- Maßstab:
- 1:18
- Hersteller des Modellautos:
- BBR
- Marke des Vorbildes:
- Ferrari Purosangue
Am 27. Mai 2024 hatte ich bei Vedran einszu18 das DieCast-Modell des Ferrari Purosangue von BBR vorbestellt. Damals war das Modell ausschließlich in Rosso Corsa angekündigt. Die Farbe ist für das Teil sicherlich nicht ideal, in meine Sammlung passt es jedoch perfekt.
In den vergangenen fast drei Jahren wurde neben Silber auch eine schwarze und eine grüne Variante angekündigt. Alles jetzt Farben, die mir keine schlaflosen Nächte bereiten würden. In den vergangenen drei Jahren wurde aus Verdans-Shop einszu18 auch jener von Daniel. Und hier ein dickes Dankeschön für den supertollen Service.
Das Modell also. Diese kommt in einer typischen BBR-Schachtel, allerdings versteckt sich das Modell unter einem Paletot.
Um ehrlich zu sein: Ich war skeptisch, ob Rosso Corsa die richtige Wahl war. Hätte ich doch auf einen schönen Metallic-Lack warten sollen? Die Umlackier-Aktion von raidou des Polistil-Modells machte mich nicht gerade sicherer. Doch was unter der Abdeckung zum Vorschein kam, wischte die Bedenken beiseite: was für ein knalliger Rotton! Meine Ferrari-Sammlung umfasst mehr als 20 Modelle in Rosso Corsa. Aber so ein sattes Rot, hat kein zweiter.
Blöd ist das Rot nur beim Fotografieren. Die Lampen spiegeln sich und die Formen kommen nicht so toll rüber, wie in natura.
Das Modell verfügt über ein Panoramadach. Das ist relativ dunkel, was für mich gut aussieht, jedoch den Blick in den Innenraum nicht gerade fördert.
Das Modell lässt sich natürlich lenken. Aber, wie das Original, hat das Modell eine Allradlenkung. Diese lässt sich über einen Schieber am Unterboden umstellen. Entweder die Hinterräder schlagen gegenläufig zu den vorderen ein…
… oder eben gleich. Gerade hier ist eben der Lenkwinkel an der Hinterachse sehr groß, anders als beim Original. Und sowohl in der Vitrine, wie auch auf den Fotos, sieht es immer etwas krank aus, wenn auch die Hinterräder eingeschlagen sind.
Schöner ist es, wenn die Räder dann parallel stehen.
Die Verarbeitung bei dem Modell ist top. Und es gibt einiges zu entdecken. Selbstverständlich sind in der Preisklasse die durchbrochenen Gitter an der Front
Aber nicht nur der große Lufteinlass vorne ist durchbrochen. Auch in der Tiefe gibt es feinmaschiges.
Das Karbon finde ich wunderbar nachgebildet. Ebenso die Form der Radhausverbreiterung.
Hinten sieht es nicht schlechter aus.
Und auch im unteren Bereich des Hecks, viel Karbon und durchbrochene Gitter.
Ja, ich weiß: Die Reifenbeschriftung fehlt. Aber ansonsten wunderbare Felgen mit schönen Schrauben und separat eingesetztem Ventil sowie gelochte Bremsscheiben.
Vieles kann das Resine-Modell genauso. Nicht aber das:
Und was man sieht, sieht gut aus. Fein detaillierte Türtafeln in verschiedenen Materialien mit schöner Bedruckung und der Nachbildung der "Dichtungen".
Das Armaturenbrett ist ebenso gut umgesetzt. Und wo habe ich zuletzt eine Nachbildung des Hebels zum Öffnen der Motorhaube gesehen?
Die Vordersitze lassen sich verschieben, die Armauflage öffnen.
In der Frontscheibe ist eine kleine unbedruckte Stelle, durch die man die FIN sieht. Und diese ist auch noch lesbar. Klasse.
Wo wir gerade vorne sind.
Es wurde schon über die Motornachbildung gelästert. Warum? Ja, viel Plastik, wie im Original, aber…
… Aufkleber sind vorhanden und die Haubenverriegelungen sind gut dargestellt.
Und auch hier: ein Luftauslass mit sehr viel Tiefe.
Weniger spektakulär ist hier der Kofferraum. Aber auch der ist nicht nur einfach eine dunkle Höhle.
Öffnen lässt sich auch der Tankdeckel. Gut, aber das habe ich schon detaillierter gesehen.
Soweit der erste Eindruck des Edellasters von Ferrari bzw. BBR.






























