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Alt 04.07.2019, 23:26   #1   nach oben
Techniker
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Frage Was denkt ihr über Hybrid-Technologie?

Dass ich nicht gerade ein Fan von Elektroantrieben bei Fahrzeugen bin, ist vielleicht auch schon im Forum bekannt. Nach wie vor bin ich eigentlich bekennender "Verbrenner-Fan".

Das hat weniger umweltpolitische als eher technisch motivierte Gründe.
Als einzigen Vorteil des E-Motors sehe ich eigentlich (je nach physikalischem Konzept, gilt ja auch nicht für alle) die Drehzahl-unabhängige Entfaltung des maximalen Drehmoments ab der ersten Sekunde. Den fehlenden Schadstoffausstoß lasse ich jetzt mal außen vor, da das wieder eher ein politisches Thema wäre
Da hört es dann aber auch schon sofort wieder auf, mehr kann ich dem nicht abgewinnen.

Nun gibt es aber auch die diversen Hybriden, zunächst hauptsächlich von Toyota ins Leben gerufen und gefolgt von Ford, aber inzwischen vielfach praktiziert von unterschiedlichen Anbietern. Auch fahren seit einigen Jahren sehr erfolgreich Hybrid-Busse im Linien-Nahverkehr, in Europa initiiert vom Hersteller Solaris.
Gemeint sind in dem Fall natürlich immer Hybriden aus E- und Verbrennungs-Antrieb (es ist klar, dass es auch andere Varianten gibt).

Ich glaube, damit könnte ich mich schon eher anfreunden. Zumal die Akkus zwischenzeitlich durch den "Hauptmotor" wieder aufgeladen werden können und nicht an die Steckdose müssen.
Im innerstädtischen Kurzstreckenbetrieb könnte man dann bequem elektrisch fahren und sobald Leistung oder/und Ausdauer gebraucht wird, würde sich der Otto.Motor (Diesel sollte da aus den bekannten Gründen kein Thema mehr sein) aktivieren.

Abgesehen von den (endlich) ersten erfolgreichen Versuchen mit der Brennstoffzelle, für die ich schon seit den frühen 90er Jahren mit einem damalig befreundeten Ingenieur plädiere, ist das glaube ich eine gute zukunftsorientierte Alternative.
Wie denkt ihr darüber? Mich würden alle Gedanken und Argumente dazu interessieren.
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Alt 05.07.2019, 04:35   #2   nach oben
Trapper
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Da de Nord-Süd Link ohnehin nicht betriebsbbereit ist, und wir hier im Norden unsere Windenergie nicht los werden, sollte man den überflüssigen Strom in Form von Waserstoff speichern und in weiter die Forschung für die Bennstoffzellentechnik investierten, statt auf die die totgeburt mit den Litiumzellen und der damit verbunden Umweltzerstötung zu setzen.
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Alt 05.07.2019, 06:37   #3   nach oben
Skorpi
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Also, ich fahre einen Passat GTE, also einen Plugin Hybrid.

habe eine Tankstelle daheim und im Geschäft.
Beim Bekanntwerden des Dieselskandals, habe ich mich recht schnell nach alternativen umgeschaut.
Auch musste es kein VW sein.
Habe einen Toyota RAV4 Hybrid getestet. der war für mich gar nix.
Der ist ein reiner Hybrid, der zieht seinen Strom aus dem Verbrenner.
Wenn also der Sprit teuer ist, geht auch der Strom preislich hoch.
Außerdem hatte er mit seinen 190 SystemPS nicht mal die Kraft eine Salamischeibe vom Brot zu ziehen.
Einen LKW auf der Landstrasse zu überholen... wäre mir zu abenteuerlich.

dann habe ich mir den GTE angeschaut, und hier muss ich sagen, dieses Konzept hat MICH überzeugt. Fahre Kurzstrecke ausschließlich elektrisch.
Normale Strecke kann ICH es Anpassen E oder Verbrenner, und beim Überholen in den GTE Modus, 218PS aktivieren.. und tschüss.

Ich werde auch nächstes Jahr einen neuen GTE holen.

