Ford Fairlane "Around The World"

  • Maßstab:
    1:18
    Hersteller des Modellautos:
    Sun Star Platinum
    Marke des Vorbildes:
    1958 Ford Fairlane 500

    Hallo,


    heute möchte ich wieder einmal einen Straßenkreuzer aus den 50ern vorstellen. Diesmal geht es aber nicht nur um das Modell sondern um die ganze Aufmachung die Sun Star hier anbietet. Ford fuhr damals mit dem Fairlane einmal um die Welt um offenbar die Qualität und Verlässlichkeit ihrer Autos zu beweisen. Dieses Thema hat Sun Star aufgeriffen und ein Sondermodell aufgelegt. Somit sind beim Modell Fotokarten dabei mit einem Aufsteller aus Karton um diese hinter dem Modell aufzustellen. Teilweise Fotos mit dem Fairlane teilweise auch nur von Sehenswürdigkeiten wo der Ford damals unterwegs war. Von Venedig über Paris, Chinesische Mauer, Indien usw. Auch die OVP ist entsprechend getrimmt. Ein eigenes Zertifikat ist beigelegt. Die Lackierung am Modell selber ist natürlich so wie es damals auf dem Ford war der um die Welt gefahren ist. Das einzige was nicht stimmig ist ist, dass laut Bildern damals ein 5 Türer Fairlane gefahren ist. Sun Star hat aber nur die Coupes im Soritment aber egal. Ich finde diese Liebe zum Detail und die Mühe die man sich hier seitens Sun Star gemacht hat 1A. Und das ganze für ich glaube 80 Euro ist für mich auf jeden Fall einen Kauf wert. Das Modell an sich ist natürlich Geschmacksache aber im Vergleich zu anderen Herstellern die für jedes Modell die selbe OVP haben und sich quasi nicht viel mühe machen finde ich das eben besonders.


    Aber nun zu den Fotos


    Hier einmal die OVP


    und hier ein Foto zum Zubehör die Bilder usw...


    und nun das Modell an sich













  • Finde das eine nette Idee von Sun Star. Schön umgesetzt. Haben sich damals ja einiges einfallen lassen - die US Jungs :zwinkern:

    Achtung: einige meiner Äußerungen könnten meine persönliche Meinung widerspiegeln.

  • Tolles Modell. :sehrgut: Bei mir steht die einfarbig schwarze Variante, wobei mir die hier gezeigte Farbgebung fast besser gefällt.


    Wer mehr über die US-Fords der 50er Jahre und die "Around the World"-Tour erfahren möchte, dem lege ich folgendes Buch ans Herz: Link zu Amazon (wenn auch nicht zu dem derzeit aufgerufenen Preis). Und falls jemand ein vergleichbares Buch zu den Chevys dieser Epoche kennt, wäre ich für einen Hinweis dankbar.

    Natürlich kannst Du das wieder so machen, aber dann ist es halt wieder falsch.

  • Formal spricht mich der '58er Ford nicht ganz so an, aber im Prinzip finde ich das Modell natürlich sehr gelungen wie fast alles aus der Platinum-Straßenkreuzer-Reihe. Hätte ichbei Sunstar ein Wörtchen mitzureden gehabt, sehe mein Line-up an 50s-Modellen zwar anders aus, aber ich habe den Eindruck, dass man den Sammlern auch einen Querschnitt durch die damaligen US-Marken bieten wollte.


    Wenn ich heutige Autos mit ihren teils wuchtigen Karosserien und an riesige Mäuler erinnernde Chrom-Grills sehe, so scheinen mir die 50er Jahre ein Stück weit wiedergekehrt zu sein. Aber anders als die heutigen Autos brachten die damaligen Straßenkreuzer so etwas wie einen "optimistischen Vibe" mit auf die Straße: Pastellfarben, Innenräume..das hatte alles etwas Entspanntes, Urlaubsmäßiges. Bei den schwarz verspiegelten Panzern von heute ist ja eher "Kampfzone Autobahn" angesagt 8o

  • Ja es gibt einige interessante Bücher über Autos. Ich bin alles andere als eine Leseratte aber ich habe jetzt auch schon 2 Bücher über Musclecars gekauft. Man lernt nie aus.


    Aber wenn du die schwarz Variante mit dem bisschen gold hast, schaut der verboten gut aus wie ich finde.


    PeteAron ja normalerweise denkt man an einen 59er Cadillac oder 59er Chevy die die "übertriebensten" Heckflossen hatten. Aber ich muss sagen, dass ich durch die Sunstar Modelle auch auf Autos der 50er gekommen bin. Vorher war nur Muscle interessant, ist trotzdem noch bei weitem mein Hauptsammelgebiet aber hier und da ein Straßenkreuzer geht schon :)

  • Der 1958 Ford ist vom Prinzip her ein „Facelift“ des 1957 Ford, viele Teile wurden übernommen, z. B. das Armaturenbrett.


    werkbankp1bcrxzkp2.jpg



    So sieht die Fahrgastzelle eines 1957 Custom 300 (70B) aus, wenn man ALLES abbaut, bis hin zu Schrauben und Gummistopfen:


    mfp4x1024wacr7hj4u.jpg



    Ein Modell des 58er besitze ich „natürlich“ auch, rein zufällig genau dieses schwarze.


