Posts by 120y

    Ah ja, ok. Dass die beiden Coupé-Formen am Anfang parallel liefen, wusste ich nicht.

    Uwes Prospekt zeigt ja auch die letzte und seltene Kieme mit den großen Rückleuchten.

    Es ist NOCH unübersichtlicher. Die ersten zwei Jahre gabe es nur die "Normalen". Und von 1967 bis 1970 dann "LS" bzw. den Olympia.

    Wenn das drei Jahre gebaute Kiemen-Coupé mit großen Rücklichtern (und Schraubenfeder-Achse) seltener ist als die Ursprungsversion, dürfte sich daraus erklären, daß das LS-Coupé recht häufig der damals "alt" wirkenden Kieme vorgezogen wurde.

    Diese Kritik habe ich nie verstanden, für mich war der MC prima getroffen. Freu mich aber auch auf einen Vergleich, falls das jemand plant.

    Werd aber wohl mal auf ein Schnäppchen warten bevor ich mir einen hole, da ich ja schon zahlreiche MC in der Vitrine habe.

    Das Problem beim MC liegt im nach hinten viel zu spitz zulaufenden Dach. Beim Norev ist die Darstellung realitätsnäher; man kann das bei der US-Variante daran erkennen, daß der Abstand der Regenrinne zum rechtwinkligen Dachträger sich nur wenig verringert. Beim MC hätten sie solch einen Dachträger gar nicht draufgekriegt.

    Ja, es gab die eine Zeitlang parallel. Das Kiemen-Coupé war das Coupé zur "Stufe", und das LS-Coupé das zum viertürigen Schrägheck. Den Olympia gab es aber, soweit ich weiß, nie als Kieme.

    Es gab zunächst die Stufen-Kadetts mit zwei und mit vier Türen, daneben auch den drei- bzw. fünftürigen CarAVan. Und das Kiemen Coupé. Drei Jahre lang gab es dann die Schrägheck-Variante "LS" (parallel zum immer "schrägen" Olympia). Und das dieser Serie zugeordnete Coupé war das LS-Coupé ohne Kiemen. Es gab also zwei Varianten vom Viertürer, vom Zweitürer und vom Coupé. Auch beim Rallye-Kadett, den es ja nur als Coupé gab, konnte man sich zwischen beiden Formen entscheiden. Als Opel 1970 die LS-Versionen (und den Olympia) aufgab, wurde das LS-Coupé zum Standard-Coupé und die Kieme eingestellt. Vielleicht, weil man die LS-Coupé-Form damals harmonischer fand (so ging es mir seinerzeit jedenfalls). Das LS-Coupé "ohne Kiemen" mit dem spitz nach hinten zulaufenden Seitenfenster ist von Revell als erster 1:18-Kadett überhaupt realisiert worden. Erst Cult und Schuco haben dann das Kiemen-Coupé mit der nach oben zulaufenden Seitenfenster-Spitze realisiert; leider haben sie es beide vergeigt. Ja, und den Olympia gab es in der Tat niemals in Kiemen-Version und auch nicht als CarAVan. Mehr Karosserievarianten gab es wohl nie bei einem Auto dieser Klasse.

    Schöner kann ein T2 kaum sein - ockergelb mit schwarz! Das, was mir in 1:1 stets gelungen ist - den T2 beschädigungsfrei zu fahren - würde ich mir in 1:18 allerdings nicht zutrauen. Ob es da einen einzigen gibt, bei dem die Spiegel noch dran sind?

    Ein Manko hat das Modell allerdings: Schuco stellt einen frühen T2 mit den noch nicht ausgestellten Radhäusern dar. Bei dem müßte die abweichende Dachfarbe sich auf die Dachfläche beschränken. Erst ab Ende 1970 fing die Zweifarblackierung schon unterhalb der Gürtellinie an.

    Der "Ford Granada 1972" ist kein 72er Modell. Das kantige hintere Seitenfenster beim Coupé gab es erst ab Ende 1974. Vorher hatte das Coupé (damals als 2-türige Limousine vermarktet) dieses langgezogene Fenster mit dem Hüftschwung. Aus heutiger Sicht erscheint mir diese Variante viel, viel reizvoller - schade, daß niemand sie anbietet.

    Nachtrag: Bei modellauto18.de wird das Schuco-Modell ebenfalls fälschlich als 1972er angeboten.

    Ein Schlaglicht auf die Sorgfalt im Hause Schuco. Ich tippe mal, daß sie ihn genauso choppen wie den Kiemen-Kadett.

    Und schon weiß ich nicht, welche Farbe ich nehmen soll ...

    Am besten gefiele mir der Blaue mit der beigefarbenen Innenausstattung und der Goldgelbe mit der schwarzen Innenausstattung :rolleyes:

    Danke, eben das wußte ich nicht - und damit paßt es auch.

    Auf Bildern aus der nordamerikanischen T1-Szene sieht man hier und da auch Busse ohne Blinker. Die sind dann sicher aus der früheren Export-Phase.

    Es sieht so aus, als habe es den Wagen entweder zweimal gegeben oder er war erst beige ohne Fanfare auf dem Dach und mit der alten Stoßstange und dann rot mit Fanfare und der neuen Rammbügel-Stoßstange.

    Danke für die Original-Bilder! Man fragt sich natürlich, ab wann die in D ab 1960 angebrachten Warzen-Blinker woanders schon erhältlich waren.

    Der rasende Ziegelstein gefällt mir, auch wenn ich an sich kein Freund von Aftermarket-Rädern bin. Aber so sieht er wirklich gut aus.

