"SUPERNOVA": 1966 Chevy Nova Outlaw mit Ford Blown V8 (427) (Ertl, 1:18)

  • Hallo Zusammen,


    heute möchte ich Euch meine neueste Produktion vorstellen. Es handelt sich um ein Show-Car mit voller ProStock-Packung und Rest-Komfort, welches
    mit diesem Setup heutztage in der "All Motor" Klasse antreten würde.
    Die Basis war ein gelber 1966er Chevrolet Drag Nova von Ertl. Am Modell wurde viel verändert. Alle Modifikationen wurden, behaupte ich mal, in guter
    Qualität ausgeführt, sodass das Modell selbstverständlich lenk- und rollbar ist. Die Lenkung funktioniert auch - Lenkrad dreht 8)



    Und hier die Bilder, brandfrisch von heute:


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    Justice wears a mask....
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    Exklusive Parklücke mit Beleuchtung (Vitrine, noch nicht beschriftet):
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    Auszüge aus dem "Making Of":

    - Vorbereitung Abgaskanal:

    bild36p0kka.jpg


    Tankeinfüllstutzen:
    bild37yfk26.jpg


    Anprobe der lackierten Karosserie - Freilauf-Prüfung der Fahrwerk-Räder Kombination :) :

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    Anfertigung des offenen Frontgrills:
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    Grillrahmen aus Messing-Röhrchen:
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    Aus der Front wurde das "Querblech" heraus getrennt:

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    Verworfene Komponente - funktionsfähige 4,5V Starter-Batterie (war leider einen Tick zu groß :( )

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    Aus Aluminium gedrehte N2O-Flaschen:
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    Die Gestaltung der Haube habe ich mir bis zum Schluss aufgehoben:
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  • E_Goldmann

    Changed the title of the thread from “"SUPERNOVA": 1966 Chevy Nova Outlaw mit Ford V8 (427) (Ertl, 1:18)” to “"SUPERNOVA": 1966 Chevy Nova Outlaw mit Ford Blown V8 (427) (Ertl, 1:18)”.
  • Ein interessantes Fahrzeug mit einigen Highlights. Wobei ich gestehen muss, dass ich selber absolut kein Freund von dieser extremen Keilform (vorne extrem tiefer) bin.

    { if $ahnung == '0' read FAQ; use SEARCH; ask GOOGLE; } else { use brain; make post; } or { give up }

    echo "No match: 'Brain'!"

    echo "Nichts geht schneller, als wenn man es sofort richtig macht!"

    { /if }


    Aus technischen Gründen befindet sich der Rest der Signatur auf der Rückseite dieses Beitrags.


  • Sieht wirklich böse aus und hat echt was.

    Was mich besonders beeindruckt ist die Detailfülle die Du da rausgeholst resp. eingebaut hast. FANTASTISCH! :winken::freu:

    Gratulation zum dem Umbau und Danke für die tolle Präsentation und auch das Zeigen der Detailarbeiten! :sehrgut:

    Instagramm: @erwinaschwanden

  • Hallo,


    Wahnsinn was Du da rausgeholt hast.

    Gefällt mir wirklich sehr gut. Detailfülle, Stance, Gesamtoptik, Alles top. :sehrgut:


    Am besten gefällt mir tatsächlich die Farbe. :freu:


    Hatte vor über 20 Jahren mal einen 53er Chevy auf einem US-Car Treffen gesehen, der in etwa so lackiert war.


    Danke für die Vorstellung und weiterhin viel Spass damit!

  • Wahnsinn, was man alles machen kann, wenn man Ahnung und keine zwei linke Hände (wie ich) zum Basteln und Tunen hat.

    Tolle Krawallbüchse.


    Die Details, gerade der Einfüllstuzen für den Sprit mit Zuleitung zum Tank und erst der Motor.Leck mich fett ;)


    Super Teil und klasse Fotos!

    Viel Spass damit und mach weiter so.

  • Was für ein rattenscharfes Teil! :thumbup:

    Ich sehe den Wagen direkt vor meinem geistigen Auge auf dem Drag - Strip, am Christbaum ,während des Burn - Out. Es ist laut, es stinkt, die Reifen qualmen ... einfach schön. ;):-)(Was für schöne Erinnerungen an Hockenheim :-))

    Tolle Umbauten/ Detailarbeiten, die du uns da zeigst.

    Und das Making Of: :thumbup:

    Ist die Hofeinfahrt zu eng, machen die Außenspiegel peng.

  • Danke für Eure positiven Rückmeldungen zum All Motor Performance-ShowCar! :-):winken:

    Jörg :
    Klar, dieser extreme ´Keil-Stance´ ist auch immer eine Geschmacksfrage. Aber gehört hier eben unvermeidlich dazu :) , allein schon durch den erheblichen Unterschied im Durchmesser der Vorder- und Hinterräder.

