Posts by Hessebembel

    Wie neulich schon im Thread zum Opel Monza angeteasert, kommt heute...


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    ...der Bitter SC zu seinem Recht.


    Okay, ich sehe ratlose Gesichter, also ein kurzer Exkurs: Erich Bitter war ursprünglich Radrennfahrer, stieg dann aber auf Autos um, die er durchaus flott um die Rundstrecke bewegte (u.a. die berühmte Schwarze Witwe). Daneben startete er kaufmännische Unternehmungen, u.a. importierte er den Intermeccanica Indra. Dessen Qualität entsprach allerdings nicht ganz den Vorstellungen des Herrn Bitter. Nun hatte Opel auf einer Messe die Studie "CD" (Coupé Diplomat) gezeigt, die Erich Bitter dazu inspirierte, ein solches Coupé auf Basis des Diplomat V8 zu entwickeln und unter eigenem Namen zu vermarkten.

    Als sich das Ende des Diplomat abzeichnete, entwickelte Herr Bitter ein Nachfolgemodell auf Basis des Senator, das Senator Coupé - kurz SC. Dieses Auto hat Eaglemoss für seine Opel-Kioskserie verkleinert, und dieses Modell habe ich mir jüngst zugelegt.


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    Kleines Manko: Eigentlich müsste der SC die Ronal-Felgen tragen, wie sie auch auf Ascona und Manta 400 sind. Den Ascona hat Sonic ebenfalls verkleinert. Warum man die Felgen nicht einfach übernommen hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich muss wohl mal gucken, wo ich passende Ronals herbekomme. :augen:


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    Die Form weist gewisse Parallelen zum Ferrari 400i auf. Zufall oder Absicht? Keine Ahnung. :keineahnung:


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    Und weil´s so schön ist hier noch zwei Bilder zusammen mit dem (von Minichamps verkleinerten) Vorgänger CD:


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    Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit, und damit zurück ins Funkhaus. :winken:

    Peugeot 305 - früher häufig zu sehen, heute völlig verschwunden. Der Letzte, an den ich mich erinnere, gehörte einem Klassenkameraden. Das Auto trug ein ausgekreidetes rotes Lackkleid und war schon ziemlich fertig - und deutlich schlechter ausgestattet als der von Otto nachgebildete Wagen. Wenn ich mich richtig erinnere hatten die Felgen Dreilochanbindung, aber beschwören kann ich das nicht - ist echt lange her. Der Peugeot hielt nicht mehr lange durch. Ersetzt wurde er durch einen Audi 80 (B2) in dunkelgrün, der sein Leben in einer langgezogenen Linkskurve aushauchte - Fliehkraft in Theorie und Praxis. :kichern:


    Wie auch immer: Danke für´s Zeigen. :sehrgut:

    Ich kann der Außenoptik moderner Rolls-Royce eher wenig abgewinnen, aaaaber...auf einer IAA (welche war´s? 2013 könnte hinkommen. :hae: ) durfte ich nicht nur den dortigen Rolls-Royce-Stand betreten, sondern auch im einen oder anderen Ausstellungsstück probesitzen (man muss nur mit den richtigen Leuten hingehen, dann geht das :zwinkern: ). Und - wie soll ich sagen? Leider geil! Wollteppich, in dem man einsinkt, allerfeinste Holzintarsien und im Dach ein LED-Sternenhimmel, der den Himmel über Crewe zu irgendeinem für die Rolls-Royce-Geschichte wichtigen Datum darstellt. Seit dieser Erfahrung hat sich meine Einstellung zu Rolls-Royce deutlich verändert. Ich würde mir deshalb keinen in die Vitrine stellen wollen, aber mich in einem chauffieren lassen? Ja, durchaus. :kichern:


    Wie auch immer: Danke für´s Zeigen.

    Wer die Modellbezeichnung "Monza" hört, dem können - je nach Lebensalter - verschiedene Automobile in den Sinn kommen: Ältere Semester denken möglicherweise an einen kunststoffkarosserierten DKW, ihre Enkel vielleicht an Pferdchen aus Maranello. Die Altersgruppe dazwischen - zu der ich gehöre - hat vermutlich sofort das entsprechende Opel-Modell vor Augen. Um genau dieses soll es hier gehen, genauer um die Faceliftvariante in 43facher Verkleinerung.




    Also, Opel Monza: Markteinführung 1978 zusammen mit dem Senator. Beide basieren auf der im Jahr zuvor eingeführten Rekord E-/Commodore C-Generation, im Gegensatz zu dieser sind sie aber nicht mit einer simplen Starrachse im Heck ausgerüstet, sondern mit einer Schräglenker-Achse. 1983 dann ein Facelift, die überarbeiteten Modelle werden nun als Senator bzw. Monza A2 bezeichnet (was beim Monza eigentlich keinen Sinn macht, denn anders als der Senator blieb er ohne Nachfolger). Nun sind auch Vierzylindermotoren in den "großen" Opels erhältlich, das will aber kaum jemand - die Mehrzahl der Käufer greift zu einem der verfügbaren Sechszylinder.

    Wer dessen stärkste Variante will, der greift zu dem ab September 1983 erhältlichen Monza GSE: Drei Liter Hubraum, Bosch L-Jetronic, 180 PS. Einen solchen GSE hat Sonic für die Eaglemoss-Opel-Collection verkleinert, und so parkt er seit kurzem bei mir:



    Die typischste Farbe für den Monza GSE war Tennissocken-Weiß. Hier wurde ein Uni-Hellblau verwendet, von dem ich nicht glaube, dass es zu den tatsächlich lieferbaren Farben zählt. Nichtsdestotrotz gefällt mir der Farbton.



    Für den GSE waren Flüssigkristall-Instrumente (also LCD-Anzeigen) erhältlich. Sie erhielten schnell den Beinamen "Mäusekino". Beim Modell sind sie mittels eines entsprechenden Decals dargestellt. Ich habe zwar kein Foto davon gemacht, wollte es aber doch mal erwähnt haben.



    In der Heckansicht sind leider zwei Pins in den Rückleuchten deutlich auszumachen. Das wäre sicherlich auch anders gegangen, andererseits muss man zugestehen, dass das Modell doch recht viele schöne Details für´s Geld bietet, und irgendwo muss der Preis ja schließlich herkommen...



    Zum Abschluss noch ein Bild mit der anderen Möglichkeit, ein Coupé mit zeitgenössischer Opel-Technik zu fahren:



    Mehr dazu zu gegebener Zeit... :zwinkern: