja mehr ein 1:17er war und dem Maisto mal abgesehen.


    Nachdem Autoart den Ovali gebracht hat, wurden auch die 43er und 49er Brezeln angekündigt, zeitgleich kamen der Welly-Brezel und der Minichamps-Resine-Käfer raus. Das war wohl der Grund, das Autoart seine Brezeln gecancelt hat. Auch das Handmuster des 49er Standart wurde mir damals überlassen, hier nun zweite AutoArt-Brezelkäfer.


    Ohne viel Worte, dafür umso mehr Bilder :kichern:


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    Wie zuvor bereits beschrieben, entspricht der Käfer noch nicht dem endgültigen Serienstand, so hat er noch vom Ovali die ovalen Hupenziergitter, die der Standard-Käfer gar nicht hatte, die zusätzlich montierten Blinkleuchten sind dem Vorbild des Modells geschuldet und die hinteren Rückleuchten sind noch ein wenig groß. Innen ist nur das alte VW-Zeichen im Armaturenbrett fehl am Platze, dieses KDF-Logo gab es nach dem Krieg nicht mehr.

    Wie angekündigt, folgt nun der VW Kübelwagen Typ 82, natürlich ist das Modell, wie im jeweiligen Thread angesprochen, aufgrund der Historie nicht ganz unbefangen, aus technischer Sicht aber sehr interessant. Außerdem ist es ja eine Ironie der Geschichte, dass ausgerechnet das von Hitler propagierte Volksauto das deutsche Wirtschaftswunder nach dem Krieg mit begründete und maßgeblich daran Anteil hatte.


    Aber zunächst der Kübelwagen.


    - Maßstab: 1:18

    - Hersteller des Modellautos: Minichamps

    - Marke des Vorbildes: Volkswagen


    Der Kübelwagen Typ 82 wurde von Professor Porsche aus dem VW Typ 62, einer Geländeversion des KDF-Wagens entwickelt und basierte technisch auf diesem. Im Gegensatz zu allen anderen Herstellern der damaligen Zeit setzte Porsche nicht auf Allradantrieb und schwere Motoren, er ging den gegenteiligen Weg und konnte das Beschaffungsamt der Wehrmacht davon überzeugen, dass ein leichtes und luftgekühltes Fahrzeug im Gelände besser zu fahren war.


    Der Kübel hatte damals noch den 985ccm Motor mit 24 PS-Leistung, ein Vorgelege an der Hinterachse, ähnlich wie eine Portalachse, was zum einen die Bodenfreiheit erheblich erhöhte, zum anderen die Antriebsuntersetzung reduzierte. Dies war von der Wehrmacht gefordert, da das Fahrzeug so „kriechen“ konnte. Durch die extreme Leichtbauweise, die hohe Bodenfreiheit und eben das Vorgelege konnte auf einen schweren und komplizierten Allradantrieb verzichtet werden.


    Beim Schwimmwagen Typ 166 und dem sogenannten Kommandeurswagen Typ 83E hat man dennoch einen zuschaltbaren Allradantrieb verwirklicht.

    Die Serienproduktion des VW-Kübels lief im Sommer 1940 an, wobei die Karosserien bei Ambi-Budd in Berlin gefertigt und die Fahrzeuge in Wolfsburg montiert wurden und vom (damals noch sehr langsam laufenden) Band kamen.

    Dass der Kübel schnell eine weite Verbreitung erfuhr, verdankte er dem Aufbau des Deutschen Afrikakorps, was im Frühjahr 1941 unter dem späteren Feldmarschall Rommel aufgestellt wurde, um die vor den Briten bis Tunis zurückgedrängten italienischen Truppen auf dem nordafrikanischen Kriegsschauplatz zu unterstützen. Rommel war überzeugt von dem leichten und luftgekühlten VW, später fand er Verbreitung an sämtlichen Fronten. Insgesamt wurden rund 55.000 Kübelwagen in allerlei Sondermodellen gefertigt, auch nach dem Krieg wurden die übrig gebliebenen Kübel gerne von Behörden, aber auch von Landwirten übernommen, da diese die erhöhte Zugkraft des VWs schätzten. Den Bestand freilich reduzierte man so nochmals, die Kübel wurden schlicht und ergreifend verheizt, entsprechend rar ist das Original.


