Die nächste Kadett C Limo

  • Die Basis war so eine Kadett C Limosine von KK in 1:18


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    Das hier ist das Ergebnis. PLS-Felgen, Tieferlegung, Eigenbau-Käfig, Fronstspoiler, GT/E-Spiegel, eckige Scheinwerfer, Einarmwischer usw


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    Auch hier diente als Vorlage ein Original, was ich selber mal besessen habe. 95/96 restauriert und zunächst als 12N gefahren (mit einem der ersten eingetragenen Einarmwischern beim C Kadett), zunächst noch mit original Auspuff, dann mit Gr.A (beim 1200er), bevor dann der Umbau auf modifizierten 2,0E erfolgte und auch der Wechsel der Felgen von 7,5er PLS auf 8er Smoor.


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  • Eigentlich nicht schlecht. Wenn der Frontspoiler nicht so weit unten wäre. Vielleicht setzt Du ihn noch etwas höher. Dann passt der Kadett.

    träume nicht Dein Leben sondern lebe Deine Träume....

  • Eigentlich

    In diesem Fall muss ich tatsächlich für mich persönlich auch etwas intervenieren. :kichern:

    Im Gegensatz zu dem anderen Vorgestellten (der mir rundum gefällt) trifft es mich hier (trotz der Farbe) insgesamt nicht so. Bis hin zu den Felgen, die auch so gar nicht meins sind.

    Aber das ist natürlich wieder nur eine "Einzel-Meinung". :)

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  • Metallhund da stimme ich Dir zu. Mir ist er auch zu tief, da er ja original auch höher ist. Wenn ich ihn höher angeklebt hätte, hätte es an der Seite aber nicht mehr gepasst (der wurde halt für minichamps geformt) und ich hab mich nicht getraut, vom Spoiler etwas wegzuschleifen auf die Gefahr hin, dass es dann noch schlechter passt. Aber ich werde es wohl doch noch machen (müssen).


    Jörg es ist halt ein Nachbau von meinem damaligen Kadett, daher müssen ja auch die PLS drauf. Heute würde ich die ehrlich gesagt auch bei einem 1:1 nicht mehr drauf machen

  • Die Pls Räder sind aber nicht verkehrt. Wirken halt sehr klein für 13 Zoll. War damals der Hit das Rad. Und billig waren die auch nicht.

  • Da ich mich beim ersten Mal offensichtlich etwas unschön geäußert habe, bitte ich dies zu entschuldigen. Hier eine dezentere Version. Die PLS sind auf Kadett C eine gute Wahl. da gibt es Kombinationen, die weit weniger passen. Bei diesem Modell ist es leider so, daß das Gesamtbild durch deine, ich sag mal etwas üppige Verwendung von Sekundenkleber, stark in Mitleidenschaft gezogen wird. Zukünftig solltest du die Ausdünstungen des Klebers vorhersehen und vielleicht etwas weniger verwenden :zwinkern: .

    Dat Leben is kein Ponyschlecken !

