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Alt 09.06.2019, 00:41   #701   nach oben
Benji
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@CMR! Mach bei Gelegenheit mal Bilder von deinem bearbeitetem 94T. Ich finde auch das Minichamps in letzter Zeit mit ihren Resin F1 gute Arbeit (mal abgesehen von den Mängeln die Du gefunden hast)macht! Der einzige Nachteil für mich der Dilettante Preisunterschied zu den Spark Modellen!
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Alt 10.06.2019, 19:55   #702   nach oben
CMR
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Anbei mal 3 Bilder, auf denen man sehen kann, daß die Felge der Vorderreifen zu breit ist. Ebenso sehen die Reifen aus, als hätten Sie Luft verloren. Das Verhältnis Höhe der Felgen zu den Reifen passt auch nicht. Der Pirelli Schriftzug ging gerade so drauf.
Evtl. ist da bei der Herstellung des Gummis etwas schiefgegangen?
Die Innenseite der Felge habe ich noch schwarz bemalt damit es nicht so auffält.

Ansonsten ist das Modell sehr gut gelungen. Die JPS Decals bringe ich an wenn ich mehr Zeit habe.





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Alt 11.06.2019, 20:43   #703   nach oben
Benji
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Also wenn ich mir den 94T in der Minichamps Homepage mal so ansehe, sieht er genauso aus wie deiner! Da hättest Du ja auch, die viel zu kleinen Reifen sehen können!
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Alt 12.06.2019, 18:23   #704   nach oben
Lotus Fan 76
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Hallo!
Ich hatte mich auch auf die Version mit dem großen Heckflügel gefreut...
Trotzdem kann ich im großen und ganzen damit leben,
so habe ich Elio de Angelis mit den kleinen Flügel, und werde meinen Tameo-Mansell mit einen großen Flügel versehen...
Woher ich den nehme, weiß ich allerdings selbst noch nicht...

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Alt 12.06.2019, 20:12   #705   nach oben
CMR
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Zitat:
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Also wenn ich mir den 94T in der Minichamps Homepage mal so ansehe, sieht er genauso aus wie deiner! Da hättest Du ja auch, die viel zu kleinen Reifen sehen können!
Ich hatte den Lotus vorbestellt und da war auf der Homepage leider nur die Beschreibung, die leider falsch ist und ein Foto vom GP in Silverstone mit dem großen Heckflügel und mit der Lorbeerkranzwerbung zu sehen. Da konnte man leider noch nicht sehen, daß bei den Vorderrädern was schief gegangen ist.
Aber zurückgeben werde ich den nicht.


Zitat:
Zitat von Lotus Fan 76 Beitrag anzeigen
Hallo!
Ich hatte mich auch auf die Version mit dem großen Heckflügel gefreut...
Trotzdem kann ich im großen und ganzen damit leben,
so habe ich Elio de Angelis mit den kleinen Flügel, und werde meinen Tameo-Mansell mit einen großen Flügel versehen...
Woher ich den nehme, weiß ich allerdings selbst noch nicht...
Das Tameo-Modell sieht auch sehr schön aus. Auf jeden Fall sind die Vorderräder deutlich besser.
Wenn ich zuviel Geld und Langeweile hätte, würde ich mir den Tameo-Modellsatz holen und die Vorderräder an das Minichampsmodell machen.
Ich habe mir vom Tameo-Modell mal einen Decalsatz vom GP von Europa mit den Lorbeerkränzen und den Renaulschriftzügen bestellt. Wenn das Gold farblich zu den Decals von Minichamps passt wird mein Modell wohl den GP von Europa in Brands Hatch darstellen.
Wie alt ist denn dein Tameo-Lotus? Das ist das beste Bild, was ich von einem Tameo-Lotus 94T bisher gesehen habe. Bei vielen Bilden im Internet scheinen die Decals sich wieder teilweise zu lösen, was nicht schön aussieht.

Es scheint von Fa. Jarmark einen Lotus 94T mit großen Heckflügel zu geben in 1:43. Ob das ein Bausatz ist oder nicht, habe ich nicht herausfinden können.

