Posts by Alexander1

    Ja, da hat es intern gewaltig gerappelt im Karton. Ich möchte gar nicht wissen, wie Herr Lang getobt haben muss, als ihm das zugetragen wurde. Und dann nicht mal am 1. April. Diese Dummheit wurde erst am 3. April lanciert.


    So ist das eben, wenn ein von Journalismus und Marketing unbefleckter Laie (bestimmt mit frisch gebackenem Bachelor-Abschluss) am Computer sitzt und meint, lustig sein zu müssen - und auch noch die Freiheit genießt, im Namen einer Firma seinen Frohsinn unredigiert hinausbrüllen zu dürfen. Das wäre Otto mit der erfahrenen Pressedame Steffie Josse nie passiert (die ist allerdings im Mutterschutz). Der junge Mann hingegen musste wahrscheinlich vor seinen wütenden Chefs antreten, hat deshalb nun schlaflose Nächte und dürfte zukünftig wohl weniger Freiheiten genießen als bisher. Und für die Herren Otto, also Urien und Guillier-Sahuque, war die Entschuldigung bei Herrn Lang bestimmt ein Gang nach Canossa.


    Zur Erklärung für jene, die den Eklat nicht mitbekamen: Im Otto-Newsletter stand am 3. April ganz lapidar, Ottomobile habe in der Woche zuvor so ganz nebenbei Minichamps aufgekauft.

    Interessant ist, dass Ihr häufig davon sprecht, der Tesla würde polarisieren. Innerhalb des Forums sehe ich keine Polarisierung, sondern einzig und alleine Ablehnung. Zur Polarisierung gehört aber auch frenetische Zustimmung, Die fehlt hier.


    Ich hätte das Modell an Peter Jansons Stelle nicht hergegeben. Ich finde, das tut man nicht. Wenn man ein Geschenk nicht mag, stellt man es weg, aus den Augen, aus dem Sinn. Aber man verkauft es nicht - auch wenn natürlich der Grundsatz gilt, dass jeder mit seinem Eigentum machen kann, was er will. Aber das ist nur meine Meinung und soll keine Grundlage für eine Diskussion darstellen.

    Der Übergang zwischen stark getöntem Keil und getöntem oder auch nicht getöntem Glas war verlaufend, wenn serienmäßig gefertigt. So etwas ist in 1/18 schwierig oder nicht oder zu teuer umsetzbar. Gibt es keinen verlaufenden Übergang zwischen Keil und Sichtfeld, handelt es sich beim Keil meist um eine Nachrüst-Klebefolie. Sah vermeintlich cool aus, war für kleines Geld im Zubehörshop erhältlich und recht weit verbreitet (gerne auch mit einem Schriftzug im Keil kombiniert). Dem Foto nach tippe ich beim Modell auf die Nachrüst-Klebeoption - also zeitgenössisches Zubehör.

    Meines Wissens verbaut Laudoracing auch Metallteile an ihren Modellautos. Und eine Karosserie ist nichts weiter als ein Teil des Ganzen. Die Karosserie ist auch meiner Meinung nach aus Zinkdruckguss.


    Von Laudoracing kommen auch Auftragsarbeiten für andere Hersteller, komplette Metallmodelle mit Plastikteilen - kein Gramm Resine dran.

    Mitica tut sich auch keinen Gefallen mit den openable doors bei den Viertürern…..

    Damit tut sich niemand einen Gefallen, und ich verstehe nicht, warum die Hersteller es immer und immer wieder tun...


    Mich hat es schon als Kind bei meinen Spielzeugautos gestört, wenn nur die Vordertüren aufgingen. Und damals habe ich mich immer gefragt, wann endlich mal ein Hersteller mutig genug ist, eine Miniatur zu machen, an der nur die Hintertüren aufgehen. Dann kam Dinky Toys mit dem London Taxi FX4 in 1/36 daher, das war 1977. Tatsächlich gehen daran nur die hinteren Türen auf. Ich fühlte mich erhört.

    Herr Oswald war Mercedes-Fahrer (erst W123 230 mit Vergaser, dann W124, Motorisierung weiß ich nicht), und wie jeder Mercedes-Fahrer damals sah er alleine im Stern das Heil. Alles, was in dieser Klasse sonst noch unterwegs war, auch Opel, litt unter dieser Mercedes-Arroganz. Und unter der Arroganz des Herrn Oswald litten auch viele. Oswald ist ein Kultautor, Oswald ist zitierfähig, man muss alle Oswald-Bücher haben, aber nicht alles, was Oswald hervorbrachte, ist das pure, automobile Gold.


    Neo-Formenbau: Man muss gewaltig unterscheiden zwischen Neo-alt = Neo aus Niederlande und Neo-neu = Neo unter MCW/Kiunke. Neo-alt bis 2012 waren die Herren Jaap van Dijk und Mark Asbreuk, und deren Formenbau war ziemlich abenteuerlich. Ihnen ging es um schöne Details, und darob vergaßen sie die Proportionen (oder waren schlichtweg nicht in der Lage dazu). Nachdem Kiunke den niederländischen Großhändler Replicars und die damit verbundene Marke Neo kaufte, eliminierte er die beiden Holländer ganz schnell und stellte auf neuen Formenbau um. Neo-Modelle ab 2012 waren deutlich besser. Aber auch unter Kiunke-Ägide wurden so manch alte Neo-Modelle aus der vor-Kiunke-Zeit revitalisiert.


