Obskure F1 in 1:24, Penske, Shadow – und Ferrari.

  • Maßstab:
    1/24
    Hersteller des Modellautos:
    Whitebox, Ixo, Sonic, Hachette, Fabbri etc.... whatever
    Marke des Vorbildes:
    Penske, Shadow, Ferrari

    Da hatte ich noch Archivmaterial von letztem Winter, hochgeladen aber nie gepostet.

    Nicht wirklich eine Prio hier, der altmodische Massstab (obwohl mit Comeback), und des Thema, das hier keine grosse Rolle spielt.

    Diese einfachen aber gut getroffenen Kioskserien Modelle sind gleichzeitig kompletter Mainstream, hier auch schon abwertend als "Wegwerfmodelle" geschmäht, sowie extrem originelle obskure Nische.


    Die Megamainstream Marke mit dem springenden Pferd passt trotzdem.


    Der 1973er Superflop 312B3 hat Starfahrer wie Ickx verzeifeln lassen, und war so mies, dass sie nur noch ein Auto einsetzten in 1973.

    Der unerschrockene ikonische Arturo Merzario hat es weiter versucht.

    Das in England gebaute Chassis war wohl einfach zu weich, da hatten sie keine Chance gegen Lotus, Tyrrell, McLaren und auch Brabham.


    Ich mochte den Look aber schon immer.


    01.jpg


    02.jpg


    03.jpg


    04.jpg


    05.jpg


    06.jpg


    Der Superster M23 kam im gleichen Jahr, die 1974er Version hier wurde Weltmeister, das wiederholte Hunt 1976 in der klassischen Saison, die sogar verfilmt wurde ("Rush").


    07.jpg


    Die Bastelbude March 751 ist ganz schön gross dagegen.


    08.jpg


    Heute ist GP USA in Miami, deshalb kam ich drauf.

    So viele US Teams gab es nicht in der langen F1 Geschichte.


    09.jpg


    Der Penske war ein heroischer Versuch, sie kamen gleichzeitig wie Parnelli in die F1, ich glaube in 1974.

    Der PC4 war ein typisches schlankes F1 Gerät der prä-wingcar Generation, die dann ab 1977/78 übernahm.

    Nicht nur formschön, sondern sogar ein GP Sieger.

    Österreich 1976.

    Nicht schlecht, John Watson. Guter Mann. Toller TV Kommentator dann auch später.


    10.jpg


    Wem der PC4 bekannt vorkommt, nur in anders: in 1977 war das dann der erste deutsche ATS F1, der Penske wurde übernommen und gelb lackiert.

    Der andere semi-Ami, der Shadow DN9 von 1979 , ist dann pures kastiges wingcar.

    Was sich nicht auf die Flügel bezieht, die alle haben ab 1970, sondern auf die Konstruktion als Gesamtflügel, die Seitenkästen waren die Flügel wie auch in den Gruppe C Autos.

    Deshalb auch die seitlichen Abdichtungen zum Asphalt, die aber beweglich waren.

    Das sieht man bereits rudimentär am PC4, aber das war halbgar ohne die Grundkonstruktion.


    11.jpg


    12.jpg


    Der Arrows A1, gebaut von abtrünnigen Shadowleuten, war eine Kopie des früheren Shadow DN8, was zu heftigen Verwerfungen führte.

    Diese Zwillinge waren eine Zwischenstufe auf dem Weg zum echten wingcar.


    13.jpg


    15.jpg


    Die DN9 Nase steht etwas hoch, ansonsten sind die Billigheimer gut getroffen und durchaus fein detailliert.

    Leiden aber unter schlunziger Verarbeitung.

    Flügel, Aufhängungen, Glückssache.

    Aber eine gute Möglichkeit, historisch obskure oddballs zu finden ohne gleich 200-300 für Tecno oder GP Replicas Resiner zu berappen.


    16.jpg


    Fussnote zu den merkwürdigen Tagespreisen bei CK.

    Da wurden im Dezember 2025 diese ganzen 24er verramscht, so um die 20 oder 22,-... aber nicht der PC4, der grade raus kam, der war ca 30.

    Ein, zwei Tage später hatte der dann ein Preisschild von unter 15, wie auch der Shadow.

    Ok, gekauft – aber diese Willkür gefällt mir absolut nicht.


    17.jpg


    18.jpg


    19.jpg


    20.jpg

  • Spartenwissen, aber doch irgendwie wissenswert - also Spartenwissenswertes. Ich habe was gelernt, ob ich's mir behalten kann...? :hae:


    Jedenfalls danke fürs Dann-doch-noch-Posten. :danke:

    Natürlich kannst Du das wieder so machen, aber dann ist es halt wieder falsch.

  • Interessante Modelle, längst vergangene F1-Zeiten. Wirken auf den Fotos aber gar nicht billig, in Zusammenstellung mehrerer Boliden richtig gut.


    War der March kein Formel 2 Auto?


    Penke in der F1- ich hätte geschworen, die waren bei den Openwheelern nur mit Indycars aktiv. Bildungsauftrag wieder erfüllt! Auch das ATS den einfach übernommen hat, war mir neu.

  • March 751, auch ein einmaliger F1 winner, auch wieder GP Austria, der Platz für Überraschungssieger.

    Vittorio Brambilla, der „Monza Gorilla“, der das Ding beim Abwinken direkt geschrottet hat.


    https://www.redbull.com/de-de/theredbulletin/vittorio-brambilla-austrian-gp


    Für die F1 kam der zurückgetretene Mark Donohue aus dem Rennruhestand, nur um tragischerweise dann im Penske tödlich zu verunglücken.


    Auch das in Österreich.

    Mit einem March, den sie einsetzten, weil ihr Erstling nicht wirklich funktionierte.


    Die March F1 zwischen 74 und 76 sahen alle recht ähnlich aus.


    The tragic story of US racer Mark Donohue
    F1 Hall of Fame journalist David Tremayne remembers one of the USA's most talented racing drivers...
    www.formula1.com

    Edited 2 times, last by Gulf_LM ().

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!