Posts by 2Fast4U

    Schönes Auto., würde mir auch gefallen, stand jetzt bin ich aber zu geizig🙈

    Wie sind denn die Einkaufspreise in den USA?

    Ich vermute etwas günstiger als bei uns.

    Interessante info das du ausgewandert bist

    Danke!
    Die Einkaufspreise sind moderat niedriger als bei uns, der Wechselkurs hat mir ebenfalls noch in die Karten gespielt. Die Preise gehen für schlechtere Ausstattungen / höhere Laufleistungen ab ca. $25.000 los.
    Ich bin nur temporär in den USA, für etwas über ein Jahr. Anschließend nehme ich den Elfer aber mit nach Hause und auch hier kommt mir zu Gute, dass es aufgrund meiner Haltedauer sich dann nichtmehr um einen Import handelt, sondern um ein Umzugsgut. Der Unterschied liegt in 19% Einfuhrumsatzsteuer, die für mich entfallen. Dementsprechend denke ich, dass ich ein ganz gutes Geschäft gemacht habe.

    Der Schwerpunkt dieser Seite liegt wohl auf einem Sportwagenhersteller aus Zuffenhausen.

    Anfang September bin ich in die USA gezogen und was käme einem da anderes in den Sinn, als sich ein deutsches Auto zu kaufen?

    In meinem Fall geht es genauer gesagt um die Erfüllung eines Kindheitstraums und so kam es, dass ich mir vor etwas mehr als einem Monat diesen 997 Carrera S gekauft habe.
    Bisher habe ich auch bereits ca. 5.000 Kilometer zurück gelegt, in denen der Porsche bisher nur kleinere Schwächen gezeigt hat, nichts unübliches für einen 14 Jahre alten Wagen. Ich bin sehr zufrieden.

    Zu den Eckdaten: 3.8L Boxer Sechszylinder mit 265 kW / 355 PS und ausschließlichem Heckantrieb, sowie einem Handschaltgetriebe (das war mir wichtig). Der Wagen hat fast keinerlei Helferlein, nichtmal PDC ist an Bord. Dafür aber das PASM-Fahrwerk (was ich bei den Straßen hier besser nicht auf Sport stelle), ein Alcantara Himmel, die Sport Chrono Uhr, ein Bose Soundsystem und diverse andere Annehmlichkeiten.

    Außen ist er Meteorgrau und Innen Sand-Beige. Der Wagen trifft exakt meinen Geschmack und vermutlich mit nur wenigen Änderungen hätte ich ihn damals genauso bestellt.


    P.S.: Der Traum eines jeden Petrolheads: kein Kennzeichen vorne. Ohne das vordere Kennzeichen zu fahren ist hier eine Grauzone, in meinem Staat ist es eigentlich nicht gestattet, wird aber nicht geahndet. Ich fahre so lange ohne vorderes Kennzeichen durch die Gegend, bis ich dafür bestraft werde.


    Recycler, schöne Farbe, die reizt mich auch ungemein.


    Kai, schöner Mercedes :sehrgut:.


    So, dann werde ich auch mal n paar Infos über meine Neueerrungenschaft los.
    Wie schon im 'Originale Modelle' Bereich erwähnt, habe ich mir einen VW T3 Transporter in der Ausführung geschlossener Kasten gekauft.



    Bei dem Bus handelt es sich um ein Ehemaliges Montagefahrzeug der Telekom, zumindest lässt das der 'Inventar' Aufkleber an der Frontscheibe vermuten. Der Bulli ist nichtmehr im Bestzustand um nicht zu sagen eher so Note 5+, da nichtmehr fahrfähig und hier und da kleinere Durchrostungen, von der Trabbi-blauen Außenfarb-Rollung mal ganz abgesehen.
    Zunächst befand sich ein beschädigter 1.7 Liter Saugdiesel in dem Fahrzeug, dessen Kopf und weitere Anbauteile lose im Inneren rumlagen, was mir aber egal war.
    Als eine der ersten Amtshandlungen ist dieses sich-zerreißende, wahnwitzige 57 PS Hilfsaggregat nämlich erstmal zwecks Motorumbau rausgeflogen.