    Minichamps hat den Kübelwagen in zwei Versionen in 1:18 umgesetzt, zum einen in der feldgrauen Standartversion und zum anderen in der sandgelben „Afrika“-Version mit den typischen Ballon-Sandreifen auf Kronprinzfelgen. Das Fahrzeug ist dem „Otto“ genannten Kübelwagen nachempfunden, der von dem Fliegerass Hans-Joachim Marseille gefahren wurden.


    Das Modell selbst ist sehr leicht, aber fein umgesetzt, alle vier Türen öffnen, ebenso die Motorhaube, die Windschutzscheibe lässt sich abklappen. Notek-Tarnscheinwerfer, Kolonnenrücklicht, Kanister und Gewehrhalter, an alles wurde gedacht.


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    Und hier eines der wenigen Originalbilder

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    Quelle: Bundesarchiv


    Und in wehrmachtsgrau der Division Großdeutschland.


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    Und auch hier das Original. Quelle: Bundesarchiv

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    Und dann folgt der KdF-Wagen :winken:

    Mein allerliebstes Modell.


    Vorweg zur Modellinfo: Ich wurde von AutoArt angesprochen, ob ich mir die Handmuster der beiden Brezeln anschauen und beurteilen könne, sie würden dann mir dann eines der Muster oder bei Serienanlauf ein Modell zur Verfügung stellen... Da war das Muster vom 43er meine erste Wahl :)


    Nachdem ich dann sämtliche Bilder und Details gesichtet und verglichen und eine Stellungnahme gefertigt hatte, haben sie mir kurz vor Weihnachten beide zugeschickt :freuen: Da war Weihnachten tatsächlich einige Tage früher für einen alten Käfernarr :pfeifen:


    Der Käfer ist eines der Autos meinerr Kindheit und noch heute eines meiner liebsten Fahrzeuge.


    Der Käfer wurde ja - das zur Erinnerung - ab März 1941 im Volkswagenwerk Wolfsburg serienmäßig gebaut, wobei man von Serienfertigung kaum sprechen kann, insgesamt wurden werden des Krieges 620 zivile Käfer gebaut... Alle übrigen rund 62.000 Fahrzeuge waren Kübel-, Schwimm- und Kommandeurswagen, die vollmundig vor dem Krieg propagierten Volkswagen kamen auch nicht unters Volk, sondern wurden innerhalb der KDF-Organisation und an Parteifunktionäre verteilt.


    Auch Professor Porsche hat einen solchen Käfer gefahren. Porsche hatte 1932 zunächst für Zündapp einen Kleinwagen, der als erster Käfer-Vorläufer gilt, entwickelt, damals noch mit 5-Zylinder-Sternmotor, dann 1934 einen weiteren Wagen mit 4-Zylinder-Boxer für NSU, von dem 3 Prototypen entstanden, von denen einer die Wirren des Krieges überlebt hat und heute bei VW in der Werkssammlung steht.


    Dann wurden im staatlichen Auftrag zunächst die V1 und V2 bei Porsche, damals noch Porsche GmbH, im Anwesen im Feuerbacher Weg 48-50 in Stuttgart gebaut, ein Jahr später folgte die Serie V3. Heute gar nicht mehr denkbar...


    1937 wurde schließlich die VW 30 Serie bei Daimler-Benz gebaut und harten Tests unterzogen. 1938 und 1939 schließlich kamen die VW38 und VW 39, die teilweise auch bei Daimler und die Karrossen bei Reutter gefertigt wurden, die entsprachen schon dem Serienzustand des späteren KDF-Wagens, nun erstmals auch mit dem berühmten Brezelfenster hinten... Dies waren noch "Porsche", drei Stück existieren davon noch, der 3803 und das Cabrio im VW Werksmuseum und der mittlerweile toll restaurierte VW 3806 bei der Familie Grundmann in Hessisch-Oldendorf, die den Prototypen-Käfer als Wrack aus Litauen hergschafft haben...


    Auf den KDF-Wagen konnte man seinerzeit mittels Sparsystem mit mindestens 5RM in der Woche sparen, so dass der Kaufpres von 990,- RM von jedem Arbeiter erzielt werden konnte. Betriebswirtschaftliche wäre der Kaufpreis aber nur möglich gewesen, wenn man mindestens 600 bis 700.000 Fahrzeuge produziert hätte, Zahlen, die erst in den goldenen 50igern erreicht werden konnten.