Alle, die bei mir Mitgefahren sind, sind begeistert ausgestiegen. Leute mit dem Stern auf der Stirn tätowiert, die anfänglich abgelässtert haben, sind platt ausgestiegen.
Und wer eine Solaranlage auf dem Dach hat....

Was eigentlich verschlafen wird:
Zur Zeit wird einfach geschlafen, die Infrastruktur E zu verbessern. Es werden Parkplätze neu geschaffen, aber keine E-Tankstellen.
Die vorhandenen werden von Verbrennern zugeparkt.

Aber zum Schluß muss es nicht heißen, E oder V oder Hybrid, oder Wasserstoff, sondern die Mobilität in Deutschland muss verbessert werden. Und das ganz extrem. Schienennetz, Nahverkehr (nein, nicht nur jede Stunde ein Bus/Strassenbahn oder Zug) Park& Ride Parkplätze vor der Stadt und dann kostenlos mit Bus/Strassenbahn in die Innenstadt.

Aber auch da hängen wir wieder hinterher...

Ach, das ist meine Meinung"!

Teste mal den Passat GTE.

Skorpi
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Alt 05.07.2019, 10:09   #4   nach oben
Skyline GTR
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Glühlampen werden abgeschafft,weil sie zu viel Strom verbrauchen,also kauft jeder Depp LED Leuchtmittel.
Im Gegenzug verballern alle Strom in ihren Elektroautos und freuen sich fast jeden Benziner abziehen zu können,sei die Elektro Büchse auch noch so klein.
Also sparsam geht keiner mit seinem Elektroauto um,ausser die Reichweite geht gegen 0.
Herstellung und Entsorgung von diesem Sondermüll kommt ja auch noch hinzu.
Hauptsache die Autoindustrie verdient mal wieder gut Geld am dummen Bürger,der jetzt mit reiner Weste rum läuft und alle Verbrenner verteufelt,wie krank ist die Welt eigentlich.
Wenn der Strom für das Netz nicht ausreicht,wird er aus Kraftwerken dazugekauft,da können sich die Leute ihr Zertifikat,dass sie nur mit erneuerbarem Strom fahren in die Haare schmieren.
Diese Weltverbesserer gehen mit tierisch auf den Keks.
Die Netze sind gar nicht dafür ausgelegt,damit alle jederzeit DC laden können und am liebsten in 15min ihren Akku wieder voll haben um ihn gleich wieder leer zu ballern.
E-Mobilität ist auch nur ein Hype,mal sehen wie lange es dauert bis festgestellt wird,ach war ja gar nicht mal so gut.
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Oldschool Revolution

THE SKY IS THE LIMIT
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Alt 05.07.2019, 10:24   #5   nach oben
area52
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Ich stimme voll zu, nur in einem Punkt nicht:
Warum ist denn jetzt schon wieder die pöhse Autoindustrie schuld?
Der Beschiss mit den Abgas-Devices hätte nie passieren dürfen, klar, aber hier?
Die wollten Euch doch weiter Verbrenner verkaufen, Verbrenner sind aber nicht mehr politisch korrekt, denn das Problem hockt in eurer Nachbarwohnung.
Zu viele Hysteriker drehen jetzt durch, im Moment ist doch gerade Vollalarm, dass wir alle verdursten werden. Keiner kann abschätzen, wie genau der Klimawandel wirklich verlaufen wird, aber einige von denen haben offenbar zu viele Roland-Emmerich-Filme gesehen.
Jetzt wollen die Spinner überhastete Holterdipolter-Lösungen, die alles noch schlimmer machen, das gilt ja auch für den überhasteten Versuch, unsere Stromversorgung ad hoc auf ausschließlich erneuerbare umzustellen. Deswegen und nur deswegen werden wir jetzt mit Batterieautos behelligt, anstatt sich die Zeit für Wasserstofflösungsansätze zu nehmen. Während die Treibhausemissionen weiter steigen, weil die USA, Indien und China für deutsche Klimahysteriker leider nicht empfänglich sind.
Also warum sollten sich Autofans nun auch noch selbst kannibalisieren?
Das Problem sitzt in den Zeit-Online-, Neon-, TAZ- und sonstigen Redaktionen und in den Kinderzimmern (noch) gut situierter Eltern, die irgendwie glauben, dass Mami und Papi auch die kommenden allumfassenden Preiserhöhungen durch CO2-Steuern werden bezahlen können.
Das hat nichts mit der bösen Autoindustrie zu tun, die kämpft ab jetzt eher ums Überleben.

