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Alt 16.10.2019, 00:55   #1   nach oben
area52
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Werbeveranstaltung Paragon Jaguarmodelle

Arkadius hat ja gerade ein weiteres der gelungenen Autoart Jaguar E Type Lighweight Modelle anhand sehr schöner Fotos vorgestellt.
Dabei ist mir aber erneut aufgefallen, dass irgendwie immer behauptet wird, die Paragon-Modelle seien in irgendeiner Weise minderwertig.
Mit dem Quatsch würde ich gern mal aufräumen.
Mag sein, dass deren BMW-Modelle nicht so gut sind, das weiss ich nicht, aber die Jaguar-Modelle sind Bombe.
Leider gelingt es mir nicht, bei den derzeitigen Lichtverhältnissen mit funzeligen Bordmitteln wirklich was abzuliefern, daher nur wenige Bilder zunächst, ich werde das dann irgendwann mal ergänzen.

Vorab auch noch ein bischen Text.
Der Autoart punktet mit schicken Vierpunktgurten und einem aufwändigen Rollcage und einem Feuerlöscher.
Und er liegt wahnsinnig tief mit schicker Stance und den wirklich tollen, tiefen Felgen.
Das hatten die originalen Autos aber alles nicht, leider.
Die lagen teilweise bockhoch auf kreissägigen Diagonalreifen. Ohne Gurte, Rollbügel und alles.
Der Autoart hingegen stellt aktuelle, heutige E-Type-Lightweight-Nachbauten dar, Autos in der Konfiguration der heutigen Oldtimerrennsportszene.
Der Autoart punktet auch mit verkabelter Batterie und lackierten Behälterdeckeln.
Der Paragon hat alle Zündkabel, aber die Behälterdeckel sind unlackiert und die Batteriekabel fehlen. Da stinkt er tatsächlich ein bischen ab.
Aber der Paragon hat einen endgeilen Kofferraum, der dem Autoart in nichts nachsteht, er hat eine funktionierende Federung an sechs schönen Schraubenfedern (hinten Doppelfederung), alle Löcher, Schlitze, Öffnungen sind wirklich durchbrochen und alle Lampen, Griffe, Verschlüsse, Tankdeckel und Riemen sind dem Autoart vergleichbar.
Die Kabel, die im Motorraum fehlen, hat der Paragon dafür am Unterboden, der hat noch im Gegensatz zum Autoart einen verkabelten Ölkühler.

Here we go:
Zunächst das Original, der hintere Radlauf war nicht ganz so ausgestellt, das sieht nur so aus, weil der Ferrari GTO da bereits reingeknallt ist und eine Delle vor dem Radlauf hinterlassen hat.
Quelle des Bildes: https://library.revsinstitute.org/digital/









Leider kriege ich den Innenraum nicht abgelichtet momentan, zu dunkel hier.
Aber der von allen ersehnte "Teppich" ist vorhanden: auf der Hutablage.
Im Fussraum natürlich nicht! Ich sag mal: Lightweight Rennwagen.

Der Kofferraum hat alle notwendigen Details, von der Verstärkungsquerstrebe bis hin zum Renntank.


Alle Löcher, Gitter, Durchführungen, auch vorne im Grill, sind durchbrochen.


Die Federung, wie gesagt, funktioniert.





Und hier noch ein paar Details des ebenfalls grauen Coombs jaguar MkII von Paragon.
Man beachte die Speichen der Felgen, die Motorhaubenbefestigung, die Details im Kofferraum hinten, die Stoffgurte, den Haubenhalterriemen, die Chromleisten, und hier ist übrigens auch der Motor voll verkabelt.
Was zum Henker sollen die noch machen? Wo bitte ist das denn schlechter als Autoart, zum halben Preis?




Hier übrigens mit einem Autoartmodell!






Man beachte die Scheinwischer, sind die am Autoart besser?





Warum nun der Coombs MkII Beckengurte hat und der E Type gar keine...wirkt erstaunlich.... ich glaube allerdings, das ist vorbildgerecht.
Die Briten sind ja auch in der BTCC bis zirka 1968 ohne Überrollbügel in den Mini und Escort und Cortina gefahren, das fanden die überflüssig, unnötiges Gewicht.
Auch fragt sich, ob der MkII ebenfalls für Rallyes eingesetzt wurde, das wäre zu jener Zeit denkbar.
Falls nicht, falls das ein reiner Rundstreckler war, dann sind die schönen Gurte auf dem Beifahrersitz definitiv Quatsch, die haben damals nie und nimmer etwas eingebaut, was keiner braucht. Wo nie einer sitzt sind auch keine Gurte, das generelle Vorhandensein eines Beifahrersitzes war wohl auch in GB dem Reglement geschuldet, in Deutschland und auch in der ETCC durfte damals so gut wie gar nichts ausgebaut werden.

