Posts by 120y

    Weil sämtliche neue Mercedes nicht annähernd an den Charme und die Eleganz der alten Modelle heranreichen - ich sag nur EQS :floet:, wurde das „Haben wollen Gefühl“ beim SEC noch gesteigert.

    Grad gestern habe ich in einem anderen (1:1-)Forum noch geschrieben, daß wohl keine andere Marke designmäßig in den letzten 25 Jahren so abgestürzt ist wie Mercedes-Benz. Bei BMW finde ich wenigstens hin und wieder noch ein "Wow"-Modell, und bei Audi ist es erst mit den Q- und e-Tron-Typen so richtig gruselig geworden ...

    Zu Anfang waren die Kopfstützen auch beim W 107 ein (selten weggelassenes) Extra. Es waren allerdings bis ca. 1979 diese "Ohren"-Kopfstützen, wie sich auch die W116 und die Vor-MoPf-W123er hatten.

    So gesehen dürfte das Modell einen Fehler aufweisen, denn die Kopfstützen haben die neuere Form.

    Was natürlich bei dem offenen Wagen sehr stört, ist die Rückseite der Kopfstützen. Das sieht ja fast so aus, als sei da ein Bildschirm eingelassen ...

    Bei den geschlossenen NOREVs spielt dieses wohl fertigungstechnisch bedingte Handicap keine Rolle, da man es kaum sieht.

    So um 1980 kamen Zusatzbremsleuchten (von Bosch, Hella etc.) erstmals auf den Markt, und zwar stets im Zweierpack (also rechts und links) im Fahrzeuginnern, also auf der Hutablage verschraubt oder sonstwie befestigt. Hatte ich damals auch, als gebranntes Kind nach einem üblen Auffahrunfall, im Rekord C und im Datsun (auch wenn man die Dinger despektierlich "Rentnerfunzeln" nannte).

    Erst rund 10 Jahre später kamen dann die Mittelleuchten ab Werk, so bei meinem 245er Volvo.

    Vielen Dank für die Vorstellung dieses gewaltigen Modells in traumhaftem Viperngrün. Wie oft habe ich mir seinerzeit, noch in führerscheinlosem Alter, anhand von Prospekt und Preisliste solch ein Auto in 1:1 in diesem Grün, in Gelb oder Orange zusammengeträumt ...

    Gereicht hat es dann nur für einen Ovalkäfer mit Faltdach, mit dem ich immerhin drei Jahre unterwegs war ;)

    Der Riesenmaßstab (iVm Florians akribischer Fotodokumentation) läßt natürlich auch immer modellbauerische Defizite hervortreten, über die man beim Maßstab 1:18 hinwegsähe.

    Da ist nun einmal das Problem mit dem Faltdach, was sich kaum lösen läßt. Die Faltung des Stoffs läßt sich selbst bei Verwendung von Seide anstelle von Canvas nicht realistisch nachbilden, und die beim Original gegebene straffe Schließung bekommt man ohnehin nicht hin. Ein Aufsetzteil aus Plastik aber wäre ja auch nicht schön.

    Selbst bei meinem 1:12er T1 von Sunstar ist das Faltdach kein Highlight; ich lasse es immer offenstehen.

    Die etwas groben und nicht ganz bündigen Seitenscheiben sind eine (vielleicht behebbare) Problemzone; die Form der Sportfelgen ist etwas verunglückt; die hinteren Seitenzierleisten sind etwas zu kurz. Alles nichts Weltbewegendes, aber gerade bei etwas, was zu 98% perfekt ist, fällt es in solch einem Maßstab eben auf.

    Trotzdem ein Knaller für ein großes Wohnzimmer.

    Der Wagen ist ein Filmstar! Ein Unfall mit ihm - aus verschiedenen Perspektiven gezeigt - ist das zentrale Element im großartigen Film "Die Dinge des Lebens" (1970) von Claude Sautet mit Michel Piccoli und Romy Schneider.

    Um 1971 gab es in auto motor und sport einen langen Artikel über damals aktuelle Filme mit Verfolgungsfahrten und Unfällen. Da ist dieser in Zeitlupe dargestellte Unfall von Michel Piccoli bis hin zu Details wie etwa im sich überschlagenden Auto herumfliegenden Zigaretten ausführlich besprochen worden. Natürlich war auch "Bullitt" Gegenstand des Artikels.

    Dann gehört CMC definitiv nicht der Mafia... :kichern:

    Wenn ich allerdings das frühere Preis-Leistungs-Verhältnis bei AutoArt betrachte, dann sehe ich direkt vor mir, wie die Modelle in den Opiumhöhlen der Triaden zusammengebaut wurden.

    Ich weiß jetzt nicht, wie der Motor aussieht - aber vielleicht ist das hier die Lösung: später Renault 16 mit 55-PS-Sparmotor. Er hat allerdings 1.550 ccm.

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    Die Angleichung der Optik wird ja schon recht lange beklagt - seit etwa 30 Jahren, als fast alle Autos vorn flach und windschnittig sein sollten. Das erinnert fast an Sokrates' weit über 2.000 Jahre altes Lamento über die Nichtsnutzigkeit der "heutigen" Jugend.

    Nicht, daß ich die Autos von heute nicht auseinanderhalten könnte. Ich vermeide es nur, sie so lange anzugucken. Das tut nämlich weh. Diese Klumpigkeit, kombiniert mit wirren Kreuzlinien und Protz-Accessoires ohne praktische Notwendigkeit.

    "Auf etliche Meilen Distanz eindeutig bestimmen" konnte man immer den 2CV, und zwar sogar im Dunkeln entgegenkommend. Bei keinem anderen Auto liegen die Scheinwerfer so eng beieinander und zugleich so hoch. Da wußte man immer: da kommt nur eine Ente entgegen, du kannst also noch überholen ...

    Das entspricht meiner Erinnerung. Die ersten "Hasenohren"-Kopfstützen hat man ja beim Aufkommen des /8 bewußt wahrgenommen. Es wird gleichzeitig mit der Einführung des /8 gewesen sein, daß man bei W108/109/111 von den Schlummerrollen für den Beifahrer bzw. die Beifahrerin, die man schon beim Adenauer hatte sehen können, zu den verstellbaren Sicherheitskopfstützen mit "Ohren" übergegangen ist, die bis 1979 Mercedes-typisch waren.

    https://forum.mercedesclub.de/index.php?thread-pdf-export/21299/

    Mit dem Kofferraumdeckel hatte ich mich schon vor Jahrzehnten abgefunden und war auch immer zu faul, das Auto auseinanderzubauen, um mal nachzuschauen, ob er nicht doch aufgeht ...


    Ein hervorragend gefertigtes Modell.


    Meines Wissens hieß der Wagen offiziell allerdings niemals 'DKW', sondern immer nur 'Auto Union 1000 Sp'. DKW waren wohl die Wagen fürs Volk.


    Daß ich mal einen außerhalb von Museen oder Treffen gesehen habe, ist lange her. Es war Anfang der 70er, als ich um einen herumgeschlichen bin (Gütersloh - Mauer-/Berliner/Friedrich-Ebert-Straße).

    Beim Kadett B gab es in den 60ern noch keine Kopfstützen, erst in den letzten Baujahren ab etwa Herbst 1970 als Extra.

    Das waren aber recht harte Quader in der Form eines leicht konischen Ziegelsteins, und höhenverstellbar waren sie m. W. auch nicht.

    Gerade der Kadett B hatte ja auch Sitzlehnen, die nicht sehr hoch waren.