PS: Auf stern.de fangen sie doch jetzt an, subtil Autohass zu schüren, indem sie Youtube nach Beschleunigungs-Fails absuchen und die ganzen Prilblümchen sich dann in ihrer Ablehnung gegen "PS-Protzer" (so nennen die das) gegenseitig das Haar streicheln können.
Gerade gestern hatten sie eine gepimpte Chevelle gepostet, wo der Deppenfahrer beim Angasen mal wieder in die Botanik fliegt.
Sicherlich wieder strunzdumm, der Honk, aber die Stern-Vollwertredakteure hatte die Chevelle ganz stolz als Ford Mustang identifiziert, weil sie offenbar mit der Google-Bildersuche nicht klarkommen. Ab heute geändert, haben dann wohl doch viele Lesermails bekommen.

Geändert von area52 (05.07.2019 um 10:54 Uhr)
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Alt 05.07.2019, 14:23   #6   nach oben
Sebastian
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Zitat:
Zeit-Online-, Neon-, TAZ- und sonstigen Redaktionen
Mein OT-Beitrag zum Thema: den ganzen Nachrichten- und Boulevard-Blödsinn meiden wie der Teufel das Weihwasser. Ist besser für's Herz...

Ansonsten: Hybrid ist ne gute Sache, solange die Systemleistung ordentlich ist. Das reine Elektroauto wirds sich vermutlich nie so durchsetzen wie der Verbrenner, ich sehe das eher als Zwischenstation.
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Rotz gekaaft! (><)
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Alt 05.07.2019, 16:01   #7   nach oben
Techniker
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Vielen Dank schon mal für die Meinungen und Erfahrungen bis hierher.
Da sind wir tatsächlich alle etwa auf derselben Wellenlänge, das weitaus Meiste sehe ich genau so.

Und als ich mich damals in den 90ern so intensiv zusammen mit dem Kollegen mit den diversen alternativen Antriebsarten beschäftigt und wir tagelang über mögliche Details diskutiert hatten, war genau dieser heutige Trend bereits in Ansätzen absehbar.
Und der Gedanke an Elektro-Mobilität steckte damals bei den Herstellern mal gerade erst in den allerkleinsten Kinderschuhen...

Unabhängig voneinander waren wir vorher beide schon auf die Brennstoffzelle als (eigentlich) ideale Energie-Quelle gekommen und er hatte das (als Ing.) schon vor mir etwas weiter gedanklich ausgearbeitet, so kamen wir damals überhaupt erst auf dieses Thema. Meine restlichen Zweifel konnte er durch technisch-logische Argumente recht schnell ausräumen.

Trotzdem findet diese Technologie bis heute keinen ausreichend großen Anklang in Industrie, Politik und dadurch letztendlich auch Wirtschaft. Einfach weil es nicht in die bisherigen und geplanten Konzepte passt.
In Deutschland haben wir bisher mal gerade knapp 50 Wasserstoff-Tankstellen verteilt (Stand etwa Mai 19) und europaweit sieht es bisher nicht viel besser aus.
Politisch ist das bisher fast keinerlei Thema und entsprechend findet man in der allabendlichen TV-Werbung der Autoindustrie auch so gut wie kein passendes Angebot dazu.
Dafür umso mehr Auto-Scooter ähnliche Fahrzeuge, von denen einige zusätzlich an Hässlichkeit (vor allem wenn ich Richtung Frankreich schiele) kaum noch zu überbieten sind, zumindest meiner Meinung nach. Und die uns dann für kostenlose 24-Stunden-Probefahrten regelrecht aufgeschwatzt werden.