Geändert von area52 (16.10.2019 um 13:44 Uhr)
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Alt 16.10.2019, 09:07   #2   nach oben
44CMN
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Zwei wirklich feine Modelle, ich bin auch ein Fan der Paragon-Modelle, solange sie britische Vorbilder umsetzen, da scheinen die ein richtig gutes Händchen zu haben
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Alt 16.10.2019, 09:40   #3   nach oben
Gulf_LM
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Yep, die Paragon Jags sind toll, die Diskussionen um die Details verstehe ich auch nicht.

Für mich war immer ein Fragezecihen, ob Nase und Heck einen Tick zu kurz sinf und er deshalb etwas knubbelig wirkt, oder ob das eine optische Täuschung ist wegen der dicken Räder.
Da die eine Federung haben, wundert mich, dass noch niemand hier so einen tiefergelegt hat, um aus Paragons Retro Versionen mit leeren roundels einen echten AA Konkurrenten zu stricken.

Die Nummern auf den beiden TT Versionen sind übrigens tampo, keine Decals.
Leider war die Recherche (und die ignorante Freigabe durch Jaguar Heritage!) ein grosses optisches Manko, die vollig vermasselten Streifen auf dem Cunningham haben sie ja durch Decalnachproduktion halbwegs hinbekommen (wenns denn die Kunden auch machten und sich einen von Speidel angefordert haben), aber der grüne hätte weisse Nummern haben müssen, und beide TTs haben falsch plazierte Nasennummern.

Hier nochmals mein eigener Thread, da war schon eine Diskussion dran.

https://www.modelcarforum.de/showthread.php?t=33953
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Alt 16.10.2019, 11:53   #4   nach oben
audeamus2009
länger dabei
 
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Danke für den Beitrag. Der MKII ist wirklich ein sehr schönes Modell. Bezüglich des E Type gefällt mir die Version von AA einfach besser, unabhängig vom historischen Vorbild.

Aber ist doch gut, dass es den von Paragon und AA gibt. Kann jeder selbst entscheiden, welchen er bevorzugt.

Aber in Hinblick auf den Preis, ist es schon eine Leistung, was Paragon bei den Jags abliefert.
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Alt 16.10.2019, 13:13   #5   nach oben
18er holger
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Leider gefällt mir das Modell von Autoart doch besser.
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Alt 16.10.2019, 13:40   #6   nach oben
area52
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Danke Euch.
Mir gefällt das Autoartmodell auch besser, der hat nun mal all die Features, die ein Rennsportmodell gut aussehen lassen, wie schon gesagt, er liegt tief, er hat einen Käfig, Vierpunktgurte, tiefe Felgen, ich mag auch die leeren Startnummern.
Aber darum geht's ja nicht, es ging mir darum, dass in der Vergangenheit an mehreren Stellen immer behauptet wurde, Paragon setze generell nicht sehr detailverliebt um. Und das ist eben Quatsch, das wollte ich hier mal zeigen.
Bestenfalls könnte man noch jammern, dass an meinem Modell die Passung der Beifahrertür nicht perfekt ist, außerdem, Carviar hatte im AA-Thread darauf hingewiesen, haben sie den Spalt zzwischen Dach unf Karosserie nicht umgesetzt, das war mir bislnag gar nicht so klar, dass das Dach nicht fest verlötet oder verschweisst oder was weiss ich ist, umso erstaunlicher, dass die auf jegliche Überrollbügel verzichtet haben, die Amis haben das zu jener Zeit ja schon gemacht, war also nicht unbekannt.

Ich habe oben ein paar der schlechtesten Bilder ergänzt, eben war mal kurz Licht in der Bude und ich hatte Mittagspause, hier noch ein paar weitere.
Also wie gesagt: Wer die Vorlage etwas lahm findet, zu wenig drin und dran und außerdem doofe Farbe... sehe ich auch so.
Aber das ist ja nicht die Schuld von Paragon, das bischen, was an dem Eimer hübsch war, haben sie auch weitestgehend umgesetzt. Das war meine Einlassung hier.
Rein optisch macht von den Paragon-Versionen am ehesten der Le Mans Cunningham was her, wieso Meister Coombs auf Mausgrau gesetzt hat... man wird es nicht mehr herausfinden









Geändert von area52 (16.10.2019 um 13:46 Uhr)
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