    Im März 1941 begann die Produktion des Käfers, ab 1943 erhielt er den in den Schwimmwagen erprobten größeren 1131ccm Motor, zuvor waren es nur 985ccm.


    Aber genug der Worte, hier sind die Bilder


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    Ja, den KdF-Wagen gibt es als Modell und zwar von Autoart, der Nachteil ist, dass das Modell ein Einzelstück geblieben ist...


    Aber zunächst bleiben wir beim V3, den gibt es ja auch in 1:18 von BoS.


    - Maßstab: 1:18

    - Hersteller des Modellautos: BoS

    - Marke des Vorbildes: Dr. Ing. h.c. F. Porsche G.m.b.H.


    Bei meinem Neuzugang handelt es sich um ein sehr rares Vorbild, einem der ganz frühen Käfer Prototypen. Dazu muss man etwas weiter in der "Ur"-Geschichte des Käfers kramen: Professor Porsche, der sich im April 1931 mit seinem Ingenieurbüro selbständig gemacht hatte, bekam zunächst von Zündapp den Auftrag, einen PKW zu entwickeln, man wollte von den Motorrädern weg hin zu richtigen Autos. Es entstand der Porsche Typ 12, ein Fahrzeug, dass schon eine gewisse Ähnlichkeit hinsichtlich der technischen Ausrichtung (bis auf den Boxermotor, es gab hier einen Fünfzylinder-Sternmotor) und auch der Form mit dem Käfer hatte. Drei Prototypen wurden gebaut, aber bei Zündapp bakm man kalte Füße.


    Das nächste Projekt war der als Mittelklassewagen Porsche Typ32 für NSU, die ebenfalls weg von den Krädern wollten. Auch hier entstanden drei Prototypen, wovon noch ein einziger erhalten geblieben ist. Der NSU hatt auch schon einen Gegenläufermotor, es kam aber auch hier nicht zu einer Serienfertigung.


    Nach der Machtübernahme Adolf Hitlers 1933 schrieb sich der Staat die Massenmotorisierung auf die Fahnen, es wurde der Reichsverband der Automobilindustrie ins Leben gerufen, der den Volkswagen auf den Weg bringen sollte.


    1934 erhielt Prof. Porsche den Auftrag, ein solches Fahrzeug zu entwickeln, er legte ein ausfühliches Exposé vor, wie er sich dieses vorstellte und profitierte dabei von den Erfahrungen mit den Typen 12 und 32.


    Ab 1935 gab es dann die ersten fahrbaren Muster, nämlich zunächst zwei Vorserienwagen, den V1 als Limousine und den V2 als Cabrio, letzterer wurde immer wieder der Entwicklung angepasst und war schließlich auch das einizige Cabrio der VW30 Serie 1937.


    Man experimentierte hier noch mit gemischten Holz-Stahlbauweisen und verschiedenen Motoren, so mit Doppelkolben-Boxer, Zweizylinder-Boxer, Drehschiebermotoren und vielem mehr, erst 1936 entwickelte der Ingenieur Franz Xaver Reimspiess quasi über Nacht den Vierzylinder-Boxermotor. Auch das heute noch bekannte VW-Zeichen geht übrigens auf ihn zurück.:sehrgut:


    1936 baute Porsche drei weitere Versuchswagen, den VW V3/1, der die reguläre Zulassung IIIA-34992 erhielt, er ist zu erkennen an den fehlenden Radkappen. Dieses Fahrzeug ist Vorbild des Modells von BoS.


    VW V3/2 hatte drei unterschiedliche Erprobungskennzeichen, die roten

    Nummern IIIA-0426, IIIA-0427 und IIIIA-0428 sowie zum Schluss die reguläre Zulassung IIIA-37010, und wurde als letzter der drei Wagen fertig, da es Schwierigkeiten mit dem Motor gab.


    Der VW V3/3 schließlich war der einzige mit Ganzstahlchassis und hatte schon in die Kotflügel integrierte Scheinwerfer, der VW V3/2 verunfallte und wurde verschrottet, VW V3/1 hatte ebenfalls einen Frontschaden und erhielt später auch die neuen Scheinwerfer in den Kotflügeln. Stoßstangen hatten diese Frühkäfer noch nicht, auch kein richtiges Rückfenster.