    Doch was habe ich konzeptionell mit dem Bulli vor?
    Irgendwann mal wenn er fertig ist, soll er ein etwas scharfgemachter Camper für zwei Personen werden, welcher sich optisch am Multivan orientieren wird (Rechteckscheinwerfer, die fetten GFK-Stoßstangen und die Multivan-Beplankung). Dazu möchte ich ihn auf 16" Borbet A Felgen stellen und im Innenraum ordentlich ausbauen. Habe hierzu auch schon einige Ideen.
    Doch nun zu den Dingen die wirklich interessieren, nämlich das, was unter der Haube ist.


    Ich baue den Bus von einem Dieselvierzylinder auf einen Benziner Fünfzylinder aus just DEM Audi 100, den ich einmal besessen habe um.
    Genauer gesagt hat der 2.3 Liter Einspritzer von Audi (NG) seinen Weg in meinen Bus gefunden. Hierzu habe ich mir für einen recht üppigen Betrag eine Südafrika-Kupplungsglocke gekauft um den Motor auch gescheit an das Getriebe anflanschen zu können.
    Mit seinen 133 PS und den 180 Nm zergelt der Fünfzylinder an der maximalen Belastungsgrenze des Seriengetriebes - wie lange das dann in der Praxis halten wird, wird sich dann ja zeigen. Ggf. kommt ein neues rein :keineahnung:.




    Das ganze Geraffel im Innenraum habe ich auch erstmal vorsorglich rausgeschmissen.






    Die Trennwand wurde aufgetrennt um einen Durchgang zu schaffen und die Altlasten des Vorbesitzers bereits teilweise mit eingeschweißten Blechen verschlossen.



    Und dann raus mit dem Diesel:




    Nach zwei Jahren Standzeit bei einem guten Freund von mir haben wir dann das neue Bustriebwerk in der alten Hülle meines ehemaligen Audi 100 wieder erweckt, nur kurz die Batterie überbrücken und er hatte direkt wieder Bock.






    Dann ging es daran den 5 Ender in den Bus rein zu spielen. Leider war ein Motorhalter hierfür nicht zu beschaffen, also wurde in Tagelanger Arbeit selbst einer gefertigt. Schlussendlich sitzt der Antriebsstrang nun wieder aus "eigener Kraft" im Bulli, laufen tut der neue Motor allerdings noch nicht wieder.


    Bild "49e11b5c-a90c-4a75-adck50.jpeg" anzeigen.

    Wie lange gibt es KK-Scale eigentlich schon? Kannte die vor dem Bus garnicht :keineahnung:.


    Also was den großen angeht, so ist es eher ein Jein bzw. ein weder noch.
    Der Bus ist ein 1992er Kastenwagen, Ex-Montagefahrzeug der Telekom und soll zu einem etwas schärfer gemachten Camper für 2 Personen umgebaut werden. Optisch soll er sich mit den breiten Stoßstangen, Rechteck-Scheinwerfern und der Beplankung, wenn er fertig ist, am Multivan orientieren. Eigentlich kann man wirklich davon sprechen, dass ich da jede einzelne Schraube dran anfassen werde, bis er so ist, wie ich ihn haben will. Farblich stelle ich mit Skoda Stahlgrau mit weißem Dach vor, dazu soll er noch 16“ Borbet A bekommen.
    Doch das, was wirklich interessant ist, sind natürlich die inneren Werte, hier wird es sehr aufwändige, umfangreiche Änderungen geben. Aber das stelle ich die Tage im 1:1er Bereich vor ;).


    Trotzdessen, dass ich hier immernoch gerne mitlese und das Modellauto-Umbauen als Hobby schön finde, fehlt leider die Geduld und vorallem aber die Zeit dazu. Darum wird der 1:18er so bleiben, wie er ist.

    - Maßstab: 1:18
    - Hersteller des Modellautos: K&K Scale
    - Marke des Vorbildes: Volkswagen


    Hier gibts das erste Modellauto zu sehen, was ich mir seit etwa 5-6 Jahren gekauft habe. Es ist ein VW T3 Bluestar, den ich mir aufgrund seines größeren Bruders im Hintergrund, meinem neusten Projekt zugelegt habe.


    Gegebenenfalls stelle ich den 1:1er und das, was ich damit vor habe im richtigen Bereich auch noch vor ;).


