Posts by 120y

    Diese Art Innenraum-Aufnahmen, wie Du sie zeigst, macht man mit extremem Weitwinkel, der entsprechend verzerrt. Auf musclecars Bildern wie auch auf den OttO-Bildern erkennt man deutlich, daß das Lenkrad nicht richtig positioniert ist. Da haben sie auch von 1965 bis 1968 weder bei Ford noch bei Shelby was dran geändert. Der Ken-Miles-Original-Mustang ist hier sehr gut zu sehen, wobei es sich nicht um eine Weitwinkel-Aufnahme handelt: https://imgr1.auto-motor-und-s…rait-367638fd-1678565.jpg

    Otto hat übersehen, daß beim Manta B der Übergang vom Dach in die C-Säule - also die obere hintere Seitenfenster-Ecke - einen Knick aufweist. Beim Modell ist da nur ein kontinuierlich gerundeter Verlauf zu sehen; das sieht aus wie beim Toyota Paseo oder beim Nissan 100SX.

    Ich finde dieses Detail prägend für die elegante, eben nicht zu 100% weichgespülte Form des Manta B.

    Der Vanguards-Consul hat allerdings einen Granada-Grill. Ich weiß allerdings nicht genau, wie der damals in GB aussah.

    Kopfstützen gab es beim Consul meiner (natürlich nicht absolut zuverlässigen) Erinnerung zufolge nicht. M. w. gab es die auch beim Granada erst mit dem Facelift, bei dem auch der Consul wegfiel.

    Aktuell gibt es bei Otto einen Mustang Gt350 in 1:12, limitiert auf 750 Einheiten.
    Und es gab in sehr geringer Stückzahl von nur 500 Stück einen Charger im General Lee Look.
    Hat schon jemand von euch zugeschlagen? :)

    Fast wäre ich schwach geworden - aber diese auf die Scheiben geklebten Seitenscheiben-Rahmen? In 1:12??? :rolleyes:

    Wenn es ein 1967er sein soll, dann müßte die korrekte Bezeichnung um die Buchstaben LS ergänzt werden.

    Die LS-Varianten gab es ab Ende 1967. Der "normale" Rallye-Kadett war damals noch das Kiemen-Coupé. Erst ab 1970 wurde die LS-Variante zur einzigen Coupé-Form des Kadett B, während die LS-Fließheck-Limousinen wegfielen.

    Ich bin mir nicht sicher, ob es die Farbe "Monzablau" schon 1967 gegeben hat; m. W. erst etwas später.

    Bei 11'08" taucht der Schwimmwagen auf. Die DIN-Kennzeichen waren damals noch nicht lange eingeführt; es gab auch noch Autos mit Besatzungs-Kennzeichen.

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    Es war der 22. April 1967, ein Samstag, in Rhöndorf beerdigten sie Konrad Adenauer. Über das Haus meiner Eltern flogen viele bunte Luftballons. Wegen Adenauer? Nein, in der Nähe (Ecke Nonen-/Herderstraße in Rheda, später Rheda-Wiedenbrück) wurde eine Tankstelle eröffnet, und für die Kinder gab es einen Luftballon-Wettbewerb. Ich war acht und nix wie hin.

    In der Auslage der Freien Tankstelle prangte der erste Preis: eine Rennbahn von StaboCar.

    Ein paar Wochen danach war das Event schon fast vergessen, da bekamen wir Post: meine Karte am Ballon war irgendwo in Belgien, kurz vor der Kanalküste, gefunden worden: 1. Platz! Die Rennbahn war meine.

    Ich erinnere mich an den (blauen) Lotus und den (roten) Ferrari und die 8-förmige Bahn mit leicht körniger Fahrbahn in grau. Und daran, daß die anderen Jungs - wenn sie denn eine Rennbahn hatten - stets Carrera oder Faller fuhren.

    Die hecklastigen Wagen waren schwer zu beherrschen und brachen leicht aus, woraufhin sie dann durchs ganze Kinderzimmer flogen. Es gab irgendwie dranzufummelnde Leitplanken, aber die nahmen dann, weil sie dem Heck Halt gaben, jede Spannung für den Außenbahn-Piloten.

