Das große Coupé mit Nutzwert: Opel Monza GSE

  • Maßstab:
    1:43
    Hersteller des Modellautos:
    Ixo, Hachette, Eaglemoss? Sonic halt.
    Marke des Vorbildes:
    Opel

    Wer die Modellbezeichnung "Monza" hört, dem können - je nach Lebensalter - verschiedene Automobile in den Sinn kommen: Ältere Semester denken möglicherweise an einen kunststoffkarosserierten DKW, ihre Enkel vielleicht an Pferdchen aus Maranello. Die Altersgruppe dazwischen - zu der ich gehöre - hat vermutlich sofort das entsprechende Opel-Modell vor Augen. Um genau dieses soll es hier gehen, genauer um die Faceliftvariante in 43facher Verkleinerung.




    Also, Opel Monza: Markteinführung 1978 zusammen mit dem Senator. Beide basieren auf der im Jahr zuvor eingeführten Rekord E-/Commodore C-Generation, im Gegensatz zu dieser sind sie aber nicht mit einer simplen Starrachse im Heck ausgerüstet, sondern mit einer Schräglenker-Achse. 1983 dann ein Facelift, die überarbeiteten Modelle werden nun als Senator bzw. Monza A2 bezeichnet (was beim Monza eigentlich keinen Sinn macht, denn anders als der Senator blieb er ohne Nachfolger). Nun sind auch Vierzylindermotoren in den "großen" Opels erhältlich, das will aber kaum jemand - die Mehrzahl der Käufer greift zu einem der verfügbaren Sechszylinder.

    Wer dessen stärkste Variante will, der greift zu dem ab September 1983 erhältlichen Monza GSE: Drei Liter Hubraum, Bosch L-Jetronic, 180 PS. Einen solchen GSE hat Sonic für die Eaglemoss-Opel-Collection verkleinert, und so parkt er seit kurzem bei mir:



    Die typischste Farbe für den Monza GSE war Tennissocken-Weiß. Hier wurde ein Uni-Hellblau verwendet, von dem ich nicht glaube, dass es zu den tatsächlich lieferbaren Farben zählt. Nichtsdestotrotz gefällt mir der Farbton.



    Für den GSE waren Flüssigkristall-Instrumente (also LCD-Anzeigen) erhältlich. Sie erhielten schnell den Beinamen "Mäusekino". Beim Modell sind sie mittels eines entsprechenden Decals dargestellt. Ich habe zwar kein Foto davon gemacht, wollte es aber doch mal erwähnt haben.



    In der Heckansicht sind leider zwei Pins in den Rückleuchten deutlich auszumachen. Das wäre sicherlich auch anders gegangen, andererseits muss man zugestehen, dass das Modell doch recht viele schöne Details für´s Geld bietet, und irgendwo muss der Preis ja schließlich herkommen...



    Zum Abschluss noch ein Bild mit der anderen Möglichkeit, ein Coupé mit zeitgenössischer Opel-Technik zu fahren:



    Mehr dazu zu gegebener Zeit... :zwinkern:

    Natürlich kannst Du das wieder so machen, aber dann ist es halt wieder falsch.

  • 1:43 ist jetzt nicht so meines. Und Opel ist auch nicht so meines. Aber ein Bitter SC, das ist schon etwas… :sehrgut:

    Danke für Deine Fotos.

  • Diesen GSE hatte ich aus Ermangelung an 1:18-Alternativen auch mal auf dem Schirm, aber seit Norev den gemacht hat, jetzt nicht mehr.

    Und ja, so einen Bitter SC würde ich mir in 1:18 auch sofort in meine Sammlung stellen.

    Die Dummheit des Menschen ist unantastbar

  • Bis auf die pins gut gelungen.

    Babyblau als Rekord C Hommage?

    Ältere Semester denken möglicherweise an einen kunststoffkarosserierten DKW, ihre Enkel vielleicht an Pferdchen aus Maranello

    Jetzt fühle ich mich jung.

    Es gab einen DKW Monza? :oehm:


    Oh crap, ich dachte auch an Ferrari Monza.

    Der war Bj 1956. :haha:

  • Puh, jetzt bin ich gerade froh, dass ich doch noch nicht zum "älteren Semester" zähle. :hitze:

    Der DKW war mir auch gänzlich unbekannt. Obwohl der ja echt niedlich aussieht. :kichern:


    Der Opel ist dann doch eher meins. Würde mir gefallen, wenn nur die Farbe nicht wäre. Wie kommt man auf sowas? :oehm:

    Muss ich eigentlich alles selbermachen?

    Zum Glück habe ich keine Lackdoseintoleranz...

  • Den hab ich natürlich auch, in Silber und diesem seltsamen Blau (dass es richtigerweise nie gab, beim GSE erst recht nicht).

    In meinen Augen das formal beste Monza-Modell in 1:43. Klar, einige Details passen nicht ganz, hauptsächlich bei den Leuchten (vorne Klarglas, hinten nicht getönt), aber insgesamt sehr exakt und sehr gelungen.

    Ich muss aber gestehen, dass der Maßstab bei mir auch an Bedeutung verliert, seit immer mehr Old- und Youngtimer in 1:18 kommen.

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