  • 1zu18perfektion ich antworte Dir hier mal auf beide Beiträge. Ich sehe selber, dass die Modelle nicht perfekt sind, ich beantspruche aber auch keine Perfektion. Beim Coupe ist mir erst auf den Bildern aufgefallen, dass man sieht, dass der Rallye Schriftzug nicht komplett fertig ist. Ich dachte, es fällt vor den schwarzen Radhäusern nicht aus. Aber nachdem ich schon so lange auf die Teile gewartet habe, wollte ich das Modell, was im Kopf ja schon länger fertig war, auch vorstellen. Aber es hatte ja auch etwas Gutes, denn mir war es bisher nicht bekannt, dass es solche Weichmacher gibt, mit denen man die Decals besser anbringen kann. Ich war davor davon ausgegangen, dass die passgenau sind und einfach kurz ins Wasserbad müssen und dann ordentlich angebracht werden können. Auch Du hast sicherlich irgendwann mal das erste Mal Decals verklebt und Deine ersten Umbauten waren sicherlich auch nicht perfekt. Was die Tiefe an der HA und die Räder dort angeht, ist es sicherlich auch eine Menge Geschmackssache. Beim Norev Coupe muss man die vorhandene Stange an der HA in Verbindung mit dem Nowak Felgen kürzen, damit die Felgen sind extrem überstehen. Also war ich da erstmal etwas vorsichtiger. Dazu kommt, dass die Stange ja einfach nur in den Löchern ist und man somit die HA hin- und herrutschen kann, wenn man sie nicht mit Kleber fixiert, was zur Folge hätte, dass die Räder nicht mehr drehbar sind. Die Achse kann sich also auch bei jeder Bewegung des Modells bewegen, bei genauerer Betrachtung kann ich nun auch sehen, dass es bei einem Bild hinten zu weit draußen steht. Ich werde das Modell ja eh noch überarbeiten, wenn der Weichmacher da ist und mir dann auch nochmal die HA anschauen, ob das nun an einer verschobenen Stange lag oder ob sie noch zu breit ist. Sie sollen weiter draußen stehen als an der VA, denn da entsprechen sie eher einer 7x13er et20 Felge und ich montiere auf einem C Kadett halt lieber 8x13 rundum. Was Perfektion angeht, scheitert es also allein schon daran, denn selbst wenn die Position der Felgenaußenkante richtig wäre, würde der Felgenstern nicht perfekt sein. Aber so ist das eben, es ist doch schön, dass man überhaupt viele verschiedene Felgendesign bekommen kann. Und was die Tiefe an der HA angeht, beim Coupe ist der Abstand Radhauskante/Reifen doch schon kleiner als auf den Bildern meiner 1:1 Limo und die hatte eine eingetragene Tieferlegung von 95mm. An der HA konnte man den Kadett nun auch nicht endlos runter bringen mit den am Markt vorhandenen Federn (da war ja laut Gutachten Mantzel mit 60-70mm das meiste und auch bei mir verbaut) bzw. wenn es mit 8x13 auch noch unter Serienradläufen fahrbar sein sollte. Aber ohne Gewicht an der HA (und ein 40l Tank kann da auch nicht viel bewirken) kommt eben auch wenig runter. An der VA bekommt man die Radläufe hingegen kaum über einen 175/50 bzw 195/45 Reifen, also ist eigentlich eher die VA zu tief.

    Ja, der Sekundenkleber...da hat mir die Suchfunktion von amaz.. ein Schnippchen geschlagen. Ich habe nach lösungsmittelfreiem gesucht, aber dann doch anderen bekommen. Nervt mich auch, wenn dann auf einmal diese Ausdünstugen auftauchen (obwohl ich ja meiner Meinung nach lösungsmittelfreien verwendet habe), aber auch hier habe ich nun anderen bestellt und werde nacharbeiten (es war also eher nicht zu viel Kleber, sondern der falsche). Aber den Frontspoiler werde ich wohl trotzdem nicht perfekt hinbekommen, auch wenn ich innen viel weggeschiffen habe, um ihn höher montieren zu können. Aber ich werde ihn dennoch höher montieren.

    Alles in allem habe ich aber ja wieder was gelernt und mein nächster Umbau wird hoffentlich auch besser.

  • prenki: Uiuiui, was ein langer Text :) . Prinzipiell brauchst du dich ja nicht rechtfertigen. Du stellst was vor wie es dir gefällt. Die Meinung der Anderen mus man dann akzeptieren. Dafür sind die Geschmäcker halt verschieden. Bei mir ist es nun mal so, dass die Perfektion in meiner Natur liegt. Nicht nur beim Modellbau, auch sonst bin ich so veranlagt. Daher sehe ich die Dinge halt immer mit eben genannter. Und mir fallen tatsächlich die kleinsten Abweichungen oder Fehler auf. Dann schreib ich das halt als Kritik. Aber im Prinzip ist es nicht böse gemeint, sondern soll ein Denkanstoss sein, den ich natürlich niemandem aufzwingen kann. So viel dazu.

