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Alt 19.09.2018, 13:24   #21   nach oben
Lexspecialis
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Zitat von polo-elmi Beitrag anzeigen
Muss ich mir dann ne 2018er BMW mit ABS und Airbag kaufen, damit ich im Falle eines Unfalls (mit einem 2,5t SUV) auch nur die geringste Überlebenschance habe?
Leute, haltet doch mal den Ball flach...
Jeder soll fahren was er möchte.

Allerdings stimmt was Du schreibst, Deine Chancen würden ggf. sicher deutlich steigen.

Der SUV-Bereich ist ja immer stärker vertreten auf den Straßen, das Segment boomt.

Ich wünsche Dir jedenfalls das Du mit Deinem Auto nie einen Unfall hast, unabhängig vom Unfallpartner.

Daniels Suche geht, wenn ich es richtig verstanden, habe eher Richtung größerem älteren Auto.

Was gäbe es da... Daniel, schränk doch bitte noch etwas stärker ein. Wie wäre es mit einem Touareg? Oder Q7?
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Alt 19.09.2018, 13:35   #22   nach oben
Wieder einsteiger
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Ich glaube das wird eng mit den 10t € die er sich gesetzt hat, außer er schreckt nicht vor den dicken V8 Benzinern ab mit über 150tkm.

Ich denke mit E Klasse, 5er BMW A6 und co machst nichts verkehrt, wenn du denn was gepflegtes findest.
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Alt 19.09.2018, 14:04   #23   nach oben
Lexspecialis
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Zitat:
Zitat von Wieder einsteiger Beitrag anzeigen
Ich glaube das wird eng mit den 10t € die er sich gesetzt hat, außer er schreckt nicht vor den dicken V8 Benzinern ab mit über 150tkm.

Ich denke mit E Klasse, 5er BMW A6 und co machst nichts verkehrt, wenn du denn was gepflegtes findest.
Genau an einen so schönen 4.2 V8 hatte ich gedacht. Kein Turbo, keine Dieselprobleme. Verbrauch hmmm, so 12-14 Liter bei gediegener Fahrweise. Als FSI etwas weniger.

Zumindest ist das kein Problemmotor.

Und ein Modell ohne Luftfahrwerk bzw. reparaturanfälliger Extras suchen.
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Alt 19.09.2018, 15:14   #24   nach oben
marueg
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Zitat:
Zitat von bmw 745d Beitrag anzeigen

Aber rechne dir erstmal durch ob es überhaupt Sinn macht einen Benziner zu fahren. Bei mir z.b. würde mich ein vergleichbarer Benziner im Jahr ca. 5000€ (80tkm p.a.) mehr Kosten.
Da steht doch was von 60km/Tag, d.h. ich überschlage irgendwas um die 13.000km/Jahr plus Privates. Hier dürften sich nur die wenigsten Diesel amortisieren.

Zitat:
Zitat von Lexspecialis Beitrag anzeigen
Ob man heute noch mit Waschbetonplatten im Kofferraum rum fahren will?
Jetzt wollen wir mal nicht die Klischees aus den 70-ern wieder ausgraben.
Die Zeiten von Heckantrieb gepaart mit unausgewogener Achslastverteilung sind doch lang vorbei.

Zitat:
Zitat von Lexspecialis Beitrag anzeigen
Wie wäre es mit einem Touareg? Oder Q7?
Öhhhm Einsatzgebiet Großstadt - und hier kommen Empfehlungen für Allrad Geländewa..... ähm SUV's die in Sachen Ausmaß und Gewicht knapp unterhalb eines Gelenkbuses liegen.


btt:

Ich fahre meinen E46 (EZ. 2003) seit nunmehr 13 Jahren, werde es wohl auch noch ein paar weiter Jahre tun. Wartung und Verschleißteile sind ggf. ein wenig teurer als bei Brot-und-Butter Marken, dafür kann ich nur über wenig Außerplanmäßiges klagen: eine gebrochene Feder (Materialfehler wie oben schon angedeutet), eine Zündspule und ein Bremssattel wegen abgerissener Entlüftungsschraube. (@Rainer: Beitrag bitte nicht löschen, das stimmt wirklich )

Was ich damit sagen will, auch ein älteres Fahrzeug kann im Alltag zuverlässig funktionieren, vorausgesetzt es gibt keinen Wartungsstau.



Vllt. solltest du noch einen Gedanken an ein Fahrzeug mit Gasanlage verschwenden. Allerdings würde ich hier nur bereits umgerüstet Fahrzeuge in Betracht ziehen. Ein nachträglicher Umbau rechnet sich i.d.R. erst nach einigen Jahren.
__________________
Das ist nicht falsch, das sind alternative Fakten.
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Alt 19.09.2018, 15:38   #25   nach oben
911jp
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Die Diskussion ist interessant
Aber gleichermaßen wenig sinnvoll. Nur unter dem allgegenwärtigen Sicherheitswahn betrachtet, müsste/sollte/dürfte wirklich jeder ein max. 3 Jahre altes Oberklasseauto oder SUV fahren.
Selbst möglichst fett sein und entkoppelt, damit ich im Falle eines Falles dem anderen mehr Schaden zufügen kann, als er mir - darauf läuft es hinaus.