Persönlich möchte ich mich speziell in eines der besagten Fahrzeuge (das ich innerlich gerade extrem vor Augen habe und das aktuell in einem Blau-Ton beworben wird) nicht mal "kostenfrei" rein setzen, geschweige denn es auch nur EINE Minute probefahren. Ich wüsste ehrlich gesagt auch gar nicht, warum ich das tun sollte. Allein schon von der Frontpartie bekomme ich sofort Augenkrebs... Da ist das Antriebskonzept schon fast egal, kommt aber noch erschwerend hinzu.
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Alt 05.07.2019, 17:19   #8   nach oben
Schraubaer 61
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Und der "Allgemeine Deutsche(?) Automobil Club" rührt die Werbetrommel für diese fahrenden französischen Akkuschrauber. Das war für mich der Grund um den Jahresbeitrag des ADAC lieber in die Erhaltung meines alten Verbrenners zu investieren. Elektrische Autos gehören für mich schon seit meiner Kindheit auf die Carrerabahn!
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Alt 05.07.2019, 17:41   #9   nach oben
raidou
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Ich sehe auch nicht, dass die Mobilität in naher Zukunft auf den Verbrenner verzichten kann, und mit "naher Zukunft" meine ich in etwa noch die nächsten 50 Jahre.
Das Thema Elektroantrieb ist für die Industrie nicht so neu, wie viele immer noch denken, da wird bereits seit Jahrzehnten dran geforscht, wirklich vorangekommen in puncto Effizienz, Ladedauer, Alltagstauglichkeit ist man dabei aber nicht.
Seit mind. 10 Jahren hört man das selbe Versprechen: in 5 Jahren ist die Batterietechnik soweit...
Der wirkliche Durchbruch ist bisher nicht passiert und ich stelle mir die Frage, woher wollen die das auch wissen, was in 5 Jahren geht? Glaskugel?
Entweder sie haben das Know-how JETZT, was hindert sie dann daran, dies auch JETZT (oder zumindest zeitnah) umzusetzen oder sie haben eben doch noch keine praktikable Lösung parat und vertrösten nur weiter.

Momentan macht ein reines Elektroauto deshalb in den meisten Fällen noch wenig Sinn.
Batteriekapazitäten/-reichweiten zu gering für den flächendeckenden Alltagsgebrauch, Akkus zu groß und schwer, Infrastruktur auf absehbare Zeit nicht ansatzweise ausreichend.
Wo sollen denn die ganzen Laternenparker Strom tanken? Die Kabeltrommel mit Haushaltsstrom über den Balkon auf den Bürgersteig schmeissen?

Weiteres Problem, was noch längst nicht im Griff ist: E-Autos fackeln reihenweise grundlos ab und können nicht gelöscht werden, brennen z.T. nach Tagen noch oder entflammen neu.
Dazu kommt das enorm aufwendige und kostenintensive Recycling heutiger Batteriezellen, auch das ist nicht im angedachten Zeitraum in Mengen zu bewältigen. Von den umweltschädlichen und menschenunwürdigen Bedingungen der Rohstoffgewinnung will ich erst gar nicht anfangen.

Kurz: bedarfsgerechte Massenproduktion in 5-10 Jahren wie von Politik und Umweltaktivisten gefordert? NO WAY! Da sind wir noch weit von entfernt.


Derzeit ist ein Hybrid in meinen Augen noch die sinnvollste und verträglichste Lösung.
Innerstädtisch/im Nahbereich emissionsfrei per E-Motor, Aufladung autonom über den Verbrenner bzw. Rekuperation, long range auf der Autobahn ohne Reichweitenangst per Verbrenner (und hier ist der Diesel nachwievor die umweltschonendste und sparsamste Variante, die Verteufelung mal wieder hausgemacht).
Nebenher kann die E-Einheit sogar noch als kurzzeitiger Booster für mehr Fahrspaß sorgen.
Platzbedarf und Gewicht der Akkus bleiben hier auch noch im vertretbaren Rahmen.


