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Alt 18.05.2018, 21:26   #1   nach oben
Techniker
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LKWs mit Pantograph in Deutschland

https://www.ndr.de/nachrichten/schle...g,elkw120.html

Sicher nicht schlecht, solange die Leitungen dann nur über der rechten Spur installiert und die Diesel ausgebaut werden. So wäre zumindest gewährleistet, dass sie auch schön rechts bleiben.

Mein Vorschlag für die nächsten Schritte wäre:
a) ein Schienensystem für die rechte Fahrspur

oder alternativ:
b) eine Wasserrinne, damit auch Boote (und Lastkähne) dort fahren können
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Alt 19.05.2018, 05:43   #2   nach oben
Trapper
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ich frage mich jetzt nur wer für die ca. 12km lagen Stecke, seinen LKW umrüstet. Und warum muss man ausgerechnet auf einer Strecke testen, die sowieso dauernd verstopft ist.
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Alt 19.05.2018, 11:58   #3   nach oben
Techniker
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Eben. Auch die zweite geplante Strecke in der Frankfurter Gegend wird in dem Punkt nicht viel anders aussehen.

Normalerweise würde man eine solche Idee ja eher ein paar Kilometer weiter westlich (Ostfriesland) vermuten, oder aber als "medialen April-Scherz" abtun, wenn nicht der Artikel 2 Wochen vor dem 1. April veröffentlicht worden wäre.

Einen Vorteil hätte das Ganze ja vielleicht: Man könnte im Prinzip über diese Masten auch gleich die künftigen Maut-Erfassungssysteme installieren und über die Leitungen mit Strom versorgen...
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Alt 19.05.2018, 19:13   #4   nach oben
raidou
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Das testen die ja schon seit Jahren. Damit das ökonomisch halbwegs Sinn ergibt, müsste der Ausbau aber flächendeckend erfolgen. Wer soll das bezahlen und wie lange soll das dauern, wenn man sich anschaut, wie lange die heute schon für ein kurzes Teilstück normale Autobahn brauchen und was das kostet.
Dazu dann ggf. nötige Anpassung oder Verlagerung von Schilderbrücken, etc...
Und wenn dann bei Sturm mal eine Oberleitung runterkommt, ist gleich die ganze Autobahn gesperrt - hurra!

Die sollen lieber bei Instandsetzung/Neubau gleich Induktionsschleifen in die Fahrbahn integrieren. Weniger aufwendig, weniger anfällig und es hätten LKW und PKW gleichermaßen einen Nutzen. Induktives Laden ist die einzige Zukunft für E-Mobilität.
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Am Ende wird allet gut, nur davor is manchmal echt scheiße...
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Alt 19.05.2018, 22:24   #5   nach oben
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Oder nur ein simpler Stromausfall auf der Leitung... Dann bleiben nur die LKW stehen und alle anderen fahren weiter (so weit sie dann noch kommen über 1 Spur).
Manche bezeichnen E-Mobilität ja auch schon wieder als "gestorben", zumal es seit vielen Jahren nur sehr schleppend voran geht und auch immer noch keine nennenswerte Reichweiten erzielt wurden und eine flächendeckende Infrastruktur meilenweit nicht in Sicht ist.
Dem schließe ich mich zwar nicht an, aber ich mag die Antriebsart trotzdem nicht (außer bei Schienenfahrzeugen).
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Alt 19.05.2018, 22:48   #6   nach oben
Eye-Q
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Die Oberleitungen sollen nicht als alleinige Stromquelle dienen, sondern dafür, die Akkus eines elektrischen bzw. Hybrid-LKWs während der Fahrt zu versorgen. Alles andere wäre schlicht unmöglich, weil LKW, die ausschließlich über die Oberleitungen mit Strom versorgt werden, nicht auf die Autobahn rauf bzw. von der Autobahn runter kämen, um ihre Ladung aufzunehmen bzw. abzuladen. Einfach ein bisschen weiter denken und schon ist dieses Problem ein nicht existierendes Problem...