    Ich hatte dann die Idee, die Hinterräder mit Knetgummi zu umwickeln. Durch den größeren Radumfang wurden die ohnehin nicht langsamen Wagen um einiges schneller und gewannen vor allem phänomenal an Seitenführung - solange, bis die Slicks abgewetzt waren.

    Allzu viel gespielt habe ich mit der Bahn trotzdem nicht. Die geflochtenen Stromabnehmer verschlissen recht schnell und Ersatz kostete irgendwie sowas um eine Mark. Die kriegte ich nicht (Eltern: Lehrer).

    Außerdem waren die offenen Lötverbindungen an der Unterseite der Fahrbahnplatten recht empfindlich. Mit einem Schulfreund zusammen (ebenso Lehrerkind) habe ich sie mit UHU geflickt, was zu unserer Verwunderung nicht half. Physik hatten wir erst später in der Schule.

    Die Tankstelle gibt es schon lange nicht mehr; heute steht dort "Biene's Grill Imbiss" und hat 4,4 Bewertungssterne).

    An Adenauers Grab war ich immer noch nicht, und beim Autofahren bin ich noch nicht zum Elektroantrieb zurückgekehrt.

    Danke für die Erläuterung 120y , jetzt verstehe ich was du und pierrotdu68 bei der Front meint :thumbup:

    Ich habe mir mal ein paar Vorbilder angesehen und bin nun aber verwirrt: Schaue ich mir dieses Bild an, verstehe ich euren Punkt. Da ist wirklich nicht viel Platz zwischen Stoßstange, Scheinwerfer und Grill. Der sieht anders aus als der Norev. Aber dann bin ich auf dieses Bild gestoßen, da ist sichtbar mehr Platz zwischen Stoßstange und Grill/ Scheinwerfer. Das sieht eher so aus wie beim Norev. So wie auch bei dem.

    Von OttO gibt es einen 20 TX, bei dem sieht die Front so aus - da sind die Scheinwerfer größer/ höher als bei Norev. Liegt das am TX?


    Entschuldigt meine unwissenden Fragen, ich kenne mich mit Renault Modellen aus dieser Zeit wirklich nicht gut aus - aber lerne gerne dazu :thumbup:

    Bei dem dritten Foto vom Original (dem weißen R 20 neben dem T2) liegt eine optische Täuschung vor, weil das weiße Blech sich auf der Oberseite der Stoßstange wohl spiegelt. Zumindest wird der Eindruck etwas verzerrt durch die Aufnahmerichtung von schräg oben. In der Tat ist der Blechstreifen beim Modell zu breit - das allein ist es aber nicht: hinzu kommt, daß Grill und Scheinwerfer zu flach sind.

    und die Front (im Gegensatz zum gelungenen Heck) ist nicht zu 100% stimmig, ich glaube es liegt an dem Karrosserieabschnitt zwischen Stossstange und Grill der etwas zu breit geraten ist.

    In der Tat müßten Scheinwerfer und Grill etwas mehr Höhe haben, und es müßte etwas weniger Blech zwischen Stoßstange und Grill/Scheinwerfern sein. Vielleicht findet sich jemand, der versuchsweise die Stoßstange etwas höher setzt und dazu an der Innenseite der Scheinwerfer einen dunklen Streifen setzt, um diese schmaler (und damit höher) erscheinen zu lassen. Beim Renault 30 dürfte das Problem noch schwerer zu lösen sein, weil die Rundscheinwerfer eben einfach etwas zu klein sind. Ansonsten ein gelungenes Modell!

    Danke! Da ist man jetzt ein bißchen ratlos. Es handelt sich jedenfalls um keinen historischen Verkaufswagen, sondern um den "Food Truck" einer Frittenbude aus Haillicourt/Nordfrankreich in der Rue du Général Koenig 34. In GoogleEarth bzw GoogleStreetView gut zu finden und eher trostlos dort. Der Name auf Deutsch („

    Ch’ti Biloute“)

    lautet etwa "Kumpel aus dem Norden".

    Hoffen wir, daß der Food Truck auch in einer epochengerechten Ausführung als Crèmerie Mobile oder Crêperie herauskommt und nicht (nur) als neumodischer Donut-Shop oder Pulled-Pork-Bratbude.