    Die beiden Holländer ärgerten sich gehörig darüber, gecancelt worden zu sein und gründeten die neuen Marken Matrix (1/43, Produktion ab 2013) und Cult Scale (1/18). Sie machten genau so weiter wie zuvor bei Neo: interessante Vorbildauswahl, schöne Details, grauenvoller Formenbau.

    Nicht jeder Hersteller ist scharf darauf, seine Produktvergangenheit jederzeit visuell zugänglich zu machen. Es könnte die Kunden dazu verleiten, zu sagen: "Früher hattet Ihr ein schöneres Programm, wart preiswerter und besser!"


    Deswegen sieht man in Autohäusern auch kaum mehr einen Klassiker der Marke stehen. In den 90er/00/10er-Jahren war es üblich, dass der Opel-Händler einen 50er-Jahre-Rekord oder einen Laubfrosch oder GT im Showroom hatte. Gedacht als Sympathieträger. Das war es auch. Und doch klopfte Ottonormalopelist mit dem Fuß gegen die Reifen (warum tun das die Leute eigentlich?) und sagte: "Eure alten Opels haben viel länger gehalten und waren viel schöner und sogar faszinierend. Wenn ich heute einen Insignia kaufe, wird der niemals 50 Jahre alt!" Womit der Kunde völlig recht hat und warum der Opel-Händler seinen ollen Rekord aus der Ausstellungshalle verbannte.

    ...und um solche Diskussionen wie hier, die nicht unbedingt imagefördernd sind, zu unterbinden, wird zunehmend gar nichts mehr angekündigt.


    Die Ankündigungen sind ja nicht nur als Teaser (oder Ärgernis) für die Kunden gedacht, sondern auch als Nachricht an die Mitbewerber, eben jenes Modell belegt zu haben - also der dezente Hinweis an die anderen: "Darum braucht ihr euch gar nicht mehr zu kümmern, daran braucht ihr nicht mal zu denken."


    Doch es interessiert mittlerweile niemanden mehr, was die Konkurrenz bringt. Jeder lanciert munter das gleiche und ist der Meinung, sein Produkt sei für seine Käufer ohnehin das einzig Wahre.


    Warum also noch ankündigen? Man handelt sich doch nur ungebetene Diskussionen ein und muss sich dem Kunden/dem Handel gegenüber rechtfertigen.


    Und weil man ohnehin nichts mehr ankündigt, braucht man auch keine Messestände mehr aufzubauen und Personal abzustellen und nach bayrisch-Sibirien zu schicken. Zumindest die Mehrheit der Hersteller sieht das so und handelt so.


    Ich habe heute meinen Messerundgang für morgen ausgearbeitet. Ausarbeiten? Was heißt das schon! Das war keine Arbeit, denn letztlich kam ich auf gerade mal zehn (!) Hersteller, deren Stand ich besuchen möchte. Dann noch ein kleiner Rundgang. Brauche ich dafür überhaupt den ganzen Tag? Vor Covid war die Redaktion drei Mann hoch drei Tage lang in Nürnberg...

    Schön, dass es zumindest online weitergeht :thumbup: Wünsch euch alles gute mit dem Format.

    Noch ein kleiner Verbesserungstipp von mir...

    Wir müssen noch an so vielem arbeiten... Ich sehe erst jetzt, wie viel Arbeit das Ganze macht. Wir sind ja noch in der Probephase, ohne Routine - mit Routine wird es einfacher. Aber momentan ist das ein Fulltime-Job, zumal ich ja die 1/87-Texte meines Mitstreiters redigieren und bearbeiten muss. Jetzt merke ich erst, was die Herrschaften in der Caramini-Printredaktion alles taten (vor allem die Layouterin)! Aber die wurden auch dafür bezahlt...


    Um Bildbearbeitung und Layout will ich mich kümmern. Aber erst mal muss die Seite halbwegs vernünftig funzen. Und das tut sie meiner Meinung nach noch nicht.


    Die "Diashow" am Beitragsanfang nervt mich furchtbar. Weil nicht alle Fotos dieselbe Größe haben, hüpft der ganze Text nach oben und unten, je nach dem, was für ein Foto gerade in der Dia-Show angezeigt wird. Ist dort blöderweise ein Hochformatfoto eingefügt, zappelt der Text richtiggehend vom Bildschirm weg (extrem zu sehen im 1/18 Norev-2CV-Artikel). Das sind noch so viele Baustellen. Aber ich bin (noch!) hochmotiviert.

    Das sind laut Norev-Info die Versionen, die zunächst kommen werden, mit den Norev- bzw. Mercedes-Bestellnummern:


    230E für Norev – Perlblau - 183945


    230E für MB - Beryll – B6 604 0698


    230E für MB - Rosenholz B6 604 697 (das in Caramini-online gezeigte Muster)


    230E Polizei für MB – B6 604 0700


    500E für Norev Webshop – Bornit – 183948


    500E für MB - Almandinrot – B6 604 0699


    T-Modell Norev Webshop – Rauchsilber- 183961


    T-Modell für MB – Bornit – B6 604 0701


    T-Modell Taxi für MB – B6 604 0702


    Es wird als Diesel nur den 300 D geben, keinen 200 D.