    Ich gebe dir noch einen Tipp zur Hinterachse. Der originale Metallstab ist wohl nur für Kunststoffelgen ideal. Für die Nowak-Räder eignet sich das nicht, weil wie du selber gemerkt hast, der Halt der Räder eher bescheiden ist. Ich habe mir bei Amazon 2mm Gewindestangen bestellt (Muttern hatte ich noch). Diese kann man zum Einen schön am Unterboden befestigen, und die Räder vernünftig montieren. Die Mutter, die die Felge hält, muss man irgendwie überbrücken, damit der Einleger gerade anliegt. Meistens nehm ich irgendwelche Dichtringe dafür. Der Gleichheit halber selbtverständlich auch vorne. Dann ist das Tiefbett auch nicht zu extrem.

    Also nix für Ungut :freunde: !

    Dat Leben is kein Ponyschlecken !

  • Da ich mich beim ersten Mal offensichtlich etwas unschön geäußert habe, bitte ich dies zu entschuldigen. Hier eine dezentere Version.

    1zu18perfektion : Ich bin es, der einen Admin gebeten hat, Deinen Beitrag zu überprüfen, der dann gelöscht wurde.

    Danke dafür !

    Du schreibst : „dass die Perfektion in meiner Natur liegt“. Prima, dann perfektioniere doch auch mal Deine Ausdrucksweise. Das, was Du geschrieben hast, war meiner Meinung nach eine Beleidigung.


    prenki : lass Dich von solchen verbalen Entgleisungen bitte nicht von diesem schönen Hobby abbringen.

    Es gibt hier im Forum ein Mitglied, dass eine „Weisheit“ in seinem Profil gepostet hat, die ungefähr so lautet : Wer Niveau mit Limbo vergleicht, sollte die Latte nicht zu tief legen.

    Ich weiß nicht, wer es ist und ob ich diese Aussage richtig wiedergebe, aber ich musste bei dem (gelöschten) Beitrag vom Perfektionisten dran denken.

    ...alt genug es besser zu wissen, jung genug es trotzdem zu tun...

  • Oha, bevor das ganz abdriftet, doch nochmal zurück zum Thema.

    Ich hatte nichts geschrieben, weil da tatsächlich ein paar Unsauberheiten sind, es ist ja nicht nur der Sekundenkleber, auch Kratzer in der frischen (übrigens sehr guten) Lackierung, das kann ja passieren, aber die Lackabplatzer auf den Stoßstangenenden haben mich gewundert.

    Die kann man doch schnell ausbessern vor dem Fotografieren.

    Und bei dem anderen Modell war der Überrollbügel schon extrem, meine Ü-Bügel sind auch selten 100% symmetrisch, aber der war sehr krumm.

    Dann ist es halt schwierig, man kann nicht einfach schreiben, "alles toll", das wäre unfair den tatsächlich superakkuraten Umbauten anderer gegenüber, will aber auch nicht zu sehr herumkritteln, ich jedenfalls nicht, also schreibt man gar nichts.

    Generell gilt allerdings, das Thema hatten wir schon:

    Es ist ein Hobby und soll Spaß machen. Und Perfektionismus ist etwas, das dir das Leben versaut, da es irre viel Zeit kostet, zu fast permanenter Unzufriedenheit führt, die Wahrscheinlichkeit, dass du am Ende glücklich bist, minimal ist, und es die Dinge auch überhöht, wenn du wirklich 200 Arbeitsstunden in ein Modell steckst, um auch noch den letzten Fitzel auszuarbeiten, dann fasst du das Modell am Ende wirklich nur noch mit Baumwollhandschuhen an.

    Das wäre für mich persönlich das Ende meines Hobbies. Jedenfalls reagiere ich allergisch auf diese Mechanismen, wo man sich gegenseitig immer weiter pushen will und alle nur noch schreiben, dass es ja noch aufwändiger ginge und hier nur noch Highend-Uhrmacherhandwerk abgeliefert werden darf.

    Von daher freue ich mich immer, wenn es auch normalere, weniger ambitionierte Umbauten zu sehen gibt, die Vielfalt der Mentalitäten, die so ein Forum spiegelt, aber wie gesagt: Der Kadett hier müsste noch ein paar Ausbesserungen haben, bevor er vorgestellt wird, bin ich der Meinung.

