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Alt 07.10.2019, 01:54   #1   nach oben
Deradelndeautonarr
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1963er Pontiac Tempest Highway 61

Heute zeige ich euch mal eine Neuerwerbung, den 1963er Pontiac Tempest von Highway 61. Nachdem Kollege Goldmann kürzlich die interessante Rennversion von ACME vorgestellt hat, hier die zahme Straßenausführung.
Dieses Modell konnte ich zu einem Schnäppchenpreis bei e-Bay erwerben. Bei einem Startpreis von 49,- Euro, war ich der einzige Bieter. Warum dieses hochdetaillierte Modell keiner wollte ist mir ein Rätsel.
Als Kulisse für diese Fotoreihe habe ich mal wieder meine alte US- Tankstelle aufgebaut, die sonst in Kisten verstaut im Keller lagert.

























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Alt 07.10.2019, 02:27   #2   nach oben
Oldtimer
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Gratulation zu diesem tollen und wirklich hochdetaillierten Modell
Genau SO steht er auch bei mir und ich muss sagen, dass der schöne Pontiac wirklich ein zu Unrecht oft übersehenes Modell ist. Lackierung top, extrem viele schöne Details und alles was am Original aufgeht, funktioniert auch hier.

Deine Präsentation ist wieder mal genial gelungen und bildet den perfekten Rahmen.

Viel Freude mit dem schönen Stück und Grüsse
Erwin
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Alt 07.10.2019, 07:04   #3   nach oben
E_Goldmann
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Glückwunsch zum zivilen Tempest, den ich ebenfalls sehr schick finde!
Der 'Tempest' ist bei "uns" eben wenig bekannt und noch weniger berühmt - wahrscheinlich warst Du deswegen der einzige Bieter. Guter Fang für 49,-€.

Von der Detailierung nimmt sich Deine blaue Straßenversion nichts mit der LeMans Version von ACME. Auf den ersten Blick wirkt Deiner sogar noch detaillierter, wegen dem zivilen Exterieur.

Sehr interessant finde auch, dass bei den Modellen bezüglich des Getriebes an der Hinterachse penibel zwischen der standardmäßigen 2-Stufen-Automatik und dem erweiterten Viergang-Getriebe unterschieden wurde. Denn meiner hat das längere Getriebe-Gehäuse und dafür einen kürzeren Tank.

Tolle Bilder-Show! Viel Spaß mit Deiner neuen Rarität!
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Alt 07.10.2019, 20:06   #4   nach oben
audeamus2009
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Für 49€ ein Wahnsinnsfang. Sehr detailiert. Auch, wenn ich keine Amis sammle, so schaue ich die mir sehr gerne an. Danke für die Präsentation.
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Alt 08.10.2019, 01:05   #5   nach oben
E_Goldmann
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Als ob der Kofferraum meines "LeMans Tempest" mit Batterie, Getriebe-Sichtfenster und Tankverschluss nicht schon genug Details bereit halten würde, entdecke ich gerade eben auch noch eine kleine Zifferntafel mit der ´Nummer 12´.
Damit ist mein Exemplar nun die Nummer 12 von 228.

Ist der HW61 auch nummeriert (links im Kofferraum)?

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Alt 08.10.2019, 14:31   #6   nach oben
Carviar
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„Etwas OT“: Du könntest sogar noch mehr entdecken, oder, um es präziser auszudrücken, „lernen“ (Bildungsauftrag MCF). Nur einer der Vorzüge von „all open“ Modellen.

Dieses Emblem mittig der Einstiegsleiste (das man bei „sealed“ Modellen natürlich nie sähe), ist dort nicht ohne Grund angebracht, denn es trägt den Hinweis „Body by Fisher“. Fisher war ein eigenständiges (Karosseriebau-)Unternehmen mit 44 Werken in den USA und über 40.000 Mitarbeitern. Bereits 1920 hatten GM (1908 gegründet) 60% der Firmenanteile erworben, 1926 übernahmen sie das Unternehmen komplett, das daraufhin zu einer GM „Division“ wurde.

Die Entwicklung von Kurbelfenstern, und nicht nur die, geht auf Fisher zurück. Hinter diesem Emblem steckt also weit mehr als man vermuten würde. Den Rest könntet ihr bei „Wiki“ nachlesen. https://de.wikipedia.org/wiki/Fisher_Body_Co. Hinweis: Den Link bitte kopieren und dann in die Adressleiste eingeben, anders funktioniert der Zugang nicht mehr. Laut Wiki wurde der Artikel „ausgemustert“ (obwohl noch vorhanden).

Jahrzehnte später, das ehemalige Fisher Werk 21 in Detroit heute. Endzeitstimmung pur, innen noch ein Stück weit schlimmer: https://www.youtube.com/watch?v=3saRkc63ElI .

Packard hat nach 1956 kein Auto mehr in Detroit gebaut, das mit ihnen fusionierte Studebaker seit Anfang der 60er nicht. So sieht das Packard Werk in Detroit jetzt aus:
https://www.youtube.com/watch?v=38mJyGDoTSk

Das geschlossene Alfa Romeo Werk in Arese passt „gut“ dazu:. https://www.autoblog.it/galleria/lo-...meo-di-arese/5

Wem das „an Elend“ immer noch nicht reicht: https://www.team-bhp.com/forum/inter...factories.html

Das Erschreckende am Raubtierkapitalismus ist, insbesondere in den USA, wie wenig man sich um die hinterlassenen Schäden schert. Die größte Industrieregion der USA, einst „Manufacturing Belt“ genannt, trägt heute den Namen „Rust Belt“. Die Unternehmen ziehen weiter, Bauruinen bleiben jahrzehntelang stehen. Von den menschlichen Schicksalen ganz zu schweigen. Detroit hat zwischen 2000 (951.000) und 2017 (673.000) knapp ein Drittel seiner Bewohner verloren, 1950 lebten in der einstigen „Hauptstadt“ des amerikanischen Automobilbaus noch 1,85 Millionen. OT Ende.

Wohin so ein kleines Emblem doch führen kann. Hielt es für angebracht, das mal näher zu beleuchten. Eigene Beispiele (Opel / Bochum oder ehemalige Betriebe in der DDR) habe ich bewusst weggelassen.

Bevor ich es vergesse - danke für die Präsentation. Ich selbst besitze den 2004 erschienenen (und von mir gekauften) „Mule“, die zivile Variante des Super Duty, ebenfalls mit hochklappbarer Abdeckung über dem Transaxle Getriebe.
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Alt 08.10.2019, 14:50   #7   nach oben
Gulf_LM
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Das mit dem Transaxle Getriebe ist wirklich verblüffend, war mir auch total neu.
Zusammen mit dem zahmen Einrohr Auspuff eine seltsame Mischung.

Sehr cooles Modell, auch wenn mir das Karosseriedesign dieser Epoche nicht so richtig taugt.
Die fallen für viele Leute zwischen die Stühle, zwischen spacigen 50s Flossen und late-60s Musclecars.
Sind auch Sehgewohnheiten, man erwartet eine fallende Hecklinie, aber die steigt seltsam an, wohl ein Überbleibsel der Flossenzeit.

Aber was für ein klasse Fang und wieder eine sehr schöne Vorstellung!
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Alt 08.10.2019, 16:41   #8   nach oben
E_Goldmann
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@Carviar:
Danke für die Ausführungen zur wirtschaftlichen "Motown-Geschichte" - sehr interessant!
Allerdings scheint es auch ein festes, stilistisches Merkmal der "ACME/ERTL/AutoWorld"-Modelle zu sein, präzise Micro-Logos an den Türeinstiegsleisten anzubringen. Das habe ich in letzter Zeit schon zweimal gesehen.

@Gulf_LM:
Da gebe ich Dir Recht - der Tempest ist schon irgendwie ein Design-Sonderling. Inbesondere das Heck erscheint ungewöhnlich, so als wäre hinter der Heckscheibe ein Knick in der Karosserie.
Allerdings finde ich die Form des Tempest echt cool, besonders im "Daytona / LeMans" Style. Ein richtig rustikales MuscleCar eben...

Die transaxiale Bauweise ist eine Errungenschaft von George DeLorean, der den Tempest damit ultimativ rennsportlich gestalten wollte.
Mickey Thompson hingegen tunte den Tempest konventionell ohne SchnickSchnack.... und fuhr damit auch besser. Denn seine Tempest-Prototypen hielten länger. Der Transaxle-Tempest hielt nur 10 bis 12 Fahrten auf der Viertelmeile durch, dann war das "Special-Viergang-Manual-Automatik-Getriebe" verschlissen...
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Alt 09.10.2019, 20:28   #9   nach oben
musclecar
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Den Temptest habe ich auch schon öfters gesehen und habe mir ihn immer wieder überlegt aber ganz überzeugt hat er mich dann doch nicht aber bei 49 Euro hätte ich auch zugeschlagen. Die Details sind halt einfach wieder ein Traum, sogar die Tankklappe beim Kofferraum. Wahnsinn die HWY61 Modelle beeindrucken mich immer wieder.

Danke für die schöne Vorstellung
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Meine US Sammlung: http://www.modelcarforum.de/showthread.php?t=30340
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