Posts by C209

    Es ist definitiv richtig, dass auch der AUTOart seine Schwächen hat. Allerdings nimmt man sie ihm wahrscheinlich weniger übel, da die Gesamtanmutung so viel hochwertiger ist als die der Modelle des Wettbewerbs.

    Die Heckschürze, die nicht tief genug nach unten gezogen ist, übersehe ich ja fast schon. Allerdings hätte AUTOart der DTM-Variante nicht die Frontschürze der zivilen Variante antun dürfen. Die Halterung, die das zivile Kennzeichen hält, wurde im Rennen zu keiner Zeit eingesetzt. Hier ist der Minichamps aber stimmig.

    Wow, ein Modell welches wirklich begeistert!


    Es handelt sich hierbei um die Fahrzeugkonfiguration, mit welcher der R129 in Genf im Jahre 1989 vorgestellt wurde. Norev hat lediglich die Felgen getauscht. In Genf trug das Original die sogenannten Gullideckel.

    Schade finde ich, dass weder ein Hard- noch ein Softtop beiliegt. Nicht ganz glücklich bin ich auch mit der Ausgestaltung der Nebelscheinwerfer. Hier hätte sich Norev etwas mehr Mühe geben dürfen.


    Glückwunsch zum Neuzugang!

    Hey Arne,


    sehr genial was Du hier wieder gezaubert hast!


    Vor ein paar Wochen hast Du mir ja noch die frisch lackierte "Rohkarosse" gezeigt, von der mich aber der silberne Porsche auf Deinem Tisch noch stark ablenkte. Damals gab es am Nissan einfach noch nicht genug zu gucken. Mit all den ARNEart-Details würde ich jetzt definitiv deutlich länger am Modell kleben! :)


    Natürlisch, dat Kennzeischen.... Isch weiß Bescheid... :kichern:

    Marcel: Vielen Dank für Deine Infos! All das wusste ich nicht.
    Meiner ist aus dem Juni 2004, also bereits der kleine MoPf. Er hat heute ca. 62.000 km auf der Uhr. Kurzstrecken kennt er so gut wie gar nicht.
    Ich hatte immer gehört, dass die Kompressormotoren unproblematisch seien. Gewundert hat mich lediglich, dass sie schließlich durch Motoren mit der teureren Turbotechnik ersetzt wurden. Hierfür musste es ja Gründe gegeben haben. Leider bin ich technisch nicht sehr bewandert, so dass ich mir hier kein eigenes Urteil bilden kann.
    Naja, zumindest die Rostvorsorge muss beim 209er wohl super sein. Das liest man zumindest regelmäßig. Wie ist Deine Erfahrung diesbezüglich?


    Kai: Ich denke, die ARNEarts teilen wir uns einfach mit Sebastian untereinander auf. ;-)


    Worauf ich anspielte, sind die eklatanten (und für den Kunden teueren) Konstruktionsmängel dieses Motors :(


    Hi Marcel,


    echt?! Von derartigen Problemen habe ich nie gehört. Bei meinem Wagen wurden am Motor lediglich das Öl und die Zündkerzen ausgetauscht.
    Ein Problem hat sich noch nicht einmal angedeutet.


    Von welchen Problemen und Kosten sprechen wir?


    Mein Wagen hat sogar noch die allererste Bereifung und auch die ersten Bremsbeläge. Ich habe ihn mir damals als Neuwagen mit Weksangehörigenrabatt (Familie) gekauft und ihn entsprechend gepflegt. Vielleicht kam auch wegen der besonderen Pflege nichts.
    In der Folge bekam ich dann bald einen Dienstwagen, weshalb der CLK nicht sehr viele Kilometer auf die Uhr bekam. Seither habe ich ihn kaum noch bewegt. Seit zwei Jahren ist er komplett stillgelegt.