    Für die Zukunft: Wegen lösungsmittelfreiem Sekundenkleber keine aufwendigen Internet-Bestellungen:

    Der Uhu-Sekundenkleber, den du fast überall in Supermärkten und Drogerien bekommst, ist lösungsmittelfrei.

    Leider schreibt Uhu immer "geruchsfrei" oder so ähnlich, weil sie den Kunden fundiertere Informationen offenbar nicht zumuten wollen.

    Ich denke allerdings, dass es hier schon auch an der Menge lag, du hast wirklich zuveil Kleber verwendet.

    Ich persönlich nehme lieber den Lösungsmittelhaltigen, der schwerer zu bekommen ist, die billigen No Name Kleber aus den 1-Euro-Shops sind noch lösungsmittelhaltig.

    Der Lösungsmittelfreie braucht ewig, um auszuhärten, ich würde den eher Minutenkleber nennen wollen.

    Der Lösungsmittelhaltige lässt sich mit ein bisschen Erfahrung auch ausdünstungsfrei verarbeiten, vor allem, wenn du das Modell erst zusammenbaust, nachdem der Kleber ausgehärtet und abgelüftet ist.

    Und möglichst keine fettigen Fingerabdrücke hinterlassen, jedgliche Art fettiger, öliger Verunreinigung wird vom Lösungsmittel des Klebers in diese weißen Schlieren umgewandelt.

    Und noch zu der Stange der Hinterachse.

    Das verstehe ich nicht ganz: Mit Hin- und Herrutschen meinst du das seitliche Spiel sicherlich?

    Das ist doch ganz einfach: Schiebe passende Unterlegscheiben oder zurechtgestutzte Aderendhülsen auf die Zwischenräume zwischen Modellachsaufnahme und Felge und dann schiebt da gar nichts mehr nach links oder rechts und dreht trotzdem einwandfrei.

    Dass der Metallstab für Nowakfelgen nicht geeignet sein sollte, erschließt sich mir mal so absolut gar nicht.

    Was sollte daran nicht gehen, sofern die Bohrungen nicht zu groß sind? Das geht 1a, nur wie gesagt: Du brauchst Distanzstücke aus U-Scheiben oder ähnlichem zwischen Modell und Felge, damit die Räder nicht entlang der Längsachse Spiel haben.

  • Mir gefällt das Modell insgesamt ´recht gut. Sofern man die Kleberspuren an der Front bereinigen/beseitigen möchte, würde das sicherlich einen enormen Aufwand nach sich ziehen und wahrscheinlich sogar eine Lackierung erfordern... :| Vielleicht gibt es ja noch einen Mittelweg der Kaschierung?

    Was ich aber eigentlich sagen wollte: Ich finde das Vorbild des Modells absolut geil!! :hitze:
    Erst recht, bezüglich des Motortausches auf 2 Liter und dann mit den Smoor-Felgen - voll der Wahn.
    Und, dass Du die gelben Unterboden-Elemente des realen Fahrzeuges mit ans Modell übernommen hast finde ich auch echt cool!

    Was ist aus dem Coupé geworden? Ist ja doch schon recht lange her.

  • Beim Perfektionismus muss man sicher auch unterscheiden, worum es dabei gerade jeweils geht. In manchen Bereichen bin ich ebenfalls so veranlagt und stecke extrem viel Zeit und Energie hinein, um ein möglichst perfektes Ergebnis abzuliefern bzw. zu bekommen. Das ist dann aber ein gewisser Eigenanspruch an sich selbst, den i.d.R. niemand sonst erwartet oder verlangt. Das können Hobby-Bereiche sein oder manche Arbeiten.


    In anderen Bereichen braucht es aber auch eine gewisse Fähigkeit zur "Gelassenheit" und da kann man dann getrost auch mal "Fünfe gerade sein lassen". :kichern:

    Dass man sich Lebenszeit problemlos durch zu viel Perfektionsdrang versauen kann, kenne ich z.B. aus meinem Simulator. Wenn ich da die Flugzeuge anderer Entwickler modifiziere (die kommen fast alle "falsch", egal ob Freeware oder kostenpflichtig von gewerblichen Anbietern), gebe ich nicht eher Ruhe, bis sie sich realistisch verhalten und auch das Cockpit möglichst so aussieht wie beim Vorbild.

