Was tun gegen Orangenhaut?

  • Um es sofort auf den Punkt zu bringen:
    Hat jemand von euch schon mal Chromspray (erfolgreich) im Modellbau verwendet? Ich hab' da nämlich schon öfters was von "völlig unbrauchbar, haftet nicht, zerfließt und sieht eher nach Altmetall aus..." gelesen. Und meines Wissen ist Chrom doch eine Metalllegierung, krieg ich dann "Flüssigmetall aus der Dose":keineahnung:?
    Ach ja, verchromen würde ich gerne ein paar Resineteile...


    Wäre für Hilfe sehr dankbar:)!

    Ein RICHTIG guter Lover ist, wer ein Kilo Lippenstift essen kann...

    Edited once, last by Andi ().

  • ich hatte eine chromdose gekauft und das einzige, was nach chrom aussah, war der deckel der dose.

    Next Project:

    white

    Welly Bentley Supersports with grey parts

  • Also meine erfahrung von teuer bis billig war das den schrott voll knicken kannst.

    Wer später bremst fährt länger schnell .......

  • *gleich abwinkt*
    das wird nix :nein:

    Da fragt man einmal freundlich, ob er den Müll mit runternehmen kann, wenn er eh wieder geht

    und dann guckt der Paketbote so komisch. ?(

  • Also wenn man zuerst mit Schwarz glänzend vorlackiert, kannst du schon ein ganz ansprechendes Ergebnis erzielen. Sicher, Chrom sieht anders aus, aber einen leicht spiegelnden Effekt bekommt man damit schon hin.


    Aber: Das Zeug ist nicht abriebfest. Also einmal mit den Fingern drauf gepatscht und der Glanz ist futsch. Auch wenn der Lack schon lange trocken ist...:nichtgut:

    Eine gute Basis ist die beste Grundlage für ein solides Fundament.

  • Wie Armiku schon sagt, sollte man bei chromspray mit schwarzem Lack vorgehen. Ob nun Glanz oder Matt spielt nicht wirklich eine Rolle. Die Abriebfestigkeit ist auf jeden Fall besser. Man kann die Teile auch anfassen, ohne das man was an den fingern hat.


    Letze Woche habe ich mal was neues für Resinfelgen mitgenommen.
    Brilliantsilber Effektlack von AutoK.


    Es ist kein Lack sondern eher ein Partikelspray. Der untergrund sollte daher am besten Hell sein. Bei Schwarz wirkt es nicht und auf einem Vorlack sollte man verzichten , da dann an den Kanten der Vorlack wieder zum vorschein kommt.


    Wenn man zum Abschluß noch 2 Gänge Klarlack drüber macht, sieht es eigentlich ganz gut aus.


    Hier mal meine Probefelge:





    Gruß


    Michael

  • ..


    Aber: Das Zeug ist nicht abriebfest. Also einmal mit den Fingern drauf gepatscht und der Glanz ist futsch. Auch wenn der Lack schon lange trocken ist...:nichtgut:


    genau das is das problem.
    wenn man das draufhaut, siehts eher aus wie dezent poliertes metall. wie verchromt auf gar keinen fall.

  • Ich nutze für Felgen am liebsten das Chromsilber von Testors, entweder gebrusht oder auch gepinselt (dann mit mattschwarzem Untergrund!).
    Der Effekt gleicht dem auf Alex' Foto.


    Richtiger Chromglanz ist mit Farbe nicht hinzubekommen. :nein:

    Da fragt man einmal freundlich, ob er den Müll mit runternehmen kann, wenn er eh wieder geht

    und dann guckt der Paketbote so komisch. ?(

  • bei mir war höchstens der deckel meiner dose in chrom lackiert......
    hab auch ne felge mit nem "chromeffekt lack" lackiert und dannach klarlack drüber,hat mehr nach alufelge wie chromfelge ausgesehen:dumm:

    YOSOLO is da iSH

  • Danke erstmal für die vielen Antworten;)!
    Naja, dass der Chromeffekt nicht ganz hinhaut, hab' ich mir schon ausmalen können, aber ein Hauch von poliertem Alu müsste auch richtig gut kommen:ja:. Also so wie ich das sehe, sollte man auf Klarlack nicht verzichten, oder?

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  • Also so wie ich das sehe, sollte man auf Klarlack nicht verzichten, oder?



    Obacht!!!:stop: Das Problem mit der fehlenden Abriebfestigkeit löst du auf gar keinen Fall mit Klarlack! Damit machst du es nur schlimmer. Die Lösungsmittel im Klarlack lassen das Chromsilber fast schon dunkelgrau werden.


    Versuche es mal an einem Teststück mit dem Revell Aqua Color Klarlack. Das hat bei mir als einziges funktioniert. Zumindest auf einem Baumarkt Chromsilber. Bei den anderen weiß ich nicht ob es klappt...

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    Edited once, last by armiku ().

  • Ich wollte nicht extra einen neuen Thread eröffnen, deshalb pack' ich das einfach einfach mal hier rein...
    Ich habe neulich meine erste (:winken:) Lackierung zu Ende gebracht und an einigen Stellen hat sich eine leichte Orangenhaut gebildet. Ok, ich hab' zwar schon Schlimmeres gesehen, aber wenn man mit dem Finger über die Stelle fährt, spürt man schon einen gewissen Widerstand:hä:.
    Was kann man dagegen machen? Ich habe schon ein paar mal was von "2000er Schleifpapier, 3000er Schleifpapier und anschließend Politur" gelesen, aber irgendwie traut man sich nicht so recht, mit dem Schleifpapier drüberzugehen...
    Was würdet ihr in diesem Fall machen?


    Danke euch:)!

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  • Genau das mußt Du machen, Du mußt den Lack auf eine Ebene abschleifen. Das heißt: diese Höcker der Orangenhaut bringen dir gar nix wenn dazwischen Täler sind. Daher gibt es diesen Orangenhauteffekt.


    Alles auf eine Ebene runterschleifen und dann jede Menge polieren.


    Solltest Du dabei etwas erhabennen Klarlack abschleifen ist das normal, solltest Du aber die lackierte Farbe abschleifen würde ich die empfehlen nä. mal viel dünnere Schichten zu sprühen ud mehr Klarlackschicht. Vorsicht an Ecken und Kanten. Da liegt der Lack i.d.R dünner.

  • Also mit der Lackierung bin ich eingentlich fertig, drei Schichten Lack und zwei dünne Schichten Klarlack. Soll ich vielleicht noch ein paar Schichten klar lackieren, weil die Oberfläche auch nicht so glänzt, wie ich das gerne hätte, oder wird der Glanz einfach durch die Orangenhaut "geschluckt"?

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