Einige Erfindungen der letzten Jahre sind für jene speziellen Situationen, für welche sie entwickelt wurden, wahrscheinlich durchaus hilfreich.
Wie man aber im Allgemeinen die Bevormundung durch Systeme und in Folge dessen die Einschränkung der eigenen Freiheit nicht sehen kann, verstehe ich nicht so ganz

Dabei fängt das schon direkt nach dem Einsteigen, noch vor dem Fahren an.
Ich muss auf ein Pedal steigen, um überhaupt starten zu können. Ich muss einige Assistenten erst wegdrücken (z.B Start-Stop Automatik) damit ich dann in Ruhe fahren darf.
Ohne Licht kann ich gar nicht fahren, weil sich mein Schalter nur zwischen Auto (matischem Tagfahrlicht) oder Ein drehen lässt.

Kaum in Bewegung gebracht schreit der Gurtwarner, zuerst piepst er und blinkt dazu, dann folgt ein Dauerton. Und bei 7km/h verschließt der Hijack Assistent per Zentralverriegelung meine Türen und schließt mich ein.
Aber gottseidank habe ich ja noch einen weiteren Assistenten, den Crash-Sensor, der die Türen im Unfall-Fall wieder aufmacht.

Naja und weiter geht es dann mit allen, was den Leuten ermöglicht, nicht mehr aufmerksam Autofahren oder sich mit ihrem Fahrzeuge mal auseinandergesetzt haben zu müssen:

Auf die Strassenführung und Seitenlinien achten muss ich nicht, weil der Spurhalteassistent das tut, der 3S Blick, seit 50 Jahren gelehrt, ist nicht nötig weil das der Tote-Winkel-Assistent erledigt,
wenn das Auto meint ich bremse zu schwach, bremst der Bremsassistent mit, wenn das Auto meint ich fahre zu knapp auf, regelt das Abstandsradar mit Bremseingriff initiativ, mittlerweile bis zum vollständigen Stillstand.
Verkehrsschilder und Tempolimits lese ich nicht mehr, weil ein Videoauge diese auf mein Headup einblendet, den Rest erzählt dann sowieso das Navi.
Beim Ankommen habe ich dann den Parkpiloten. Zuerst misst der mir die Parklücke aus und dann parkt er auch noch eigenständig ein.

Das Fahren selbst war auch erfreulich.
Meine Stoßdämpfer lesen den Strassenzustand und verstellen sich, das Gaspedal deutet mein Draufsteigen, eruiert so meine Tageslaune nach Gleiten oder Sportlichkeit und schärft in Folge seine befreundeten Sensoren.
Jedoch sagt mir mein Eco-Assistent dann auch, dass ich heute die Umwelt deutlich stärker belaste und zeigt mir Diagramme über Beschleunigung- Brems- und Roll- Phasen.
Meine Automatik gibt währenddessen wacker bei jedem Runterschalten für mich das Zwischengas, mein Gang-Empfehlungs-Assistent zeigt mir trotzdem die ganze Zeit, welcher Gang viel gescheiter wäre, als der, den ich gerade drinnen habe.
Das Licht schaltet sich bei Tunneln selbst dazu, der Wischer wischt selbsttätig auch kleineste Tröpfchen weg, die Spiegel verstellen sich bei jeder Blendung erneut.
Und der Sitz erkennt einen feuchten Rücken und beginnt sofort mit der Beatmung - ist das nicht schön.
Und meine Luftfederung, die ist toll. Sie gleitet über alles hinweg, es gibt kaum etwas Besseres um nichts von der momentan tatsächlichen Fahrphysik mitzubekommen.

Eine Einschränkung der Freiheit? Aber nein, ich verstehe das sicher falsch. Das ist aktueller Komfort.

Die Menschen haben mittlerweile einen Level an Faulheit, Desinteresse und Ignoranz erreicht, dass Sie es tatsächlich für nötig erachten, alles vorgekaut zu bekommen. Das ist aber in vielen Bereichen so.
Jedoch gerade beim Autofahren finde ich das momentan erreichte Ausmaß schon fast beängstigend, sogar gefährlich, fast fahrlässig.
Wirklich im Griff haben heut die wenigsten ihr Auto, was mit den ganzen Assistenzsystemen aber eigentlich auch kaum mehr möglich ist.

___
@Daniel7

Wenn, wie ich es hier mittels der bisherigen Posts verstanden habe, die Vorgabe eine ältere, größere, komfortable, aber auch zuverlässige Benziner-Limousine ist, kann ich eigentlich nur Lexus empfehlen.

