Posts by armiku

    Ich habe die Scheiben kurz über dem Toasterschlitz erwärmt und dann behutsam über der Rundung der Arbeitsplatte gebogen, trotzdem gibt es im Material gleich feine Dehnungsrisse, die unter bestimmten Lichteinfall eine leichte Trübung der Scheibe erzeugen. Fällt zum Glück wie die Lackmängel nur unter direkter Nahbetrachtung auf aber für die Zukunft muss ich da noch an einer Vermeidungslösung forschen

    Zu starke und einseitige Hitze. Ich nehme mittlerweile nahezu für alles, was irgendwie verformt werden soll, heißes Wasser. Kurz im Wasserkocher aufgekocht, in einen Topf geschüttet und dann das entsprechende Teil kurz mit einer Zange ins Wasser halten. Dann rausnehmen und sofort mit den Händen, unter fließendem kalten Wasser, in die gewünschte Form drücken.

    Die Dauer des Erwärmens und die Temperatur des Wassers muss man selbst je nach Material raus finden, das ist manchmal sehr unterschiedlich.

    Funktioniert übrigens auch wunderbar beim ab- und aufziehen störrischer Reifen...!

    Fotoknipsen haben oft mit Rot Schwierigkeiten, weswegen die Einsätze auf den meisten Bildern gleichmäßig rot aussehen. Aber ich kann mich noch sehr gut erinnern, als ich damals bei Auto Becker einen ganz frischen GTO gesehen habe. Ich war mit dem Umbau meines Bburago beschäftigt und ziemlich verärgert, dass meine stundenlange Pinselei an den roten Einsätzen völlig umsonst war. :menno:

    Letztes Jahr hatte ich noch einen Tamiya in 1:12... meinen dritten... und wollte daraus den extra für Niki Lauda letzten jemals ausgelieferten GTO machen. Dazu habe ich ca. 250 Seiten eines Bilderthreads in einem amerikanischen Forum durchgeackert und ebenfalls die Abstufungen der Rottöne gefunden. Drei Reihen haben jeweils die gleiche Farbe.

    Dann hebel mal den Unterfahrschutz vorne und den Endtopf mit einem flachen Schraubendreher oder einem Plastikhebel runter... bin mir ziemlich sicher, da finden sich noch zwei, drei Schrauben. :zwinkern:


    Edit... :haha: Wir haben wohl schon zuviele Modelle zerlegt...

    Und ganz großes Kompliment an I Scale... Einen "sealed body" mit derart ungeraden und heftigen Spaltmaßen zu verunstalten, ist auch nicht so einfach. Dafür haben sie sich dann auch noch eine der wenigen Norev Schwächen zum Vorbild genommen und ebenfalls das hintere Kennzeichen zu tief gesetzt... Chapeau!

    Das sind alles Fertigmodelle basierend auf den Abo Bausätzen. Bei modelissimo bekommt man gerade den Willys Jeep samt Anhänger und Geschütz für gut 800 EUR.

    Benutze doch einfach schwarze, dünne Decalstreifen. Schnell gemacht, ohne abzukleben, ohne mit Farbe zu kleckern und vor allem... ohne Bruchgefahr.


    Wenn du dennoch unbedingt die Rückleuchten abnehmen willst, stell das Modell für ein paar Tage mit dem Heck in Wasser. Das Wasser löst den Sekundenkleber an und du kannst die Leuchten lösen.


    Also meistens jedenfalls... :floet:

    Darf ich, als Freund des 1:12er Maßstabs, denn auch noch auf weitere KKs in der Größe hoffen? Zugegeben... der M1 und der 246 Dino hatten Luft nach oben und liegen deswegen wohl noch in einigen Lägern rum. Ich hoffe aber sehr, ihr nehmt das nicht zum Anlass und begrabt den großen Maßstab. Der überdeutliche und höchst erfreuliche Aufwärtstrend bei den 1:18ern könnte auch bei 1:12 für viel mehr Käufer sorgen.

    Jetzt musst du aber auch erzählen, wie schnell so ein hochdetailliertes Modell einen beim Bau in den Wahnsinn treiben kann. :zwinkern: Ich lese beim Wettringer immer meist still mit und konnte mich trotz weit über 40 Jahren Modellbauerfahrung bisher nur zum Bau des LeGrand Käfer Cabrios hinreißen lassen. Und der gestaltet sich auch als... na sagen wir mal... herausfordernd! :floet:

    Dennoch werden das Uhlenhaut Coupé, der Countach und irgendwann hoffentlich noch der Miura folgen. Ich stehe zwar auf 1:12, aber 1:8 toppt das alles nochmals deutlich :cool:

    Von wegen "verzeihen"... :kichern: Deine Idee ist absolut toll :sehrgut: , wenn es Dich auch nicht wundern sollte, dass Rainer und ich sowas schon länger praktizieren. Da ich mich ja hauptsächlich mit Reparaturen von hochwertigen Modellen beschäftige, habe ich schon diverse gebrochene Haubenlifter ersetzen müssen.

    Ich denke auch, dein Verfahren mit dem Isolierband lässt die Dämpfer etwas zu dick wirken. Ich mache das folgendermaßen:


    Als Kolben nehme ich Federstahldraht, der ist ausreichend stabil und gibt es in unzähligen Durchmessern, passend für diverse Maßstäbe. Für den Zylinder bevorzuge ich, wie Rainer, auch Schrumpfschlauch. Der schmiegt sich beim heißmachen fest an den Draht an und hat eine hauchdünne Wandstärke. Und nun ein kleiner Trick: Wenn du etwas Schmuckdraht um den Federdraht wickelst, kannst du damit Ösen formen. Quasi in Form eines "Omega"... meine Tastatur auf dem Tablet gibt mir leider kein Omega...:haha: Aber du verstehst sicher was ich meine. Die Enden des Drahts steckst du dann in die untere Öffnung des Schrumpfschlauchs und kannst dann mit Microschrauben von Knupfer den Dämpfer beweglich z.B. innen am Kotflügel befestigen. Wenn du gutes Werkzeug hast, kannst du auch beide Enden des Federdrahts selbst zu Ösen biegen und einen funktionierenden Dämpfer nachbauen... das ist aber schon sehr aufwändig.

    Wobei es weniger gefährlich ist, das Dach ein paar Sekunden in heißem, nicht mehr kochendem Wasser zu baden und dann die Scheiben unter fließendem kalten Wasser leicht auseinander zu biegen.


    Fön und Kunststoff kommt nicht immer so gut... :floet:

    Einfach die Führungen der Achsen oben in der Karosserie mit einer Schlossfeile höher ausfeilen, somit kommt die Karosserie logischerweise tiefer. Den entstandenen Platz unterhalb mit Polystyrolstreifen auffüllen.