    Vor allem bei solchen Flugzeugen, die ich selbst lange genug geflogen habe und somit in- und auswendig vom Verhalten kenne.


    Der "Begleitumstand" dessen ist aber, dass ich statt sie zu fliegen und Spaß zu haben, Wochen und Monate damit verbracht habe, zu modifizieren und nach Änderung von jeweils ein bis vielleicht 3 Parameter-Werten im Code immer und immer wieder erst eine andere Maschine und dann wieder die bearbeitete zu laden und auf diesen Vorgang zu warten (nervt dann immer total). Nur um kurz zu testen und zu sehen, dass es doch noch nicht ganz passt wie gewünscht oder erwartet.

    Also wieder von vorne.... andere Werte oder Parameter testen und immer so weiter.


    Endergebnis: Wenn es dann irgendwann passt und man eigentlich zufrieden sein müsste, macht das Fliegen damit aber keinen Spaß mehr, weil man sich den durch die vielen Arbeiten daran inzwischen versaut hat und das Muster erstmal längere Zeit nicht mehr sehen kann. :traurig:

    Dabei ist es auch ganz ähnlich wie bei Modell-Maßstäben im Vergleich zum 1:1 Vorbild: Man kann leider nicht alles vom Vorbild übertragen und mit in die Software nehmen, genauer gesagt geht das 1:1 umgerechnet praktisch gar nicht. Also muss man alles nach Erfahrungswerten berechnen und sehr viel testen.


    Und bezogen auf die (vorgestellten) Automodelle muss man sicher stark unterscheiden, ob das jemand professionell/gewerblich macht, oder hobbymäßig und für den Eigengebrauch. Da liegen die Ansprüche ja nochmal völlig anders und ebenso die Fähigkeiten. Was der Eine als "gut & ausreichend" erachtet, ist für den Anderen vielleicht völlig "unperfekt" oder ein absolutes No-Go".

    Das ist aber die individuelle Betrachtungsweise und die sollte man dem jeweils Anderen auch zugestehen. :)

    Sonst kann jemandem das Hobby evtl. auch schnell verlitten werden, nur weil er das handwerklich vielleicht nicht ganz so gut kann wie ein anderer. Oder er keine professionell ausgestattete Werkstatt besitzt usw.

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  • Ich persönlich mag Effizienz.

    Ich fühle mich gut, wenn ich in 30 Minuten 95% Ergebnis erziele und nicht sonderlich gut, wenn ich für 100% vergleichsweise 3 Tage brauche.

    Bezogen auf das Forum meine ich, dass schnell so eine Gruppendynamik des "Schneller, höher, weiter" entsteht, und ich denke, es braucht auch eine Portion Selbstbewusstsein, zu sagen, ich mache hier mein Ding, du musst dann Sätzen wie "Wenn dir das so reicht" das Mitleidige nehmen und sagen: Yeah, genau so reicht mir das.

    Allerdings muss ich 1zu18perfektion hier teils Recht geben, ein paar Sachen wirken sehr salopp, z.B. die abgeplatzten Ecken der Stoßstange hinten z.B..

  • Dem stimme ich absolut zu, sehe ich ganz genau so. Wobei ich "Perfektion" und "Effizienz" nicht als grundsätzlichen Widerspruch (bzw. Ausschluss des jeweils anderen) sehen würde.


    Speziell in Foren (ganz unabhängig von diesem) besteht sicher auch immer die Gefahr, dass sich jemand irgendwann "unfähig" fühlt oder zumindest nicht mehr traut, noch etwas von sich zu zeigen. Je nach Reaktion(en) erfordert das (wie Du sagst) ja wirklich schon ein gewisses Selbstbewusstsein und persönlich finde ich es immer schade, wenn sich jemand aus ähnlichen Gründen dann ganz zurück zieht.

    Ein "Wettbewerb" sollte durch die Vorstellung seiner Arbeiten sicher nicht entstehen, da stimme ich völlig zu.