Geändert von CMR (12.06.2019 um 20:37 Uhr)
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Alt 12.06.2019, 21:54   #706   nach oben
Benji
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Ah,okay! Also von meiner Seite aus, auch wenn es nichts gebrachte hätte! Ich hätte zumindest einen, von Minichamps Rund gemacht für so eine Kunden verars...!
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Alt 13.06.2019, 14:07   #707   nach oben
Gulf_LM
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Ähm, nix für ungut... aber wird das hier nicht etwas arg OT in dem schönen F1 History Thread?
Das passt eher in einen seperaten "MC F1 1:43 Modelle" oder besser gleich "MC Lotus 94" Vorstellungs-Thread.

Der flow geht sonst stark verloren.
Aber das muss Engineer oder das Mod Team etscheiden.
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Alt 14.06.2019, 00:16   #708   nach oben
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MINICHAMPS-Modell / Lotus 94T / Elio de Angelis / Training GP Europa 1983

Da klinke ich mich doch gleich mal ein...
...und um die Problematik des Lotus 94T von MINICHAMPS nun endlich mal etwas zu entschärfen,
hier mein "mit viel Liebe" in Bild gesetzter "Black Beauty" von Elio de Angelis



Die Version von PMA ist von der Modellbezeichnung natürlich verkehrt -
mit der "Tabakversion" des Lotus fuhren Elio und Nigel unter anderem beim
"Großen Preis von Europa" in Brands Hatch...um jetzt mal im United Kingdom zu bleiben.



In der Tat ist das Verhältnis von Felge und Reifen der Vorderradaufhängung nicht so perfekt von PMA umgesetzt worden,
aber ein leichtes Überstehen hatte die Felge auch beim Original -
ich habe mal ein paar Bilder aus meinem Archiv abfotografiert (sorry für die Qualität, aber unter den scanner passte das Buch nicht..)
Also ich kann mit der Umsetzung von MINICHAMPS eigentlich leben...





(Bildquelle: "Black & Gold" / Johnny Tipler)


Geändert von Engineer (14.06.2019 um 00:46 Uhr)
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Alt 14.06.2019, 10:42   #709   nach oben
Pit
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Hallo liebes Forum,

mein erster Beitrag hier und gleich zu meinem Lieblingsthema LOTUS.

Aufgrund verschiedener Details habe auch ich die PMA 94Ts als Versionen beim "GP Europe" in Brands Hatch erkannt.

Krass find ich, dass die De Angelis Version praktisch schon ab dem ersten Verkaufstag ausverkauft ist.

Danke auch von meiner Seite an den Engineer für diesen Thread (deswegen habe ich mich hier angemeldet)

Gruß
Pit
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Alt 14.06.2019, 21:54   #710   nach oben
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Hallo Pit -
willkommen hier im Forum und danke für deinen Besuch hier in meinem thread...

Hoffe, auch von dir einige Bilder deiner Lieblings - F1 Modelle in 1:43 hier mal zu finden -
zumindest was das favorisierte Rennteam betrifft, haben wir die gleiche Wellenlänge !

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Alt 14.06.2019, 22:32   #711   nach oben
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Nigel Mansell / Rio de Janeiro '82 :
"...das härteste Rennen meines Lebens !"



SPARK-Modell / Lotus 91 / Nigel Mansell - GP Brasilien 1982

Der neue und zugleich auch alte Sponsor "Imperial Tobacco Group" (John Player Special) ermöglicht Anfang 1982 mit einer Erhöhung des Sponsorbudgets
endlich die Konstruktion eines neuen Rennwagens im Hause Colin Chapman.

Der Lotus 91 von Nigel Mansell und Elio de Angelis wird von Chapman in Zusammenarbeit mit Martin Ogilvie und Tony Rudd entworfen bzw. gebaut
und ist das zweite Formel-1-Fahrzeug nach dem McLaren MP4-1, welches komplett aus Kohlefaser hergestellt wird.

Das Auto ist dennoch in vielerlei Hinsicht das letzte seiner Art:
1982 darf der Ground-Effect von Lotus noch genutzt werden, aber ab 1983 wird dies verboten sein.
Im Heck des Rennwagens arbeitet zum letzten Male der betagte Ford Cosworth DFV-Motor mit seinen 8 Zylindern und rund 490 PS.
Dieses Antriebsaggregat wird mittlerweile seit 16 Jahren im F1-Zirkus verwendet und bisher sind fast 400 Exemplare von der Ford-Rennabteilung produziert worden -
152 GP-Siege stehen in den Geschichtsbüchern und 12 Weltmeisterschaften wurden eingefahren !

