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Alt 18.09.2018, 09:20   #1   nach oben
Daniel 7
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Altes oder neues Auto zum pendeln?

Moin, ich wollte hier mal was in die Runde werfen, und ein paar Meinungen anderer Auto-Begeisterter hören

Mein täglicher Arbeitsweg sind gut 60km (hin und zurück). Fast nur Autobahn. Bislang immer prädestiniert für Diesel. Nun wird die Luft für Diesel dünner, sodass die Anschaffung eines älteren Diesels keinen Sinn mehr macht. Budget lege ich für ein reines "Arbeitsauto" immer um die 10k fest. Dafür gibt es nun was aktuelle Diesel betrifft nur noch Kleinwagen, größere Autos sind meist älter und mir als Großstadt-Einwohner zu kritisch.

Nun bin ich auf die Schnapsidee gekommen, statt eines langweiligen Kleinwagens eher auf ein älteres Fabrikat, aber als Benziner zu setzen. Beispielsweise einen E39 oder E38 (nur als Beispiel in welche Richtung es gehen könnte). Moderne Technik (Navi, Bluetooth, usw.) ist mir nicht so wichtig, Fahrkomfort schon mehr. Das mehr an Spritkosten wäre es mir durchaus wert. Aber die Frage ist, wie zuverlässig läuft so ein Auto dann? Reparaturen und Verschleißteile fallen natürlich auch höher aus als beim Kleinwagen, dafür ist der Anschaffungspreis niedriger und der Wertverlust nicht mehr groß.

Da es ein Fahrzeug nur für die Arbeit wäre, würde ich auch kein Fahrzeug erwarten das noch wie am 1. Tag im Showroom da steht.


Jetzt würde mich mal interessieren, wie sehen andere diese Idee? Blödsinn? Hatte schon mal jemand einen ähnlichen Ansatz, oder hat sogar schon eigene Erfahrungen gemacht?
Welche Fahrzeuge würdet ihr als potenzielle Kandidaten sehen? Außer den oben genannten BMWs.
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Alt 18.09.2018, 11:47   #2   nach oben
Metallhund
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Also grundsätzlich spielt der Ort eine große Rolle. Du sagst, Du wohnst in einer Großstadt. Dann macht ein großes Auto, egal ob Diesel oder Beziner, wenig Sinn. Da würde ich dann doch eher auf ein Kleinwagen oder untere Mittelklassewagen verweisen. Der Hersteller ist da natürlich Geschmackssache. Ich für meinen Teil kaufe nur Deutsche Autos.
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Alt 18.09.2018, 12:03   #3   nach oben
Lexspecialis
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Meine persönliche Meinung für Deine Auswahl:

- Auf Allrad würde ich nicht mehr verzichten wollen (ob für Dich wichtig?).

- Automatik aus Komfortgründen (u.U. Kostenrisiko).

- Große Autos mit kleinem Motor halten die Unterhaltskosten niedrig.

- Ich würde einen Sauger wählen.

- Auch in Klein- oder Kompaktwagen kann man viel an Reparaturkosten versenken (VW Steuerkette, ZMS, DSG etc.).

- Je weniger verbaut ist, desto weniger kann einen Defekt erleiden (aktuelle fahren wir Autos die maximal ausgestattet sind, könnte teuer kommen...).

- Sicherheitsaspekte nicht vergessen, deswegen möchte ich nie einen Kleinwagen kaufen.

- Empfehlen würde ich z.B. einen älteren Audi A6 4F oder VW Phaeton.

- Kein Auto mit Wartungs- oder Reparaturstau kaufen.

- Bei Grip ("Det sucht") wurde einiges vorgestellt was eventuell für Dich in Frage käme.

Geändert von Lexspecialis (18.09.2018 um 12:11 Uhr)
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Alt 18.09.2018, 12:39   #4   nach oben
Skorpi
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Hi, ich würde mich um einen ehemaligen Geschäftswagen umschauen.

