Ganz schön gelb: Renault Mégane 2 RS F1 Team

  • Maßstab:
    1:18
    Hersteller des Modellautos:
    Ottomobile
    Marke des Vorbildes:
    Renault Mégane 2 RS F1 Team

    Patrick le Quément, Renault-Designchef von 1987 bis 2009, hat meiner Ansicht nach eine großartige Arbeit geleistet. Von den designmäßig nicht sonderlich innovativen Renaults der 1980er, wie Renault 19 oder 21, schaffte es Renault unter le Quément einige designmäßige Statements, wie den ersten Twingo, zu realisieren, andererseits aus der gestalterischen Bedeutungslosigkeit auszubrechen und einen eigenen Stil zu finden. Neben dem Avantime ist der dreitürige Mégane 2 (und auch der Vel Satis über den wir vielleicht den Mantel des Schweigens legen…) hier sicherlich herausragend.

    (Es gäbe dann ja auch noch einiges an schönen Designstudien, wie den Laguna Roadster, den ich so gerne als Modell realisiert hätte…)


    Nun aber zum Modell. Otto hat hier eine schöne Nachbildung realisiert. Als erstes beeindruckt wieder einmal der Lack: Ein schönes Gelbmetallic – ein Traum! Die Leuchten sind schön umgesetzt, ebenso die Felgen samt farbigen Bremssätteln. Die für die F1-Team-Edition typischen Kleber sind sauber umgesetzt, ich hätte auf diese auch verzichten können, sind aber dem Original geschuldet. Selbst dem Innenraum hat Otto hier Zuneigung entgegen gebracht, so zum Beispiel beim Lenkrad mit Farbmarkierung, mit einer farblichen Absetzung der Schalthebeleinfassung und dem typischen Handbremsgriff.

    Leider sind die Gitter weder vorne noch hinten durchbrochen, ist aber bekannt, weil bei allen Otto-Modellen so und wahrscheinlich dem Preis geschuldet. Doch gerade der untere Lufteinlass vorne sieht schon sehr zweidimensional aus…



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  • Stimme dir da voll zu - das war eine schöne Design Generation bei Renault. Oder sagen wir so - es waren recht eigenständige Autos, die man nicht verwechseln konnte. Schönheit liegt ja immer im Auge des Betrachters.


    Den Megane fand ich mit seiner gerade stehenden Heckscheibe da auch sehr individuell, wirklich gefallen hat er mir als Standard Version aber nie. Erst im RS-Outfit macht er eine gute Figur finde ich.

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  • Ich fuhr damals, zu Renault Bank Zeiten, diverse Megane, Scenic und auch einen Vel Satis 3.0 dCi V6...


    ... allesamt gute Autos, aber besonders dem Vel Satis trauere ich manchmal nach. Vielleicht nicht der zuverlässigste, aber definitiv der komfortabelste...


    Schade, dass das Modell des Megane aus Resin ist, sonst hätte ich mir meinen damaligen Megane in "rouge de feu" nachgebaut.

    Fluch der "Akribik"

  • Oder sagen wir so - es waren recht eigenständige Autos

    Dem kann ich auch nur zustimmen. :thumbup: Weil:



    Schönheit liegt ja immer im Auge des Betrachters.

    Zwar mochte ich beim Original das Heck noch nie (Enten-Arsch samt steiler Heckscheibe), aber auf jeden Fall ist das Fahrzeug dadurch sehr auffällig und auch fast einzigartig. Und bekanntlich stehe ich in dem Punkt auf eher ausgefallenes Design abseits des "Mainstreams". Nicht nur was Farben betrifft. Und das ist hier zweifelsfrei gelungen.


    Insofern ist das sicher ein Auto für Individualisten und das Modell hier scheint mir recht gut getroffen. :) .Gefallen muss das Vorbild nicht jedem, aber wenn es einem gefällt, hat es eben auch etwas ganz Besonderes.

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    Aus technischen Gründen befindet sich der Rest der Signatur auf der Rückseite dieses Beitrags.


  • Der Mégane 2 war schon ein schickes und gutes Auto, meine Eltern hatten einen (leider Viertürer). Patrick Le Quément ist aus meiner Sicht einer der ganz Großen des Automobildesigns, alleine das Packaging und die Kreativität des ersten Twingo finde ich wesentlich beeindruckender als manchen Supersportwagen. Aber Mégane 2, Avantime und Vel Satis sind auch immer polarisierend gewesen und das hält kaum ein Unternehmen auf Dauer aus. Daher wurden Le Quéments Designs in den späteren Jahren seiner Tätigkeit deutlich unspektakulärer, was Renault durchaus auch Kritik einbrachte. Mit seinem Nachfolger Laurens van den Acker wurde es dann wieder besser, wenn auch Geniestreiche wie der erste Twingo oder auch der erste Scénic nicht mehr kamen.


    Das Modell schaut gut aus, , mich hat das Dekor vom Kauf abgehalten - und es gab anderes, wichtigeres zu kaufen. Ich habe den Mégane 2 schon seit Jahren als Bburago 1:18er bei mir stehen, das Otto-Modell ist aber zweifellos schärfer und besser.

  • Hallo Marc,


    sehr schönes, gelungenes Modell, tolle Location! Leider ist nichts zu öffnen. :traurig: Das hält mich immer wieder davon ab solche Modelle zu kaufen. Dir aber wünsche ich viel Spaß mit der Schönheit! :sehrgut:

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