    Danke für deine Präsentation.

  • Ein Träumchen, ich liebe diese Modelle aus der Platinum Serie von Sun Star. Bei mir steht er in rot/weiß, eine Qualität, die selbst Auto Art nicht mehr toppen kann und das zu einem unschlagbaren Preis Leistungsverhältnis.

  • Naja bei Sun Star ist es immer ein bisschen Glück. Die Details usw sind toll keine Frage aber die Verarbeitung ist nicht immer auf dem allerbesten Niveau. Da muss man ein bisschen Glück haben. Aber die Preise sind natürlich top. Vor allem sind die Modelle immer wieder im Angebot habe glaub ich noch kein Modell zum regulären Preis gekauft...

  • Schöne Vorstellung.


    Die Sun Flossenautos sind immer wieder eine Überraschung, ganz vorne in Preis-Leistung.


    Und jedesmall aufs Neue killt mich, dass bei alten Amikarren zuverlässig eine absurde Eratzreifenpositionierung den riesigen Kofferraum komplett vernichtet.

    Was war da los, hatten die Big Three da interne Wetten laufen?

    War das eine Art analoges Trollen, warten bis Designer und Ingenieure ihre Arbeit getan hatten, und dann kommt er, der Ersatzradattila?

  • Ulf, du erinnerst dich vielleicht noch an die Präsentation des 1959 Dodge Custom Royal, ebenfalls ein Modell von Sun Star, der Thread-Opener war wiederum „Muscle Car". Dein damaliger Kommentar: „Immer wieder interessant zu sehen, wie die Amis schafften , ihre riesigen Kofferräume durch wiillkürliches Plazieren eines Ersatzrades komplett ad absurdum zu führen“.


    Ein Blick in den Kofferraum eines Dodge Originals (Quelle: shannons.com). Oha, ganz anders als beim Sonnensternchen, und schon gar nicht willkürlich, wenn man sich den „support“ anschaut, der dem Reserverad zu zusätzlicher Auflagefläche verhilft. Einige Eigner haben dieses Teil entfernt, Sun Star womöglich auf genau eines dieser „modifizierten“ Exemplare zurückgegriffen.


    Der Mercedes W109 6.3 war bei Mercedes damals das Nonplusultra (neben dem 600er). Luftfederung, keine Blattfedern, und auch sonst der Fahrwerkstechnik amerikanischer Fahrzeuge gleicher Baujahre weit überlegen. Da sollte man doch vermuten, dass Mercedes das Reserverad so geschickt „versteckt“ haben, dass es weder Kofferraumvolumen schluckt noch anderweitig auffällt.


    Na, dann schauen wir doch auch mal ins Gepäckabteil eines W109 (Quelle: traeumewagen.de) . Waaas, beim Luxusschlitten von Mercedes das gleiche Spiel? ? Das ist doch kaum zu glauben. Tja, und senkrechter ging nicht, weil sich ansonsten die Haube nicht mehr hätte schließen lassen. Liegend im Kofferraumboden versenken? Ne, ne, auch beim Mercedes befindet sich der Tank direkt darunter. So war das damals eben, und gutes Rad teuer, wenn es um das fünfte am Wagen ging.


    Ulf, folgende Denksportaufgabe für dich: DU bestimmst jetzt den Platz fürs Reserverad beim 58er Ford. Viel zu beachten gibt es ja nicht: Ein 58er Ford hat einen Rahmen und außen am Rahmen aufgehängte Blattfedern. Der 75 Liter fassende Tank (den er auch braucht) befindet sich, wie beim Mercedes, direkt unterhalb des Kofferraumbodens, reicht bis fast an die Reserveradmulde. Auf der Fahrerseite verläuft zwischen Tank, Rahmen und Blattfedern eines der beiden Auspuffrohre, auf der Beifahrerseite ist es die Reserveradmulde, nicht der Tank, neben der das Auspuffrohr verläuft.


    Scherzeinlagen wie ein „Continental Kit“ werden nicht akzeptiert, das Reserverad muss im Kofferraum verstaut werden können. Und es zählt natürlich nur der damalige Stand der Technik, Einzelradaufhängung etc. is nich. Also los, gib dir einen „Attilaninschub“ und zeig’s ihnen.


    Der beim Wasserzeichen von mir benutzte Font heißt doch tatsächlich „Fairlane“. Wenn schon, denn schon.


    1958fordcountrysedanp6yjod.jpg

  • Haha danke für die Hintergrundinfos. Gut dann macht Sun Star das nicht ganz richtig mit der Platzierung. Aber in vielen Amis liegt das Reserverad auf der rechten Seite im Kofferraum. Oder eben beim Mercedes rechts aufgestellt. Ist ja auch so beim Pullmann zb.

    Stimmt schon wenn der Tank direkt unter dem Kofferraum ist, bleibt nicht viel Platz um ein Reserverad anzubringen...

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