    Grüße


    Marcel

    ...Autsch...! Das ist eine S-Klasse... ;-)


    Dir ist aber kein Vorwurf zu machen, da Mercedes mit seinem Einheitsdesign tatsächlich Irritationen hervorruft. Ich muss machmal genau hinschauen, um zu erkennen, ob nun eine C-, eine E- oder eine S-Klasse vor mir steht. Der Blickwinkel kann hier ganz entscheidend sein. ;-)

    Einen hab` ich noch... ;-)


    Dieses Modell ist mir vor einiger Zeit während eines Besuches bei Arne in dessen Vitrine aufgefallen. Scheinbar ist an ihm ja nicht viel gemacht, doch es wirkt unglaublich wertig. Insbesondere der Glanz des Lackes war auf den ersten Blick beeindruckend. Als ich das Modell genauer begutachtete, habe ich Arne spontan gebeten, sehr intensiv an mich zu denken, sollte er dieses Modell einmal verkaufen wollen. Das Modell wirkt nach der Überarbeitung des Interieurs wie aus einen Guss. Naja, wie man sieht, hat Arne nicht nur an mich gedacht, er hat vielmehr, wie ich es mir immer bei ihm wünsche, auch die standesgemäßen Kennzeichen nachgerüstet. :-)


    Folgende Modifikationen machen aus einem Norev einen ARNEart:


    - Sämtliche Polster und Interieurteile in korrekter Farbe lackiert
    - Holzdekordecals z.T. abgenommen, bearbeitet und neu positioniert
    - Nachrüstung von Streifen auf den Sitzpolstern
    - Umbau des hinteren rechten Sitzes zum Liegesitz mit Fußstütze
    - Linker Fondsitz höher gestellt auf korrekte Position
    - Kühlerlamellen z.T. neu lackiert
    - Heckleuchtenreflektoren mit Lichtleiteroptik versehen


    Hier die Bilder:












    Ich hoffe `mal, dass sich Arne jetzt nicht von seinen eigenen Kunstwerken erschlagen fühlt... ;-)

    @all: Danke Euch! Ja, das Modell wirkt erst richtig, wenn man es in den Händen hält. Ich glaube, dass am Modell nur wenige Teile verbaut sind, die Arne nicht bearbeitet hat.


    Zu den von Euch gestellten Umbaufragen kann ich an dieser Stelle leider nicht viel sagen. Hier ist ausschliießlich Arne selbst aussagefähig. Die Auflistung habe ich aber von ihm erhalten. Vielleicht meldet er sich ja selbst noch zu Wort.


    Was den Motor des CLK angeht, lässt Dich Deine Erinnerung nicht im Stich, Marcel. Es ist der 200K. Für damalige Verhältnisse fand ich ihn einigermaßen spritzig. Es war auch möglich, ihn mit ca. 7 Litern auf 100 Kilometer zu fahren. Klar, Fahrspaß kam unter diesen Umständen nicht auf. Als ich ihn mir zulegte, war ich Referendar, so dass ich regelmäßig erfreut war, wenn ich den Tankwart nicht so häufig sah.
    Ein Nachteil des Motors ist aber sicher sein "Sound". Er klingt wie eine Nähmaschine und immer etwas angestrengt. Diese Krankheit hatten aber aus meiner Sicht alle Mercedes aus der Zeit mit 4-Zylinderbenzinern.

    Hallo zusammen,


    nachdem ich gesehen habe, dass derzeit einige tolle Kreationen unseres Meisters gezeigt werden, sah ich mich doch animiert, mich für einen kurzen Augenblick zu melden, um ein für mich ganz besonders Stück beizusteuern.


    Arne hat mir von meinem 1:1-Original, welches leider mittlerweile in der Garage versauert, ein perfektes Abbild geschaffen. Ein echter ARNEart eben!


    In diesem Modell steckt so wahnsinnig viel Detailarbeit und modellbauerische Perfektion, dass ich all das mit meiner Kamera nicht einfangen kann.