Die vorgeschriebenen 580 Kilogramm Gesamtgewicht werden beim Lotus 91 allerdings zu Beginn der Saison 1982 nur mit einer interessanten "Spritzwasserkühlung"
der neuen Kohlefaserbremsen erreicht.
Der ca. 25 Liter Wasser fassender Tank in einem der seitlichen Chassis-Profile wird kurzerhand in der Aufwärmrunde abgepumpt
und die Turbo- und Zwölfzylinder-Sauger haben mit ihren Gewichtsproblemen das Nachsehen !

Dieser Bypass wird dann aber kurz nach Beginn der europäischen Saison vom FIA-Regelkomitee stillgelegt,
da das System auch bei anderen Teams rasend schnell zum Einsatz kommt und schließlich bis zu 40 Liter Wasser
noch vor dem Start des Rennens von den Wagen der "Mitbewerber" abgelassen werden...


Teamvorstellung im Programmheft des Deutschland-GP 1982
(Bildquelle Privatarchiv)

Beim Saisonauftakt 1982 in Kyalami kommt allerdings noch der Lotus 87 in der modifizierten "B-Version" zum Einsatz.
Elio und Nigel müssen sich mit dem im Vergleich zur neuen Version fast 10 Kilogramm schwereren Vorjahreswagen zufriedengeben -
die einzigen Änderungen zum Ausgangsmodell sind die etwas breitere Seitenkästen und ein sogenannter "Spacer" (Abstandshalter) zwischen Motor und Getriebe.
Beide Lotus-Stammfahrer finden sich nach dem Abschlußtraining im Mittelfeld des Starterfeldes wieder:
Elio auf Platz 15 mit fast sechs Sekunden (!!) Rückstand zum Poleman Rene' Arnoux (Renault RE30 B Turbo)
und Nigel eine Startreihe weiter hinten mit noch einer Sekunde mehr Defizit..
Für den "Löwen" endet das Rennen dann schon in Runde 2 mit defekter Zündung,
Elio de Angelis fährt das Rennen dagegen unspektakulär zu Ende.
Ein 8. Platz in Südafrika mit einer Runde Rückstand zum Sieger Alain Prost (Renault-Tubo) bringt aber keinerlei WM-Punkte für das Team....





Fast zwei Monate später findet dann erst das nächste Rennen statt -
der Formel 1-Troß macht einen Zwischenstopp in Brasilien.
Schon das Training in Rio de Janeiro Ende März 1982 sorgt für Schlagzeilen der besonderen Art-
in Jacarepaguá werden 45 Grad Celsius Bodentemperatur und 70 Grad in den Cockpits gemessen !
Dazu kommen noch Fliehkräfte bis zum Sechsfachen des Körpergewichts der Fahrer auf der buckligen Piste -
man bastelt Halskrausen aus Styropor, Seilzüge für die Helme und seitliche Kopfstützen,
um den 63 Runden dauernden Grand Prix mit seinen 317 Kilometern Distanz durchzuhalten.
Der neue Lotus 91 hat sein Debüt und wird bei seiner "Jungfernfahrt" prompt von Nigel in's Grüne befördert -
die Folgen dieser Kaltverformung können aber schnell repariert werden.

Die Startnummer 11 fährt in Rio im Abschlußtraining auch Platz 11 ein -
Elio ist "nur" knappe 3 Sekunden langsamer als der Trainingsschnellste Alain Prost mit seinem Turbo-Renault.
Nigel ist wieder drei Plätze hinter dem Teamkollegen im Mittelfeld der Startaufstellung
und noch einmal über eine Sekunde langsamer als Elio.

Am Rennsonntag kämpft sich während des Rennens Nelson Piquet auf Brabham vom 7. Startplatz in die Führungsposition,
nachdem Spitzenfahrer wie Niki Lauda, Gilles Villeneuve und Rene' Arnoux ausgeschieden sind.
Auch für Elio de Angelis endet diesmal das Rennen nach 22 Runden -
eine Kollision mit Mauro Baldi im Arrows bringt das vorzeitige "Aus".