    Ich finde die Verabreitung von dem K&K Scale in Ordnung, die Proportionen stimmen, allerdings neigt das Fahrwerk unter der Last zu Negativ-Sturz und der Schaltknauf wirkt etwas klobig.


    Der Preis ist in Ordnung.









    Ach das ist ja lustig, dass meine alte Kiste dafür Pate gestanden hat.
    Die FLs wie auch die VFLs sind wieder teurer geworden, meiner war damals tatsächlich sensationell günstig, wenig gelaufen und aufgrund seiner bescheidenen Austattung ein echter Sleeper.

    Ach ja der C5. Ich hatte so einen mal in 1:1 mit dem Motor, ebenfalls als VFL. Ich kann nur sagen, was für ein genialer Motor, der zieht wirklich stramm nach vorne. Habe damit mal den E38 750i eines guten Kumpels stehen lassen. Säuft aber halt auch wie russischer U-Boot-Kommandant.
    Schöne Zeiten waren das.


    Schöne Mods, die Grundsubstanz scheint allerdings wirklich nicht das Gelbe vom Ei zu sein.

    So also ich muss als 1.8T Besitzer im Audi TT der 225 PS Ausbaustufe sagen, der geht schon, wenn er will. Allerdings braucht er, wie alle damaligen Piech-Motoren ordentlich Drehzahl in die Fresse. Wenn du im 6. bei 2.500 Touren das Pedal ins Bodenblech trittst, kommt da mal reineweg nischt.
    Ab 3.000 fällt ihm dann auf, dass er Bock hat und dann macht das Triebwerk auch Spaß.


    Den 2.3er 5V VR5 hatte ein Kumpel mal im Bora Variant, habe den auch mal ab und an bewegt und bei dem ist es halt auch so, dass der Drehzahl braucht. Sonderlich sportlich ist der VR5 eigentlich nicht, der kann eigentlich nur eins gut, nämlich schlucken.
    Klanglich finde ich den VR5 besser, weil 5 Zylinder halt einfach geiler klingen, als 4 Zylinder :keineahnung:.

    Danke Kevin,


    Ich persönlich finde das Vorfacelift auch etwas schöner, hauptsächlich weil ich den Design-Einfluss von Bernhard mit Chromkühlergrill bzw. Tropfenaugen à la Chrysler aus der Zeit nicht sonderlich berauschend finde.


    Letztenendes habe ich mich dann aber doch für das Facelift entschieden, da es neuer ist, die neuere große 240 PS Maschine an Bord hat (die 224 PS neigen zu Injektor-Problemen - das wird dann richtig teuer), einen größeren Bordcomputer, die wie ich finde schöneren Rückleuchten, sowie deutlich bessere Sitze und die neuere Navi-Generation (RNS-510).
    Zum Motor kann ich außerdem noch sagen, dass er mit seinen 550 Nm deutlich besser zieht als die 224 PS Variante.
    Drei Dinge, die ich unbedingt haben wollte waren: Luftfahrwerk, Sitzheizung hinten und Klimaanlage hinten.
    Eben diese drei Sachen habe ich nicht bekommen, aber sonst lässt er für mich keine Wünsche offen. Selbst eine elektrisch versenkbare Anhängekupplung ist an Bord.
    Da es ein echter Individual ist, habe ich noch zwei Kotflügelembleme spendiert, die ich bald anbringen werde.
    Innen ist er in einem Burgundrot in Kombination mit Schwarz gehalten.
    Jetzt noch ein paar Bilder:








    Ja sauber Andi, du gehst ja großen Schrittes auf die kommende Saison zu! Schöner Octavia.


    Bei mir war es Zeit für eine einigermaßen schmerzliche Trennung, wenn auch noch nicht komplett.
    Insgesamt ca. 140.000 Kilometer habe ich seitdem ich Elf Jahre alt war mit dem grünen Golf verbracht. Erst auf dem Kindersitz und später dann am Steuer. Selbst gefahren habe ich ihn in den letzten Jahren circa 80.000 Kilometer und er hat mich NIE im Stich gelassen. Ich habe vorher noch nie ein dermaßen treues, langlebiges und sparsames Auto besessen und in den insgesamt 14 Jahren im Familienbesitz hat dieser Wagen abgesehen von den üblichen Verschleißteilen einfach mal NICHTS außer einem neuen AGR verlangt.
    Alles funktioniert nach wie vor tadellos - darum fällt mir der Abschied auch sehr schwer.
    Dennoch haben sich meine Anforderungen an meinen Pkw dahingehend gewandelt, dass der Golf sie nichtmehr erfüllen konnte. Am letzten Freitag habe ich meine vorerst letzte Fahrt mit ihm unternommen und ihn anschließend in meiner Scheune eingemottet, selbstverständlich mit einer hochwertigen, atmungsaktiven Soft Garage. Wenn die Zeit gekommen ist, werde ich den Golf an einen guten Freund abtreten, bei dem ich weiß, dass der Wagen in guten Händen landet.