Was ich allerdings noch nicht so ganz verstanden habe, ist die Tatsache, warum Du überhaupt ein drittes Auto möchtest.
2 sind vorhanden und Dein eigenes scheint den Vorgaben ja eigentlich schon zu entsprechen? Oder ist Dir dieser zu neu und soll geschont werden?
Dann würde ich aber trotzdem nocheinmal nachrechnen. Denn nur vom Rumstehen wird er dann auch nicht besser und der Wertverlust geht trotzdem voran - neben den Kosten, die Dein Dritter dann auch noch macht.
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Alt 19.09.2018, 16:12   #26   nach oben
Lexspecialis
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Zitat:
Zitat von 911jp Beitrag anzeigen
Eine Einschränkung der Freiheit? Aber nein, ich verstehe das sicher falsch. Das ist aktueller Komfort.
Eine Einschränkung meiner Freiheit ist für mich in Deutschland eher, dass immer mehr Menschen absolut intolerant gegenüber anderen agieren, die nicht ihrer Meinung sind.

Dann wird langatmig in epischer Breite Oberlehrerhaft erklärt, warum man selber alles natürlich ganz anders und selbstverständlich richtig macht und sieht!

Und da das Gegenüber nicht so omnipotent ist wie man selbst, kann man sich demgegenüber natürlich verschließen.

Gerne auch mit nostalgisch verklärtem Blick in die Vergangenheit - wo natürlich alles viel viel schöner und freier war...!

Technische Weiterentwicklung wird mit Faulheit und Desinteresse subsumiert? Genau, alles Teufelswerk!!!

Vielleicht liegt das mangelnde Verständnis auch einfach daran, dass manche Menschen in einer früheren Zeitzone hängen geblieben sind. Hach damals war doch alles besser.

Mein Wagen zieht die Tür für mich ins Schloss, der Untergang des Abendlandes ist echt im vollem Gange.

Geändert von Lexspecialis (19.09.2018 um 16:27 Uhr)
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Alt 19.09.2018, 16:43   #27   nach oben
bmw 745d
habe ich nicht
 
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Wenn man von 60km am Tag bei einer Arbeitswoche von 5 Tagen fährt, dann komme ich bei 52 Wochen auf 15.600 km. Da er den Wagen auch für Urlaubsfahren und zum einkaufen nimmt, sollte die Laufleistung auch mindestens hinkommen. Ob sich ein Diesel lohnt, muss man selbst durchrechnen. Ich weiß ja auch nicht wie er fährt.

Die E39 und E38 gab es mit ESP, frühere Modelle hatten ASR Serie.

Das mit den Assistenten ist so das dem Fahrer immer mehr abgenommen wird und sich der Lenker dran gewöhnt. Die Aufmerksamkeit sinkt und die Leute vertrauen auf die Assistenten.

Geändert von bmw 745d (19.09.2018 um 16:55 Uhr)
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Alt 19.09.2018, 17:31   #28   nach oben
area52
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Zitat:
Zitat von Lexspecialis Beitrag anzeigen
E
Dann wird langatmig in epischer Breite Oberlehrerhaft erklärt,
Oh oh, Ich muss noch einmal OT, eigentlich war ich schon fertig.
Aber ich fand die Diskussion sehr gut, sehr wichtig, leider im Thread von Daniel, ziemlich OT, , aber das ist m.E. wirklich ein Thema. Gesamtgesellschaftlich.
Und bisher standen hier konträre Meinungen schön untereinander, kann jeder nachlesen und sich seinen Teil denken, entweder der einen oder der anderen Seite eher folgen.
Du wirst jetzt nicht larmoyant, dafür bist du zu intelligent und bisher auch zu eloquent und meinungsstark, das passt jetzt nicht zu dir.
Sicher hat JP da jetzt eine leichte Ironie im Tonfall, dafür hast du mir aber auch empfohlen, auszuwandern.
Wir schenken uns hier nichts, jeder hat ein bischen ausgeteilt, keiner muss, wie der Typ neulich, jammernd abhauen, das haben wir alle nicht nötig. Ich fand die Diskussion sehr gut, das wollte ich nochmal sagen.


Aber nochmal zum Auto.
Die eigentliche Frage war ja wohl, ob eine etwas ältere Kiste 60 km am Tag für eine wirtschaftlich vertretbare Dauer aushält oder nicht und wenn ja, welche. Ich habe keine Ahnung. Ist sicher auch Glückssache, ich kenne einW124 T Modell, welches unzerstörbar war/ist und eines, in dem laut Besitzer Sachen kaputt gingen, von denen er nicht mal wusste, dass sie drin sind.
Aber hat schon mal jemand über Volvo gesprochen hier?
Die 850er sahen nicht sooo schlecht aus und sind, glaube ich, auch noch recht durabel.
Und die wollen dir auch noch nicht allzu sehr beim Fahren helfen, soweit ich weiss.
__________________

Geändert von area52 (19.09.2018 um 17:41 Uhr)
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Alt 19.09.2018, 17:36   #29   nach oben
marueg
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Zitat:
Zitat von bmw 745d Beitrag anzeigen
....dann komme ich bei 52 Wochen auf 15.600 km.
dann solltest du dringend mal deinen Urlaubsanspruch nachverhandeln , ich habe pauschal 220 Tage angesetzt.
__________________
Das ist nicht falsch, das sind alternative Fakten.
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Alt 19.09.2018, 17:40   #30   nach oben
polo-elmi
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Ich arbeite in der KFZ-Branche und komme dadurch auch täglich mit vielen Händlern und Kunden in Kontakt.