Nelson Piquet ist im letzten Drittel des Rennens am Ende seiner Kräfte und nur mit reiner Willensanstrengung
erreicht der Brasilianer bei seinem Heimrennen das Ziel als (vorerst) Erster.
Keke Rosberg auf Williams überquert im Williams als (vorerst) Zweiter die Ziellinie -
ein stiller Held, denn schon in der Aufwärmrunde löst sich der Schlauch von seiner Trinkflasche
und noch vor der eigentlichen Hitzeschlacht ist der Behälter bereits ausgelaufen...
Piquet bricht bei der Siegerehrung insgesamt dreimal zusammen:
vor der Zeremonie, mittendrin und danach ...schließlich geht er zu Boden.

Der Dritte Alain Prost ist schließlich der "lachende Erste",
denn nach dem Rennen protestieren Renault und Ferrari gegen die beiden Erstplatzierten.
Piquet und Rosberg haben die schon erwähnten voluminösen Wassertanks an Bord und werden später disqualifiziert.
Dadurch "erben" John Watson (Mc Laren) und Nigel Mansell die folgenden Podiumsplätze
und "the lion" holt mit Platz 3 die ersten 4 WM-Zähler der Saison für das Lotus-Team !

https://www.youtube.com/watch?v=IyhO0W-EbK0

Das You Tube-Video zum Rennen in Rio 1982





Explosionsgrafik / Cutaway Lotus 91
(Bildquelle: "Lotus World" - Magazin, November 1982)

Geändert von Engineer (15.06.2019 um 00:38 Uhr)
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Alt 15.06.2019, 15:35   #712   nach oben
Pit
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Hallo Jörg,

Danke für die netten Willkommensworte !

Muss mal schauen, ob ich noch etwas in meiner Sammlung habe, das Du hier noch nicht abgebildet hast,

Gruß
Pit
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Alt 15.06.2019, 22:48   #713   nach oben
Lotus Fan 76
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Hallo Pit!
Auch von mir ein herzliches Willkommen!
Der Jörg hat wieder einen Spitzenbeitrag gemacht! Klasse!

Zum Thema Lotus 91 von mir noch zwei Bilder:



Nigel Mansell GP Monaco 1982
In Monaco und auch beim Rennen in Kanada wurde die Motorenverkleidung zwecks besserer Kühlung (?) weggelassen.



Elio de Angelis, Sieger beim GP Österreich 1982

Beide Modelle sind Tameo Bausätze, hochdetailliert-allerdings sieht man von den vielen Fotoätzteilen am Ende nicht mehr viel...
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Alt 15.06.2019, 23:43   #714   nach oben
CMR
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Dann schreibe ich mal was zum Lotus 94T. Für mich das schönste Formel 1 Auto was je gebaut wurde aber nur mit dem großen Heckflügel.

Designed wurde der Lotus 94T innerhalb weniger Wochen von G. Ducarouge als Nachfolger des Lotus 93T Renault für Elio de Angelis und des Lotus 92 Ford für Nigel Mansell. Das Debut war beim GP von England in Silverstone.
Bisher erreichte man nur einen mageren Punkt mit dem unterlegenen Saugmotormodell Lotus 92 in Kanada.
Beim Rennen in Silverstone startete Elio von Platz 4 und Nigel nach Elektrikproblemen im Training von Platz 18. Während Elio mit technischem Defekt gleich zu Beginn ausfiel konnte Nigel sich bis Platz 4 im Ziel vorarbeiten. Aufgrund der Boxenstops lag er kurzfristig sogar auf Platz 2.
Das nächste Rennen war in Hockenheim. Nigel mußte sich mit dem alten Lotus 93T qualifizieren. Beide Fahrer fielen beizeiten aufgrund technischen Defekts aus.
In Österreich qualifizierte sich Nigel als 3, Elio nur als 12. Im Renne fiel Elio aufgrund einer Startkollision aus und Nigel fuhr am Ende auf Platz 5.
Das nächste Rennen war in Holland. Dort fuhr man erstmalig mit dem kleinen Heckflügel und qualifizierte sich auf Platz 3 mit Elio und 5 mit Nigel. Im Rennen fielen beide Fahrzeuge wieder aus.
In Monza kamen beide Fahrzeuge ins Ziel mit Elio als 5., der dritten Zielankunft 1983 und Nigel als 8., wofür es keine Punkte gab.
Dann kam das 2. Heimrennen beim JPS GP von Europa in Brands Hatch. Dort erreichte man das beste Ergebnis in der Qualifikation mit Platz 1 von Elio und 3 von Nigel. Im Rennen fiel Elio wie so oft aus aber Nigel erreichte den einzigen Podestplatz 1983 mit Platz 3.
Beim letzten Rennen in Kyalami blieb man wieder ohne Punkte durch den obligatorischen Ausfall von Elio und einer langen Reparatur des gebrochenen Schaltgestänges bei Nigel.
Am Ende der Saison war Nigel mit 10 Punkten auf Platz 13 und Elio mit 2 auf Platz 18. In der Teamwertung kam man auf Platz 8 mit 12 Punkten.
11 von den 12 Punkten erzielte man mit dem Lotus 94T.
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Alt 16.06.2019, 04:29   #715   nach oben
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Wunderbar!
Diese schwarzen Renner haben einfach des gewisse Etwas. Da kommen Erinnernungen hoch an eine Zeit die in punkto Rennverlauf noch spannend war.
Wie immer interessante Informationen und sehr gut präsentiert.