Wasserstoff/Brennstoffzelle sehe ich hingegen überhaupt nicht als Lösung und die Industrie offenbar auch nicht, fast alle Hersteller haben ihre jahrelangen Forschungen und Versuche in diese Richtung mittlerweile wieder aufgegeben.
Die Handhabung (Kühlung, Druck und Größe der Tanks) ist viel zu aufwendig, Sicherheitsrisiken zu groß, Kosten, Platzbedarf und Fahrzeuggewicht stehen nicht im Einklang mit der Effizienz. Deshalb sind die wenigen noch laufenden Projekte (z.B. BMW mit Toyota) auch Nischenmodelle, eine Großserientauglichkeit liegt in noch weiterer Ferne als bei den BEVs.
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Aufgrund ständig wiederkehrender Anfragen: Nein, ich fertige keine Auftragsarbeiten!
Ich habe genug eigene "Probleme"... ;)
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Alt 05.07.2019, 17:58   #10   nach oben
T.S.
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JP war in Korea bei Hyundai.... gibt's paar Videos von...einfach mal reinziehen... Albert Biermann , ex BMW lässt da tief blicken...
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Alt 05.07.2019, 19:05   #11   nach oben
SchlumpfenSocke
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Herr Biermann ist bemerkenswert !! Und das was er sagt, spricht für sich.
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Alt 05.07.2019, 19:36   #12   nach oben
Techniker
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Auch das mit der Brennstoffzellentechnik wird dem gemeinen Volk nur so verkauft und "künstlich-politisch" klein gehalten. Zumal die (noch) keine Lobby dahinter sehen. Technisch wären da schon ganz andere Dinge möglich und die Energie wäre auch vergleichsweise günstig.
Aber genau DAS ist eben weder von politischer noch industrieller Seite her gewünscht und erstrebenswert. Deshalb werden lieber alle Vorstöße in alternative Richtungen sofort als "nicht machbar" im Keim erstickt und totgeschwiegen...
Stattdessen verkauft man dem nichtsahnenden Volk lieber weiter die "Weisheit", dass E-Mobilität der einzig gangbare Weg für die Zukunft sei - ebenso wie dass jeder Depp dringend so nen SUV-Panzer braucht (für den nicht mal die bisherigen Parkhäuser vernünftig ausgelegt sind)...

Zu den sich ständig wiederholenden Aussagen der Industrie, man sei in spätestens 5 Jahren soweit, kleine Akkus mit hoher Leistung zu produzieren, kann ich nur vermuten:
Diese Werte werden schlicht aus den Erfahrungen der Computer- und Unterhaltungselektronik der vergangenen 3 Jahrzehnte herrühren und dann einfach (theoretisch) extrapoliert worden sein. Anders ist der Schwachfug nicht erklärbar.
Denn dort war es in der Tat so, dass innerhalb KÜRZESTER Zeit die Akkus immer kleiner/leichter wurden, aber analog dazu immer noch erheblich mehr Leistung brachten als die Vorgeneration.

Was dabei aber offensichtlich übersehen wird, ist, dass wir hier über Spannungen zwischen 3,6 und maximal 12 Volt und minimalste Stromaufnahme sprechen, während ein "Kraftantrieb" samt diverser Zusatz-Verbraucher im 1:1 Fahrzeug völlig andere Anforderungen stellt und eine ganz andere Hausnummer darstellt!
Immerhin soll der Akku heute auch noch Hochleistungsscheinwerfer, Heckscheibenheizuung und Popowärmer etc. versorgen. Navi/Multimedia-Center und sonstige Spielereien nicht zu vergessen.
Und ganz nebenbei soll er auch noch das Auto vorwärts treiben.
Da ist es halt nicht mit 3,6 V und 2.700 mAh Li-Ion Akkus abgetan.
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Alt 05.07.2019, 23:56   #13   nach oben
SoundofThunder
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Was mich schon lange stört, ist nich das Antriebssystem ansich, sondern, das das AUTO immer mehr zum "Wegwerfprodukt" geworden ist, heute soll ein neues Auto max. 7-10 Jahre halten, sie werde teilweise ja auch nur scheinbar für diese Zeit konstruiert, den Eindruck hat man jedenfalls.

Am besten alle 2-3 jahre nen "Neuen" kaufen, Spritsparen, CO2-Ausstoß hin oder her, das nützt leider alles nix, wenn man bedenkt, wieviel ENERGIE und RESSOURCEN täglich verbrannt werden, um nochmehr solcher "Mülleimer" zu produzieren.