    Folgende Veränderungen machen die Kyosho-Basis zum ARNEart:


    • komplette Zerlegung des Modells
    • Karosserie angeschliffen und poliert
    • Sonnendach aus echter Scheiben-Tönungsfolie nachgestellt
    • Kühlergrill silberfarben lackiert und anschließend Chromleisten wieder freigelegt
    • Chromstern am Kofferraum nachgerüstet
    • seitliche Spiegelblinker aus Bare Metal Foil gestaltet
    • Navigationsantenne von Heckscheibe entfernt
    • „Elegance“-Emblem an Seitenleisten der Türen entfernt, neu als Decal ausgedruckt und auf vorderer Seitenleiste am Kotflügel platziert
    • Chromspangen an Türgriffoberseiten ergänzt
    • Räder vom Cabrio dreh- und lenkbar montiert
    • Bremsscheiben mit Chromlack hervorgehoben
    • Innenraum und Kofferraumschale mit anthrazitfarbenem Teppich ausgelegt
    • Sitze und Interieurteile in grau/anthrazit matt gefärbt
    • Mittelbahnen der Sitze und Einleger in den Türverkleidungen mit dem Originalstoffmuster in spezieller Papierdrucktechnik versehen
    • sämtliche Holzverkleidungen in heller Originalfarbe und Maserung umgefärbt
    • Command System durch breites Radio APS ersetzt
    • Chromdekor durch Chromlack oder BMF nachgebildet
    • sämtliche Schalter- und Hebelsymbole ergänzt
    • Dachhimmel und Säulenverkleidungen in Altweiß lackiert
    • dem Original entsprechende schwarze Fußmatten mit verchromtem Mercedes Benz Logo eingelegt
    • ARNEart-Kennzeichen angebracht
    • Schadstoffplakette an Windschutzscheibe angebracht


    Ich bin restlos begeistert! Danke, mein Freund!


    Hier die Bilder:















    :winken:

    Nicht nur die Geschichte von Rosemarie Nitribitt ist interessant, dies gilt auch für ihren (konkreten) SL selbst. Ich hatte mich hierzu im Rahmen der Vorstellung meines 190SL in meinem damaligen Sammlungsthread ausführlich ausgelassen.


    In aller Kürze sei hier angemerkt, dass die Mutter Rosemarie Nitribitts` den Wagen nach dem Tod Rosemaries` verkauft hat und der SL in der Folge noch mehrere Eigentümer hatte. Der bekannteste Eigentümer des Wagens war Karl Lagerfeld, welcher mit dem Wagen einen Unfall hatte und der SL hierdurch stark beschädigt wurde. Nach diesem Ereignis setzte sich Lagerfeld hinter kein Steuer mehr. Der SL wurde im Zuge der Reparaturen umlackiert und trug fortan eine silberne Farbe. Letztmalig fiel der SL auf einem Schrottplatz in München auf. Seitdem gibt es von ihm keine Spuren mehr.

    Hmmm, ich muss ja gestehen, dass uns die auf Deinen Fotos gezeigte Fachliteratur mehr verbindet als das gezeigte Modellauto (welches zweifellos sehr schön ist). Du hast mich aber davon überzeugt, dass man den Modellautos in Büroregalen durchaus mehr Raum zugestehen sollte als den viel zu schnell alternden "Neuauflagen".

    Hallo Andi,


    ich gratuliere Dir heute gleich zweimal. Zum einen zu dieser tollen Story und zum anderen dafür, dass Du es geschafft hast, Deine Objekte der Begierde zusammen zu bekommen! Ich weiß noch, wie sehr Du Dir vor einigen Jahren überhaupt eines dieser Modele gewünscht hast. Ich freue mich deshalb sehr mit Dir! Genau diese Freude hat nun dazu geführt, dass ich mich hier im Forum überhaupt zu Wort melde, denn wie Du weißt, hinterlasse ich hier kaum noch Spuren.


    Viel Spaß mit den Modellen und bitte pass` gut auf sie auf, denn sie taugen mittlerweile als Wertanlage! :-)

    Ich habe alle Mercedes- und Maybachmodelle im Maßstab 1:18 von Signature Models. Insoweit kann ich sagen, dass nach meinen Erfahrungen (und denen meines Händlers) die Qualitätsstandards zwischen den einzelnen Modellen sehr stark variieren. Insoweit kann bestätigt werden, dass sowohl der hier gezeigte Maybach als auch der Mercedes 170 eher bessere Vertreter von Signature Models sind. Wenn ich aber an die anderen Modelle denke, dann haben diese meine Nerven doch ziemlich stapaziert. Teilweise fehlten Teile, teilweise war die Lackierung unzureichend. In diesen Fällen habe ich mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis sehr zu kämpfen.