    SolarProd :
    Danke für´s Farb-Kompliment - geht mir auch so. :) Über die Farbgebung habe ich auch ein Weilchen nachgedacht. Mir schwebte grundsätzlich ein "rauhes Grau" vor, und ich wollte ihn zuerst unfertig und nur grundiert mit Ungleichmäßigkeiten aussehen lassen - aber ich habe mich dann doch (mal wieder) nicht getraut so einen "StreetRod / Instandsetzungs-Look" anzubieten. Daher habe ich mich dann für eine akurate Matt-Lackierung in einem etwas edleren Metallic-Grau-Ton entschieden. Die (ehemaligen) Chromteile sind in einem, nur ganz leicht abweichenden Ton lackiert, sodass man nicht ganz sicher ist, ob es hier einen Kontrast gibt oder ob nicht doch Alles in Wagenfarbe gehalten ist.


    Gulf_LM :
    Die Kotflügelöffnungen für die Endrohre waren fester Bestandteil des Bauplanes. Und genau an diesen Stellen ist die Spritzguss-Karo auch noch besonders dick, was dann massives Werkzeug (große Bohrer) erforderte. Aber dafür sehen die lackierten Löcher dann schön räumlich tief aus.



    Hier noch mal die Ausgangsversion des Modells. Ertl hat damit schon einen ordentlichen Dragster vorgelegt, der mir sehr gut gefällt. Aber ich musste ihn noch verschärfen und verfeinern. Der Auslöser für das Umbaupaket war auch der Umstand, dass der Ford "Blown-V8" so wunderbar knapp in den Motorraum des Nova gepasst hat. :)

  • Sehr sehr schönes Gerät

    Die Details sind dir echt super gelungen, vor allem die Frontpartie und der Tankstutzen. Auch die NOS-Flaschen sind sehr gut gemacht.

    Alles in allem sehr schön.


    Ein paar kleine Kritikpunkte hätte ich aber trotzdem =O


    Er ist hinten wirklich zu hoch gebaut, die bigtires sollten noch tiefer im Radkasten verschwinden, weil bei der power im Wagen, würden dir auch Wheeliebars wegbrechen und der Wagen macht ein Salto .


    nd es wäre schön gewesen wenn der Käfig noch bis zum Armaturenbrett weitergeführt werden würde.

    Aber das ist auch Geschmackssache, vorallem in der AllStar-Klasse.


    Trotzdem alles in allem ist der Nova sehr gut gelungen.

  • Danke Dir für Deine Anmerkungen zur Technik. :thumbup:

    Mit der Höhe der Hinterachse hast Du Recht - die ist im Vergleich zu moderneren Fahrzeugen offizieller Klassen erheblich hoch.
    Aber das ist kein ungünstiger Zufall, sondern einfach dem Entwicklungsstand / Baujahr der Technik geschuldet. Denn während seit den Neunzigern ab ProStock aufwärts nichts mehr ohne "Custom-Gitterrohrrahmen" geht, befand sich in den Sechzigern und Siebzigern immernoch der Leiterrahmen der Serienfahrzeuge als tragende Basis in den Fahrzeugen. Dieser war zwar verstärkt und verstrebt, aber dennoch nutzte man die Serien-Aufnahmepunkte zur Montage der starren Hinterachsen. Leistungsbedingte Überlastungseffekte wurden mit "Tractionbars" und Begrenzern ausgeglichen. Aufgrund dieser "klassischen Machhart" mit "starrer Achse an Leiterrahmen" kann das Hinterachs-Fahrwerk nicht unbegrenzt tiefergelegt werden, insbesondere nicht in Verbindung mit Small oder gar Big Tires.
    Um die schmale Hinterachse mit den breiten Walzen nun schwerpunkt-optimiert weiter nach oben in die Karosserie versenken zu können bedarf es einer grundlegend anderen Rahmen und Fahrwerkskonstruktion - und die kam, wie gesagt, erst in den Neunzigern ab der ProStock-Klasse auf.
    Der gezeigte Nova kommt immernoch mit der alten "Leiterrahmen-Genetik" daher (siehe auch Unterboden-Foto), bei welcher die HA schon maximal tief verbaut ist... :| ...hätte ich es hier optisch möglich gemacht, dass nur noch ein Drittel (oder Weniger) der Hinterräder zu sehen gewesen wäre, wäre die Hinterachse über die Längsträger gerutscht, was mir dann wiederum zu unrealistisch gewesen wäre... und außerdem mag´ich die nostalgische Keilform :-) (Und wären die Fahrzeuge damals schon so optimal abgestimmt gewesen, hätten sich die Zeiten auf den 402,38 Metern bis heute nicht derart steigern können.)
    In diesem Zusammenhang ergibt sich auch gleich der von Dir angesprochene "bis zur A-Säule durchgezogene Käfig". Denn dieser ist ebenfalls Ergebnis/Bestandteil modernerer Gitterrohrrahmen-Konstruktionen, bei denen an allen Karosserieöffnungen Streben zum Vorschein kommen.
    Bei den alten Fahrzeugen war der Käfig noch ein nachgerüstetes Einzelteil, das nicht Eins mit dem Rahmen war.


    Allerdings muss ich, zu meiner Entlastung noch dazu sagen, dass mein Modell kein "NHRA-regelkonformes" Fahrzeug ist, sondern ein ShowCar, das nostalgische ProStock Elemente aufgreift.