Ein heutiger Motor mach mit Wartung einige hunderttausend KM Ohne murren.
Sind meist top Ausgestattet und die KM sind meist nur Autobahn.

Der Vorteil von älteren Autos man kann noch in freie (und günstige) Werkstätten gehen. Auch würde ich das Thema Diesel nicht so überbewerten.
Obwohl ich von Diesel auf Hybrid Passat umgestiegen bin, glaube ich immer weniger an große Fahrverbote.

Daher kommen folgende Fahrzeuge in Betracht.

Passat
5er BMW
E-Klasse
Insignia Opel
Ford Mondeo
Audi A6

gerade Audi, BMW und Mercedes sind oft in der Anschaffung günstig.+

Bei einer Reparatur aber dann mit Zuschlägen. Autos die natürlich weitaus öfter produziert wurden, gibt es auch mehr Ersatzteile.

Und, große Autos in der Stadt... Parkplatz? da ist nicht gerade die kleine Lücke wo ein Smart reinpasst, optimal.

Skorpi
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Alt 18.09.2018, 17:16   #5   nach oben
Daniel 7
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Danke für die ersten Ideen und Tipps.
Vergessen zu erwähnen hatte ich noch, dass wir im Haushalt 2 Autos haben, meine Frau hat eins für Stadt/Kinder, meins wird für den Weg zur Arbeit und allgemein eher für längere Fahrten benutzt (Urlaub, Ausflüge, usw.) Einkaufen und all solche Dinge erledigen wir mit dem Auto meiner Frau.
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Alt 18.09.2018, 18:47   #6   nach oben
Spectra87
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Hey, ich persönlich fahre seit Jahren alte Mercedes im Alltag. Meinen aktuellen Dailydriver habe ich seit April '18 und bin ihn bis heute über 10tkm gefahren. Es ist ein 200E mit 118PS, Leistung reicht, Ausstattung hat er fast keine (geht nicht kaputt), Zustand sehr gut, Reparaturen - bisher keine. Das Auto ist mit einem sehr moderaten Unterhalt in Verbund mit dem niedrigen Anschaffungspreis, der guten Qualität und dem tollen Fahrwerk meines Erachtens allumfassend relativ unschlagbar. Bei guter Pflege steht zudem beim möglichen Verkauf eher Wertzuwachs statt Verlust an. Nur die schlechtere Euronorm-Einstufung könnte langfristig in Städten eventuell zum Problem werden.

Für diese Horrorszenarien habe ich mir Alternativen á la Citroen C-Elysée, Skoda Rapid Limousine und dergleichen überlegt. Ältere Technik zwar, aber haltbarer und für die Umweltzonen fortschrittlicher als ein Youngtimer. Oder auch einen Toyota Corolla ab 2012. Diese Modelle mag sicher nicht jeder, daher eine günstige und im Falle des Corolla eine global erprobt haltbare Option.