    Hallo Rainer,


    mir gefällt der Maybach auch sehr gut. Vielen Dank auch für die Aufklärung um den Zusatz "Spohn".


    Eine kleine Korrektur sei aber erlaubt. Das Modell stammt aus dem Hause Signature Models.

    Ich kann gut verstehen, dass sich ein Sammler, der sich an ein bestimmtes Preisniveau gewöhnt hat, schwer tut, wenn die Preise für`s Sammelobjekt angehoben werden.


    Allerdings verstehe ich Unternehmen gleichermaßen, wenn diese versuchen, ihre Marge zu verbessern.


    Dies auf AUTOart übertragen, ergibt für mich persönlich folgendes Bild:
    AUTOart bietet im Bereich der "normalen Straßenfahrzeuge" ein eigenes Qualitätsniveau. Exoto und CMC sind in Bereichen vertreten, welche von AUTOart nicht in der Hauptsache abgedeckt werden. Hier denke ich insbesondere an Rennfahrzeuge der älteren Vergangenheit. Auch wenn AUTOart vielleicht nicht das Qualitätsniveau der genannten Wettbewerber erreicht, so ist trotzdem ein Alleinstellungsmerkmal gegeben. Deshalb braucht AUTOart das hier erwähnte Qualitätsniveau wohl auch gar nicht erreichen. Allein dieser Umstand muss doch gerade dazu führen, dass man sich Gedanken über das wirtschaftlich Mögliche macht. Ich würde mich nicht anders aufstellen.


    Der Markt hat bewiesen, dass zahlreiche Sammler bereit sind für Resine-Modelle hohe Preise zu zahlen. Aus Sicht von AUTOart bedeutet dies für mich, dass selbstverständlich zum Resine-Modell wieder der angemessene Preisabstand herzustellen ist, der auch der erhöhten Entwicklungsaufwand zu repräsentieren hat. Täte AUTOart dies nicht, würde ich an deren Management zweifeln.


    Weiterhin können erhöhte Preise tatsächlich eine erweiterte oder auch exquisitere Sammlerschaft binden. Der Blick in die Vergangenheit zeigt, dass dies einer Marke selten geschadet hat. Für manchen Sammler ist AUTOart vielleicht noch reizvoller, wenn er weiß, dass dies eben eine Marke ist, die nicht für "jedermann" produziert.


    Kurzum, ich habe vollstes Verständnis für das Marktverhalten von AUTOart. Selbiges Verständnis bringe ich aber auch auf, wenn ich ausschließlich durch die "Brille des Sammlers" blicke. Wenn AUTOart eine Qualität bietet, dass ich ein voll zu öffnendes Metallmodell blind per Versand bestellen kann und ich keine Sorge haben muss, dieses wegen Mängeln wieder zurück schicken zu müssen, so zahle ich gerne die aufgerufenen Preise. Hier fehlt mir aber aufgrund meines Sammelgebiets die aktuelle AUTOart-Erfahrung. AUTOart scheint derzeit ja keine Mercedes-Neuheiten zu bringen.


    Mit großem Wohlwollen beobachte ich aber, wie nahezu all meine AUTOart-Mercedes-Bestandsmodelle wohl eine Wertentwicklung durchmachen, die aktuell so manche meiner Aktien oder Fonds blass aussehen lassen.


    Naja, ich bin einfach eher Ökonom als Sammler...

    Mit Uhren kenne ich mich ja mal überhaupt nicht aus


    Dies wiederum ist absolut mein Gebiet und daher kann ich eventuell etwas tröstend verkünden, dass sich die bekannten Edeluhrenhersteller in den letzten Jahren genauso verhalten haben, wie wir es nun bei AUTOart beobachten können. Gerade Rolex könnte AUTOart als Vorbild gedient haben.


    Die AUTOart-Preisdiskussion wird in ähnlicher Form auch im Edeluhrenbereich geführt.