    Glücklicherweise erleichtert es den Abschied ein wenig, wenn man auf eine Verbesserung blicken kann. So kam es, dass Philipp (bmw_745d) und ich letzten Samstag einen VW Touareg Individual besichtigt haben, welchen ich anschließend gekauft habe.




    Die hässlichen Rial 17" Felgen wurden umgehend gegen 20" Ayers Rock VW Felgen getauscht, welche dem Dicken meiner Meinung nach deutlich besser stehen. Für mich als Touareg-Fan der ersten Stunde geht damit ein langersehnter, realistischer Traum in Erfüllung.
    An Ausstattung ist fast alles an Bord, was ich haben wollte, weitere detaillierte Bilder folgen demnächst nochmal.


    Warum müssen E-Fahrzeuge grundsätzlich "anders" aussehen? Warum kann man die neue Technik nicht in gewohnter, massentauglich gefälliger Optik verpacken?


    *hust* VW E-Golf *hust. Aber der verkauft sich bekanntlich schlecht, weil keiner 35.900€ für einen Basisausstattungs-Golf ausgeben will. Wobei ich ab und an unseren Freund und Helfer damit durch Wolfsburg surren sehe.


    Also ich werde dieses Jahr, bei mir das erste Mal in 10 Jahren, auch nicht hinfahren. Vermutlich weil ich es, als ewig gestriger Diesel-Fan nicht unterstützen kann, dass hier die sparsamste Sau durchs Dorf getrieben wird, bevor sie ohne Mühe und Not geschlachtet wird und man dem entgegen dann die Ach-so-grüne-E-Mobilität in den Himmel preist, dabei aber gezielt absolut alle Nachteile außer Acht lässt.


    Mir ist das alles äußerst zu wider, dass Political Correctness hier vor Emotion und Enthusiasmus gesetzt wird. Denn letztere waren und sind meine Beweggründe zu einem solchen Event.

    andy, das würde mich jetzt auch mal etwas mehr interessieren. Ich nehme mal an du zielst mit deinem Post auf die JDM-Szene ab.


    Ich hab mit Japan Importen bis jetzt noch keine Erfahrungen gemacht, will mir aber auf jedenfall irgendwann mal auch von dort ein Auto besorgen. Ich hab auch mal mit meinem Tüvler in Wolfsburg geredet, bezüglich der von dir angesprochenen Problematik. Ging damals um einen Nissan Skyline R32 bzw. Nissan Silvia S15. Die hat es hier so nie gegeben und ich weiß nun auch nicht wie das Angebot an "Nachrüst-E-Prüfziechen-Scheinwerfern" ist, (Ich schätze aber mal eher sehr sehr mau) aber der Tüvler meinte, mit den Originalen wird schwierig bis garnicht machbar.
    Würde mich mal interessieren, falls du vor solchen Problemen schon standest, wie du diese gelöst hast.

    ... Sinn macht das Ganze macht natürlich nur bei entsprechd hochpreisigen Modellen.


    Kann ich so nicht wirklich stehen lassen und zwar aus eigener Erfahrung. Vor einem knappen Jahr habe ich mir aus UK einen 16 Jahre alten A4 gezogen um diesen in einen verunfallten A4 rein zu reparieren und den Rest vollständig auszuschlachten.
    Jetzt, ein knappes Jahr später ist fast nichtsmehr außer Kleinteilen und dem Getriebe von dem Auto übrig geblieben, gelohnt hat es sich aber so sehr, dass ich diese kleine Fingerübung wiederholen werde.