Exotischere aber gleichermaßen haltbare Möglichkeiten gäbe es definitiv bei den Japanern. So ein Subaru Legacy 3.0 macht sehr viel Spaß und trinkt auch nicht gar so viel.
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Alt 18.09.2018, 22:07   #7   nach oben
polo-elmi
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Ich besitze 2 Hobby-Autos plus, für den Alltag, um von A nach B zu kommen einen Daily-Driver.
Dieser ist nichts anderes als ein alter Polo 3 Coupe, 45 PS.
Auch vor diesem war es ein Polo 3 Steilheck, 55 PS.
Davor ein Polo 2 Coupe, 45 PS.
Davor ein Polo 1, 60 PS.
Und so weiter...
Wem es noch nicht aufgefallen ist, darum heiße ich Polo-Elmi.
Ich liebe diese Kisten, klein, handlich, übersichtlich, passt in jede Parklücke, man kommt ruckzuck durch die City, man darf in jeder Baustelle die linke Spur nutzen, der Verbrauch liegt um die 6 Liter, usw. usw...
Ich bin während meiner Ausbildung zum Maschinenbauer ständig zwischen Frechen und Oberhausen gependelt.
Später bin ich täglich 50km zur Arbeit, 50km nach Hause gependelt.
Soll ich was sagen?
Man sitzt vernünftig, da die Sitze relativ straff, aber bequem sind.
Mir machen die kleinen Kisten Spaß.
Trotz der geringen Motorleistung gehen die richtig gut, die wiegen ja nichts, grad mal 700-750kg.
Ich habe im Schnitt für jedes dieser Autos immer um 400€ bis 500€ gezahlt.
Klar kommen hier und da mal ein paar Reparaturen hinzu, aber auch die halten sich in Grenzen, außerdem mache ich die selbst.
Meinen 1er und 2er Coupe habe ich jeweils 3 Jahre gefahren, währenddessen etwas verschönert und für mehr Geld verkauft, als reingeflossen ist.
Mein 3er Steilheck habe ich für 400€ gekauft, stand bei uns in der Firma zum Verschrotten, dabei war der noch gar nicht so schlecht, brauchte nur etwas Pflege und Auffrischung.
Den habe ich dann noch 9 Jahre gefahren.
Mein aktuelles 3er Coupe habe ich für 500€ gekauft und fahre es jetzt schon das 4.Jahr.

Also, nix spricht dagegen, sich ne "alte" Gurke zu kaufen.
Spart ne Menge Geld, wenn man weiß, was man kauft...
Ich brauche für den Alltag keine dicke Karre, um mich zu zeigen.
Ich werde öfters gefragt, warum ich mir nicht ein "richtiges" Auto kaufe...
darüber kann ich nur müde lächeln...
Hab mich gerade eben wieder ein wenig mit einem der beiden anderen ausgetobt und Motorräder in der Eifel gejagt...
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Alt 18.09.2018, 22:12   #8   nach oben
Lexspecialis
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Hoffentlich hast Du nie eine Kollision mit einem 2,5 Tonnen SUV...
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Alt 18.09.2018, 23:04   #9   nach oben
polo-elmi
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Da fahr ich drunter durch...
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Alt 19.09.2018, 01:50   #10   nach oben
bmw 745d
habe ich nicht
 
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Einen 525i E60 oder einen w211 E280 würde ich empfehlen, wenn du mehr Power möchtest, dann 530i oder E350.

Aber rechne dir erstmal durch ob es überhaupt Sinn macht einen Benziner zu fahren. Bei mir z.b. würde mich ein vergleichbarer Benziner im Jahr ca. 5000€ (80tkm p.a.) mehr Kosten.

Geändert von bmw 745d (19.09.2018 um 01:56 Uhr)
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Alt 19.09.2018, 10:44   #11   nach oben
Lexspecialis
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Zitat:
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Da fahr ich drunter durch...
Danach dürfte leider nicht mehr viel übrig sein...

Fährst Du immer alleine oder auch mit Familie?

Auf Kosten der Sicherheit sparen halte ich für an der falschen Stelle gespart.


@Daniel

Ich würde zumindest nach einem Wagen mit 4 oder besser 6 Airbags schauen, falls auf der Rückbank jemand mitfährt auch dort nach Seitenairbags.

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass sich alte BMW ohne ESP und Allrad bei Schnee und Regen zwar recht "lustig" fahren lassen, aber teilweise auch sehr kritisch sind und wenig Traktion haben. Ob man heute noch mit Waschbetonplatten im Kofferraum rum fahren will? Vielleicht ist das für Dich aber auch unerheblich.