    Der V3/3 war im Übrigen der erste mit dem Reimspiess-Motor.


    Das Problem an den frühen Käfern ist, dass es nur noch einige wenige Bilder gibt, VW selbst hat zwischenzeitlich ein heute in der Autostadt stehenden Nachbau kriiert, an dem sich BoS weitgehend orientiert hat.


    Wer mehr zu der Frühgeschichte wissen will, dem sei das Buch von Chris Barber "Der Käfer - Ferdinand Porsche und die Entwicklung des Volkswagens", erschienen bei Delius Klasing, empfohlen :winken:


    Hierbei hat man aber offenbar auch bei VW sich nicht ganz genau an die Vorlagen gehalten, so ist das obere Teil der vorderen Haube waagerecht, was ich auf den alten Bildern so nicht bestätigt finde. Ebesno erscheint die Scheibe vorn zu groß und der unter Heckabschluss zu gerade... :keineahnung:


    Schlimmer ist es dann noch bei dem VW30, dem blauen Prototypen, den Wolfsburg nachgebaut hat, bei dem passt die ganze Form nicht.


    Darüber hinaus hat man aber auch noch einen Modellmix vorgenommen. VW und BoS haben im Grunde das Modell VW3/1 in seinem frühen Zustand nachgebaut, jedoch wurde dabei das Heck des VW V3/2 verwendet, zu erkennen an der anderen Gestaltung der Lüftungsschlitze im Heck.


    V3/1 hatte eine Motorhaube mit 8 Lüftungschlitzen, die eine Herz-Form bilden, V3/2 dagegen hatte eine Motorhaube mit mit 10 Lüftungschlitzen, die eine ovale Form bildeten und so auch von VW und BoS übernommen wurde.


    Eigentlich schade, dass solche Mängel überhaupt auftreten. Aber das Modell an sich hat BoS sehr schön mit einer satt glänzenden schwarzen Lackierung nachgebaut, damit könnten sie durchaus recht haben, denn es weiß heute niemand mehr, welche Farben die Käfer-Prototypen hatten. Dunkel waren sie, vielleicht auch grau, wie das zweite BoS-Modell (welches aber ein Kennzeichen der späteren VW 30-Serie trägt), so knallig rot wie das Modell im VW-Museum dürfte das Original jedenfalls nicht gewesen sein.


    Trotz der durchaus vorhandenen Defizite war für mich als Käfer-Narr klar, dass der V3 früher oder später in meine Sammlung kommt, einziges Hemmnis war in der Tat der Preis, dieser ist von zunächst 99 zwischenzeitlich auf 149 € angehoben worden :öhm: Und das steht für mich einfach nichtin einem vernünftigen Verhältnis zu dem Modell, aber Christoph "Hessebembel" hat einen V3 beim Lagerverkauf von MCW für ganze 35 € aufgetan, da konnte ich natürlich nicht nein sagen. Danke an Christoph nochmal an dieser Stelle :winken:


    Aber nun, nach viel Text, die Bilder :cool:


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    Das ist grundsätzlich richtig, Christoph, bei den beiden Minichamps kann man aber den Einsatzort tatsächlich nachvollziehen, da beide Fahrzeuge originalen nachempfunden sind, der Afrika Kübel wurde von dem Jagdflieger Hans-Joachim Marseille gefahren, der graue wurde bei dem Russland-Feldzug eingesetzt, es existiert sogar ein Bild von dem Kübel


    Quelle: Bundesarchiv Koblenz

    Kürzlich hatten wir ja mal wieder das Thema, welch schöne Modelle Minichamps einst so gefertigt hat, eines der herausragenden Modelle ist daber der VW Kübelwagen, den ich hier in der Afrika-Variante ja schonmal vorgestellt hatte, nun habe ich durch einen rechtzeitigen Klick bei Ebay auf die im Russlandfeldzug genutzte wehrmachtsgraue Variante auftreiben können, die wird im allgemeinen preislich noch über dem sandgelben des DAK gehandelt. Wie so oft, zahlt sich das Warten aus, für unter hundert Euro ist er zu mir gewandert :winken:


    Zur Geschichte des Kübelwagens hatte ich in meiner oben verlinkten Vorstellung ja schon einiges geschrieben, daher soll es hier nur auf die Bilder beschränkt sein. Viel Spaß :cool: