Modelcarforum
Alt 09.06.2019, 00:41   #701   nach oben
Benji
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@CMR! Mach bei Gelegenheit mal Bilder von deinem bearbeitetem 94T. Ich finde auch das Minichamps in letzter Zeit mit ihren Resin F1 gute Arbeit (mal abgesehen von den Mängeln die Du gefunden hast)macht! Der einzige Nachteil für mich der Dilettante Preisunterschied zu den Spark Modellen!
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Alt 10.06.2019, 19:55   #702   nach oben
CMR
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Anbei mal 3 Bilder, auf denen man sehen kann, daß die Felge der Vorderreifen zu breit ist. Ebenso sehen die Reifen aus, als hätten Sie Luft verloren. Das Verhältnis Höhe der Felgen zu den Reifen passt auch nicht. Der Pirelli Schriftzug ging gerade so drauf.
Evtl. ist da bei der Herstellung des Gummis etwas schiefgegangen?
Die Innenseite der Felge habe ich noch schwarz bemalt damit es nicht so auffält.

Ansonsten ist das Modell sehr gut gelungen. Die JPS Decals bringe ich an wenn ich mehr Zeit habe.





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Alt 11.06.2019, 20:43   #703   nach oben
Benji
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Also wenn ich mir den 94T in der Minichamps Homepage mal so ansehe, sieht er genauso aus wie deiner! Da hättest Du ja auch, die viel zu kleinen Reifen sehen können!
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Alt 12.06.2019, 18:23   #704   nach oben
Lotus Fan 76
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Hallo!
Ich hatte mich auch auf die Version mit dem großen Heckflügel gefreut...
Trotzdem kann ich im großen und ganzen damit leben,
so habe ich Elio de Angelis mit den kleinen Flügel, und werde meinen Tameo-Mansell mit einen großen Flügel versehen...
Woher ich den nehme, weiß ich allerdings selbst noch nicht...

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Alt 12.06.2019, 20:12   #705   nach oben
CMR
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Zitat:
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Also wenn ich mir den 94T in der Minichamps Homepage mal so ansehe, sieht er genauso aus wie deiner! Da hättest Du ja auch, die viel zu kleinen Reifen sehen können!
Ich hatte den Lotus vorbestellt und da war auf der Homepage leider nur die Beschreibung, die leider falsch ist und ein Foto vom GP in Silverstone mit dem großen Heckflügel und mit der Lorbeerkranzwerbung zu sehen. Da konnte man leider noch nicht sehen, daß bei den Vorderrädern was schief gegangen ist.
Aber zurückgeben werde ich den nicht.


Zitat:
Zitat von Lotus Fan 76 Beitrag anzeigen
Hallo!
Ich hatte mich auch auf die Version mit dem großen Heckflügel gefreut...
Trotzdem kann ich im großen und ganzen damit leben,
so habe ich Elio de Angelis mit den kleinen Flügel, und werde meinen Tameo-Mansell mit einen großen Flügel versehen...
Woher ich den nehme, weiß ich allerdings selbst noch nicht...
Das Tameo-Modell sieht auch sehr schön aus. Auf jeden Fall sind die Vorderräder deutlich besser.
Wenn ich zuviel Geld und Langeweile hätte, würde ich mir den Tameo-Modellsatz holen und die Vorderräder an das Minichampsmodell machen.
Ich habe mir vom Tameo-Modell mal einen Decalsatz vom GP von Europa mit den Lorbeerkränzen und den Renaulschriftzügen bestellt. Wenn das Gold farblich zu den Decals von Minichamps passt wird mein Modell wohl den GP von Europa in Brands Hatch darstellen.
Wie alt ist denn dein Tameo-Lotus? Das ist das beste Bild, was ich von einem Tameo-Lotus 94T bisher gesehen habe. Bei vielen Bilden im Internet scheinen die Decals sich wieder teilweise zu lösen, was nicht schön aussieht.

Es scheint von Fa. Jarmark einen Lotus 94T mit großen Heckflügel zu geben in 1:43. Ob das ein Bausatz ist oder nicht, habe ich nicht herausfinden können.

Geändert von CMR (12.06.2019 um 20:37 Uhr)
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Alt 12.06.2019, 21:54   #706   nach oben
Benji
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Ah,okay! Also von meiner Seite aus, auch wenn es nichts gebrachte hätte! Ich hätte zumindest einen, von Minichamps Rund gemacht für so eine Kunden verars...!
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Alt 13.06.2019, 14:07   #707   nach oben
Gulf_LM
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Ähm, nix für ungut... aber wird das hier nicht etwas arg OT in dem schönen F1 History Thread?
Das passt eher in einen seperaten "MC F1 1:43 Modelle" oder besser gleich "MC Lotus 94" Vorstellungs-Thread.

Der flow geht sonst stark verloren.
Aber das muss Engineer oder das Mod Team etscheiden.
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Alt 14.06.2019, 00:16   #708   nach oben
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MINICHAMPS-Modell / Lotus 94T / Elio de Angelis / Training GP Europa 1983

Da klinke ich mich doch gleich mal ein...
...und um die Problematik des Lotus 94T von MINICHAMPS nun endlich mal etwas zu entschärfen,
hier mein "mit viel Liebe" in Bild gesetzter "Black Beauty" von Elio de Angelis



Die Version von PMA ist von der Modellbezeichnung natürlich verkehrt -
mit der "Tabakversion" des Lotus fuhren Elio und Nigel unter anderem beim
"Großen Preis von Europa" in Brands Hatch...um jetzt mal im United Kingdom zu bleiben.



In der Tat ist das Verhältnis von Felge und Reifen der Vorderradaufhängung nicht so perfekt von PMA umgesetzt worden,
aber ein leichtes Überstehen hatte die Felge auch beim Original -
ich habe mal ein paar Bilder aus meinem Archiv abfotografiert (sorry für die Qualität, aber unter den scanner passte das Buch nicht..)
Also ich kann mit der Umsetzung von MINICHAMPS eigentlich leben...





(Bildquelle: "Black & Gold" / Johnny Tipler)


Geändert von Engineer (14.06.2019 um 00:46 Uhr)
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Alt 14.06.2019, 10:42   #709   nach oben
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Hallo liebes Forum,

mein erster Beitrag hier und gleich zu meinem Lieblingsthema LOTUS.

Aufgrund verschiedener Details habe auch ich die PMA 94Ts als Versionen beim "GP Europe" in Brands Hatch erkannt.

Krass find ich, dass die De Angelis Version praktisch schon ab dem ersten Verkaufstag ausverkauft ist.

Danke auch von meiner Seite an den Engineer für diesen Thread (deswegen habe ich mich hier angemeldet)

Gruß
Pit
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Alt 14.06.2019, 21:54   #710   nach oben
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Hallo Pit -
willkommen hier im Forum und danke für deinen Besuch hier in meinem thread...