    Zur Veranschaulichung hier noch ein paar Schaubilder zur Entwicklung der Technik, insb. auch zur Fahrwerkshöhe:


    (Quelle: "nhra.com")

  • Alles klar, also ein "old-school-dragster" dann macht das natürlich Sinn ^^


    Dann gleich noch eine Frage, wo hast du den Reifensatz her? Sind die von GMC oder Acme?


    Dein Nova ist wirklich ein gelungenes Meisterwerk, sehr detailreich und einfach schön anzusehen.

  • Der Vollständigkeit halber und im Vergleich zur historischen Leiterrahmen-Konstruktion sollte ein richtiger ´Erklärbär-Thread´ auch noch die moderne Technik zeigen -> Chassis-Frame der heutigen ProStock und ProModified Klasse. Hier ist die Karosserie tatsächlich nur noch eine aerodynamische Außenhaut aus "Hairy Glass" (Fiberglas). Diese Fahrzeuge sind kompromisslose Beschleunigungsmaschinen, und nicht mehr für den Stadtverkehr geeignet :)


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    r2b2roller640rdkcy.jpg

    (Quelle: "dragzine.com")

    Die technischen Daten sehen etwa so aus: Ca. 1 Tonne Gewicht, 8,4 Liter V8 Kompressor, ca. 3.000 PS, mehrere Tausend Newtonmeter Drehmoment (als Turbo 10,5 Liter / als Sauger 14,8 Liter Hubraum)
    Fahrwerte / Zeiten: ca. 6 - 7 Sekunden auf 402,34 Meter bei ca. 200 Mph / ca. 320 Km/h
    Kraftstoffe: SuperPlus / Ethanol / Methanol / Nitromethan (der Nitromethan-Anteil im Sprit steigt mit jeder Klasse -> pures Nitromethan = TopFuel-Klasse)

    Da gab es seit den Sechzigern wirklich riesige Entwicklungssprünge.

  • Verständlich, darüber kann man nicht streiten. :-)

    Danke Dir. :thumbup:


    Apropos 'Reifen'...

    @StrangerDiorama :

    Die Reifen sind Original-Ertl. Ich habe lediglich noch den "HOOSIER" Schriftzug angebracht.

    Ich habe noch einen wunderbaren GMP Big Tire Satz liegen. Den hebe ich mir aber für den nächsten Super Stocker auf 8)

  • Brutales Ding. Besonders das ein Bild von hinten mit den fetten Walzen, einfach brutal. Irgendwie gefällt er mir sogar ohne der Front, hat was.


    Bin immer wieder fasziniert von deinen Umbauten. So Dragcars sind zwar nicht unbedingt meins aber du machst immer geile Arbeit. :)

    Meine komplette US Sammlung:

    Edited once, last by musclecar ().

  • Kann mit diesen brutalen Drag-Queens... äh... Autos zwar nicht viel anfangen, aber die Umsetzung ist für mein Empfinden wieder fantastisch. Die vielen kleinen Details sind dir hervorragend gelungen :sehrgut:

    Rotz gekaaft! (><)

  • Der schiere Wahnsinn was du an Detailarbeit in deine Autos steckst :erstaunt:

    Und interessante Geschichtsstunde über die konstruktiven Besonderheiten der Dragster damals :kichern:

    Danke dir fürs Zeigen :sehrgut:

  • Diese Fahrzeuge sind kompromisslose Beschleunigungsmaschinen, und nicht mehr für den Stadtverkehr geeignet :)

    Für die Dortmunder Straßenrennszene evtl. schon... :kichern: Aber da hat die Polizei seit Wochen ein Auge drauf.


    Auf jeden Fall sind das beeindruckende Geräte und die Fahrer sollten ein paar Gs aushalten können. :sehrgut:

    { if $ahnung == '0' read FAQ; use SEARCH; ask GOOGLE; } else { use brain; make post; } or { give up }

    echo "No match: 'Brain'!"

    echo "Nichts geht schneller, als wenn man es sofort richtig macht!"

    { /if }


    Aus technischen Gründen befindet sich der Rest der Signatur auf der Rückseite dieses Beitrags.


  • [...]


    Auf jeden Fall sind das beeindruckende Geräte und die Fahrer sollten ein paar Gs aushalten können. :sehrgut:

    Absolut...sehr beeindruckend und gewaltig.

    Und auch das Thema mit den G-Kräften ist ein großes Thema dabei. So richtig ernst wird das in der "Top Fuel" Klasse, in der regelmäßig die ultimativen (Welt-)Rekorde gefahren werden.
    Richtig gute Zeiten auf der Viertelmeile sehen da in etwa so aus: in 3.802 Sekunden beschleunigt auf 332.18 mph (534.59 km/h)
    Allerdings wird in der TopFuel-Klasse hauptsächlich die 1.000 Fuss Distanz (304,8m,) und nicht 1.320 ft (402m) gefahren.

    Also die Beschleunigung auf 534,59 Km/h in 3,8 Sekunden muss man erstmal (körperlich) aushalten....und mal ins Verhältnis zur Beschleunigung eines Jets setzen.

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