Es ist einfach zu viel Schnickschnack in den Autos eingebaut.
Manches ist sinnvoll, manches einfach nur sinnfrei.
Es gibt Leute (meist die ältere Generation), die sind mit den ganzen Apps im Fahrzeug überfordert.
Meistens schon in der Handhabung/Bedienung.
Knöpfe über Knöpfe, Multifunktionale Bedienung, usw.
Erst recht wenn sie während der Fahrt irgendwas einstellen müssen.
Und genau dann werden diese Leute unaufmerksam und bauen Unfälle.
Gottseidank haben wir in dem Fall ja Airbag und Co.
Sarkasmus beiseite, aber es ist tatsächlich so.
Wie schon ein Vorredner ähnlich schrieb, lässt sich die Mehrheit vom Auto fahren, nicht umgekehrt.
Es wird dem Autofahrer heute zu viel abgenommen.
Unaufmerksamkeit und teilweise Leichtsinn sind die Folge.
Wirklich Autofahren können doch nur noch die wenigsten.
Gib mal einem "Anfang-20er" ein Auto ohne Fahrhilfen in die Hand.
Der ist ebenso überfordert, der fährt sich doch in der ersten Gefahrensituation tot.
Also, ich weiß nicht, ob das alles Segen oder nicht auch teilweise Fluch ist.
Und das hat nichts damit zu tun, dass ich in irgendeinem Jahrzehnt hängen geblieben bin.
__________________
--------------------------------~ ~--------------------------
Wenn alle Stricke reißen... dann ist der Strick zu dünn...
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Alt 19.09.2018, 17:40   #31   nach oben
bmw 745d
habe ich nicht
 
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Urlaub? Was ist Urlaub?

Ne ich habe die urlaubsfarten und privat Fahrten mit eingerechnet.
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Alt 19.09.2018, 18:13   #32   nach oben
Lexspecialis
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Zitat:
Zitat von area52 Beitrag anzeigen
Oh oh, Ich muss noch einmal OT, eigentlich war ich schon fertig.
Aber ich fand die Diskussion sehr gut, sehr wichtig, leider im Thread von Daniel, ziemlich OT, , aber das ist m.E. wirklich ein Thema. Gesamtgesellschaftlich.
Und bisher standen hier konträre Meinungen schön untereinander, kann jeder nachlesen und sich seinen Teil denken, entweder der einen oder der anderen Seite eher folgen.
Du wirst jetzt nicht larmoyant, dafür bist du zu intelligent und bisher auch zu eloquent und meinungsstark, das passt jetzt nicht zu dir.
Sicher hat JP da jetzt eine leichte Ironie im Tonfall, dafür hast du mir aber auch empfohlen, auszuwandern.
Wir schenken uns hier nichts, jeder hat ein bischen ausgeteilt, keiner muss, wie der Typ neulich, jammernd abhauen, das haben wir alle nicht nötig. Ich fand die Diskussion sehr gut, das wollte ich nochmal sagen.
Gut ich nehme das zurück. Ich habe schon einige Beiträge von ihm gelesen die mir ähnlich vorkamen, aber wenn ich mich in der Einschätzung irre, dann tut es mir leid.

Vorhin war mir noch eingefallen, dass es einigen auf Kuba bestimmt gut gefallen würde. Der morbide Charme und das Auto-Straßenbild, wie aus einer Zeitkapsel.

Ich habe auch nichts gegen Autos aus vergangenen Jahrzehnten, ganz im Gegenteil. Nur dafür alles Neue von A-Z herabzuwürdigen und Menschen gleich mit, ist nicht in Ordnung.

Gute Vorschlag, ein schöner Volvo 850 wäre eine feine Sache. Wenn möglich mit 5-Zylinder.


@polo-elmi
Da ist was dran, wird aber immer so weiter gehen. Wir machen sicher kein Rollback.

Ich fahre übrigens seit den 80ern. Damals Autos ohne ABS etc..

Da waren die Unfallzahlen trotz weniger Fahrzeugen allerdings auch deutlich höher.

Nicht jeder fährt wie ein Walter Röhrl. Weder damals noch heute.

Und selbst Herr Röhrl hat vor nicht allzu langer Zeit ein Auto in die Leitplanke gesetzt, wenn ich mich richtig entsinne.

Zu den Assistenzen, sie assistieren. Und wenn sie mein Auto bremsen bevor mit jemand in die Seite kracht, bin ich damit absolut einverstanden...

Wer mal einen Spurhaltea. ausprobiert hat, wird sich übrigens wundern, wie man manchmal unbewusst so unterwegs ist.

Aber noch mal, es muss keiner kaufen oder fahren. Tolerieren würde schon reichen und aufs echauffieren verzichten.