    Ich hatte seinerzeit (1997/98) auf meinem 945er die für ganze 500 Mark Mehrpreis erhältlichen 16-Zoll-Felgen "Auriga":

    Felgengalerie am 940/945 - Mein FahrzeugblogMein Fahrzeugblog

    Mit den bloß aufgedruckten Gurten könnte man bei dem Preis wohl leben. Was mich stört, sind die viel zu hohen Vordersitze.

    Volkswagen VW T1 Porsche Renntransporter beige / silber - 450021800, EAN 4007864032426

    Den kannte ich noch nicht; er scheint aber in rot schon vor einiger Zeit auf dem Markt gewesen zusein:

    Leider ist Schuco das Seitenfenster völlig mißglückt (Rahmen viel zu dick, Aufteilung des Schiebefensters verfehlt).

    Ein Renntransporter für den 550 A aus den 50er Jahren dürfte auch keine Warzen-Blinker haben; die hat VW erst 1960 eingeführt, und zwar, soweit für mich erkennbar, auch im US-Export. Es gibt im Netz eine ganze Menge US-T1 (teils Barndoors), die keine Blinker haben - auch wenn sie wie bei uns oft nachgerüstet wurden (soweit ich mich erinnere, wurden sie bei uns Pflicht; die Winker waren stillzulegen).

    Was ist denn mit dem jetzt schon wieder? :hae:

    An dem Revell kann ich mal gar nichts bekritteln, das war ein echt gut detailliertes all-open Plastikauto, dass auch so fair ausgepreist war wie Plastik es eben sein sollte.

    Zwei Punkte haben mich seinerzeit vom Kauf des zunächst ersehnten Revell-Modells abgehalten:

    Die Abgrenzung zwischen Vinyldach und Kotflügel an der C-Säule ist viel zu sehr geschwungen (liegendes S) - beim Original ist die dort vorhandene Zierleiste zwar auch nicht ganz gerade, aber nicht so stark nach unten und dann wieder nach oben gebogen.

    Die Oberkante des Heckfensters ist zu tief angesetzt; das Fenster müßte viel weiter ins Dach hineingezogen sein, nämlich bis zum Scheitelpunkt Dach-Fließheck.


    Ich kann an dem Verlinkten ehrlich gesagt auch nichts finden, was da formal nicht passen sollte. :keineahnung:

    Ganz abgesehen davon, dass hier eh ein Rekord mit dem Commo verglichen wurde.

    Da habe ich doch glatt übersehen, daß die völlig unterschiedliche Karosserien haben.

    Danke für die ausführliche Präsentation! Herrliche Autos waren das bei Opel mit einem Programm jür jedes Budget. Heute gibt es da nur noch so ein Sammelsurium mit Autos, die "Mokka" oder "Grandland" heißen. Nebenbei fällt mir auf, daß der graue Viertürer ein ganz frühes C-Modell darstellt; das Zweispeichenlenkrad hatten sie noch vom Vorgängermodell. Ich hatte mal einen 68er Rekord C, der auch noch mit diesem von mir damals als extrem häßlich empfundenen Lenkrad ausgestattet war.

    Die Form scheint mir besser getroffen als bei dem 1:18er von Revell:

    Insbesondere ist die leicht geschwungene Linie beim Übergang vom Kotflügel zum Vinyldach korrekt.

    Stimmt auch. Aber die Alpina E21 (C1 und B6) gab es sowieso erst ab 1978 also nach dem "Facelift", folglich beim normalen BMW mit der Heckblende. Und wenn Du mal im Netz nach Heckansichten schaust – also historische Fotos, keine aktuellen – dann wirst du sehen, dass sehr viele eben die Blende nicht haben…

    Ich habe nicht geschrieben, daß ab 1976 fast alle die schwarze Plastikblende gehabt hätten, sondern daß es seinerzeit kaum noch einen 3er zu sehen gab, der zwischen den Rückleuchten in Wagenfarbe lackiert war. Die hatten dann das Alpina-Dekor.

    Nein, das nackte Heck des neuen 3ers hatte das Publikum dermaßen geschockt, daß die Blechfläche schon unmittelbar nach Serienanlauf - noch 1975 - mit der schwarzen Blende kaschiert wurde.

    Und da die Erstkäufer auch nicht so nackt herumfahren wollten, gab es ab 1976 kaum noch einen 3er zu sehen, der zwischen den Rückleuchten in Wagenfarbe lackiert war.

    Die Rückfahrlampen in orange sind mir auch in F immer mal wieder aufgefallen; hast Du nähere Informationen darüber?

    Ich gehe mal davon aus, das "Süd" bei Frankreich ist nicht maßgeblich und Dir nur so rausgerutscht; schließlich haben wir Deutschen ja eine größere Affinität zu Aix-en-Provence als sagen wir mal zu Lille (habe gerade - November - zwei Wochen Mittelmeer hinter mir).

    Die gelben Scheinwerfer hatten sie in F ja viele Jahrzehnte dort. Wir mit unseren weißen Lichtern waren immer etwas benachteiligt, weil sie uns von weitem als Ausländer erkannt haben, die beim Überholen auf den dreispurigen Überlandstrecken - auf der Mittelspur kamen die Überholenden beider Richtungen sich mit 120 km/h entgegen - als erste auswichen ...

    Hierzulande war es die Existentialisten-Fraktion, die an ihren Citroens unbedingt mit Gelblicht unterwegs sein wollte.