Dass die Strecke zwischen Reinfeld und Lübeck "dauernd" verstopft ist, halte ich auch für ein Gerücht, ich bin in Reinfeld aufgewachsen und wohne im Moment in Hamburg, so dass ich so etwas mitbekommen würde. Auch hier mal weiter gedacht: was gäbe es besseres, wenn die LKW, die im Stau stehen, und das tun sie nun mal auf der rechten Spur, per Oberleitung mit Strom versorgt werden und somit rein elektrisch durch den Stau kommen anstatt die Dieselmotoren laufen lassen zu müssen, um weiter zu kommen?

Ich meine auch, dass elektrischer Antrieb mit Akkus nicht der Weisheit letzter Schluss ist, aber deswegen nicht mal über den Tellerrand schauen zu können, was diese Antriebsart zumindest für den Übergang in eine sauberere Zukunft bringen könnte, halte ich auch für falsch.
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Alt 20.05.2018, 11:48   #7   nach oben
Techniker
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Das sind Argumente, denen man sich sicher nicht verschließen kann.
Aber als reine "Ladestrecke" halte ich die Teststrecke für viel zu kurz, das würde nicht viel bringen und vermutlich auch nur wenig Erkenntnisse.
Wie ich das verstehe, ist es anfangs weniger für echte Hybriden gedacht, eher für reine E-Antriebe plus kleinem "Hilfsaggregat". Mit Akku könnte das Fahrzeug dann trotzdem "von und zur" Autobahn fahren, das wäre also kein Argument.
Sonst könnte auch kein Tesla oder Elektro-Smart IRGENDWO hin fahren, wenn es nur von Stromschienen/leitungen abhängig wäre.

Was mich viel eher interessiert: Was passiert nach dem Aufbügeln, wenn die Strecke wieder zuende ist? Bei E-Loks und sonstigen Schienenfahrzeugen gibt es spezielle Signaltafeln, wenn per Weiche die elektrifizierte Strecke verlassen und eine reine Dieselstrecke befahren wird. Ebenfalls umgekehrt und auch beim Wechsel von Gleich- auf Einphasenwechselstrom- bzw. Drehstromsysteme gibt/gab es spezielle Signaltafeln (heute ja nicht mehr sehr verbreitet).
Ansonsten gäbe es einen üblen Funkenabriss / Überschlag am Pantographen und der muss unbedingt vermieden werden.

Nun weiß das zwar ein ausgebildeter Triebwagenführer, aber ein typischer LKW-Fahrer ist ja nicht gerade gewohnt, mit Stromabnehmer-Bügel zu fahren. Aber auch er müsste den Bügel rechtzeitig einfahren und auf Alternativantrieb umsteigen, bevor die Strecke zuende ist.
Ansonsten würde er nicht nur das Leitungssystem extrem gefährden, sondern ggf. auch seine eigene Boardtechnik übel schrotten....
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Alt 20.05.2018, 13:02   #8   nach oben
Eye-Q
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Zitat:
Zitat von Techniker Beitrag anzeigen
Wie ich das verstehe, ist es anfangs weniger für echte Hybriden gedacht, eher für reine E-Antriebe plus kleinem "Hilfsaggregat". Mit Akku könnte das Fahrzeug dann trotzdem "von und zur" Autobahn fahren, das wäre also kein Argument.
Sonst könnte auch kein Tesla oder Elektro-Smart IRGENDWO hin fahren, wenn es nur von Stromschienen/leitungen abhängig wäre.
Du hast selbst folgendes geschrieben:
Zitat:
Zitat von Techniker Beitrag anzeigen
Oder nur ein simpler Stromausfall auf der Leitung... Dann bleiben nur die LKW stehen und alle anderen fahren weiter (so weit sie dann noch kommen über 1 Spur).


Natürlich ist so eine Teststrecke viel zu kurz, um auch nur im Ansatz die Akkus ordentlich laden zu können, aber um die prinzipielle Technik unter realen Bedingungen und nicht nur "im Labor" testen zu können (wie es ja jetzt schon geschieht), dürfte das erstmal reichen. Bevor hunderte Kilometer Autobahn für viel Geld mit Oberleitungen ausgestattet werden, um dann festzustellen, dass diese Möglichkeit im echten Leben nicht so praktikabel ist wie gedacht, muss eben klein angefangen werden.