Bei meinen BMW hatte ich viel Ärger mit dem Fahrwerk.
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Alt 19.09.2018, 10:54   #12   nach oben
area52
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Aber warum muss denn heute jede Form menschlichen Lebens unter dem Oberbegriff "Sicherheit" zerstört werden?
Nur noch Helme, Limits, Zäune, Begrenzungen, Regelungen, Versicherungen, Verbote, und "Hinweise".
Schau doch einfach mal auf die Zahlen.
In Deutschland gibt es zirka 4500 Verkehrstote pro Jahr, Fussgänger und Radfahrer mit eingerechnet. 70 Millionen Fahrräder, von denen mutmaßlich jedes siebte regelmäßig benutzt wird, das sind immer noch 10 Millionen. Und eine mir unbekannte Anzahl an Kraftfahrzeugen. Wieviele Millionen mögen das sein? Und wieviele Verkehrsteilnehmer sterben in alten Polos? Eben.
Ich meine, du musst es ja nicht so machen wie ich, ich fahre ohne Gurte, ohne Kopfstützen, mit Einkreisbremse und ohne jeglichen Aufprallschutz. Das ist vielleicht sehr speziell, würde ich auch nicht mit einem Alltagsfahrzeug riskieren. Aber zuviel Paranoia sollte man auch nicht haben. Ach so, noch was: Wenn das erste Flöckchen fällt, dann werden zumindest alle Bundesländer, die ich kenne, vollständig mit Streusalz bedeckt.
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Alt 19.09.2018, 11:17   #13   nach oben
Lexspecialis
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Zitat:
Zitat von area52 Beitrag anzeigen
Aber warum muss denn heute jede Form menschlichen Lebens unter dem Oberbegriff "Sicherheit" zerstört werden?
Nur noch Helme, Limits, Zäune, Begrenzungen, Regelungen, Versicherungen, Verbote, und "Hinweise".
Schau doch einfach mal auf die Zahlen.
In Deutschland gibt es zirka 4500 Verkehrstote pro Jahr, Fussgänger und Radfahrer mit eingerechnet. 70 Millionen Fahrräder, von denen mutmaßlich jedes siebte regelmäßig benutzt wird, das sind immer noch 10 Millionen. Und eine mir unbekannte Anzahl an Kraftfahrzeugen. Wieviele Millionen mögen das sein? Und wieviele Verkehrsteilnehmer sterben in alten Polos? Eben.
Ich meine, du musst es ja nicht so machen wie ich, ich fahre ohne Gurte, ohne Kopfstützen, mit Einkreisbremse und ohne jeglichen Aufprallschutz. Das ist vielleicht sehr speziell, würde ich auch nicht mit einem Alltagsfahrzeug riskieren. Aber zuviel Paranoia sollte man auch nicht haben. Ach so, noch was: Wenn das erste Flöckchen fällt, dann werden zumindest alle Bundesländer, die ich kenne, vollständig mit Streusalz bedeckt.
Ja das muss jeder für sich selbst entscheiden, wie viel Risiko er eingehen möchte.

Solange alles gut geht, gibt es ja kein Problem. Deine Argumente helfen vermutlich nur niemandem, der sich bei einem Unfall schwer verletzt hat.

Da ändert sich dann die Meinung u.U. recht schnell... Und wenn es z.B. noch einen Familienangehörigen trifft, könnte man sich ja eventuell auch selber Vorwürfe machen.

Wie heißt es so schön, hinterher ist man immer schlauer.

Dort wo ich wohne sind zu früher Stunde maximal die Autobahnen gestreut. Und bis dahin habe ich einiges an Weg.

Ich bin aber sehr tolerant, es kann von mir aus jeder fahren was er möchte. Persönlich sitze ich mit der Familie aber lieber in einem (großen) Auto mit aktueller Sicherheitsausstattung.

Und wenn die ganzen Assistenzsystem die in den Autos verbaut sind nur einen Unfall verhindern oder die Folgen mindern, dann bin ich froh dass es sie gibt.

Für mich ist jeder Verkehrstote genau ein Toter zuviel.

Das hat auch überhaupt nichts mit Paranoia zu tun. Und die ganzen Reglementierung sind nur deswegen nötig, weil sich eine Minderheit der Bürger in Deutschland rausnimmt, das Leben der anderen vorsätzlich oder grob fahrlässig zu gefährden. Auf den Straßen ist man nun mal nicht alleine.

Du fährst ohne Gurt in einem Auto? Dann sollten wir uns erneut unterhalten, wenn Du durch die Frontscheibe geflogen bist. Das ist nicht so lustig.

Vermutlich bin ich da aber zu vorbelastet, weil ich mir regelmäßig die Folgen anschauen darf, wenn Menschen durch hochriskantes, rücksichtsloses und/oder ignorantes Verhalten sich und andere schädigen. Die Allgemeinheit darf dann für die Folgen im Rahmen der Krankenversicherung aufkommen. Damit bist Du jetzt aber nicht persönlich gemeint.

Geändert von Lexspecialis (19.09.2018 um 11:34 Uhr)
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Alt 19.09.2018, 11:32   #14   nach oben
bmw 745d
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Mit ESP, machen die BMW ohne Allrad keine Probleme, zumindest bin ich immer gut weggekommen.

Sicher sollte ein Alltagsauto schon sein, aber zu viele Assistenten sehe ich als etwas kritisch an.


BMW und Fahrwerk, mein Ex E61 braucht jetzt nach 293tkm und 13 Jahren neue Stoßdämpfer. Bei 200tkm musste ich die Pendelstützen machen (kosten 30€) und das wars bisher.

Beim F11 hingegen waren die querlenker vorn bei 95tkm hin. Aber seine wir mal ehrlich, alle 100tkm mal 500-600€ reinstecken ist jetzt auch nicht so dramatisch.
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Alt 19.09.2018, 11:36   #15   nach oben
area52
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Auf der Basis, dass jeder selbst entscheiden kann, können wir uns einigen.
Ich würde dir niemals reinreden, und wenn du hundert Airbags im Auto hast, das ist dein gutes Recht.
Mich machen nur, ehrlich gesagt, genau diese Sätze rasend:
"Jeder Tote ein Toter zuviel". Was bedeutet das? Was willst du tun?
Sicherheit und Freiheit sind Antagonisten, du kannst niemals beides haben.
Ein Plus an Sicherheit geht immer auf Kosten irgendeiner Freiheit, immer.
Und ich will nicht in einer Gummizelle leben. Ich fühle mich aber zunehmend umzingelt von Leuten, die das zu wollen scheinen.
Deswegen bin ich da ein bischen emotional, sei mir nicht böse. Ist einfach mein Thema momentan, jeder hat ja so einen Aufreger, oder?
PS: Meist kommt noch der Satz: "Sag das mal den Angehörigen" oder "Du weisst ja nicht, wie sich das anfühlt". Doch, weiss ich. Trotzdem will ich frei leben. Und ich zahle höllisch viel für die Krankheiten anderer in unser Krankensystem ein, soviel steht auch mal fest. Da mache ich denen aber auch keinen Vorwurf.
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Alt 19.09.2018, 11:40   #16   nach oben
Lexspecialis
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Zitat:
Zitat von bmw 745d Beitrag anzeigen
Mit ESP, machen die BMW ohne Allrad keine Probleme, zumindest bin ich immer gut weggekommen.

Sicher sollte ein Alltagsauto schon sein, aber zu viele Assistenten sehe ich als etwas kritisch an.

BMW und Fahrwerk, mein Ex E61 braucht jetzt nach 293tkm und 13 Jahren neue Stoßdämpfer. Bei 200tkm musste ich die Pendelstützen machen (kosten 30€) und das wars bisher.

Beim F11 hingegen waren die querlenker vorn bei 95tkm hin. Aber seine wir mal ehrlich, alle 100tkm mal 500-600€ reinstecken ist jetzt auch nicht so dramatisch.
Haben denn die o.a. BMW schon ESP?

Warum sind Assistenten "kritisch". Wer perfekt fährt, der braucht sie ja eigentlich nur dann, wenn einem anderen Verkehrsteilnehmer erst das Talent und dann die eigene Straße ausgeht.

Ich kann nur etwas zu E36 und E46 beisteuern. 325i, 328i und 2 M3 mit diversen Federbrüchen (M Technik), Hinterachsbuchsen und VA ausgeschlagenen was auch immer.