Danke für die Vorstellung und Grüsse
Erwin
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Alt 16.06.2019, 18:08   #716   nach oben
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So, Freunde der "goldenen Jahre" der Formel 1 -
eigentlich ist es längst überfällig, hier einmal an einen Helden von gestern und heute zu erinnern,
welcher kürzlich leider viel zu früh von uns gegangen ist....



SPARK-Modell 1:5 / Niki Lauda / Bell-Helm - 1977

Ich habe einmal chronologisch (fast) alle Formel 1-Wagen zusammengestellt,
mit welchen Niki Lauda während seiner aktiven Zeit unterwegs war.


1. STP March Racing Team / 1971



SPARK-Modell / March 711 / GP Österreich 1971

Das Debüt...und das einzige Rennen während der Rennsaison 1971.
Lauda qualifiziert sich auf Startplatz 22 von 23 und gibt aufgrund des schlechten Handlings enttäuscht in Runde 20 auf.



Einen ausführlicher Bericht über dieses Rennen findet ihr hier im thread unter:
https://www.modelcarforum.de/showthr...uda#post629920


2. STP March Racing Team / 1972



SPARK-Modell / March 721 / GP Argentinien 1972

Die erste volle Saison (12 WM-Läufe) mit dem March 711 in insgesamt drei Modifikationen.
Niki bezeichnet das Auto schon nach den ersten Tests als "Totgeburt" und kann keinerlei WM-Punkte einfahren.....
Bilanz 1972: 7 Zielankünfte, eine Nichtqualifikation, eine Disqualifikation, drei Ausfälle und eine Zieldurchfahrt mit 10 Runden Rückstand !




3. Marlboro BRM Team / 1973



SPARK-Modell / BRM P160E / GP Belgien 1973

Glückloser Wechsel zum Team BRM, aber erste WM-Zähler beim Belgen-GP (Platz 5).
Mit einem (leider nur kurzfristigen) dritten Platz während des Rennens in Monaco klopft Lauda bei Ferrari an...

Bilanz 1973: 15 WM-Läufe mit 9 Ausfällen, einer Nichtqualifikation und fünf Zielankünften - Platz 17 in der Endwertung der Weltmeisterschaft.



Siehe auch meine BRM-Chronologie unter:
https://www.modelcarforum.de/showthr...160#post669751


4. Scuderia Ferrari SpA SEFAC / 1974



MATTEL-Modell / Ferrari 312B3 / GP Frankreich 1974

Der Einstieg bei Ferrari bedeutet viel Arbeit für Niki ("Der BRM war ein besseres Auto.")...
Gleich beim ersten Lauf in Argentinien werden die endlosen Testfahrten belohnt und
Lauda steht mit Platz 2 zum ersten Male auf dem Treppchen.
Zu Beginn der Europa-Tournee drei Grand Prix später in Spanien wird dann der erste Sieg von Lauda eingefahren !

Bilanz 1974: 15 WM-Läufe mit zwei Siegen bei insgesamt sechs Zielankünften - mit 38 WM-Punkten Platz 4 der Endwertung,
aber 9 Ausfälle bedeuten weiterhin viel Arbeit...




5. Scuderia Ferrari SpA SEFAC / 1975



MATTEL-Modell / Ferrari 312T / GP Italien 1975

1975 wird dann Laudas Jahr - und den Grundstein zum Durchbruch legt der geniale Ferrari-Cheftechniker Mauro Forghieri,
denn er entwickelt ein neues quer eingebautes Fünfgang-Getriebe, welches die Balance des Ferrari deutlich verbessert.
Doch zu Beginn trägt diese Innovation noch keine Früchte, aber mit dem Sieg auf dem Stadtkurs von Monte Carlo kommt der Durchbruch.
Niki startet damit eine Serie von vier ersten Plätzen in fünf Rennen und wird in Monza vorzeitig Weltmeister der WM-Saison 1975..