Geändert von Lexspecialis (19.09.2018 um 18:20 Uhr)
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Alt 19.09.2018, 19:03   #33   nach oben
Techniker
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Zitat:
Selbst möglichst fett sein und entkoppelt, damit ich im Falle eines Falles dem anderen mehr Schaden zufügen kann, als er mir - darauf läuft es hinaus.
Und selbst das klappt ja auch nur "zuverlässig", wenn beide Wagen etwa gleich alt sind.
Je größer die Differenz, umso weniger geht diese Formel ja in der Praxis auf und wenn ein Neuwagen mit höherer Geschwindigkeit auf einen 10+ Jahre alten Wagen (mit entsprechender Materialermüdung und evtl. Rostschwächen) trifft, ist glaube ich klar wer da "gewinnt". Bzw. wer wie stark deformiert ist.

Und selbst ein SUV zieht spätestens dann den Kürzeren, wenn es sich mit einem 40-Tonnen Sattelzug anlegt... Egal wie neu oder alt. Dafür hat das Führerhaus eben dieses Sattelzugs wiederum andere Schwachstellen für den Fahrer.
Ergo ist es wohl eher ein verbreiteter Trugschluss, dass "(viel) Masse = (viel) Sicherheit" bedeutet.

Sicher hat man in einem A8 oder einer S-Klasse oder auch Cayenne deutlich mehr "Metall um sich rum" als ein kleiner Smart, der schon wieder zuende ist, bevor er überhaupt richtig angefangen hat und der Fahrer praktisch auf der Heckscheibe und Vorderachse gleichzeitig sitzt und das vermittelt sicher auch ein Gefühl der Sicherheit. Aber viel mehr kann man aus Länge/Breite und Masse glaube ich nicht ableiten.
Ich möchte mich jedenfalls auch mit einer S-Klasse nicht unbedingt bei 180 überschlagen...
30 Airbags und 2 Tonnen hin oder her...
__________________
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Alt 19.09.2018, 19:24   #34   nach oben
Lexspecialis
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Zitat:
Zitat von Techniker Beitrag anzeigen
Und selbst das klappt ja auch nur "zuverlässig", wenn beide Wagen etwa gleich alt sind.
Je größer die Differenz, umso weniger geht diese Formel ja in der Praxis auf und wenn ein Neuwagen mit höherer Geschwindigkeit auf einen 10+ Jahre alten Wagen (mit entsprechender Materialermüdung und evtl. Rostschwächen) trifft, ist glaube ich klar wer da "gewinnt". Bzw. wer wie stark deformiert ist.

Und selbst ein SUV zieht spätestens dann den Kürzeren, wenn es sich mit einem 40-Tonnen Sattelzug anlegt... Egal wie neu oder alt. Dafür hat das Führerhaus eben dieses Sattelzugs wiederum andere Schwachstellen für den Fahrer.
Ergo ist es wohl eher ein verbreiteter Trugschluss, dass "(viel) Masse = (viel) Sicherheit" bedeutet.

Sicher hat man in einem A8 oder einer S-Klasse oder auch Cayenne deutlich mehr "Metall um sich rum" als ein kleiner Smart, der schon wieder zuende ist, bevor er überhaupt richtig angefangen hat und der Fahrer praktisch auf der Heckscheibe und Vorderachse gleichzeitig sitzt und das vermittelt sicher auch ein Gefühl der Sicherheit. Aber viel mehr kann man aus Länge/Breite und Masse glaube ich nicht ableiten.
Ich möchte mich jedenfalls auch mit einer S-Klasse nicht unbedingt bei 180 überschlagen...
30 Airbags und 2 Tonnen hin oder her...
Da liegst Du ziemlich falsch würde ich sagen. Materialermüdung? Dürfte ohne deutlichen Rostbefall (und der wird immer mehr abnehmen bei den Autogenerationen) äußerst gering sein.

Entscheidend ist zum einen die Größe des Bereichs der Energie aufnehmen kann und auch die Höhe der Sitzposition. Bei einem großen SUV trifft der Unfallpartner einen ganz anderen Bereich, als bei einem niedrigeren Auto. Dementsprechend fällt die ggf. Verletzungssituation anders aus (hier Füße und Beine, dort Oberkörper und Kopf - was schlimmer ist, düfte klar sein).

Und wenn ich mich schon überschlage, dann bitte wenn möglich in einer S-Klasse und nicht in einem Kleinwagen.

Außerdem sind große Wagen eher "weich" ausgelegt um Energie aufzunehmen und kontrolliert zu verteilen, ohne die Fahrgastzelle zu schwächen.

Bei YouTube kannst Du Dir das für viele Autos mal in Ruhe ansehen (und das sind keine 100 km/h pro Stunde bei 2 Autos im Frontcrash...).