Hoffe, auch von dir einige Bilder deiner Lieblings - F1 Modelle in 1:43 hier mal zu finden -
zumindest was das favorisierte Rennteam betrifft, haben wir die gleiche Wellenlänge !

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Alt 14.06.2019, 22:32   #711   nach oben
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Nigel Mansell / Rio de Janeiro '82 :
"...das härteste Rennen meines Lebens !"



SPARK-Modell / Lotus 91 / Nigel Mansell - GP Brasilien 1982

Der neue und zugleich auch alte Sponsor "Imperial Tobacco Group" (John Player Special) ermöglicht Anfang 1982 mit einer Erhöhung des Sponsorbudgets
endlich die Konstruktion eines neuen Rennwagens im Hause Colin Chapman.

Der Lotus 91 von Nigel Mansell und Elio de Angelis wird von Chapman in Zusammenarbeit mit Martin Ogilvie und Tony Rudd entworfen bzw. gebaut
und ist das zweite Formel-1-Fahrzeug nach dem McLaren MP4-1, welches komplett aus Kohlefaser hergestellt wird.

Das Auto ist dennoch in vielerlei Hinsicht das letzte seiner Art:
1982 darf der Ground-Effect von Lotus noch genutzt werden, aber ab 1983 wird dies verboten sein.
Im Heck des Rennwagens arbeitet zum letzten Male der betagte Ford Cosworth DFV-Motor mit seinen 8 Zylindern und rund 490 PS.
Dieses Antriebsaggregat wird mittlerweile seit 16 Jahren im F1-Zirkus verwendet und bisher sind fast 400 Exemplare von der Ford-Rennabteilung produziert worden -
152 GP-Siege stehen in den Geschichtsbüchern und 12 Weltmeisterschaften wurden eingefahren !

Die vorgeschriebenen 580 Kilogramm Gesamtgewicht werden beim Lotus 91 allerdings zu Beginn der Saison 1982 nur mit einer interessanten "Spritzwasserkühlung"
der neuen Kohlefaserbremsen erreicht.
Der ca. 25 Liter Wasser fassender Tank in einem der seitlichen Chassis-Profile wird kurzerhand in der Aufwärmrunde abgepumpt
und die Turbo- und Zwölfzylinder-Sauger haben mit ihren Gewichtsproblemen das Nachsehen !

Dieser Bypass wird dann aber kurz nach Beginn der europäischen Saison vom FIA-Regelkomitee stillgelegt,
da das System auch bei anderen Teams rasend schnell zum Einsatz kommt und schließlich bis zu 40 Liter Wasser
noch vor dem Start des Rennens von den Wagen der "Mitbewerber" abgelassen werden...


Teamvorstellung im Programmheft des Deutschland-GP 1982
(Bildquelle Privatarchiv)

Beim Saisonauftakt 1982 in Kyalami kommt allerdings noch der Lotus 87 in der modifizierten "B-Version" zum Einsatz.
Elio und Nigel müssen sich mit dem im Vergleich zur neuen Version fast 10 Kilogramm schwereren Vorjahreswagen zufriedengeben -
die einzigen Änderungen zum Ausgangsmodell sind die etwas breitere Seitenkästen und ein sogenannter "Spacer" (Abstandshalter) zwischen Motor und Getriebe.
Beide Lotus-Stammfahrer finden sich nach dem Abschlußtraining im Mittelfeld des Starterfeldes wieder:
Elio auf Platz 15 mit fast sechs Sekunden (!!) Rückstand zum Poleman Rene' Arnoux (Renault RE30 B Turbo)
und Nigel eine Startreihe weiter hinten mit noch einer Sekunde mehr Defizit..
Für den "Löwen" endet das Rennen dann schon in Runde 2 mit defekter Zündung,
Elio de Angelis fährt das Rennen dagegen unspektakulär zu Ende.
Ein 8. Platz in Südafrika mit einer Runde Rückstand zum Sieger Alain Prost (Renault-Tubo) bringt aber keinerlei WM-Punkte für das Team....





Fast zwei Monate später findet dann erst das nächste Rennen statt -
der Formel 1-Troß macht einen Zwischenstopp in Brasilien.
Schon das Training in Rio de Janeiro Ende März 1982 sorgt für Schlagzeilen der besonderen Art-
in Jacarepaguá werden 45 Grad Celsius Bodentemperatur und 70 Grad in den Cockpits gemessen !
Dazu kommen noch Fliehkräfte bis zum Sechsfachen des Körpergewichts der Fahrer auf der buckligen Piste -
man bastelt Halskrausen aus Styropor, Seilzüge für die Helme und seitliche Kopfstützen,
um den 63 Runden dauernden Grand Prix mit seinen 317 Kilometern Distanz durchzuhalten.
Der neue Lotus 91 hat sein Debüt und wird bei seiner "Jungfernfahrt" prompt von Nigel in's Grüne befördert -
die Folgen dieser Kaltverformung können aber schnell repariert werden.

Die Startnummer 11 fährt in Rio im Abschlußtraining auch Platz 11 ein -
Elio ist "nur" knappe 3 Sekunden langsamer als der Trainingsschnellste Alain Prost mit seinem Turbo-Renault.
Nigel ist wieder drei Plätze hinter dem Teamkollegen im Mittelfeld der Startaufstellung
und noch einmal über eine Sekunde langsamer als Elio.

Am Rennsonntag kämpft sich während des Rennens Nelson Piquet auf Brabham vom 7. Startplatz in die Führungsposition,
nachdem Spitzenfahrer wie Niki Lauda, Gilles Villeneuve und Rene' Arnoux ausgeschieden sind.
Auch für Elio de Angelis endet diesmal das Rennen nach 22 Runden -
eine Kollision mit Mauro Baldi im Arrows bringt das vorzeitige "Aus".



Nelson Piquet ist im letzten Drittel des Rennens am Ende seiner Kräfte und nur mit reiner Willensanstrengung
erreicht der Brasilianer bei seinem Heimrennen das Ziel als (vorerst) Erster.
Keke Rosberg auf Williams überquert im Williams als (vorerst) Zweiter die Ziellinie -
ein stiller Held, denn schon in der Aufwärmrunde löst sich der Schlauch von seiner Trinkflasche
und noch vor der eigentlichen Hitzeschlacht ist der Behälter bereits ausgelaufen...
Piquet bricht bei der Siegerehrung insgesamt dreimal zusammen:
vor der Zeremonie, mittendrin und danach ...schließlich geht er zu Boden.

Der Dritte Alain Prost ist schließlich der "lachende Erste",
denn nach dem Rennen protestieren Renault und Ferrari gegen die beiden Erstplatzierten.
Piquet und Rosberg haben die schon erwähnten voluminösen Wassertanks an Bord und werden später disqualifiziert.
Dadurch "erben" John Watson (Mc Laren) und Nigel Mansell die folgenden Podiumsplätze
und "the lion" holt mit Platz 3 die ersten 4 WM-Zähler der Saison für das Lotus-Team !

https://www.youtube.com/watch?v=IyhO0W-EbK0

Das You Tube-Video zum Rennen in Rio 1982





Explosionsgrafik / Cutaway Lotus 91
(Bildquelle: "Lotus World" - Magazin, November 1982)

Geändert von Engineer (15.06.2019 um 00:38 Uhr)
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Alt 15.06.2019, 15:35   #712   nach oben
Pit
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Hallo Jörg,

Danke für die netten Willkommensworte !

Muss mal schauen, ob ich noch etwas in meiner Sammlung habe, das Du hier noch nicht abgebildet hast,

Gruß
Pit
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Alt 15.06.2019, 22:48   #713   nach oben
Lotus Fan 76
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Hallo Pit!
Auch von mir ein herzliches Willkommen!
Der Jörg hat wieder einen Spitzenbeitrag gemacht! Klasse!

Zum Thema Lotus 91 von mir noch zwei Bilder:



Nigel Mansell GP Monaco 1982
In Monaco und auch beim Rennen in Kanada wurde die Motorenverkleidung zwecks besserer Kühlung (?) weggelassen.



Elio de Angelis, Sieger beim GP Österreich 1982

Beide Modelle sind Tameo Bausätze, hochdetailliert-allerdings sieht man von den vielen Fotoätzteilen am Ende nicht mehr viel...
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Alt 15.06.2019, 23:43   #714   nach oben
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Dann schreibe ich mal was zum Lotus 94T. Für mich das schönste Formel 1 Auto was je gebaut wurde aber nur mit dem großen Heckflügel.

Designed wurde der Lotus 94T innerhalb weniger Wochen von G. Ducarouge als Nachfolger des Lotus 93T Renault für Elio de Angelis und des Lotus 92 Ford für Nigel Mansell. Das Debut war beim GP von England in Silverstone.
Bisher erreichte man nur einen mageren Punkt mit dem unterlegenen Saugmotormodell Lotus 92 in Kanada.
Beim Rennen in Silverstone startete Elio von Platz 4 und Nigel nach Elektrikproblemen im Training von Platz 18. Während Elio mit technischem Defekt gleich zu Beginn ausfiel konnte Nigel sich bis Platz 4 im Ziel vorarbeiten. Aufgrund der Boxenstops lag er kurzfristig sogar auf Platz 2.
Das nächste Rennen war in Hockenheim. Nigel mußte sich mit dem alten Lotus 93T qualifizieren. Beide Fahrer fielen beizeiten aufgrund technischen Defekts aus.
In Österreich qualifizierte sich Nigel als 3, Elio nur als 12. Im Renne fiel Elio aufgrund einer Startkollision aus und Nigel fuhr am Ende auf Platz 5.
Das nächste Rennen war in Holland. Dort fuhr man erstmalig mit dem kleinen Heckflügel und qualifizierte sich auf Platz 3 mit Elio und 5 mit Nigel. Im Rennen fielen beide Fahrzeuge wieder aus.
In Monza kamen beide Fahrzeuge ins Ziel mit Elio als 5., der dritten Zielankunft 1983 und Nigel als 8., wofür es keine Punkte gab.
Dann kam das 2. Heimrennen beim JPS GP von Europa in Brands Hatch. Dort erreichte man das beste Ergebnis in der Qualifikation mit Platz 1 von Elio und 3 von Nigel. Im Rennen fiel Elio wie so oft aus aber Nigel erreichte den einzigen Podestplatz 1983 mit Platz 3.
Beim letzten Rennen in Kyalami blieb man wieder ohne Punkte durch den obligatorischen Ausfall von Elio und einer langen Reparatur des gebrochenen Schaltgestänges bei Nigel.
Am Ende der Saison war Nigel mit 10 Punkten auf Platz 13 und Elio mit 2 auf Platz 18. In der Teamwertung kam man auf Platz 8 mit 12 Punkten.
11 von den 12 Punkten erzielte man mit dem Lotus 94T.
__________________
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Alt 16.06.2019, 04:29   #715   nach oben
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Wunderbar!
Diese schwarzen Renner haben einfach des gewisse Etwas. Da kommen Erinnernungen hoch an eine Zeit die in punkto Rennverlauf noch spannend war.
Wie immer interessante Informationen und sehr gut präsentiert.

Danke für die Vorstellung und Grüsse
Erwin
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Alt 16.06.2019, 18:08   #716   nach oben
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So, Freunde der "goldenen Jahre" der Formel 1 -
eigentlich ist es längst überfällig, hier einmal an einen Helden von gestern und heute zu erinnern,
welcher kürzlich leider viel zu früh von uns gegangen ist....



SPARK-Modell 1:5 / Niki Lauda / Bell-Helm - 1977

Ich habe einmal chronologisch (fast) alle Formel 1-Wagen zusammengestellt,
mit welchen Niki Lauda während seiner aktiven Zeit unterwegs war.


1. STP March Racing Team / 1971



SPARK-Modell / March 711 / GP Österreich 1971

Das Debüt...und das einzige Rennen während der Rennsaison 1971.
Lauda qualifiziert sich auf Startplatz 22 von 23 und gibt aufgrund des schlechten Handlings enttäuscht in Runde 20 auf.



Einen ausführlicher Bericht über dieses Rennen findet ihr hier im thread unter:
https://www.modelcarforum.de/showthr...uda#post629920


2. STP March Racing Team / 1972



SPARK-Modell / March 721 / GP Argentinien 1972

Die erste volle Saison (12 WM-Läufe) mit dem March 711 in insgesamt drei Modifikationen.
Niki bezeichnet das Auto schon nach den ersten Tests als "Totgeburt" und kann keinerlei WM-Punkte einfahren.....
Bilanz 1972: 7 Zielankünfte, eine Nichtqualifikation, eine Disqualifikation, drei Ausfälle und eine Zieldurchfahrt mit 10 Runden Rückstand !




3. Marlboro BRM Team / 1973



SPARK-Modell / BRM P160E / GP Belgien 1973

Glückloser Wechsel zum Team BRM, aber erste WM-Zähler beim Belgen-GP (Platz 5).
Mit einem (leider nur kurzfristigen) dritten Platz während des Rennens in Monaco klopft Lauda bei Ferrari an...

Bilanz 1973: 15 WM-Läufe mit 9 Ausfällen, einer Nichtqualifikation und fünf Zielankünften - Platz 17 in der Endwertung der Weltmeisterschaft.



Siehe auch meine BRM-Chronologie unter:
https://www.modelcarforum.de/showthr...160#post669751


4. Scuderia Ferrari SpA SEFAC / 1974



MATTEL-Modell / Ferrari 312B3 / GP Frankreich 1974

Der Einstieg bei Ferrari bedeutet viel Arbeit für Niki ("Der BRM war ein besseres Auto.")...
Gleich beim ersten Lauf in Argentinien werden die endlosen Testfahrten belohnt und
Lauda steht mit Platz 2 zum ersten Male auf dem Treppchen.
Zu Beginn der Europa-Tournee drei Grand Prix später in Spanien wird dann der erste Sieg von Lauda eingefahren !

Bilanz 1974: 15 WM-Läufe mit zwei Siegen bei insgesamt sechs Zielankünften - mit 38 WM-Punkten Platz 4 der Endwertung,
aber 9 Ausfälle bedeuten weiterhin viel Arbeit...




5. Scuderia Ferrari SpA SEFAC / 1975



MATTEL-Modell / Ferrari 312T / GP Italien 1975

1975 wird dann Laudas Jahr - und den Grundstein zum Durchbruch legt der geniale Ferrari-Cheftechniker Mauro Forghieri,
denn er entwickelt ein neues quer eingebautes Fünfgang-Getriebe, welches die Balance des Ferrari deutlich verbessert.
Doch zu Beginn trägt diese Innovation noch keine Früchte, aber mit dem Sieg auf dem Stadtkurs von Monte Carlo kommt der Durchbruch.
Niki startet damit eine Serie von vier ersten Plätzen in fünf Rennen und wird in Monza vorzeitig Weltmeister der WM-Saison 1975..

Bilanz 1975: 5 Siege und 13 Zielankünfte bei 14 WM-Läufen, ein Ausfall durch Kollision - keine technischen Defekte
Weltmeister mit 64,5 Punkten




6. Scuderia Ferrari SpA SEFAC / 1976



QUARTZO-Modell / Ferrari 312T / GP Brasilien 1976

1976 startet Niki weiterhin mit dem Erfolgsmodell 312B und fährt gleich bei den ersten beiden Läufen den Sieg ein.
Bis zum Beginn der Europatournee werden zwei erste Plätze und ein zweiter Rang eingefahren.



Mit dem "Großen Preis von Spanien" in Jarama tritt das Verbot der imposanten Lufthutzen in Kraft,
Laudas roter Renner muss umgebaut werden und heißt nun Ferrari 312T2.
Die Saison verläuft danach recht turbulent und wird geprägt vom Zweikampf mit dem Mc Laren-Piloten James Hunt.
Der "Große Preis von Deutschland" am 1. August 1976 verändert dann alles...


QUARTZO-Modell / Ferrari 312T2 / GP Monaco 1976

42 Tage nach seinem Unfall auf dem Nürburgring sitzt "Niki Nazionale" in Monza wieder am Steuer seines Arbeitsgeräts -
der Abschluß der Saison 1976 wird von mir hier beschrieben:

https://www.modelcarforum.de/showthr...976#post635213

Bilanz 1976: Teilnahme an 14 von 16 WM-Läufen, 5 Siege bei 9 Podiumsplätzen
Vizeweltmeister mit 68 Punkten




7. Scuderia Ferrari SpA SEFAC / 1977


MATTEL-Modell / Ferrari 312T2 / GP Deutschland 1977

Der Ferrari 312T2 ist auch das überlegene Auto der Rennsaison 1977.
Obwohl Niki "nur" 3 Siege einfährt, sammelt er bei fast allen anderen Rennen fleißig Punkte und wird erneut Weltmeister.
Doch das Verhältnis zu Enzo Ferrari ist seit dem Unfall auf dem Nürburgring nicht mehr so positiv,
wie es zu Beginn der Rennsaison 1976 war und Lauda entschließt sich, das Team aus Maranello zu verlassen

Doch Jahre später bereut er den umstrittenen Schritt:
"Im Nachhinein war es ein großer Fehler: Ich hätte bleiben sollen, hätte das gleiche Geld verlangen sollen,
das mir auch Bernie (Ecclestone) gezahlt hat - und ich wäre erfolgreicher gewesen.
Aber damals war es für mich die richtige Entscheidung, auch wenn sie falsch war,
weil es nach meinem Unfall irrsinnig schwierig war, sein Vertrauen zurückzugewinnen....."


Bilanz 1977: 2 Ausfälle, 1 Nichtteilnahme, 3 Siege und 7 weitere Podiumsplätze
Weltmeister mit 72 Punkten




8. Parmalat Racing Team Brabham / 1978


MINICHAMPS-Modell / Brabham BT45C / GP Argentinien 1978

Die ersten beiden Rennen 1978 muss Niki noch im modifizierten Brabham BT45 in der Ausbaustufe "C" bestreiten
und schlägt sich beim Saisonauftakt in Buenos Aires tapfer gegen die übermächtigen Lotus von Andretti und Peterson.
In Argentinien fährt er mit einem zweiten Platz und mit 13 Sekunden (!!) Rückstand
zum Sieger Andretti die ersten Punkte für das Ecclestone-Team ein.
Laudas Teamkollege John Watson hat weniger Glück und
muss nach Kühlwasserverlust sein Arbeitsgerät mit Motorschaden abstellen....

Dem Rennleiter Juan-Manuel Fangio passiert ein peinlicher Irrtum:
Er verwechselt die beiden Lotus und winkt statt Nummer 5 (Andretti) die Nummer 6 (Peterson) als Sieger ab...
Ronnie überquert aber eigentlich erst als Fünfter die Ziellinie;
dicht gefolgt von Tambay (Mc Laren) und Reutemann (Ferrari).
"Lole" rollt sofort an die Ferrari-Box und fährt somit die letzte Runde nicht mehr zu Ende !
Die Argentinien verkürzen danach kurzerhand das Rennen nachträglich auf 52 Runden,
damit Carlos bei seinem Heimrennen wenigstens Siebenter wird....





Zum "Großen Preis von Südafrika" erscheint dann im März 1978 der heiß erwartete Brabham BT46
und wird von Niki wider Erwarten zum Abschlußtraining gleich auf Startpatz 1 katapultiert...



TSM-Modell / Brabham BT46 / GP Südafrika 1978

Der neuen Wagen ist wiederum mit einem Alfa Romeo-Motor mit 12 Zylindern versehen,
der mit 510 Pferdchen ca. 10 PS mehr im Vergleich zum Vorjahresmodell aufweist.
Allerdings beginnt sich schon beim Debütrennen in Kyalami abzuzeichnen,
dass dieses Antriebsaggregat nicht allzu standfest ist -
Niki muss - auf Platz 3 im Rennen - schon in der 53. von 78 Runden mit Motorschaden aufgeben...



Die nächsten Rennen sind geprägt sind geprägt von Motorschäden, Bremsdefekten sowie weiteren Ausfällen durch Kollision oder Crash -
kommt Lauda in's Ziel, dann immer auf Podiumsplätzen.
Der Tiefpunkt ist dann in Zolder/Belgien erreicht,
als Niki unverschuldet schon kurz nach dem Start durch eine Kollision mit Jody Scheckter nur 20 Meter weit kommt
und seinen Brabham danach mit Hinterachsbruch abstellt....


MINICHAMPS-Modell / Brabham BT 46 / GP Monaco 1978



Mit der "B"-Version wird beim "Großen Preis von Schweden" in Anderstorp
dann das sogenannte "Fan Car" vorgestellt und der teuerste Sieg der Formel 1-Geschichte eingefahren.
Die Oberflächenkühlung am Brabham funktioniert schon von Anbeginn nicht wunschgemäß,
also muß ein Ventilator her, der die Luft durch den oben gelagerten Kühler zieht.
Dass dieser Ventilator auch die Luft unter dem Auto absaugt und ein Vakuum erzeugt,
ist eine "angenehme Nebenerscheinung" und bewirkt, das endlich ein Wagen das dominate Lotus-Tempo halten
und damit auch Podiumsplätze einfahren kann.
Doch nach dem Sieg in Anderstorp durch Niki Lauda wird der "Staubsauger" bekanntlicherweise verboten
und nach nur einem Auftritt muss der Wagen schon in's Museum...


IXO-Modell / Brabham BT46B / GP Schweden 1978



Bilanz 1978: mit 44 WM-Punkten Platz 4 der Gesamtwertung, 7 Zielankünfte bei 16 absolvierten Grand Prix


9. Parmalat Racing Team Brabham / 1979



SPARK-Modell / Brabham BT49 / Training GP Kanada 1979

Die Saison 1979 verläuft für des zweifachen österreichischen Weltmeister desaströs -
zwei mageren Zielankünften (6. und 4. Platz) stehen 11 Ausfälle gegenüber.
Obwohl der Brabham BT48 als relativ schnell und konkurrenzfähig bezeichnet wird, erweist er sich dann im Verlauf der Saison als sehr unzuverlässig.
Der von Carlo Chiti neu entworfene Alfa V12-Motor hat vorhersehbare Anlaufschwierigkeiten und kommt nur selten in's Ziel.

Zum letzten Lauf der Saison 1979 reist die Ecclestone-Truppe dann mit einem anderen Antriebsaggreagat im Heck der beiden Rennwagen..
Der nun mit einem Cosworth-Motor angetriebene Brabham BT49 ist ein kurzfristiger Ersatz für den enttäuschenden BT48
und wird in nur sechs Wochen aus Elementen des BT48-Chassis zusammen mit dem bewährten V8-Motor von Ford hergestellt.

Doch ein Niki Lauda hat schon vor dem "Großen Preis von Kanada" längst die Lust am Fahren verloren-
nach zwölf Jahren Rennsport, davon acht Jahre in der Formel 1, 113 Grand-Prix-Starts und 17 Grand-Prix-Siegen
steigt Lauda nach dem Freitags-Training in Montreal aus dem Cockpit seines Rennwagens und tritt (voerst) zurück.

"Ob ich als Weltmeister aufhöre oder als Hausmeister, ist mir egal…"





10. Team Marlboro Mc Laren International / 1982



SPARK-Modell / Mc Laren MP4-1B / GP USA - Long Beach 1982

Im Spätherbst 1981 wird die Fachwelt von der Nachricht des geplanten Comeback des Österreichers überrascht -
angeblich sollen vier bis sechs Millionen Dollar von Marlboro und Parmalat eine nicht unbedeutende Rolle bei dieser Rückkehr gespielt haben...
Die Leistungen von Lauda am Steuer des neuen Mc Laren MP4-1B während der Saison 1982
liessen jedoch schnell die ärgsten Zweifler verstummen, denn gleich beim dritten Lauf in Long Beach fährt Niki den ersten Sieg ein !

Nach einer turbulenten Saison mit Nichtteilnahme (Imola), Disqualifikation (Zolder) und Trainingsunfall mit verstauchtem Handgelenk
in Hockenheim verbucht Lauda Platz 5 in der WM-Abschlußwertung...





Bilanz 1982: 6 x in den Punkte-Platzierungen bei insgesamt 16 WM-Läufen und
mit 30 Punkten nur neun Zähler hinter dem Teamkollegen John Watson auf Platz 5 der Endwertung


11. Team Marlboro Mc Laren International / 1983



MINICHAMPS-Modell / Mc Laren MP4-1C / GP USA West 1983

Auch 1983 steht Niki etwas "im Schatten" vom Teamkollegen John Watson und verbucht weder Pole noch Sieg.
Ausgerechnet beim Prestige-Rennen in Monaco kann sich Lauda gar nicht erst qualifizieren...

Nur bei vier von 15 WM-Läufen kann Niki einige Punkte eingefahren -
"Wattie" dagegen fährt in Long Beach nach einem Start von Platz 22 den einzigen Gewinn 1983 für's Team ein.
In Zandvoort debütiert dann der MP4-1E mit dem TAG-Porsche-Sechszylindermotor -
ein Triebwerk, welches bald Formel 1-Geschichte schreiben wird...





Bilanz 1983: mit 12 WM-Punkten Platz 10 der Endwertung, eine Disqualifikation (Hockenheim), 5 Zielankünfte



12. Team Marlboro Mc Laren International / 1984




MINICHAMPS-Modell / Mc Laren MP4-2 / GP-Saison 1984


Die Saison 1984 ist ein teaminterner Zweikampf zwischen Niki und dem Franzosen Alain Prost im McLaren-Porsche.
Beide liefern sich die knappste WM-Entscheidung der F1-Geschichte und am Ende steht es 72:71,5 für den Wiener.
Der heute 64jährige Prost erzählt rückblickend:
"Niki war das Idol meiner Jugend, ich habe zu ihm aufgeblickt, als ich Kart gefahren bin.
Die Phase, als wir bei McLaren Stallgefährten waren -
also 1984 und 1985 - das war die glücklichste Zeit, die ich mit einem Teamkollegen verbracht habe."


Der Mc Laren MP4-2 dominiert mit seinem Porsche-TAG-Sechszylinder nach Belieben und
fast immer bei den 16 WM-Läufen der Saison 1984 siegt ein rot-weißer Rennwagen....





Bilanz 1984: Weltmeister 1984, 5 Siege und vier zweite Plätze bei 16 Läufen


13. Team Marlboro Mc Laren International / 1985


Die Rennsaison 1985 verläuft für Niki Lauda absolut frustrierend, denn der 36jährige wird geradezu von der "Defekthexe" verfolgt.
Er fällt in sieben der ersten acht Rennen aus, während Teamkollege Alain Prost dabei gleichzeitig drei Siege
mit dem Mc Laren MP4-2B einfährt und schließlich noch haushoher Weltmeister der laufenden Saison wird.

Niki wird immer deutlicher bewusst, dass sein Zenit im Motorsport erreicht ist und es nun wohl an der Zeit ist, endgültig aufzuhören.
Nach diesmal reiflicher Überlegung verkündet er bei seinem letzten Heimrennen in Zeltweg (mit Turboladerschaden in Runde 33)
den abermaligen und diesmal auch endgültigen Ausstieg aus der Formel 1 zum Ende der Saison 1985.
Ein lukratives Angebot von Bernie Ecclestone, 1986 erneut für Brabham zu fahren, lehnt Lauda ab
und verabschiedet sich in den "Unruhestand", denn der Motorsportwelt bleibt er noch Jahrzehnte erhalten...

Bilanz 1985: mit 14 WM-Punkten Platz 10 der Endwertung, nur ein Sieg (Zandvoort) bei 11 Ausfällen
und zwei Nichtteilnahmen am Rennen (Spa und Brands Hatch)



SOLIDO-Modell / Mc Laren MP4-2B / Alain Prost-Rennsaison 1985
(von Niki habe ich leider -noch- keine Modellversion)

Niki Lauda's Formel 1-Gesamtbilanz:

erster Grand Prix: Zeltweg 1971
letzter Grand Prix: Adelaide 1985
erster Sieg: Jarama 1974
letzter Sieg: Zandvoort 1985

171 Starts, 25 Siege, 24 Pole Positions, 24 schnellste Runden,
420,5 WM-Punkte und dreimaliger Weltmeister, 54 Podestplätze


Mein Originalautogramm aus den späten 80er Jahren

Geändert von Engineer (22.06.2019 um 14:48 Uhr)
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Alt 16.06.2019, 20:15   #717   nach oben
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MATTEL-Modell / Ferrari 312T / GP Italien 1975

1975 wird dann Laudas Jahr - und den Grundstein zum Durchbruch legt der geniale Ferrari-Cheftechniker Mauro Forghieri,
denn er entwickelt das revolutionäre Siebengang-Quergetriebe, die Balance des Ferrari deutlich verbessert.
Hatte man da echt schon ein 7 Gang Getriebe?
Normal waren seinerzeit 5 Vorwärtsgänge. 6 Gänge gab es erst in den 80er Jahren. Selbst McLaren hatte erstmalig 6 Vorwärtsgänge beim MP4/4.
7 glaube ich gab erst mit der Lenkradschaltung 1989 im Ferrari.
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Alt 16.06.2019, 21:39   #718   nach oben
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Ähemm...du hast recht - ich war der Zeit schon etwas voraus !
Danke für den Tipp...wurde schon korrigiert !
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Alt 23.06.2019, 14:20   #719   nach oben
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"Bella Lella" -
vom Lieferwagen in's Rennauto



Maria Grazia Lombardi - von allen nur Lella genannt - wird am 26. März 1941 in Frugarolo,
einer Gemeinde in der italienischen Provinz Alessandria, geboren.
Als Tochter des lokalen Metzgers fährt sie schon in jungen Jahren mit einem klapprigen Lieferwagen durch die engen Straßen
des kleinen Dorfes und liefert die Würstchen der hauseigenen Fleischerei in Rekordtempo aus...

Mit 13 Jahren kann sie angeblich schon besser fahren als mancher Erwachsener in der 1900-Seelen-Gemeinde,
liest ständig Autozeitschriften und ist verrückt nach Motoren.
1965 hat sie sich dann durch die Lieferarbeiten für die väterliche Metzgerei ein bisschen Geld zusammengespart
und kauft sich einen gebrauchten und "aufgemotzten" Fiat 500.
Mit diesem "Rennwagen" werden die ersten kleinen Wettkämpfe gefahren und von den ersten Erfolgen wird der alte Fiat in Raten abbezahlt -
eine Förderung oder finanzielle Unterstützung gibt es für "Bella Lella" nicht
und sogar der örtliche Schmied dient nebenbei als Mechaniker bei diesen ersten Rennen.

Ihr Vater ist öffentlich aber von den Motorsport-Ambitionen seiner Tochter nicht begeistert und vertritt die Meinung,
das der passende Ort für eine Frau noch eher die Küche sein sollte.
Ein wenig Stolz auf seine Tochter mit dem Benzin im Blut wird aber trotzdem immer vorhanden sein...
Obwohl dann auch noch bekannt wird, das Lella lesbisch ist,
überwiegen in Frugarolo die positiven Reaktionen auf Lella's Einstieg in die Männerdomäne Motorsport.

Sie nimmt an verschiedenen Junior-Serien teil, gewinnt 1970 die Formel-Monza-Meisterschaft,
steigt dann in die Formel 3 ein und belegt 1972 in der italienschen Meisterschaft den zehnten Platz.
1973 kann sie sich für das Formel 3-Rennen in Monaco qualifizieren,
welches im Rahmenprogramm des Grand Prix für Formel 1-Wagen stattfindet.

Angela und John Webb, damalige Besitzer und Direktoren der Rennstrecke von Brands Hatch,
werden auf die sportlichen Erfolge der jungen Italienerin aufmerksam und finanzieren Lella's Formel 1- Debüt
auf ihrem hauseigenen Kurs für den England-Grand Prix 1974.


Lella mit ihrem "Mietwagen" beim F1-Debüt in Brands Hatch
(© Getty Images / Privatarchiv)

Der für 5000 Pfund von Bernie Ecclestone zur Verfügung gestellte und gemietete Brabham BT42
wird von der Hexagon-Crew betreut und trägt die Startnummer 208 -
die Wellenlänge von Radio Luxemburg und ist ein Zugeständnis an einen ihrer Formel 5000-Sponsoren.
Mit einem 29. von 25 möglichen Startplätzen verpasst Lombardi jedoch die Qualifikation zum eigentlichen Rennen
und ihr Formel 1-Abenteuer für das Jahr 1974 ist damit beendet.

"Hauptamtlich" ist sie 1974 mit einem Eagle Chevrolet in der Formel 5000 unterwegs und belegt einen fünften Platz in der Endwertung.
Schon damals ist LAVAZZA,ein italienisches Kaffeeunternehmen, Lellas Hauptsponsor
und dank Luigi Lavazza's 50.000 Pfund wird sie ein Jahr später beim March F1-Team Teamkollegin von Hans-Joachim Stuck.


Der March 741 von Vittorio Brambilla beim Oldtimer-Grand Prix auf dem Nürburgring



MINICHAMPS-Modell / Lella Lombardi / March 751 - GP Spanien 1975


Auf einem March 741 bestreitet sie ihr erstes Rennen 1975 in Südafrika -
ihr Comeback ist jedoch schon nach 24 Runden zu Ende, da die Benzinpumpe ihres Arbeitsgeräts streikt...

Ab dem "Großen Preis von Spanien" in Barcelona ist Lella dann auf einem March 751 unterwegs.
Vom vorletzten Startplatz gestartet, kann sie sich während des Rennens durch zahlreiche Aus-und Unfälle bis auf Platz 6 vorkämpfen,
als in Runde 26 der Heckflügel von Rolf Stommelen's Rennwagen wegbricht....
Der Wagen kracht gegen die Leitplanke, steigt auf und zerbricht in mehrere Teile.
Zwei davon landen hinter der Streckenbegrenzung und begraben Streckenposten, Feuerwehrleute und Zuschauer unter sich.
Neun Schwerverletzter inklusive des Fahrers Rolf Stommelen und fünf Tote sind zu beklagen,
aber das Rennen dauert noch weitere vier Runden und wird dann erst abgebrochen.
Nur acht von 25 Fahrern erreichen die Ziellinie und die ersten Sechs verbuchen wegen des vorzeitigen Rennabruchs nur halbe WM-Punkte.
Jochen Mass auf Mc Laren verbucht mit einer Fahrzeit von nur 43 Minuten seinen ersten und einzigen Grand Prix-Sieg -
Lella Lombardi fährt mit Platz 6 einen halben Zähler ein und ist bis heute die einzige weibliche Fahrerin,
welche jemals Formel 1-WM-Punkte erreichen konnte.





Beim "Großen Preis von Deutschland" auf dem Nürburgring verpasst sie mit Platz 7 nur knapp die nächste Punkteplatzierung..
Obwohl Teamkollege Hans-Joachim Stuck noch ettäuschendere Ergebnisse verzeichnet und bei vier von nur fünf absolvierten Rennen ausfällt,
wird Lella vom March-Team noch vor dem letzten WM-Lauf in den USA gefeuert.
Sponsor LAVAZZA kann jedoch wieder helfen und "Bella Lella" sitzt in Watkins Glen im rot-weiß lackierten Williams FW04.



SPARK-Modell / Williams FW04 / GP USA 1975


Frank Williams demonstriert wieder einmal den größten Geschäftssinn der Branche und
lässt mit Lella Pilot Nummer 10 in's Lenkrad greifen - jeder muss für seinen Einsatz zahlen.
Lombardi kann sich auch in Watkins Glen qualifizieren und steht als "Williams-Pay Driver" in der vorletzten Startreihe.



SPARK-Modell / Williams FW 04 / Jacques Laffite - GP Deutschland 1975


Lellas neuer Teamkollege Jacques Laffite positioniert sich unwesentlich besser nur zwei Plätze weiter vorn,
verliert aber zum Ende des Abschlusstrainings die Kontrolle über seinen Wagen und kracht in die Leitplanken.
Die Williams-Mechaniker müssen sich anschließend die Nacht um die Ohren schlagen, um diese Kaltverformung wieder halbwegs zu richten...
Kurz vor dem Start am Sonntag endet jedoch das Rennwochende für Frank Williams mit dem Totalausfall beider Fahrer -
Laffite behandelt seine vom Unfall entzündeten Augen versehentlich mit einem ätzenden Anti-Beschlagmittel für Helmvisiere
und erblindet regelrecht für mehrere Stunden;
Lella Lombardi fällt dann schon beim Warm Up mit Zündungsproblemen aus und kann gar nicht erst starten !



Die Bilanz 1975:
mit 11 Qualifizierungen für 12 Rennen, 5 Zielankünften sowie 6 Ausfällen
mit einem halben Punkt Platz 21 und somit "Schlußlicht" in der WM-Wertung.

Die Rennsaison 1976 beginnt schon am 29. Januar und zum "Großen Preis von Brasilien"
in Interlagos werden vom March-Team drei "neue" Wagen vom Typ "761" präsentiert.
Äußerlich ist aber zum Typ "751" fast kein Unterschied festzustellen und im Vergleich zum Vorjahresmodell
weist der March 761 nur unwesentliche konstruktive Veränderungen auf -
eine im Rahmen des neuen Reglements verstärkte Cockpit-Zelle sowie kleinere Modifikationen an den Radaufhängungen
sind die einzigen "Neuerungen" für 1976.

Auch äußerlich hat sich nicht viel geändert, da wieder gleiche Fahrer mit gleichen Sponsoren wie im Vorjahr die Cockpits besetzten:
Vittorio Brambilla's Wagen leuchtet wieder im BETA-Orange, Lella Lombardi's trug ein neutrales Blau-Gelb mit dem LAVAZZA-Schriftzug
und Hans-Joachim Stuck ist in schlichtem Weiß mit GOODYEAR-Logo unterwegs,
welcher später lediglich noch durch das Markenzeichen von JOHN DAY MODEL CARS ergänzt wird.



TSM-Modell / March 761 / Lella Lombardi - GP Brasilien 1976



Das Original beim Oldtimer-Grand Prix auf dem Nürburgring


TSM-Modell / March 761 / Hans Joachim Stuck - GP Monaco 1976

Allerdings scheint es bei der "Tigress from Turin" und ihrem Hauptsponsor LAVAZZA schon mächtig Ärger zu geben
und ein letzter Platz in der Interlagos-Startaufstellung trägt nicht zur Entspannung der gegenseitigen Beziehungen bei.

"Strietzel" Stuck beendet das Rennen in Brasilien mit einen unerwarteten vierten Platz,
der "Monza-Gorilla" Brambilla fällt in Runde 16 mit Motorschaden aus und "Bella Lella" Lombardi
erreicht mit vier Runden Rückstand zum Sieger Niki Lauda einen punktelosen vierzehnten und letzten Platz....







Lotus-Pilot Ronnie Peterson kollidiert in Interlagos nicht nur mit seinem Teamkollegen Mario Andretti, sondern auch mit Colin Chapman-
die einzige Lösung des schon im Vorjahr begonnenen Konflikts ist die Trennung der miteinander wohl nie glücklichen Partner...

Ein March-Statement vom 9. Februar ordnet den Schweden anstelle der glücklosen Italienerin dann auch gleich in's Werksteam ein -
Ronnie Peterson übernimmt ab Kyalami das Cockpit des March 761 mit der Startnummer 10 -
die Formel 1-Karriere von Lella scheint damit zunächst erst einmal zu Ende.

