- Maßstab:
- 1:18
- Hersteller des Modellautos:
- Ignition Model
- Marke des Vorbildes:
- Ferrari/Liberty Walk
Gotteslästerung - Ferrari F40 Liberty Walk in Weiß von Ignition Model

Guten Tag ins Forum!
Mit dem F40 hat Ignition ihr Tuning-Aufgebot aus dem Hause Liberty Walk um eine weitere Marke ergänzt: Ferrari. Auf Insignien des italienischen Herstellers verzichtet man bewusst - weder Logos noch der F40-Schriftzug auf der rechten Seite des Spoilers sind beim Modell zu finden. Das im Original zurecht kontrovers diskutierte Vorbild, finde ich im Modell durchaus ansprechend. Die Kombination aus weiter abgewandelter LM-Front, zusätzlichen Aerodynamikelementen und den angeschraubten hinteren Kotflügelverbreiterungen ist in meinen Augen überraschend stimmig.
Die Umsetzung des Modells folgt üblicher Ignition-Manier mit fein ausgearbeiteten Fugen - auch die der Verbreiterung mit separat eingeformten Schraube -, die mit Panel-Liner gelungen herausgearbeitet sind. Die uniweiße Lackierung ist bis auf zwei winzige Fussel makellos ausgeführt und gelungen mit den Decals ergänzt. Die Seitenscheiben sind mit aufgesetztem Ätzteilrahmen gut umgesetzt. Auch die gelochte transparente Motorabdeckung und die stark gebogene Heckscheibe zwischen Innen- und Motorraum fügen sich als feste Formteile gut ein. Auch für die Frontscheibe kommt ein sauber eingepasstes Kunststoffformteil mit angegossenem Rahmen und einem Decal-Blendstreifen zum Einsatz. Um so seltsamer ist es, dass bei der insgesamt tollen Umsetzung des F40 die A-Säule formal etwas entgleist ist und unten merklich breiter wird und die Konturen in der Seitenansicht nicht parallel verlaufen.
Der Hauptscheinwerfer in LM-Manier steckt unter großen Abdeckgläsern, die als Formteile mit angegossenen und farblich hervorgehobenen Befestigungsschrauben umgesetzt sind. Die unterschiedlich großen Leuchten sind als lasierte Ätzteile umgesetzt - mit klarem Streuscheibenlook, aber ohne jegliche Tiefe, da es schlichtweg keine Lampentöpfe gibt.
Die komplett in Rot gehaltenen Heckleuchten gefallen durch eine schöne Struktur und auch die eingesetzen Leuchten in der Heckschürze sehen sehr gut aus.
Das Frontschwert, die breiten Flics an der Front, der Diffusor und die zusätzliche Abrisskante sind in mattem Carbon gehalten. Während der Diffusor Decals trägt, ist der Rest mit durchaus gelungenem Wassertransferdruck umgesetzt. Auch das vergrößerte Heckspoilerblatt ist in mattem Carbon gehalten und ist dabei mehrteilig gestaltet - mit tatsächlichen Bohrungen für die angedeutete Winkelverstellung. Die mittlere Strebe ist als transparentes Teil ausgeführt.
Die Gitter in der Frontstoßstange und das Gitter in der Motorhaube sind als extrem fein geätzte und durchbrochene Elemente ausgeführt.
Die vielen weiteren Gitter in den NACA-Einlässen, den Ansaugkanaälen hinter den Seitenscheiben sowie die Radhaus-Entlüftungsöffnungen auf der vorderen Haube sind mit geschlossenen, strukturierten Ätzteilen versehen. Die Tür- und Haubenschlösser sind mit feinen Ätzteil-Schließzylindern toll detailliert.
Das sichtbare Kühlerpaket in der Front ist mit gut gestaltetem Kern und filigranen Propellern umgesetzt.
Unter der transparenten Motorabdeckung gibt es viel vom gefällig umgesetzten Motor zu sehen. Neben den toll herausgearbeiteten Ladeluftkühlern, der in silbernen Schrumpflack gehüllten Ansaugbrücke, orangenen Schlauchschellen und zusätzlich verbauten roten Strebe gibt auch zusätzliche Luftführungselemente zu entdecken. Durch das feine Heckgitter sind auch die Abgasrohre sichtbar, die leider in ziemlich unterwältigende drei Endrohre münden.
In den Radhäusern stecken schlanke Sechsspeichen-Felgen in samtigem Mattschwarz, ergänzt durch einen weißen 'Liberty Walk'-Schriftzug. Der jeweils verbaute Zentralverschluss ist mit silberner Mutter und goldenem Gewinde farblich fein dekoriert. Der Yokohama-Niederquerschnittsreifen tritt mit einer toll modellierten Flanke mit Decal-Dekoration und einem schönen Profil auf. Bei der Bremsanlage sind geschlitze Scheiben mit gelungener Waschung, eine goldene Nabenaufnahme und weißgoldene Bremssättel mit 'brembo'-Schriftzügen verbaut.
Der Innenraum ist überraschend gut einsehbar und sticht vor allem durch die großfläche Verwendung von Kevlar-Decal an den Türtafeln und Rückseiten der roten Sparco-Schalensitzen auf. Das Gestühl ist zusätzlich mit schönen roten Stoffgurten mit Logos und geätzten Schnallen versehen. Die Armaturen sind als Decal hinter einer gemeinsamen Abdeckscheibe angebracht, während die Zusatzinstrumente wiederum durch einzelne Decals detailliert sind. Das unten abgeflachte Sparco-Lenkrad trägt den Markenschriftzug auf der Nabe und einen 'Liberty Walk'-Schriftzug auf zwölf Uhr. Der Schalthebel entspringt einer geätzten Kulisse.



















Ich wünsche noch einen schönen Tag! ![]()
