"MOPAR Classix": Dodge HEMI Dart Super Stock 1968 (GMP, 1:18)

  • In Verlängerung der "Forums US-Car Wochen" möchte ich Euch einen ganz feinen MOPAR-Klassiker vorstellen - den Dodge HEMI Dart Super Stock aus dem Jahre 1968
    in bester GMP/ACME-Qualität 8)


    Das Fahrzeug kommt in einer wunderbar feurigen und hochglänzenden Orange-Metallic Lackierung und mit allen typischen GMP-Details, wie:

    - abnehmbare Motorhaube mit offener Hutze

    - Haltebolzen samt Splinten zur Fixierung der Motorhaube

    - Türen mit beweglichen Dreiecksfenstern
    - Kunststoff-Tankdeckel in Wagenfarbe lackiert
    - präzise Chrom-Details

    - gefedertes Fahrwerk

    - drehbare Kardanwelle
    - detailierter Unterboden mit Nummerierung
    - Miniatur-Logos auf den Zentrierkappen der Felgen -> "Cragar Super Sport"



    Alles was noch nötig war, um das originale SuperStock Feeling besser zu definieren - Modifikationen:

    - Motorhaube mattschwarz lackiert
    - Entfernung der Decals
    - MOPAR-Logo an den vorderen Kotflügeln

    - goldene Vollverstrebung im gesamten Fahrzeug - Kofferraum, Cockpit und Motorraum
    - Umgestaltung Vorderwagen im SuperStock Stil, ohne Innenkotflügel, mit leichter Tieferlegung und Streben

    - Überarbeitung Motor: Öffnung und Höherlegung der Ansaugtrichter / Ergänzung Benzinleitung
    -Krümmerenden aus Metall



    Der Super Stock Hemi Dart war Ende der Sechziger ein Serien-Rennfahrzeug von Chrysler / Dodge, das zu Marketing-Zwecken die

    sportliche Orientierung der Marke beweisen sollte. Um geradeso als Serienfahrzeug zu gelten produzierte Chrysler lediglich 80 Exemplare

    des Hemi Dart, welche bereits werkseitig dem NHRA-Reglement entsprechend konzipiert wurden, um direkt vom Band an die Startlinie
    des offiziellen Super Stock DragRacings rollen zu können. Hierzu wurden der enorme 426-cui Hemi-V8 (7 Liter) mit zwei offenen Vergasern, sowie

    zahlreiche MOPAR-Komponenten verbaut.
    Eine besonderheit dieser lediglich 80 Rennsport-Fahrzeuge war, dass diese unlackiert, nur mit einer hellgrauen Werksgrundierung verkauft

    wurden. Im Zuge der massiven Gewichtsreduktion ("LO23") waren die vorderen Kotflügel wie auch die Motorhaube aus ´Fiberglass´ gefertigt und

    somit mattschwarz. Daher rührt die teilweise gezeigte grau-schwarze Farbkombination der Hemi Darts.

    Den Renn-Teams und auch privaten Käufern sollte durch das unvollendete Finish die Gelegenheit gegeben werden, das Fahrzeug direkt
    nach dem Kauf individuell lackieren und gestalten zu können.


    Ein prominenter Käufer aus der Drag-Szene war damals "Max Hurley", der mit dem Hemi Dart zahlreiche Erfolge auf der Viertelmeile feierte
    und sich neben Größen wie "Dandy Dick Landy" und "Bill Grumpy Jenkins" einen Namen machte.
    Max Hurley lackierte seinen Hemi Dart in einem (nicht näher definierten) Orange-Metallic. Das gezeigte Modell ist dem damaligen Styling von

    Max Hurley gewidmet und kommt daher in einer ganz ähnlichen Orange-Lackierung daher.


    Per Kaufvertrag vom 26. Juli 1968 wurde der "Max Hurley Dart" damals von der "GRAND-SPAULDING AUTO SALES, Inc." an einen gewissen "Eddie B. Smith"
    veräußert. Zu einem Preis i.H.v. $ 4.695,- .
    Am 05. Mai 1969 veräußerte Eddie B. Smith das Fahrzeug dann erst an Max Hurley weiter....und die Geschichte nahm ihren Lauf.
























    Vorher:

  • Sehr schick! :thumbup:Die Farbe ist der Knaller. Die leichten Modifikationen passen auf den Punkt, gerade der lackierte Bügel sieht viel besser aus. Ich hätte allerdings noch andere Felgen aufgezogen ... gut, das liegt aber auch daran dass mir die hier noch nie gefallen haben. Dann lieber "richtige" Torque Thrust :kichern:

    in bester GMP/ACME-Qualität 8)

    Ich will ja nicht klugscheißen, aber eigentlich ist es beste Highway 61 Qualität :kichern: GMP/ACME nutzt ja nur die Formen weiter.

  • ...das stimmt mit den durchgereichten Formen.
    Und wenn man jetzt mal ganz hart und kritisch sein will, würde ich sogar behaupten, dass ACME die alten Rezepte mit etwas weniger Sorgfalt nachkocht. Ich hatte in letzter Zeit einige ACMEs bei mir, und ich muss schon sagen, dass man hier und da auch mal kleine Fehlerchen sehen kann - bspw. sind die Haltepins der Motorhauben meist nicht exakt gerade montiert, sodass die Hauben klemmen können; Chromleisten sind manchmal nicht sauber eingeklebt; manche Teile im Motorraum können auch mal schief sitzen und gelegentlich gibt es auch schwergängige und/oder leicht eiernde Räder. Bezüglich solcher Verarbeitungsdetails kommen ältere Highway61-Modelle spürbar hochwertiger ´rüber (jedenfalls die, die ich gesehen habe).

    Allerdings ist meine Begeisterung für die vielen Funktionsdetails dieser Modelle davon noch nicht getrübt....ich würde wieder ACME kaufen.:-)

  • Darf ich dir einen Film empfehlen, glaube, der ist genau dein Ding.

    Finanziell abgebrannter Viertelmeileracer against all odds.

    In den Hauptrollen: Plymouth Belvedere, der mich schwar an dieses Modell hier erinnert, 41er Willys Coupé sowie als Kontrahent ein Olds 442 Coupé.



    Modell finde ich nachher wesentlich besser als vorher, die Felgen finde ich gut und passend.

  • Was ich noch zu erwähnen vergaß: der Dart hatte ja keinen Außenspiegel. Daher habe ich an der Fahrertür Einen von einem Paragon RollsRoyce Silver Shadow nachgerüstet. Und der passt wie angegossen, finde ich.:-)

  • Ich habe diese Super Stock-Version in so einer Art Primer Grey. Auch sehr schön, aber Dein Modell gefällt mir noch besser. Großartige Farbe und mit den kleinen Änderungen in meinen Augen genau die richtigen Akzente gesetzt. :thumbup:

    In der Seitenansicht sieht man, wie schön schlicht und schlank der Dart daherkommt.

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