Beim E46 gab es einige Abrisse der HA wenn ich mich recht entsinne.

Wechselt man Stoßdämpfer denn nicht schon wegen Verschleiß bzw. nachlassender Wirkung nach 100 TKM?

Da bin ich nicht mehr so im Thema, fahre seit Jahren Luftfahrwerke.
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Alt 19.09.2018, 12:03   #17   nach oben
Lexspecialis
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Zitat:
Zitat von area52 Beitrag anzeigen
Auf der Basis, dass jeder selbst entscheiden kann, können wir uns einigen.
Ich würde dir niemals reinreden, und wenn du hundert Airbags im Auto hast, das ist dein gutes Recht.
Mich machen nur, ehrlich gesagt, genau diese Sätze rasend:
"Jeder Tote ein Toter zuviel". Was bedeutet das? Was willst du tun?
Sicherheit und Freiheit sind Antagonisten, du kannst niemals beides haben.
Ein Plus an Sicherheit geht immer auf Kosten irgendeiner Freiheit, immer.
Und ich will nicht in einer Gummizelle leben. Ich fühle mich aber zunehmend umzingelt von Leuten, die das zu wollen scheinen.
Deswegen bin ich da ein bischen emotional, sei mir nicht böse. Ist einfach mein Thema momentan, jeder hat ja so einen Aufreger, oder?
PS: Meist kommt noch der Satz: "Sag das mal den Angehörigen" oder "Du weisst ja nicht, wie sich das anfühlt". Doch, weiss ich. Trotzdem will ich frei leben. Und ich zahle höllisch viel für die Krankheiten anderer in unser Krankensystem ein, soviel steht auch mal fest. Da mache ich denen aber auch keinen Vorwurf.
Sagen wir es mal so, wer sein eigenes Leben wie auch immer riskieren möchte (von Bergen springen o.ä.), kann das von mir aus gerne tun. Vielleicht traurig und mit Folgen für die Angehörigen, aber dass muss derjenige mit sich ausmachen.

Persönlich schätze ich das menschliche Leben als höchstes "Gut" ein und durch die Schuld anderer, möchte sicher niemand bei einem Unfall ums Leben kommen... Somit ist jeder Tote für mich per se zu viel. Wem sein eigenes Leben oder seine Gesundheit nicht (so) viel Wert ist, den muss man eben bei seiner Eigengefährdung machen lassen.

Man könnte natürlich darüber philosophieren, ob der SUV Fahrer durch sein Auto eine erhöhte (Betriebs)Gefahr auf der Straße schafft, bei der u.U. der Kleinwagenfahrer schwer(er) verletzt wird.

Nene, ich bin da nicht böse und sehe Dinge eher sehr nüchtern als emotional.

Für mich hört die Freiheit des Einzelnen dort auf, wo ein anderer beeinträchtigt wird.

Und mal ganz ehrlich, wem die Freiheit in Deutschland nicht reicht oder genehm ist, der kann sich doch auf der Welt nach einem besseren Plätzchen umschauen. Im Gegensatz zu anderen Staaten wird man ja nicht gezwungen hier im Land zu leben.

P.S.:
"Ein Plus an Sicherheit geht immer auf Kosten irgendeiner Freiheit, immer. Und ich will nicht in einer Gummizelle leben."

Da muss ich Dir widersprechen. Findest Du, dass die ganzen Sicherheitsassistenzsystem z.B. in den Autos meiner Familie zu Lasten Deiner Freiheit gehen?

Vielleicht verhindern die mal, dass wir auf der Straße zusammen stoßen und ich Dich auf der Haube liegen habe.

Oh oh, wir müssen zurück zum Thema, sonst bekomme ich wieder ein PN!

Jetzt habe ich 2 Beiträge hintereinander geschrieben, dass ist doch auch nicht zulässig, sorry.