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  • "Perfektion" und "Effizienz" nicht als grundsätzlichen Widerspruch

    Bei Modellbau schon, glaub mir das. Ein paar Modelle habe ich ja auch schon gebaut.

    Das mit der Perfektion ist eine Exponentialkurve.

    Das letzte Quäntchen ist das, was so richtig, richtig Zeit frisst.

    Kann man machen, muss man aber nicht.*


    *Nie war eine Floskel so richtig wie heute. :kichern:

  • Ok, in dem Bereich leuchtet das ein und kann ich mir vorstellen.

    Wenn ich näher darüber nachdenke, ist das auch in einigen anderen Metiers so. Gerade auch dort, wo es schnell "kniffelig" wird und selbst "Kleinigkeiten" unendlich Zeit kosten. Da kommt es wahrscheinlich wieder auf den Anspruch an (auch den persönlichen an sich selbst).

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  • Ich hätte nun nicht erwartet, dass es hier so viele Reaktionen gibt. Aber somit könnte es auch von mir wieder ein längerer Text werden.

    Es war sicherlich nicht gedacht, hier eine große Diskussion zu entfachen. Aber nun der Reihe nach:


    1zu18perfektion Ich habe den hier gelöschten Post von Dir gar nicht gesehen, sondern es auf Deine beiden Kommentare hier und beim Coupe bezogen. Ich akzeptiere natürich die Meinung anderer und teile sie ja auch teilweise. Das hatte ich ja schon geschrieben, dass ich meine Modelle selber nicht als perfekt erachte. Diesen Anspruch habe ich aber ja auch nicht. Daher kann ich mit allen - auch negativen - Kommentaren gut leben. Von mir aus also alles gut. Allerdings ist es immer schwierig, wenn man ein Optimum für sich beansprucht. Schon Sokrates wusste, dass er nichts weiß. Und jeder sollte eigentlich auch wissen, dass Perfektion genauso wenig zu erreichen ist, vor allem nicht bei Dingen, bei denen es auch um persönlichen Geschmack geht. Es ist keine Kritik, mir gefallen Deine Umbauten - jedenfalls soweit ich sie beurteilen kann, da die meisten Bilder nicht mehr sichtbar sind - sehr gut, aber beim 400er Manta ist die Innenausstattung nun auch nicht perfekt. Die blauen Streifen sind Geschmackssache, in 1:1 würde wahrscheinlich niemand diesen "heiligen Stoff" so verändern.

    d23zpx8l.jpg

    Ich weiß, dass es nicht Dein Werk ist, sondern im Revell Modell so ist, aber das Opel Zeichen ist zu weiß und hat auf der Kopfstütze nichts zu suchen.

    Und wenn ich mir hier den Abstand zwischen Radhaus und Reifen anschaue, stimmt es auch nicht überein

    l9lb6vnd.jpgnvslx7po.jpg

    und dass der GT/E Schriftzug nicht passt, die Ränder vom Aufkleber zu sehen sind, der Zierstreifen zu breit ist und nicht den gleichen Verlauf hat, der Aufkleber unter dem GT/E und auch der Risse Aufkleber am Seitenteil fehlen, ist auch nicht perfekt.

    Wie gesagt, es sind beides schöne Umbauten, die ich sicher nicht so gut hinbekommen würde. Die aufgezeigen "Mängel" sind auch Jammern auf ganz, ganz hohem Niveau, aber wie Du ja selber geschrieben hast, muss man die Meinung der anderen dann auch akzeptieren und wenn man sich selber die Messlatte so hoch setzt durch die mehrfache Betonung der Perfektion, muss man feststellen, dass sie eben das auch nicht sind. Wenn auch sehr nah dran.

    Und vielen Dank für den Tipp mit der Gewindestange. Ich sehe das Problem allerdings nicht als so schlimm an, bei mir muss ich die Stange halt noch etwas fixieren (evtl. vorher noch etwas kürzen) und es gab ja auch Tipps, wie man entgegen wirken kann ohne die Stange zu verkleben.