    Meine Erklärung für, zumindest ältere RHDs liegt auf jedenfall im immensen Preisvorteil. Großbritannien + Irland stehen mit ihren zusammen 65 Millionen Einwohnern, wovon sich ja nicht jeder jedes Jahr ein anderes Auto zulegt, über 500 Millionen Rest-EU-Bürgern gegenüber. Nicht zu vergessen Russland + Peripherie Märkte. Alles, was hier völlig durchgenudelt ist und in Deutschland nichtmehr gewollt wird, hat immernoch einen gewissen Restwert, da LHD. Das wird dann halt nach Rumänien, Polen oder in das Baltikum verdreht.
    Aber wo sollen die Briten schon hin, mit ihrem Altmetall? Nach Australien? Wohl kaum, die haben genug eigene Neuwagen und dann kostet das Verschiffen ja schon mehr, als das Altblech einbringt. Unter diesen Umständen fallen deren Preise fast zu Null und man kann da relativ einfach das ein oder andere Schnäppchen abgreifen.
    Was die Blinkersache angeht, so ist das von Hersteller zu Hersteller verschieden. Ich habe bisher vier Rechtslenker besessen wovon zwei den Blinker links hatten.


    Für viele ist ein RHD im deutschen Straßenverkehr ein absolutes No-Go wegen der "vielen" Nachteile. Aus Erfahrung muss ich feststellen, so schlimm ist das garnicht.
    Zugegeben, Parkhaus, Drive-In und Überholen gestalten sich mitunter blöd, aber das wars dann auch schon mit den Nachteilen. Gibt vielleicht noch die ein oder andere verwunderte Reaktion von Mitfahrern, weil das Lenkrad auf der "falschen" Seite ist.

    Christoph,


    Dein W201 ist schon was feines. Ich habe mich da schon länger gefragt, ob die Felgen original Mercedes sind? Die waren mir bisher unbekannt. In die Klassikstadt möchte ich auch mal.


    Die Komponenten des Mopeds machen auf mich einen eher traurigen Eindruck. Super ärgerlich mit dem Bruch im Zylinder. Die neuen Alt-Teile dürften aber nicht die Welt gekostet haben, nehme ich mal an?


    Na dann noch gutes Gelingen!


    E_Goldmann, Abschrecken nun nicht gerade, aber solche Strafarbeiten nerven schon ziemlich. Letztes Wochenende habe ich einen Golf V 1.9 TDI gemacht, bei dem der AGR-Kühler und die Stoßdämpfer hinten zu wechseln waren. Das war auch wahrlich keine Freude. Hätte mir fast die Schulter bei den festgegammelten Halter-Bolzen der Stoßdämpfer ausgekugelt, aber was muss das muss.
    Aber sowas wie die Motorabstimmung finde ich halt schon ziemlich reizvoll.
    Ich werde wohl in Zukunft noch weitere kaputte Autos aller Art wieder in Gang bringen, vornehmlich aber Motorschäden.

    Marcel,


    Schon richtig, es gibt einiges Kurioses. Ich habe mich anfangs auch darüber gewundert, bei 10 Ventilen zwei Nockenwellen zu verwenden, aber dann habe ich ein wenig darüber nachgedacht und bin zu dem Entschluss gekommen dass es schon sinnig ist, wenn man Kipphebel & Stoßstangen vermeiden möchte, die ja auch 1995 schon nichtmehr wirklich zeitgemäß waren.
    Mein Diesel Golf hat ja einen SOHC-8V, was bedeutet, dass er senkrecht stehende Ventile hat (da auch dieser Tassenstößel verwendet). Das ist beim Benziner weniger sinnvoll, da man die Tumble-Bewegung des Gemisches sonst nur suboptimal realisiert bekommt. Das hätte dann zur Folge, dass das Gemisch ungünstig verbrannt wird und das wiederrum kann zu Klopfen führen. Außerdem muss die Zündkerze auch noch (am besten an zentraler Stelle) untergebracht werden. Daher sollte man eine "Rundung" im Brennraum vorsehen und die Ventile anwinkeln.


    Was die Zahnriemen + Steuerkettenbauweise angeht, so hatten das so gut wie alle Audis aus der Zeit. Die V6 Motoren meines Wissens nach dann sogar dementsprechend mit zwei Steuerketten, eine für die linke Bank und eine rechte. Genau so, wie sie alle 5 Ventile hatten - was auch zu einer suboptimalen Verbrennung, dank behinderter Tumble-Bewegung führt. Hier ist die Folge, dass die Audis aus der Zeit mitunter eben sehr trinkfreudig sind.