Einzelteile kann man nich mehr tauschen, nur noch ganze Baugruppen, die teils 100te oder 1000te Euro kosten, als Gebrauchtwagenbesitzer natürlich ein teures "Vergnügen", früher hat so ein Wagen im Schnitt 15-25 Jahre gehalten, in der DDR noch länger!
Normal waren 400.000 - 500.000km kein Problem bei der nötigen Wartung und Pflege, heute schaffen die nich mal mehr als 150.000 -200.000km.

Jeder dikutiert über Spritverbrauch, CO2 Ausstoß oder die beste Lösung des Antriebssystems, damals mein Opel Kadett E Stufenheck Bj. 1987 mit 1,6i Motor (G-Kat mit 75PS), wog 905 kg und den habe ich mit um die +/- 7,5Liter gefahren, sicher da war 0 Elektronik, wie im heutigen Sinne verbaut.
Was wiegt heute ein "Klein- oder Kompaktwagen", 1300-1500Kg?

Die Karren sind einfach zu "FETT", mit ihrem ganzen eingebauten Spielautomatenkram, da nützt es auch nichts, z.B. nem Opel Astra K Caravan nen 1,6 Liter Motor 180PS zu verpassen, Hubraum stark reduziert, Leistung fast verdreifacht, Ergebniss: störanfälliger Motoren und der läuft auch nur mit 8,5-9 Liter auf 100km, das hab ich mit meinen Opel Omega B 2,5 V6 auch geschafft.

Die ganze Hybrid bzw. Elektromobilität ist ja ganz "schön", aber:

Es wird zu viel Energie und zu viel Ressourcen verbraucht, um den Akkus und das ganz Elektrogedöns, oder sonstigen Teile herzustellen, das ganze muss auch später wieder zu entsorgt werden.
Das ist aber kein Problem, wir schicken den ganzen Elektroschrott dann nach Afrika, die fackeln das da auf ner Deponie ab und schicken das als Bundmetallschrott nach Deutschland zurück.

E-Auto fahren ist ja so schön "sauber"..., weil man ja nicht sieht, das der Strom teils aus Braunkohlekraftwerk oder aus nem Atommeiler kommt.
Man sollte mal rechnen, wie lange man sowas fahren muss, bis sich das ganze umwelttechnich lohnt.

Hybrid, zwei Antriebssysteme in einem Auto? Der Verbrenner wäre allein zu "dreckig" und der E-Motor schafft es auch nicht allein, Stadtverkehr OK, aber vollbesetzt nach Italien in Urlaub fahren, wohl kaum.

Wenn ich sehe was für ein Aufwand/Energie betrieben wird, neue Autos täglich zu produzieren, das fängt schon damit an, das Licht in den Fabriken einzuschalten, bis hin zum fertigen Endprodukt, kann ich beruhigt mein 23 Jahre alten Benziner weiter fahren, technich total simpel bzw. reperaturfreundlich, dafür bezahlt und die "Dreckschleuder" fahren die, die sich alle 2-3 Jahre nen "Neuen" kaufen, weil bei ihrem dann die Reperaturen anstehen.