Wie Du schon geschrieben hast müssen das auch LKW-Fahrer ohne spezielle Einweisung können, ich gehe davon aus, dass das (mindestens teil-)automatisiert über Funk, GPS, spezielle maschinenlesbare Schilder o.ä. geschehen soll:
  • Wenn der LKW am Anfang der Strecke vorbeigefahren ist und auf der rechten Spur fährt, wird der Stromabnehmer automatisch ausgefahren; da könnten auch Kameras mit helfen, die es ja jetzt schon für Spurhalteassistenten und selbstfahrende Autos gibt, womit mit hoher Sicherheit erkannt werden kann, dass der gerade an so einem maschinenlesbaren Schild vorbeigefahren ist und auf welcher Spur der sich befindet
  • Wenn der LKW nun links blinkt oder auch einfach so auf die zweite Spur zieht, aus welchen Gründen auch immer, wird der Stromabnehmer automatisch eingefahren
  • Wenn der LKW dann wieder auf die rechte Spur zurückgewechselt ist, wird kontrolliert, dass der sich wirklich wieder in dieser Spur befindet und der Stromabnehmer automatisch wieder ausgefahren
  • Wenn sich der LKW dem Ende der Strecke nähert, wird der Stromabnehmer automatisch wieder eingefahren
  • Wenn der Stromabnehmer am Ende der Strecke doch nicht eingefahren ist, muss natürlich sichergestellt werden, dass es nicht zu einem Funkenabriss kommt, z.B. indem die Oberleitung am Ende der Strecke nicht einfach auf der selben Höhe endet, sondern leicht nach oben geführt wird, so dass der Stromabnehmer automatisch weiter ausfährt und es dann einen Sensor gibt, der den Stromabnehmer automatisch stromlos schaltet, bevor der komplett ausgefahren ist
Da müssen die Entwickler natürlich alle möglichen und unmöglichen Szenarien berücksichtigen, und das kann man eben nur, wenn man das auf einer Strecke tut, die täglich von LKW befahren wird, die sowohl mit als auch ohne Stromabnehmer ausgestattet sind, von in- und ausländischen Fahrern, von Fahrern, die unter Stress stehen oder entspannt sind, wo auch mal Spurverengungen/-verlegungen wegen Bauarbeiten eingerichtet sind etc. pp.