    Übrigens find ichs klasse, dass du dein Alt-Blech auch noch so gut in Ehren hälst. Gerade ein XM ist doch sehr sehr selten geworden. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal einen gesehen habe. Die neuen Kisten werden kaum, ohne nennenswerte Beschädigungen solche Laufleistungen überstehen. Das ist alles viel zu filigran, effizient und anfällig.


    Jörg, ich glaube ob 5 oder 6 Zylinder hängt auch immer irgendwo mit der Philosophie des jeweiligen Unternehmens zusammen. Audi wie auch Volvo sind ja beide bekannt für ihre Fünfzylinder Historien. So ein Fünfzylinder ist zwar in Sachen Laufruhe verglichen zu einem V6 oder R6 absolut nicht das wahre, aber klanglich geht meiner Meinung nach nur ein V8 über einen Fünfzylinder.
    Schade eigentlich, dass die 5-Zylinder beider Firmen flächendeckend ausgerottet sind, wenn man mal von RS3 und TT RS absieht.


    Dass man mit den neuen 3 Zylinder Generationen (bei egal welchem OEM) Kosten spart, sehe ich ehrlich gesagt nicht so wirklich. Was da an einem Kolben + Ventilen eingespart wird, geht glaube ich für variable Nockenwellen/variable Pleule und andere Spielereien zur Effizienz-Steigerung wieder drauf. Wenn nicht für deren Produktionskosten, dann mindestens für deren Entwicklungskosten.


    Darüber hinaus muss man zum Ausgleich der entstehenden Unwuchten sowas wie eine Keilriemen-Schwungscheibe vorsehen, die deutlich teurer ist, als eine herkömmliche Keilriemenscheibe.

    Für wahr, für wahr. Ich schätze es liegt am erhöhten Druck bei den größeren Projekten, den ich scheinbar auch brauche.


    Man hat bei sowas, sofern man daran eine Mark machen möchte, halt immer im Hinterkopf, dass die Kisten mit der Zeit und schwindendem Tüv auch nicht mehr wert werden.


    Die kleinen 1:18er Projekte sollte ich zwar auch mal fertig bekommen, aber ich kann mir nicht helfen, mir ist total der Elan und die Zeit dazu verloren gegangen.


    Was das Know-How angeht, so studiere ich das zwar, das hilft dir beim Schrauben aber nicht wirklich weiter.
    Es fing im Grunde damit an, dass mir ein Bekannter, gelernter Kfzetti beim Kupplungswechsel vom Audi TT die Karre gänzlich verschraubt hat und ich am Ende ein brandneues, aber beschädigtes Zweimassenschwungrad (300€) hatte.
    Heute zu Tage hätte ich den Kollegen bei seiner Arbeitsweise vom Hof gejagt.
    Meine Schlüsse daraus waren:
    Kaputt schrauben kann ich mir mein eigenes Auto auch selbst.
    Und: Die Angst vor dem Kaputt schrauben habe ich mir dann damit genommen, mit bereits kaputten Autos anzufangen - die kann man nichtmehr wirklich weiter beschädigen.
    Das Schöne daran ist, für jedes technische Problem gibt es eine logische Lösung. Kein schwammiges Philosohieren sondern ein klar definiertes Richtig oder Falsch.
    Man wächst bekanntlich mit seinen Herausforderungen.
    Darüber hinaus ist es ein klasse Gefühl, so einen, wie du schreibst, "Toten" wieder zum Leben zu erwecken.

    Danke dir!


    Ich denke mal, dass die Wegfahrsperre nicht so das Riesenproblem wird. 1995, als der 850 seine Zulassung erhalten hat, gab es Rabatte auf die Kasko Versicherungen, wenn eine Wegfahrsperre nachgerüstet wurde. Diese ist zwar Original Volvo bzw. VDO, nimmt aber mit der Zeit ihre Aufgabe zu ernst und immobilisert das Auto nur noch. In Folge dessen werde ich die Sperre(n) einfach ausbauen und dann ist er halt nichtmehr so diebstahlsicher wie vorher, klauen wird ihn mir aber vermutlich sowieso niemand.