Bilanz 1975: 5 Siege und 13 Zielankünfte bei 14 WM-Läufen, ein Ausfall durch Kollision - keine technischen Defekte
Weltmeister mit 64,5 Punkten




6. Scuderia Ferrari SpA SEFAC / 1976



QUARTZO-Modell / Ferrari 312T / GP Brasilien 1976

1976 startet Niki weiterhin mit dem Erfolgsmodell 312B und fährt gleich bei den ersten beiden Läufen den Sieg ein.
Bis zum Beginn der Europatournee werden zwei erste Plätze und ein zweiter Rang eingefahren.



Mit dem "Großen Preis von Spanien" in Jarama tritt das Verbot der imposanten Lufthutzen in Kraft,
Laudas roter Renner muss umgebaut werden und heißt nun Ferrari 312T2.
Die Saison verläuft danach recht turbulent und wird geprägt vom Zweikampf mit dem Mc Laren-Piloten James Hunt.
Der "Große Preis von Deutschland" am 1. August 1976 verändert dann alles...


QUARTZO-Modell / Ferrari 312T2 / GP Monaco 1976

42 Tage nach seinem Unfall auf dem Nürburgring sitzt "Niki Nazionale" in Monza wieder am Steuer seines Arbeitsgeräts -
der Abschluß der Saison 1976 wird von mir hier beschrieben:

https://www.modelcarforum.de/showthr...976#post635213

Bilanz 1976: Teilnahme an 14 von 16 WM-Läufen, 5 Siege bei 9 Podiumsplätzen
Vizeweltmeister mit 68 Punkten




7. Scuderia Ferrari SpA SEFAC / 1977


MATTEL-Modell / Ferrari 312T2 / GP Deutschland 1977

Der Ferrari 312T2 ist auch das überlegene Auto der Rennsaison 1977.
Obwohl Niki "nur" 3 Siege einfährt, sammelt er bei fast allen anderen Rennen fleißig Punkte und wird erneut Weltmeister.
Doch das Verhältnis zu Enzo Ferrari ist seit dem Unfall auf dem Nürburgring nicht mehr so positiv,
wie es zu Beginn der Rennsaison 1976 war und Lauda entschließt sich, das Team aus Maranello zu verlassen

Doch Jahre später bereut er den umstrittenen Schritt:
"Im Nachhinein war es ein großer Fehler: Ich hätte bleiben sollen, hätte das gleiche Geld verlangen sollen,
das mir auch Bernie (Ecclestone) gezahlt hat - und ich wäre erfolgreicher gewesen.
Aber damals war es für mich die richtige Entscheidung, auch wenn sie falsch war,
weil es nach meinem Unfall irrsinnig schwierig war, sein Vertrauen zurückzugewinnen....."


Bilanz 1977: 2 Ausfälle, 1 Nichtteilnahme, 3 Siege und 7 weitere Podiumsplätze
Weltmeister mit 72 Punkten



Kaffeepause.....

Geändert von Engineer (16.06.2019 um 22:47 Uhr)
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Alt 16.06.2019, 20:15   #717   nach oben
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MATTEL-Modell / Ferrari 312T / GP Italien 1975

1975 wird dann Laudas Jahr - und den Grundstein zum Durchbruch legt der geniale Ferrari-Cheftechniker Mauro Forghieri,
denn er entwickelt das revolutionäre Siebengang-Quergetriebe, die Balance des Ferrari deutlich verbessert.
Hatte man da echt schon ein 7 Gang Getriebe?
Normal waren seinerzeit 5 Vorwärtsgänge. 6 Gänge gab es erst in den 80er Jahren. Selbst McLaren hatte erstmalig 6 Vorwärtsgänge beim MP4/4.
7 glaube ich gab erst mit der Lenkradschaltung 1989 im Ferrari.
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Alt 16.06.2019, 21:39   #718   nach oben
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Ähemm...du hast recht - ich war der Zeit schon etwas voraus !
Danke für den Tipp...wurde schon korrigiert !
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