Übrigens: es gibt in einigen Städten (sogar in Deutschland noch in drei) Oberleitungsbusse, die mit einer ähnlichen Technik fahren, nur eben nicht so schnell, aber auch um (engere) Kurven. Mit dieser Erfahrung können die Stromabnehmer so gestaltet werden, dass die nicht starr sind, sondern zumindest in begrenztem Maße seitlich ausgelenkt werden können, so dass auch bei nicht perfekt in der Mitte der Spur fahrenden LKW die Stromübertragung immer noch gewährleistet ist.
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Alt 20.05.2018, 13:07   #9   nach oben
Metallhund
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Da sieht man mal wieder, dass unser Verkehrsministerium viel lange Weile. Denn nur dann hat man Zeit, um sich so einen Mist auszudenken.
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Alt 20.05.2018, 13:14   #10   nach oben
Eye-Q
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Nur weil Du den Sinn nicht erkennst, muss das noch lange kein "Mist" sein. Da die Erprobung auf einer kurzen Teststrecke ohne echten Verkehr drumherum wohl erfolgreich war, wird das jetzt eben auf einer normal befahrenen Strecke getestet, um eben die Dinge, die "im Labor" nicht oder nur extrem aufwändig nachgestellt werden können, zu testen. Es kann durchaus sein, dass bei diesem Test auf einer normal befahrenen Strecke herauskommt, dass das unter realen Bedingungen nicht funktioniert, aber das von vornherein als "Mist" abzustempeln, finde ich etwas kurzsichtig. Es ist nun mal so, dass über kurz oder lang der Verbrennungsmotor keine Zukunft hat - wenn man sich erst dann Gedanken macht, wenn es wirklich keinen Sprit mehr gibt, ist es zu spät.
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Alt 20.05.2018, 19:02   #11   nach oben
mikka
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Was die Zukunft des Verbrennungsmotors angeht, warten wir es doch einfach mal ab.
ich kann diesen E-Hype jedenfalls nicht nachvollziehen.
Die Technik ist für den Massengebrauch noch lange nicht ausgereift und schafft viele neue Probleme (seltene Erden, Akkurecykling, Stromspitzen durch gemeinsame Ladungszeitpunkte etc).
Was die O-LKW betrifft halte ich dieses für eine typische Schnappsidee typischer Fachexperten. Warum haben sich wohl die O-Busse in den Städten nicht durchgesetzt.
Die Anfälligkeit von Oberleitungen im Schienenverkehr (Frost, Sturm! Schnee) dürfte ebenfalls bekannt sein...
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Alt 20.05.2018, 21:43   #12   nach oben
Techniker
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Oh diese O-Busse kenne ich auch noch aus der Kindheit, das gab es tatsächlich in einigen deutschen Städten und auch im Ausland habe ich das mal gesehen.
Das war schon interessant, dass die Abnehmer dort erheblich breiter waren als bei Straßenbahnen.
Das waren auch irgendwie so 2 lange "Stangen", damit die Busse weit genug abseits der Leitungen "ausschwenken" konnten. Das habe ich gerade halbwegs vor Augen.
Nachteil ist/war natürlich, dass auch sie dann (ähnlich wie Straßenbahnen) keine Alternativstrecken fahren konnten, z.B. durch Baustellen bedingt usw.
Der Dieselbus oder Hybrid fährt dann mal eben durch kleine Seitenstraßen. (was bei uns z.B. öfter mal passiert)

Naja, da wird sich vermutlich noch viel tun im Laufe der nächsten Jahre und Jahrzehnte. Konzepte und angedachte Vorschläge gabs ja schon reichlich, nur die Umsetzung ist nicht immer so einfach...
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Alt 21.05.2018, 08:10   #13   nach oben
Recycler
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Hallo ,

Ist ja ein interessanter Versuch und was die Oberleitungsbusse angeht , in der Schweiz durchaus etabliert , so z.B. in Zürich und anderen Grossstädten und es funktioniert auch bei widrigen Bedingungen

Bin mal gespannt ob sich sowas beim Güterverkehr auf der Autobahn durchsetzen könnte , innerstädtisch sind bereits einige Elektro-LKW im Verteilverkehr aktiv .

Gruss mIRCO
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Alt 21.05.2018, 08:52   #14   nach oben
Skyline GTR
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Bin mal gespannt,wie die Oberleitungen in Tunneln funktionieren oder ob die überhaupt noch dort hinein passen.
Wahrscheinlich sind sie im Tunnel eh verboten.
Bei Unfällen tragen Oberleitungen auf der Autobahn auch nicht gerade zur Sicherheit bei.
Beim Einsatz von Autokränen oder wenn der Helikopter mal landen will gibts auch Probleme.
Wenn ich dann noch überlege wie oft die Wegweiser angefahren werden,weil ein Fahrzeugführer seine Höhe unterschätzt und das der Fahrdraht der Straba in der Stadt öfter abgerissen wird,na gute Nacht.
Alle Wegweiser und Verkehrsbeeinflussungsanlagen (elektr. Verkehrszeichen) müssten höher gesetzt werden und die Mautbrücken müssten über die Oberleitung gebaut werden.
Immerhin müssen sie auch die LKW Spur erfassen und das geht nur darüber.
Wartungsarbeiten der Mautbrücke stell ich mir sehr spannend vor
Überhaupt die Brückenbauarbeiten und vielen Autobahnbaustellen,wo die Fahrbahn weggefrässt wird usw.,dass könnte man ewig so weiter spinnen.
Dazu muss die Oberleitung spannungsfrei geschaltet werden.
Das kann nicht die Zukunft sein
Sowas haben sich wieder Leute am Schreibtisch ausgedacht,die von der Praxis genau 0 Ahnung haben.
Da schrauben sich nun alle LED Leuchten zu Hause rein um Strom zu sparen und hier wird der Strom verbraten,genau wie diese unnützen E-Autos die dank Schnelladung mehr Strom Verbrauchen im Monat als ich.
Weil Strom ist eh da und kommt aus der Steckdose.
Aber das der Strom hauptsächlich aus Braunkohle Kraftwerken kommt,da denkt keiner drüber nach.
Es geht nur ums Geld und nichts anderes,Fördergelder abgrasen und den Leuten das blaue vom Himmel zu lügen,welche dann denken sie wären die Weltverbesserer.
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Geändert von Skyline GTR (21.05.2018 um 10:23 Uhr)
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Alt 21.05.2018, 09:22   #15   nach oben
nils.zaayenga
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Hallo,

da hat mal wieder die LKW-Lobby zugeschlagen. Diese Systeme gibt es schon seit ca. 180 Jahren in Deutschland und nennt sich Gütereisenbahn.

Anstatt die Schienennetze auszubauen und zu sanieren, wird dafür Geld verschwendet.
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Alt 21.05.2018, 12:44   #16   nach oben
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Wobei das Argument der "Lobby" ja ist, dass auch in Zukunft ca. 70% des Güterverkehrs über die Straßen laufen werden, trotz aller Alternativ-Bemühungen.
Letztlich geht es auch bei den letzten Kilometern zumindest ja nicht anders, vor den Lagerhallen legen weder Container-Schiffe an noch verfügt jedes Gewerbegebiet über eigene Gütergleise (da war unser norddeutsches Zentrallager in Hamburg eines der wenigen Ausnahmen mit eigenem Gleis).
Und eine Landebahn für Cargo-Jets hat sicher auch nicht jedes Unternehmen.

Zu den Tunneln: Ich weiß es zwar nicht, könnte mir aber gut vorstellen, dass dort keine freiliegenden Leitungen (die Kraftstrom führen) zum Einsatz kommen. Auch wenn es in Tunneln natürlich Strom gibt, wäre die Gefahr viel zu groß, wenn derselbe Tunnel gleichzeitig von Fahrzeugen mit Verbrennern befahren wird. Die noch dazu den größten Teil ausmachen würden, zumindest in der nahen Zukunft noch.
Es würde sich bei Unfällen / Defekten usw. ja schlagartig ein hochexplosives Benzin-Luftgemisch bilden und folglich leicht in der Röhre entzündet werden.
Also ein Effekt, der in rein schienenbetriebenen Tunneln ja nicht auftritt. Daher denke ich, dass dann vorher abgebügelt würde bzw. auf Tunnelstrecken überhaupt keine Leitungen zum Einsatz kämen. Von kurzen Stadt-Tunneln (wie z.B. in Essen) mal abgesehen. Die sind meist gut genug belüftet und auch kurz genug, dass es nicht sofort knallen würde.
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Alt 21.05.2018, 20:59   #17   nach oben
e39
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Zitat:
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(da war unser norddeutsches Zentrallager in Hamburg eines der wenigen Ausnahmen mit eigenem Gleis).
LEGO in Hohenwestedt hatte auch sowas.
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Gruß
Reinhold
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Alt 21.05.2018, 21:43   #18   nach oben
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Ja, einige hatten bzw. haben das. Zum Beispiel ja auch das frühere Kreiswehrersatz-Amt hier bei uns.
Mit eigenem beschrankten Bahnübergang sogar. Naja, nicht ganz "eigen", denn der gehörte ja noch zur Strecke der ehemaligen Springorum-Bahn und direkt dahinter erst zweigte dann das "private" Gleis des KWE ab.

Aber das alles ist ja schon fast "Luxus pur". Bzw. da muss ja schon so einiges regelmäßig transportiert werden, damit der Aufwand lohnt.
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