    Wie gesagt, ich habe keinen Deiner Kommentare als schlimm aufgefasst und hoffe, dass Du diesen Kommentar nicht als persönlichen Angriff wertest, denn so ist es sicher nicht gemeint. Zukünftig werde ich mir auch mehr Mühe geben, bevor ich etwas vorstelle. Es gab ja allein durch die Diskussion hier einige hilfreiche Tips.


    Der Aufschneider ich habe den Beitrag wie gesagt nicht gelesen, er interessiert mich auch nicht. Für mich ist es eines von vielen Hobbies, von dem ich mich auch nicht abbringen lasse. Ich versuche mir halt die Kadetten nachzubauen, die ich mal selber hatte oder habe (oder auch gern in 1:1 bauen würde) und bin dabei auch damit zufrieden, wenn sie nicht extrem nah am Original sind, weil ich mir das einfach nicht zutraue bzw. der Aufwand irgendwann unverhältlismäßig wird.


    area52 Ja, da zeigt sich wieder, dass die subjektive Meinung auch gern mal auseinander geht. Ich finde die Lackierung z.B. nicht so toll. Genauso wenig wie ich Lackierungen bei den meisten 1:1 Autos gut finde (wenn ich sehe, was Neuwagen kosten und dann bekommt man - auch bei hochpreisigen Modellen - eine Orangenhaut, kann ich das nicht verstehen). Da gefällt mir so eine Lackoberfläche schon besser.

    dsc06387h6jx4.jpg

    Ich mag auch keine Spraydosen und das war halt eine Spraydosenlackierung. Am liebsten würde ich mit echtem Autolack und einer Lackier- bzw Airbrushpistole lackieren. aber habe es nicht gemacht, weil es die Mischbecher nur ab (wenn ich es jetzt richtig im Kopf habe) 100ml gab und das ist halt doch etwas viel für ein Modell. Ich werde aber zukünftig wohl auch das mal probieren und mit anderen Bechern (mit ml Skala) oder mit einer Waage den Lack mischen. Dazu kommt, dass ich mit genau diesem Dosenlack einige Probleme hatte. Ich habe mit dem Lack einige Sachen lackiert und leider war das Ergebnis nicht so toll. Neben den Modellautos habe ich z.B. auch Spiegel und einen Heckspoiler vom C Corsa lackiert und die sehen inzwischen aus wie ein Spinnennetz (ich weiß nicht warum, weil Abluftzeiten eigentlich mehr als ausreichend waren. Ich werde zukünftig diesen Lack nicht mehr verwenden bzw. es wie schon geschrieben mal mit 2k Lack probieren). Der Kratzer auf der Beifahrertür hat mich auch geärgert, aber da stelle ich das Modell eben so hin, dass man die Fahrerseite sieht, da ein Versuch der Ausbesserung es nicht unbedingt besser machen würde. Käfig/Bügel find ich auch selber nicht schön. Ich werde es nun mal mit Alu-Stangen statt Lötzinn probieren. Sollte sicherlich ein besseres Ergebnis bringen. Was die Stoßstangen angeht war mir gar nicht aufgefallen, dass das Lack abgeplatzt ist (weil ich auch nicht damit gerechnet habe, denn sie wurden ja nach dem Lackieren nicht beansprucht, sondern lagen nur an einer Stelle) und auch hier werde ich nochmal nacharbeiten. Da ist es vollkommen berechtigt, zu erwarten, dass man das noch schell ausbessert. In gewisser Weise habe ich auch einige Mängel nach dem Motto "der macht es jetzt auch nicht mehr wirklich schlimmer" akzeptiert.

  • Ich baue meine Überrollbügel seit ein paar Jahren aus alten Drahtkleiderbügeln.

    Das klappt sehr schön, haben genau die richtige Dicke, die richtige Mischung aus Biegsamkeit und Festigkeit.

    Es gibt Aderendhülsen, die vom Durchmesser perfekt dazu passen, du kannst bei Modellen, die einen separat eingesetzten Innenraum haben, den Fussboden durchbohren, die Aderendhülsen einsetzen und hast dann den perfekten Halt für deinen Bügel, ohne zu sehr kleben zu müssen und kannst dich voll der beidseitigen Symmetrie des Biegeradius oben in der Ecke widmen.