Zum ko**en.....
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Quattro, 4WD, 4x4, Syncro..., mal ehrlich, Allrad ist doch was für Leute, die nicht Autofahren können! Heckantrieb ist die wahre Religion!
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Alt 06.07.2019, 08:19   #14   nach oben
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Unser 97er Swift wog 700kg und war bei 5l + Verbrauch?
Wir hatten für unsere Belgien Tour einen 1,5l 3Zyl. 1er BMW... zog gut...nahm ohne Grösse Sachen im Schnitt 8l... 3 Leute + Gepäck, grenzwertig... und der Bock wog 1,4t...
Kollege hat nen Hybrid SUV... 2t das Teil, fahren auch schick, darfst jedoch nicht drüber nachdenken...
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Alt 06.07.2019, 15:29   #15   nach oben
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Zitat:
Zitat von SoundofThunder Beitrag anzeigen
früher hat so ein Wagen im Schnitt 15-25 Jahre gehalten, in der DDR noch länger!
Normal waren 400.000 - 500.000km kein Problem bei der nötigen Wartung und Pflege, heute schaffen die nich mal mehr als 150.000 -200.000km.
Wobei auch früher diese extremen Laufleistungen eher den Diesel (und auch das nur mit Mühe) vorbehalten waren, oder halt mit 2. oder 3. (Austausch-)Maschine bei den Benzinern. Ansonsten war auch dort eher bei 250.000+ irgendwann Schluss, mit ein bisschen Glück und schonender Fahrweise auch mal 300.000.
Und auch "damals" waren PKW geschäftlich bereits nach 10 Jahren komplett abgeschrieben bzw. standen mit dem legendären "1,- DM Restwert/Buchwert" in den Büchern.
So Pi mal Daumen sagte man ja immer "Lebensdauer Auto = 10-15 Jahre, Flugzeug = 30-40 Jahre", wobei beides schon früher teils massiv überschritten wurde.

Rein optisch "von außen" betrachtet habe ich sogar umgekehrt den Eindruck, dass die heutigen Fahrzeuge im Vergleich langsamer altern als früher. Da sind teils 8 Jahre alte PKW zu sehen, die nach wie vor mit 5 Schritten Entfernung aussehen wie ein Neuwagen und manchmal nicht mal übermäßig gepflegt wurden. Kaum "Schleifspuren" auf dem Lack zu sehen usw.
Was sicher auch daran liegt, dass man heute andere Materialien verwendet als in den 50er, 60er und 70er Jahren.

Dafür haste halt heute auch keine massive Stoßstange mehr, sondern nur noch optische "Stoßfänger" aus Kunststoff, die du mit einem kleinen Ruck komplett abreißen kannst und der eigentliche Aufprallschutz befindet sich erst darunter. Dafür siehst du auf den Kunststoffteilen halt jeden leichten Parkrempler oder Feindkontakt mit Einkaufswagen etc., was früher auch kein großes Thema war bei echten Stoßstangen.

So ändern sich halt die Zeiten, Optik und CW-Wert geht schon lange vor "Zweckmäßigkeit" und in manchen Punkten sicher auch Haltbarkeit.
Den anderen Punkten stimme ich komplett zu und diesen ganzen Hype um immer noch mehr elektronischen Schnickschnack in Autos bemängele ich ja ebenfalls schon seit vielen Jahren.
Manchmal habe ich den Eindruck, die Hersteller wollen mit aller Gewalt unbedingt einem Flugzeug-Cockpit in nichts mehr nachstehen und den Verbrauchern wird manchmal eingeredet, dass sie all das unbedingt brauchen.

Und immer noch mehr "Assistenten", weil die Leute ja alle zu blöd sind, selber eine Spur zu halten, zu bremsen, Abstand zu halten oder gar "nicht einzuschlafen" usw.
Klar, bei heutigen Top-Speeds oberhalb der 250 km/h Grenze ist manches davon auch wirklich sinnvoll, schließlich sind das keine VW Käfer mehr mit maximal 110-120 km/h bei voll ins Bodenblech gedrücktem Gaspedal.... aber ein Servo für jeden Sche** im Fahrzeug ist nun auch übertrieben. Seitenspiegel müssen heute beim Verlassen des Wagens automatisch anklappen, Licht muss vollautomatisch an- und ausgehen, der Popo muss elektrisch abgewischt werden usw.... und der nächste Schritt ist halt das vollständig autonom fahrende Auto.

