- Maßstab:
- 1/18
- Hersteller des Modellautos:
- KK Scale
- Marke des Vorbildes:
- Lamborghini
Islero, zum Zweiten.
Nach Allgaeuer s super Vorstellung des so gut aussehenden Weinroten griff ich nun trotzdem zu meiner originalen Wahl, dem Türkisen.
Auch, weil mich die KK/Modelissimo Website Farben so irritierten, dieses unmetallisch aussehende Minzgrün.
Das deckte sich auch nicht mit allen mir bekannten Vorbildfotos.
Und weil es nur ein wenig über 200 Exemplare gibt, fiel das einfach auf.
Da ich aber nun mal wusste, dass KKs Modellfotos oft zu hell und zu grell wirken, ging ich dieses überschaubare Fehlfarben Risiko ein.

Sieht für mich ok aus, auch wenn ich keine Lambo Farbkarten zur Hand habe.

Das übliche Schwellerleiden der meisten KKs ist hier kein Thema, der Islero ist eh etwas slab-sided.

Der hellere Ton steht ihm noch besser als das etwas sehr seriöse Dunkelrot.
Ein stärker kontrastierender Innenraum wäre vielleicht idealer gewesen.

Der Stance, der typischerweise leicht absackend wirkt, sowie Aussendetails sind astrein, nur die falschen Kiemen könnten etwas Schwärze vertragen.
Ich wollte aber nicht bei den Umbauten einstellen, das Schwarz werde ich wohl noch ergänzen.

Schlicht und schön, fast nicht zu glauben aus heutiger Sicht, dass sowas mal ein Lambo war.
Die Poserkrawallmarke schlechtin heutzutage.
Meister Ferruccio wollte damals einfach einen gediegenen GT.

Die verrutscht wirkenden Proportionen sind dem weit hinten angesetzten greenhouse geschuldet.
Ungewohnt ist auch das sehr tiefe Ansetzen der Heckscheibe, in den jetzigen Spähpanzerzeiten ist das umso auffälliger.

Er lenkt ausgesprochen weit ein.
Bburago Käufer werden da neidisch.
Die Felgen sind top. ![]()
Das "umgedrehte" Heck teilt er sich übrigens mit dem Intermeccanica Indra, der noch obskurer ist.
(Und eine Art Bitter CD Vorläufer mit seinen Opel Diplomat Innereien.)

Der 365 GTC/4 war KK ähnlich gelungen, aber klapperiger, da war zu viel Spiel in den Achsen oder was weiss ich, der recht schwere Lambo wirkt besser gemacht.
Unterboden ok, der durchhängende Auspuff, typisch für 60s Supercars aus Italien, ist auch dargestellt.

Kurz geschaut, hier wirkt durch die weiche Bildschirm Anstrahlung die Farbe zu grün, aber man sieht, wie weit sie von der Website abweicht.
Das Unifarbene verschwindet, wenn man die Sonne um Hilfe bittet.
Die sehr feinen Metallic Partikel melden sich zurück.




Clean & classy.

Kurzer Einschub.
Der Islero wirkt extrem langhaubig, zu Recht, er ist es.
Aber.

Der wohl berühmteste (und ungleich erfolgreichere und länger produzierte) Langnaser rückt ihn zurecht.
Durch die konservativen klaren "normaleren" Linien wirkt das Lambo greenhouse wie nach hinten gerutscht.
Aber dank der steilen Scheibe ist der E noch extremer.

Aber durch die harmonischeren organischeren Formen und das längere Dach bemerkt man das weniger.
Und die kurzen Jag Türen und die weitere Shutline durch die riesige Haube (besser: Klappfront) wirkt die Flanke weniger übertrieben lang.

Zurück zum Thema.
Ein Grund, den AA Oldie mal wieder vor die Cam zu zerren, es ist lange her.
Obwohl der Espada seit Erscheinen griffbereit im Zimmer stand.


Gegen diese Ikone war der Islero etwas zahm.
Undercover V12.






Ok, nuff said...


Wenn ein Lambo ein Mauerblümchen wird... auf dieser Genfer Messe 1968, wo diese drei Neuheiten standen.
Was passierte wohl? ![]()








Der Viersitzer darf mal durchlüften nach bald 2 Jahrzehnten, schön, dass der AA noch aussah wie beim Wegstellen.

Der TR stand daneben all die Jahre.
Bissl nervös war ich schon, so viel Bedenkliches über Kyo Lack gelesen.
Das was – zwar vage aber halt etabliert – als "paint rash" gelabelt wird.
War aber glimpflich, ich habe nichts Schlimmes gesehen.
Bin aber auch kein Lackfreak.

Danke fürs Durchhalten bis hier.
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