    Ja, die Werkstatt hat schon ihren Charme. Es ist der ehemalige Bauernhof meiner Großeltern und ich kann mich glücklich schätze diese Schrauber-Möglichkeit zu haben, auch wenn die Deckenhöhe keine Hebebühne erlaubt. Eine schöne Diorama-Vorlage stellt es auf jedenfall dar, da gebe ich dir recht. Ich würde es ja glatt selbst bauen, aber leider haben sich mangels Zeit meine Hobbies sehr in Richtung 1:1 verschoben und daher werde ich es nicht umsetzen. Ich lese hier aber immernoch still und heimlich vieles mit und erfreue mich an den Inhalten.

    Also ich habe mit der Reifendruckkontrolle bisher eigentlich nur positive Erfahrungen gemacht. Einmal im Golf VII hat sie Druckverlust vermeldet, noch bevor man etwas gespürt hat. Die Ursache war ein Nagel im Reifen und dementsprechend ein platter Reifen.


    Nervig wirds allerdings, wenn man die Reifen wechselt, da man die Anzeige dann erst auf die neuen Reifen justieren muss.


    In Sachen Fahrzeuge gabs bei mir einiges an Neuerungen in letzter Zeit.


    Mein rechtsgelenkter Audi A4 wurde nach Auslauf meiner 4 wöchigen Versicherung dem zu reparierendem A4 2.4er V6 zugeführt und anschließend vollständig ausgeschlachtet. Danach habe ich ihn fachgerecht entsorgen lassen und mittlerweile dürfte er wohl schon im Hochofen in der Stahlhütte in Salzgitter gelandet sein. Schade eigentlich, war echt ein guter Wagen.







    Dann ist mir aufgefallen, dass der Motor an sich noch in gutem Zustand ist und so kam es, dass ich spontan, quasi über Nacht noch einen weiteren Audi A4 B6 2.0 gekauft habe, dieses Mal allerdings einen mit Motorschaden. Den Briten Motor habe ich dann allerdings doch nichtmehr in den Motorschaden A4 gesetzt, da dessen Motor nur geringe Schäden aufwies und sich wunderbar reparieren ließ.





    Die Ursache des Motorschadens war schnell gefunden. Die untere Schiene des Kettenspanners ist verschlissen und dann bröckchenweise in die Kette geraten, welche dann gerissen ist. Das führte dann dazu dass die Einlass Nockenwelle nichtmehr betrieben wurde und in Zylinder Drei drei Einlassventile aufgesetzt haben. Allerdings nur ein einziges beschädigt worden ist.




    Die Kolben, sowie der Block sind nach den knapp 173.000 noch in tadellosem Zustand. Nachdem ich den Schaden gefunden und behoben hatte, habe ich das Auto wieder vollständig zusammen gespielt und jetzt steht der A4 zum Verkauf.
    Das erste Mal Anlassen verlief tadellos, Motor und Multitronic verrichten ihren Dienst wieder einwandfrei. Die Probefahrt hat mich auch überzeugt, keine Unwuchten, kein Vibrieren oder dergleichen fahrwerksseitig ist also auch alles in Ordnung.






    Zu Ostern habe ich mir mein nächstes Projekt zugelegt, dieses Mal allerdings ein Motorrad.
    Eine 1981er Honda CB750 Bol d'Or, welche ich zu einem Café Racer umbauen werde. Die Maschine ist seit 10 Jahren stillgelegt, ist aber dennoch in sehr gepflegtem Zustand.



    Vor kurzem ist mir ein alter Schwede zu einem Spottpreis über den Weg gelaufen und da ich für den Sommerurlaub einen Kombi brauche und sowieso Bock auf Volvo hatte, konnte ich nicht nein sagen:
    Volvo 850 2.0 10V mit DOHC. Probleme mit der nachgerüsteten Wegfahrsperre und 400.000 km auf der Uhr. Ein wenig Liebe und er läuft sicher wieder wie eine Eins. Immerhin hat er noch 5 1/2 Monate Tüv.




    Mein Golf läuft nach wie vor ohne Macken und der Audi TT hat im April frischen TÜV bekommen und macht an so manch sonnigem Tag auch richtig Spaß.