Die ganze Story von Ronnie Peterson 1976....guckst du hier:

https://www.modelcarforum.de/showthr...761#post561068


MINICHAMPS Modell / March 761 / Ronnie Peterson - GP Südafika 1976

Der britische RAM Racing-Rennstall meldet für die Rennsaison 1976 zwei Brabham BT44B -
Rennwagen, die seit 1974 im Brabham-Werksteam eingesetzt werden und eigentlich inzwischen technisch überholt sind.

Das erste Auto wird in vier Rennen von Loris Kessel gefahren, der sich sogar für drei Grand Prix qualifizieren kann,
während der zweite Wagen mit zahlenden Fahrer, sogenannte "Pay Driver", unterwegs ist.

Emilio de Villota, Patrick Nève,Jac Nelleman sowie Damien Magee versuchen es in der ersten Hälfte der Saison erfolglos,
sich mit den "Oldtimern" zu qualifizieren oder die wenigen gefahrenen Rennen überhaupt zu beenden.
Dann besorgt sich Lella einen Drive bei RAM und tritt (inzwischen wieder versöhnt mit Sponsor LAVAZZA)
beim Training zum "Großen Preis von England 1976" in Brands Hatch an...



SPARK-Modell / Brabham BT44B / GP Österreich 1976

Aber Lella kommt mit dem Brabham überhaupt nicht zurecht und kann sich mit über 8 Sekunden Rückstand
zum Pole-Mann Niki Lauda wieder einmal nicht qualifizieren.

Auch auf dem Nürburgring muss "Bella Lella" nach dem ersten Training zwangsweise zuschauen, anstatt zu fahren.
Der mittlerweile beim RAM-Team in Ungnade gefallene Stammfahrer Louis Kessel rückt mit einer "Einstweiligen Verfügung"
am Nürburgring an und lässt die beiden gemeldeten Brabhams von Lella Lombardi und Rolf Stommelen
bis zur gerichtlichen Klärung seiner Ansprüche kurzerhand beschlagnahmen !

Kessel und sein Sponsor TISSOT waren im Frühjahr '76 mit einer halben Million Franken bei RAM Racing vorstellig geworden
und haben nun verständlicherweise absolut kein Verständnis, dass sich der clevere Teambesitzer John MacDonald
nun von LAVAZZA, WARSTEINER und auch dem AvD gewissermaßen doppelt bezahlen lässt...

Rolf Stommelen mietet für 20.000 DM AvD-Sponsorengeld von Bernie Ecclestone einen betagten Brabham BT45 und
belegt dann im Rennen sogar einen sechsten Platz,
aber für Lombardi lässt sich auf die Schnelle kein neues Arbeitsgerät beschaffen.

Vierzehn Tage später hat sich John MacDonald mit Louis Kessel geeinigt
und der Schweizer sitzt wieder im Cockpit des ersten RAM-Brabham.
Lella ist im Training zum "Großen Preis von Österreich" aber vierzehn Sekunden (!!) schneller als Kessel,
welcher von letzter Position aus startet und eigentlich nur "Lückenfüller" des sonst leeren fünfundzwanzigsten Startplatz ist.
Beide Brabham-Renner des RAM-Teams erreichen in Zeltweg das Ziel: Lella belegt mit vier Runden minus den 12. und letzten Platz,
aber Kessel hat zum Sieger John Watson satte 14 Runden (!!) Rückstand und kommt trotz Ankunft nicht mehr in die Wertung.

Nach dem Fiasko in Österreich ist das Geld des britischen Teams nun endgültig verbraucht und
sowohl John MacDonald als auch Lella Lombardi beenden zwangsweise und ohne jegliche WM-Punkte vorzeitig die Rennsaison 1976.



Damit endet auch das Formel 1-Abenteuer der "Tigerin aus Turin".
Später fährt sie erfolgreich in der Sportwagen-Serie und ihre beste Saison ist 1979,
als sie die "6 Stunden von Pergusa" und die "6 Stunden von Vallelunga" gewinnt.
Sogar bei den "24 Stunden von Le Mans" ist sie viermal am Start und ihr bestes Ergebnis ist ausgerechnet im Jahr 1976,
als sie in einem Porsche Carrera den 9. Platz belegt.

Lombardi startet danach unter anderem bei diversen NASCAR-Rennen, 1979 bei der "British Formula One Championship" sowie
1984 bei der kompletten DTM.
Sie ist damit die erste Frau, die jemals an einem Rennen dieser "Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft" teilnimmt.

Dann zieht sie sich 1988 aus dem aktiven Rennsport zurück, gründet aber ein Jahr später ihr eigenes Rennteam "Lombardi Autosport".....
da weiß sie bereits von ihrer Krebserkrankung, an der sie 1992 im Alter von nur 50 Jahren stirbt.

Geändert von Engineer (28.06.2019 um 23:31 Uhr)
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Alt 28.06.2019, 22:16   #720   nach oben
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Nun habe ich die Decals vom Lotus 94T Renault von Nigel Mansell angebracht. Ich habe die Decals von Minichamps genommen obwohl es somit auch 2 verschiedene Farbtöne sind. Wenn ich die von Tameo genommen hätte, hätte ich eine dritte Farbe sowie eine andere Schriftart. Das mit der Schriftart wäre vor allem bei den Renault-Schriftzügen aufgefallen.
Die Decals von Minichamps sind leider in 2 Farbtönen. Das war beim Lotus 95T besser umgesetzt von Minichamps. So haben der Renault Schriftzug auf der Motorabdeckung, die JPS-Logos, die von oben sichtbar sind sowie die John Player Special Schriftzüge auf den Seitenkästen, vor der Frontscheibe sowie Heckspoiler eine andere Farbe als die Startnummern, der Pirelli Schriftzug, die Pirelli Schriftzüge auf dem Heckspoiler und die John Player Special Schriftzüge auf der Motorabdeckung eine andere Farbe.
Auch sind bei den 3 kleineren JPS-Logos auf Frontscheibe und Frontspoiler irgendwie die Buchstaben verlaufen bzw. verwaschen und nicht klar von einander abgetrennt wie beim Lotus 95T. Auf den Fotos sieht man das nicht ganz so gut.

So ist es die Version vom Training vom GP von Europa geworden.














Weiß jemand wie das mit der Tabakwerbung in UK war? War die nur verboten wenn es im Fernsehen übertragen wurde?
Im Rennen fuhr man ja immer ohne Tabakwerbung. Wie sah es in der Qualifikation aus? Wurde da mit oder ohne gefahren oder war es nur im freien Training erlaubt?
Aus Bildern und Videos werde ich da nicht so schlau.
So gibt es ein Video vom freien Training 1986 in Brands Hatch. Da fuhren die McLaren mit "McLaren" anstatt "Marlboro", bei Ferrari war das Marlboro weiß, die Lotus fuhren mit "John Player Special", die Ligier mit "Gitanes" und die Zakspeed mit "West"
https://www.youtube.com/watch?v=6JKixvSM1wQ
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