Q7:
https://www.youtube.com/watch?v=i6QSuqTdHy0

Polo (1997 als Vergleich für einen älteren Wagen):
https://www.youtube.com/watch?v=xlH9oq0H6CY

Polo (2017):
https://www.youtube.com/watch?v=c_4h0aWirFE

Vielleicht könnte einer der netten Moderatoren den OT Bereich abtrennen in ein neues Thema "Assistenzsystem o.ä.", das wäre sehr freundlich, vielen Dank!

P.S. 40 Tonner schieben kleinere Autos gerne unter den LKW vor ihnen... Auch da ist ein SUV klar im Vorteil.

Geändert von Lexspecialis (19.09.2018 um 19:29 Uhr)
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Alt 19.09.2018, 19:36   #35   nach oben
Techniker
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Klar, die Höhe/Position spielt natürlich zusätzlich eine Rolle, da hast Du schon Recht.
Vor vielen Jahren wurden mal entspr. Tests in einem Fachmagazin gemacht, ich weiß grad nicht mehr ob es "Auto, Motor, Sport", die ADAC Clubzeitschrift oder noch eine andere war.
Da nahm man allerdings etwa gleich große Fahrzeuge für die Craches, nur halt mit extrem unterschiedlichem Alter und dabei zeigte sich das sehr schön.

Selbst konnte ich es leider auch mal "bestätigen", ein Heckaufprall mit ca. 80 km/h von einem recht neuen Fahrzeug, meiner war damals ca. 7 Jahre "alt". Ich hatte ein ziemlich deformiertes Heck, während der Verursacher kaum sichtbare Verformungen/Beulen hatte.
Auch da hatte der Gutachter argumentiert (bzw. nur kurz erwähnt), dass ein älteres Fahrzeug natürlich naturgemäß in der "schwächeren Position" ist, was Blech usw. angeht.

Vermutlich spielte konkret in dem Fall aber auch die Art des Craches hinein, also dass ich stand (vor einem Bahnübergang) und der Andere (schnell) auffuhr. Vielleicht bin ich nach der Deformierung einfach schnell genug "weg gedrückt" worden, als dass er sich ebenfalls stark verformen könnte. Aber das ist jetzt reine Spekulation und war mir letztendlich damals auch egal.
Es wurde reguliert und gut war - und niemand war ernsthaft verletzt.
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Alt 19.09.2018, 19:58   #36   nach oben
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Zitat:
Zitat von Techniker Beitrag anzeigen
Klar, die Höhe/Position spielt natürlich zusätzlich eine Rolle, da hast Du schon Recht.
Vor vielen Jahren wurden mal entspr. Tests in einem Fachmagazin gemacht, ich weiß grad nicht mehr ob es "Auto, Motor, Sport", die ADAC Clubzeitschrift oder noch eine andere war.
Da nahm man allerdings etwa gleich große Fahrzeuge für die Craches, nur halt mit extrem unterschiedlichem Alter und dabei zeigte sich das sehr schön.
Du schau mal:

1998 Toyota Corolla vs 2015 Toyota Corolla (Auris) - Crash Test:

https://www.youtube.com/watch?v=xidhx_f-ouU

Car Crash Test Smart Vs Mercedes S-Class Accident:

https://www.youtube.com/watch?v=TJzZ7-Od6KY
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Alt 19.09.2018, 23:33   #37   nach oben
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Hm, ja... das waren beides sog. "Offset-Crashes", die sind ohnehin meist ziemlich "gemein" und dabei kommt wohl keiner der beiden (sofern beides Autos sind) ungeschoren davon.
Und ich finde, der 98er Corolla hat schon auch gut was abbekommen. Auch wenn er sich tapfer geschlagen hat.
Real kommen solche Crashes aber eher selten vor. Wenn, dann meist mit "starren Objekten" wie Brückenpfeilern, Hausecken etc. In den Gegenverkehr rast man ja G.s.D. relativ selten. Und wenn, dürfte die Begegnung oft eher "vollseitig frontal" (z.B. der Klassiker: Überholmanöver -> Landstraße) sein, nicht immer nur Offset. Und dabei ist die Verteilung der Wucht schon wieder eine ganz andere als hier....

Beim Smart allerdings überrascht mich das Ergebnis jetzt wirklich, das hätte ich so nicht erwartet. Zumindest in dem Fall wäre die Fahrgastzelle (sofern man sie beim Smart überhaupt so nennen möchte) noch ausreichend intakt geblieben, um ein Überleben zu sichern.
Also er hat sich da erstaunlich gut geschlagen, finde ich.
Danke für die Links.
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Alt 20.09.2018, 08:38   #38   nach oben
Lexspecialis
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Zitat:
Zitat von Techniker Beitrag anzeigen
Real kommen solche Crashes aber eher selten vor. Wenn, dann meist mit "starren Objekten" wie Brückenpfeilern, Hausecken etc. In den Gegenverkehr rast man ja G.s.D. relativ selten. Und wenn, dürfte die Begegnung oft eher "vollseitig frontal" (z.B. der Klassiker: Überholmanöver -> Landstraße) sein, nicht immer nur Offset. Und dabei ist die Verteilung der Wucht schon wieder eine ganz andere als hier....