Geändert von Lexspecialis (19.09.2018 um 12:18 Uhr)
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Alt 19.09.2018, 12:35   #18   nach oben
area52
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Och komm, jetzt nicht unsachlich werden.
Die Assistenzsysteme in deinem Auto gehen zu Lasten deiner Freiheit, nicht meiner, das weisst du doch auch. Nicht fadenscheinig argumentieren jetzt.
Ansonsten muss man auch aufpassen, dass es nicht faschistoid wird. Wenn dann Leute so hübsch aufrechnen, was andere nicht dürfen, weil sie dann dem Gesundheitssystem zur Last fallen. Nicht SUV fahren, nicht rauchen. Sex ist ja auch ganz schlimm, supergefährlich, wenn man mal wirklich drüber nachdenkt.
Rotes Fleisch essen, da warnen sie ja auch schon. Wir sollten das mal per PN machen, das führt zu weit hier, dann lege ich mich auch gern mal auf deine Haube
Ach so, eines noch bezüglich Auswanderns: Das wäre so passiv.
Ich bleibe lieber hier und kämpfe dafür, dass mein mein Land die Freiheiten behält, die es mal hatte und die zunehmend schwinden.
__________________

Geändert von area52 (19.09.2018 um 12:45 Uhr)
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Alt 19.09.2018, 12:43   #19   nach oben
Lexspecialis
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Zitat:
Zitat von area52 Beitrag anzeigen
Och komm, jetzt nicht unsachlich werden.
Die Assistenzsysteme in deinem Auto gehen zu Lasten deiner Freiheit, nicht meiner, das weisst du doch auch. Nicht fadenscheinig argumentieren jetzt.
Ansonsten muss man auch aufpassen, dass es nicht faschistoid wird. Wenn dann Leute so hübsch aufrechnen, was andere nicht dürfen, weil sie dann dem Gesundheitssystem zur Last fallen. Nicht SUV fahren, nicht rauchen. Sex ist ja auch ganz schlimm, supergefährlich, wenn man mal wirklich drüber nachdenkt.
Rotes Fleisch essen, da warnen sie ja auch schon. Wir sollten das mal per PN machen, das führt zu weit hier, dann lege ich mich auch gern mal auf deine Haube
War schon ernst gemeint was ich schrieb.

Hmm, ich meine die lassen sich zu einem Großteil abschalten. Da wirst Du sicher jetzt kein Verständnis für haben, mit meiner Frau hatte ich mir ein aktuelles Modell angesehen, den hat meine Gattin wegen der praktisch kaum vorhandenen Assistenzen abgelehnt (obwohl es optisch ein schönes Auto ist). Kann ich absolut verstehen, der bietet fast nichts. Viele Systeme machen das Auto fahren auch einfacher und bequemer im Alltag.

Ich glaube ich habe so eine Haube mit Fußgängerschutz, da darfst Du dann nicht böse sein, wenn Dich das Auto wieder abwirft.

Nun aber zurück zur Ursprungsfrage.

Daniel, vielleicht findest Du auch bei den Japanern/Koreanern etwas passendes?

Auf zumindest ESP würde ich nicht verzichten. Sicher wirst Du auch Autos die sich (damals) eher schlecht verkauft haben günstiger bekommen als gefragte Youngtimer (in die Richtung geht es ja oder?).

Geändert von Lexspecialis (19.09.2018 um 13:14 Uhr)
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Alt 19.09.2018, 13:17   #20   nach oben
polo-elmi
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Ich weiß ehrlich gesagt nicht worüber wir hier so endlos lange diskutieren...
Hier wurde eine einfache Frage gestellt.
Alltagsauto ja/Nein?
Wenn ich nun sage, dass ich im Sommer ein Motorrad zum Pendeln nutze, geht dann dieselbe Diskussion los, wie gefährlich DAS ist?
Muss ich mir dann ne 2018er BMW mit ABS und Airbag kaufen, damit ich im Falle eines Unfalls (mit einem 2,5t SUV) auch nur die geringste Überlebenschance habe?
Leute, haltet doch mal den Ball flach...
__________________
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Wenn alle Stricke reißen... dann ist der Strick zu dünn...
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