Da musste nicht mal mehr einsteigen, der Mensch ist dann komplett überflüssig und die Kids brauchste nur eben rein setzen, dann werden sie automatisch zur Schule gefahren. Getränke holen kann die Karre dann auch alleine, zeitgleich gibt es ja dann den Supermarkt-Roboter (der heute schon erprobt wird), der kassiert und einlädt....
Bleibt also nur noch die Frage zu klären, wer die Kisten zuhause dann wieder auslädt.
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Alt 06.07.2019, 16:28   #16   nach oben
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Das stimmt. Wenn in den 60er Jahren von unkaputtbaren Maschinen die Rede war, dann meinten die gerade mal 200.000 km. In den 70ern vielleicht 250.000. Und die Leute, die dir auf der Tanke gegen den Kotflügel klopfen und "das war noch Blech" murmeln, haben auch keine Ahnung, all die herrlichen Ford und Opel der 60er waren als Laternenparker und Daily Driver schon nach 5 bis 6 Jahren absolut mausetot. Modellwechsel bei Opel schon nach 2 Jahren, weil die wollten, dass dein 1,5 Jahre alter Gebrauchter dann wie von gestern wirkt und du einen neuen kaufst. Wirtschaftswunderland. Deswegen auch null Interesse an Rostvorsorge.
Diese höllischen Laufleistungen von 300.000 plus und relativ rostrestistente Karossen gab es erst in den 90ern. Toyota Terzel und Starlet und Corolla, sowie diverse End-80er-Früh-90er-Volvo-Modelle, damit kannst du das machen. Das sind diese Autos für die Ewigkeit.
Man darf auch nicht vergessen: Kürzlich erzählte mir wieder einer auf nem Treffen, dass seine 140er Maschine auch schon 300.000plus drauf habe, als wir über deren Durabilität plauderten. Ich habe dann mal nachgefragt, und auf einmal kam er damit rüber, dass da von den Kolben bis zum Ventiltrieb alles neu gemacht war, weil zwischendurch alles Schrott war. Ich frage mich dann immer, ob die Leute doof sind oder mich verarschen wollen. "Mein Hund ist schon 35 Jahre alt" und dann stellst du fest, dass der innen aus Sägemehl besteht, Glasaugen hat und in einer Vitrine auf dem Kaminsims steht.

Geändert von area52 (06.07.2019 um 16:36 Uhr)
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Alt 06.07.2019, 17:35   #17   nach oben
raidou
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Ich habe genug eigene "Probleme"... ;)
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Alt 06.07.2019, 19:47   #18   nach oben
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Danke, aber mal zurück zum Thema, Rainer:
Ich habe das von TS erwähnte Rendezvous von JP Krämer und dem Herrn Ex-BMW Biermann gefunden, sympathischer Typ übrigens:
Der sieht die Zukunft tatsächlich in der Wasserstofftechnologie.
Entweder ist er der geschickteste PR-Mann, den ich je gesehen habe, weil da so gar kein Marketingsprech angewendet wird, oder er meint es ernst.
Ist schon interessant, das mal so zu hören.
Hier, kommt ab Minute 15:
https://www.youtube.com/watch?v=sNMxJkFyYzE
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Alt 06.07.2019, 21:33   #19   nach oben
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Danke für den Link, genau mein Reden. Der Mann spricht mir aus der Seele und hat es offenbar ebenfalls erkannt!
Auch der Satz, dass "die Batterie" in Deutschland "nur eine temporäre Erscheinung" und für kleinere Autos ist, trifft es exakt.
Genau so sehe ich das auch. Ich gehe sogar noch weiter als er, ich sehe die Funktionalität derzeit noch nicht mal für kleine Autos. Bestenfalls für die neuen E-Scooter, Fahrräder, Segways und ähnliche Mobile - und selbst die tun sich ja teils schwer damit.
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Alt 06.07.2019, 22:37   #20   nach oben
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Wobei die Frage natürlich auch ist:
Ich glaube nicht, dass Herbert Diess weniger Experte ist als du und auch nicht als Albert Biermann und ein paar andere Fachleute laufen da bei VW sicherlich auch noch herum.
Also wieso setzt VW alles auf eine Karte, es kann ja nicht sein, dass Diess' erklärtes Ziel ist, Werner Baumann den ersten Platz als die historische Person streitig zu machen, die einen Konzern mit mehr als hunderttausend Arbeitsplätzen an die Wand gefahren hat.
Ich glaube nicht, dass der als das in die Geschichte eingehen will.
Andererseits, wenn einer an Monsanto glaubt und der andere an den Batterieantrieb.... vielleicht ist das doch vergleichbar...
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