Beim Smart allerdings überrascht mich das Ergebnis jetzt wirklich, das hätte ich so nicht erwartet. Zumindest in dem Fall wäre die Fahrgastzelle (sofern man sie beim Smart überhaupt so nennen möchte) noch ausreichend intakt geblieben, um ein Überleben zu sichern.
Also er hat sich da erstaunlich gut geschlagen, finde ich.
Danke für die Links.
"Leider" ist es umgekehrt. Der 1:1 Frontalcrash ist eher selten, der "Überdeckungszusammenstoß" sehr häufig. Das ist auch der Grund, warum die Crashtests nach diesem Muster durchgeführt werden.

Deutlich schlimmer sind allerdings Unfälle mit Seitenaufprall, weil die Seiten die schwächsten Stellen des Wagen sind. Von Tür außen bis Sitz ist ja nicht viel... Bei älteren Autos besteht der Schutz (wenn man es überhaupt so nennen kann) aus einem Metallprofil, wieviel das aushält, kann man sich ja denken.

Und gerade da ist die Größe/Höhe des Wagens entscheidend. Der z.B. Polo würde einen Q7 im stabilen Schwellerbereich treffen. Verletzungsrisiko also Füße/Beine. Der Q7 würde den Polo mit voller Breitseite erwischen und wenn es blöd läuft, aufgrund seines deutlich höheren Gewichtes vor sich her schieben (eventuell gegen ein anderes Hindernis).

Beim Smart und anderen Kleinwagen ist die Struktur so ausgelegt, dass sie nicht so viel Energie des anderen Fahrzeuges aufnehmen (können sie ja auch gar nicht). Wenn die Hersteller SUV auch so bauen würden, wäre das bei einem Unfall fatal.

Beim Fiat 500 scheint das nicht so optimal zu sein, dass Ergebnis finde ich schon erschreckend:

https://www.youtube.com/watch?v=58zqJCtUjSI

Hier noch eine andere Unfallsituation (wobei ich die Amerikaner und Koreaner aber nicht unbedingt als führend in der Sicherheitsthematik ansehe).

Quelle n-tv (aber schon aus dem Jahr 2014):

SUV sind nur vermeintlich sicherer

Das Gefühl der Sicherheit ist da - die Realität sieht anders aus: Kommt es zu einem Frontalaufprall mit geringer Überlappung, können die Folgen für die Insassen eines SUV verheerend sein. Das ist das Ergebnis eines Crashtests, der SUV-spezifische Risiken unter die Lupe nimmt.

SUV sind groß und deshalb besonders sicher? Dieser gängigen Annahme widerspricht ein Crashtest des US-amerikanischen Insurance Institut for Highway Security (IIHS). Die Prüfer untersuchten den sogenannten Frontalaufprall mit geringer Überlappung. Damit ist der Fall gemeint, dass das Auto nicht auf gesamter Breite oder mit einem Großteil der Front auf ein Hindernis prallt, sondern nur mit einer Ecke der Front beispielsweise in einen Laternenmast oder Baum einschlägt.

Neun SUV, die in den USA unter der Bezeichnung "mid-size" laufen, ließen die Tester derart auf ein Hindernis auffahren. Nur zwei der gecrashten SUV schnitten gut ab, eines akzeptabel, drei weitere mäßig und drei mangelhaft.

Darunter waren auch zwei Modelle, die in Deutschland verkauft werden: Der Kia Sorento kassierte eine mangelhafte Wertung, der Jeep Grand Cherokee konnte ein mäßiges Ergebnis verzeichnen.

Keine Knautschzone

Das Verheerende an dieser Unfallkonstellation ist: Die eigentliche Crashstrukturen werden gar nicht getroffen.

Üblicherweise schneiden die hochbauenden SUV aufgrund ihrer Masse und der höheren Sitzposition in Crashtests besser ab. In diesem Fall ist das größere Eigengewicht aber von Nachteil. Denn in diesem speziellen Unfallszenario werden die eigentlichen Crash-Strukturen in der Fahrzeugfront, umgangssprachlich Knautschzone genannt, umgangen.

Üblicherweise wird die Aufprallenergie von zwei Längsträgern aufgenommen, die sich deformieren. "Das ist der Hauptpfad, über den sich die Energie abbaut", erklärt Volker Sandner, Bereichsleiter Fahrzeugsicherheit beim ADAC. "Das Verheerende an dieser Unfallkonstellation ist: Die eigentliche Crash-Strukturen werden gar nicht getroffen." Damit können sie auch keine Energie aufnehmen. Dieses Problem haben viele Fahrzeuge bei dem sogenannten "small overlap front crash" - zusätzlicher Nachteil des SUV: Es hat eine größere Masse und damit eine höhere Crash-Energie, die es nicht abbauen kann. Nach den Ergebnissen des IIHS kann infolgedessen die Fahrgastzelle zerstört werden.

