Posts by 120y

    Mein erster Wagen war ein beigefarbener 69er Typ 3 ("VW 1600 L") als Variant (Urform), danach hatte ich einen Stufenheck-1600er mit den "Eisenbahnschienen" in diesem dunkelrot. Das waren, zumindest für die paar hundert Mark, keine schlechten Autos, mit denen ich viel erleben durfte. Größter Nachteil war die mangelnde Dichtheit bei Regen. Im Bereich der Verschraubung von Kotflügeln und Karosserie rosteten die Kisten eben.

    Das MCG-Modell steht bei mir in dieser merkwürdigen, aber authentischen Kombination aus Billiger-Senf-Gelb mit schwarzem Dach. Eine andere Liga ist natürlich der Minichamps-all-open-Stufenheck, der exakt meinem damaligen Wagen entspricht.

    Den CMC-Trabant bitte mit authentischem Geruch und mit dieser immer leicht welligen Duroplast-Außenhaut. Duroplast stellt man her, indem zunächst Baumwollfasern zu einem Vlies verarbeitet werden. Dann kommt Phenolharz dazu. Das Ganze wird zu Platten gewalzt, die dann mit Wärme und hohem Druck in Form gebracht werden. Was dauert.

    Baumwolle müßte bei CMC ja zu finden sein, nachdem sie sich für die massenhafte Fertigung von schrumpeligen 600-Landaulet-Verdecks eingedeckt haben.

    Ziemliche Frechheit! Die Mail-Werbung benennt den Preis von € 79,99 - das hat auch zunächst funktioniert - und dann ist es mehr angesichts ach so unerwarteter Nachfrage!

    Die Rückleuchten des Modells sind definitiv korrekt, auch mit den beiden senkrechten Nadelstreifen. Ob die Leuchten bei deinem Kapitän eine nachträgliche Bastelei sind oder speziell den Anforderungen des dänischen Marktes (wie die Warzenblinker auf den Kotflügeln vorne) angepasst wurden, kann ich aber nicht sagen. Die Schweden hatten jedenfalls auch die normalen, elliptischen Leuchten und zusätzliche kreisrunde Rückstrahler auf dem Heckblech.

    So wie beim Revell-Modell (ellipsenförmig und ganz in rot) hatte ich sie in der Tat auch in Erinnerung. https://de.wikipedia.org/wiki/…_Kapit%C3%A4n_P_2,6_2.jpg

    Wunderbar atmosphärischer Hintergrundbericht - und die Atmosphäre ist es ja letztlich auch, der wir uns beim Modellsammeln anzunähern versuchen. Ich lebe ja seit bald einem Vierteljahrhundert zwischen Potsdam und (ehemaligem West-)Berlin und kenne so manche heruntergekommene Klinik- oder Militäranlage in Brandenburg, am bekanntesten dürften die Beelitzer Heilstätten sein.

    Ganz am Rande der Thematik noch ein Buchtip: Edgar Selge, Hast Du uns endlich gefunden

    Der Schauspieler ist als Sohn des Direktors vom Herforder Gefängnis aufgewachsen und beschreibt sehr anschaulich seine Jugend innerhalb der Anlage.

    Zum A2 paßt diese poppige Farbgebung im SUV-Look gar nicht. Diese Sondermodelle waren seinerzeit wohl ein verzweifelter Versuch, Aufmerksamkeit für das sich leider schlecht verkaufende Modell zu erzeugen. Wenn zu irgendeinem Auto spacige Metallic-Farben passen, dann zum A2.

    Obwohl von SAAB stets angetan und auch langjähriger VOLVO-Fan und -Fahrer (245, 945), hat es angesichts des hohen Preises noch kein DNA-Modell in meine Sammlung geschafft. Allerdings scheinen die Modelle mir erheblich hochwertiger als KK-Scale oder gar MCG zu sein.

    Also der Kia Stinger ist eines der ganz, ganz wenigen aktuellen Autos, die mir optisch vorbehaltlos zusagen.

    O-Farbtöne


    Es gab seinerzeit (also in der ersten Hälfte der 60er Jahre) bei Opel und Ford eine ganze Reihe sehr hübscher Farbkombinationen mit abgesetzten Dächern. Bei den anderen Marken war diese Art Zweifarblackierungen eher unüblich. Ich erinnere mich noch an farblich abgesetzte Dächer beim frühen VW Typ 3 (1500 S) und bei diversen Mercedes (Ponton Coupé, W108 bis W111, /8).

    Ein Nachbar hatte ein P2 Coupé ("rasender Kofferraum") in silber mit grünem Dach, ein anderer einen Ford P3 ("Badewanne") in weiß mit schwarzem Dach und ein anderer inen P3 in türkis mit goldfarbenem Dach. Letzterer war aber eventuell ein Einzelstück, das gab es beim P3 so nicht (türkis nur mit weißem Dach). Ein goldfarbenes Dach als Werkssonderausstattung gab es beim Ford P5 (20m TS).

    Mit der Buntdachmode der 60er bin ich dann erst wieder um 1990 konfrontiert worden: eine Zeitlang gab es die üblicherweise grauen oder weißen Trabant 601 mit bunten Dächern, was im quirligen Berlin immer sehr spielzeughaft wirkte.

    der E-Type dürfte nun bald in den Handel kommen (auf der Bucht taucht er schon in Spanien auf) . Wie hier schon im Februar

    richtig vermutet wurde, hat man offensichtlich keine Änderungen und Korrekturen mehr vorgenommen. Falls noch nicht bekannt, hier weitere Bilder /Review...

    In diesen Tagen taucht der E-Type (habe gesten den dunkelblauen geordert) bei vielen Händlern als Neuheit auf; ich sehe jetzt überrascht, daß er hier schon vor einem Dreivierteljahr gezeigt und besprochen worden ist. War er auf Umwegen bzw. über andere Länder schon eher zu bekommen?

    Den Mitica kann man auf carmodel.com sehen.Die zu öffnenden Türen haben sie halt ziemlich verkackt ( Spaltmaße, Farbabweichung, Doglegs).

    Viertürer mit nur vorn zu öffnenden Türen sind ein heutzutage nur schwer hinzunehmender Kompromiß, besonders dann, wenn die "Billiglösung" erstens so sehr auffällt und zweitens nicht wirklich billig ist. Früher, bei den Norev- und Solido-Modellen, war das zu Preisen um die € 30,- noch akzeptabel, aber wenn man so viel nimmt wie Norev für ein rundum zu öffnendes Modell haben will, dann wird es schwierig.

    Aber ohne Seitenscheiben? Ich bin ja bekennender Hasser der Folienscheiben, aber ganz ohne erinnert mich das irgendwie an die alten Die-Cast-Modellen der ganz frühen Zeit…

    Fehlende ("heruntergkurbelte") Seitenscheiben lasse ich mir notfalls bei zu öffnenden Türen gefallen - die kriegt man dann leichter auf. Oder bei Siku-Modellen mit zu öffnenden Türen, weil man dann beim Spielen die Gummibärchen besser auf die Sitze bekommt.