    Andere nehmen Polystyrol, das geht auch gut, hat den Vorteil, dass es mit Sekundenkleber unglaublich fest verklebt und zudem auch noch leicht bohrbar ist und man mit Metalldraht zusätzlich verstiften kann, was, wenn man es vorher macht und dabei ausmisst, auch zu sehr guter (wenn nicht gar perfekter :kichern: ) Symmetrie führt.


    Bezüglich deines Lackbildes bezog ich mich auf diese beiden Fotos:

    img_02860kkpr.jpg

    img_0288ukkhf.jpg

    Da ist doch Glanz zu sehen und soweit man das erkennen kann, wirkt es doch auch recht glatt. Ich denke, da kannst du schon zufrieden sein, wenn du Anfänger bist, das habe ich so richtig verstanden, hoffe ich?

    Da habe ich nun wirklich schon ganz andere Sachen gesehen.

    Du hast nur sehr dick lackiert, die Spalten und auch die Zwangsentlüftung auf der C-Säule ist dir total zugesuppt.

    Darf ich noch einen Rat geben, wie du den Kratzer unsichtbar wegbekommst?

    Lack gut aushärten lassen, mehrere Monate, Kratzer mit einem sehr feinen Werkzeug, also sehr feiner Pinsel oder Zahnstocherspitze auffüllen, dabei ist eminent wichtig, dass du keinesfalls über den Rand lackierst, es darf wirklich nur der Kratzer aufgefüllt werden.

    Wenn es gut läuft, reicht das schon, in der Regel aber musst du mit feinstem Nassschleifpapier (2000er) nochmal nass nachschleifen, das geht an dieser Stelle mitten auf der Tür ja problemlos, und anschließend mit Autopolitur auf Glanz polieren.

    Natürlich behutsam, nicht durchschleifen!

    So bekommst du auch die schwarzen Lacksprenkel weg, die dir an diversen Stellen auf den Orangelack geraten sind.

    Lötzinn finde ich übrigens ideal für Auspuffanlagen. damit bekommst du jeden Krümmerfächer gebaut und es schmiegt sich perfekt an den Unterboden, am Ende besagte Aderendhülsen drauf, fertig.

    Aber Vorsicht. :haha: Vor 10 Jahren haben viele, auch ich, die leicht aufgespreizten Enden der Aderendhülse als Auspuffende genommen, das gab auch wieder Geschimpfe. Lieber das aufgespreizte Ende zum Lötzinnauspuffstrang hin aufsetzen, auch wenn das an der Stelle dann minimal seltsam aussieht, das sieht dann auf den ersten Blick vorbildgerechter aus. Viel Spaß noch, du baust doch sicher noch mehr Kadetten um, oder?

    PS: Dein Original mag ich, ich hatte mal für ganz kurze Zeit genau so eine Limo in genau der Farbe, aber Blinker oben, hatte ich für einen Freund gekauft, der war lange Zeit sehr glücklich damit.

    Blinker unten finde ich aber viel schöner.

  • Die schlieren vom Sekundenkleber bekommt man ganz einfach mit Revell Klarlack weg.

    Einfach dünn überpinseln und man sieht nix mehr davon.

    Klappt auch auf Scheiben. Da sollte man aber eher mit einer Sprühdose arbeiten, das wird gleichmäßiger.

    So habe ich das jedenfalls schon öfter gemacht.

    Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz

  • Ausdünstungen/Ablagerungen überlackieren? :hae:

    Machst Du das zuhause mit Staub genauso, Klarlack drüber, dann sieht man ihn nicht mehr? :kichern:

    Sorry, no offense aber das scheint mir jetzt ein etwas abstruser Tipp. :keineahnung:

    Also ich würde die weißen Schleier ja einfach wegwischen, das ist nichts anderes als Fett.

    Und selbst richtige (verschmierte) Klebstoffreste bekommt man easy mit Displex wegpoliert, auch (oder gerade) auf Scheiben.

    "Ich bin wie ich bin...
    Die einen kennen mich, die anderen können mich!"


    Gaston, Modellbauer-Urgestein des MiWuLa

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