Vision vom Schutzschild

Dieses Unfallszenario ist bei Autoherstellern teilweise umstritten, da es nur einen kleinen Teil der Frontalunfälle umfasst. "Etwa ein Viertel bis ein Fünftel aller Frontalunfälle passieren in dieser Konstellation", erklärt Sandner. Er ist der Meinung, dass sich künftige Autos trotzdem daran messen lassen müssen. "In den kommenden Jahren werden Fahrzeuge auf den Markt kommen, die wesentlich besser mit diesen Szenarien umgehen." Das von US-amerikanischen Kfz-Versicherungen finanzierte IIHS hatte den Frontalaufprall mit geringer Überlappung erst im Jahr 2012 eingeführt, seitdem verschieden Fahrzeuggattungen darauf getestet.

Fahrzeuge, die das Rad sozusagen als Schild benutzen, an dem sich Energie abbauen kann, oder bei denen der Federbeindom so massiv ausgelegt und abgestützt ist, dass sich das Auto um das Hindernis herumdrückt, gibt es heute bereits. "Es geht um den Feinschliff", glaubt Sandner. Eine Vision: Fahrzeuge so zu konstruieren, dass sie sich quasi mit einem Schutzschild abstützen können - ob an einem Hindernis oder gegeneinander und auch mit verschieden großer Masse.

Geändert von Lexspecialis (20.09.2018 um 08:46 Uhr)
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Alt 20.09.2018, 09:40   #39   nach oben
Daniel 7
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Danke für die rege Beteiligung und vielen Ideen

Zu den Fragen von 911jp, ein zusätzliches Auto soll es nicht werden, sondern Ersatz. Aktuell ist es so das meine Frau ein eher kleineres Auto (Mercedes S202 C180) hat, und ich mit dem großen (Renault Espace 2.0 dCi) zur Arbeit fahre.
Nun überlegen wir umzustellen, da ich die meiste Zeit mit dem großen Auto alleine fahre, und meine Frau mit den Kindern. Eigentlich brauche ich den Platz um zur Arbeit zu fahren nicht. Einfach die Autos tauschen klappt leider nicht so gut, da die Renault Diesel mit Partikelfilter FAP aus dieser Zeit sehr allergisch auf Kurzstrecken reagieren und verstopfen. Da das Auto meiner Frau auch nicht mehr im besten Zustand ist, stand eh ein Wechsel an.

Im Zuge dessen kamen nun die Überlegungen auf Ich bin ein großer Limousinen-Fan, brauche keine aktuelle Technik (weder was Motor, Fahrwerk betrifft, noch Multimedia), sondern fahre lieber gemütlich und komfortabel. Daher kam die Idee auf, statt auf einen modernen Kleinwagen zu setzen, lieber etwas älteres, dafür größeres zurück zu greifen.

Dabei dann auch eher Benziner, da Diesel für mich eigentlich nur ein Kompromiss ist, passt das ganz gut. Die Mehrkosten sind zu verkraften, so hoch ist die Jahresfahrleistung nicht, wie schon prognostiziert sind das zwischen 15.000 und 17.000km im Jahr, circa. Außer der Arbeitswege fahren wir sonst wirklich viel mit dem Wagen meiner Frau was Erledigungen etc. betrifft.

Persönlich würde ich mich damit auch wesentlich wohler fühlen als mit einem Klein oder Kompaktwagen. Gar nicht mal in erster Linie wegen der Sicherheit, ist einfach generell eher mein Ding.

Einen z. B. E38 oder E39 finde ich optisch dazu auch sehr gelungen. E65 ist auch ein Traum, aber schon so mit Elektronik vollgestopft, dass ich subjektiv Sorge habe das ständig irgendwas kaputt.

Lexus finde ich auch sehr interessant, werde ich mir mal anschauen VW Phaeton wurde auch genannt, ist natürlich auch ein Preisbrecher in der Anschaffung, da werde ich mich mal mit den Schwächen beschäftigen.

Kaputt gehen kann natürlich immer etwas, sowohl bei Neu- als auch Gebrauchtwagen. Eine gewisse Zuverlässigkeit wäre dennoch wünschenswert.
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Alt 20.09.2018, 09:46   #40   nach oben
Lexspecialis
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Zitat von Daniel 7 Beitrag anzeigen
Lexus finde ich auch sehr interessant, werde ich mir mal anschauen VW Phaeton wurde auch genannt, ist natürlich auch ein Preisbrecher in der Anschaffung, da werde ich mich mal mit den Schwächen beschäftigen.

Kaputt gehen kann natürlich immer etwas, sowohl bei Neu- als auch Gebrauchtwagen. Eine gewisse Zuverlässigkeit wäre dennoch wünschenswert.
Je weniger Ausstattung bei einem z.B. Phaeton, desto geringer ist da auch das Kostenrisiko. Bei dem Wagen kämen sicher alle V6 oder der V8 in Frage.

Schau Dir doch mal einen C6 mit 2.4 Liter V6 an. Da habe ich kürzlich einen sehr guten Gebrauchtwagenbericht gelesen. Die 4F Baureihe ist insgesamt sehr solide bei den Benzinern, bis auf den 3.2 FSI V6.
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