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Alt 12.09.2017, 22:20   #381   nach oben
ACSCHNITZER
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Seit kurzem habe ich eine am Heckdeckel direkt unterhalb der Spoilerkante. Frag mich, wie/womit man da dran kommt.
Klingt nach Einkaufswagen....davon habe ich von vor 1,5 Jahren eine Delle unterm Tankdeckel. Beim Einkaufen Auto eingeräumt und schwupps so eine kleine Göre die den Einkaufswagen als Spielgefährt nutzte während Mutti das Auto belud, schön mit schmakkes reingesemmelt. Das beste war die Ausage und das Verhalten der Mutter! Rief Ihre Tochter zu sich, rief Tschuldigung, stieg ein und fuhr weg Anruf bei Polizei inkl. Anzeige wegen Fahrerflucht (hatte auf dem Parklplatz noch einen älteren Herren der das alles beobachtet hatte).


Zitat:
Zitat von raidou Beitrag anzeigen
Innere Halterung? Die Nieren werden doch nur eingeklipst und die Rastnasen sind an der Niere selbst.
Ich hatte meine ja gegen schwarze getauscht, die Originale noch liegen. Ggf. kann ich dir damit aushelfen. Mach mal ein Foto von besagtem Teil.
Ich habe ja das Vorfacelift, da sind die Nieren etwas eckiger. Von der Innenseite der Haube ist um die Niere ein schwarzer Kunststoffrahmen wo die Nieren eingeklipst werden. Neue Nieren habe ich schon hier liegen, da die alten von Steinschlägen schon ziemlich zerschossen sind, nur lassen diese sich in besagten Rahmen nicht mehr befestigen. Ich habe erstmal einen Kabelbinder durchgezogen, damit ich die Niere im schlimmsten Fall nicht währen der Fahrt verliere.
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Alt 12.09.2017, 22:45   #382   nach oben
raidou
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Achso, das ist natürlich blöd. Aber dass man das Teil nicht mehr bekommen soll?

Einkaufswagen war auch mein erster Gedanke aber das passt von der Höhe nicht. Hab schon meinen lieben Nachbarn unter Verdacht, der seit 3 Jahren sein Haus umbaut und regelmäßig Baumaterial rankarrt.
Genauso wie ich eines morgens rauskomme und feststelle, dass meine Schürze vorne rechts am Radlauf gute 2cm aufklafft und der Kennzeichenrahmen gebrochen ist. Da hat jemand schön mit Schmackes zurückgesetzt.
Das sind die Momente, wo ich mir sehnlichst meine Garage zurückwünsche.


@Dirk: Soweit kommt's noch!
Wobei...hätte mir jemand vor einem halben Jahr den Kindersitz prophezeit...
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Alt 12.09.2017, 23:00   #383   nach oben
ACSCHNITZER
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Die Garage habe ich mir seit anfang des Jahres gegönnt, ich muss zwar ca. 10min dahin laufen, aber da steht der Wagen sicher vor Wind, Wetter, Einparklegastenikern und vor allem hier in Kiel vor "undichten Möwen"

Der eigentliche Auslöser für die Garage war, das mir schon das 2. mal der Kofferraum Unterwasser gestanden hat, da die Abläufe im Verdeckkasten verstopft waren und sich das Wasser dann den Weg nach hinten gesucht hat. Trotz Tausch der Dichtung vom Verdeckkasten nach dem ersten mal und regelmäßigen Durchspülen bei jeder Autowäsche mit einem Glas warmen Wasser hieß es nach ein paar Monaten wieder Land unter. Als ich das Phänomen mal gegoogelt hatte, war ich echt beeindruckt wieviele Halter mit diesem Problem zu kämpfen haben Ein Termin bei BMW brachte nicht viel. Es ist ein Entwicklungsfehler da die Abläufe genau mittig unter dem Fuß vom Verdeckgestell sind, also nicht sicht und spürbar. Man merkt das Problem erst wenn die Kiste nass ist Bei BMW in Kiel bot man mir an das Verdeck zu lösen und die Löcher frei zu machen...für 450€. Gelöst habe ich das Problem binnen 20 Minuten durch blindes herumgestocher mit einem Blumendraht für 0,20€ und viel warmen Wasser.
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Alt 12.09.2017, 23:04   #384   nach oben
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Das passt zu einem älteren 3er, den ich heute Abend unterwegs gesehen habe. Rechte Niere total futsch und alles mit Isolierband verklebt.... linke Niere gebrochen und die komplette Haube in offensichtlicher Eigen- und manueller Arbeit shwarz lackiert wie mit nem Teerspachtel aufgetragen, obwohl der restliche Wagen eher Mitternachtsblau lackiert war.

Sowas Grottiges habe ich selten gesehen.
Auch insgesamt wirkte er extrem ungepflegt und selbst auf Schrottplätzen habe ich schon deutlich schönere Autos gesehen.
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Alt 12.09.2017, 23:19   #385   nach oben
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Von dem Problem höre ich aber auch zum ersten Mal. Mit Verdeck und allem was dazugehört habe ich bislang (GsD) keinerlei Probleme. Nicht, dass nicht genug anderes wäre...
Vielleicht ist das mit dem Facelift auch anders gelöst worden, ich kann meine Abläufe jedenfalls frei sehen und erreichen.
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Alt 13.09.2017, 21:54   #386   nach oben
ferrari 18
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also Wasser hatte ich in meinem E46 Cabrio nie, obwohl er (leider) immer draußen stand.
Dafür hatte ich im Winter regelmäßig mit festgefrorenen Türen zu kämpfen.
Dabei kommt Wasser in die Türen und friert die Seilzüge fest.
Manchmal gingen die Türen nicht auf und manchmal nicht mehr zu.

Einmal bin ich noch ins Auto reingekommen aber durch beide Türen nicht mehr raus.
Verdeck öffnen ging auch nicht, da der Verdeckkasten weggeklappt war.
Da ich mit meinen 1.98 m keine lust hatte durch das kleine Fenster zu klettern, bin ich kurzer Hand zum freundlichen BMW Händler gefahren und der Lehrling hat mich mit einen Heißluftfön befreit - sogar kostenlos.

Trotzdem trauere ich dem Auto sehr nach.
Erst recht, wenn man sieht, wo die Preise für die E46 Cabrios noch liegen.
Hätte ich ihn vor 6 Jahren in die Garage gestellt, wäre er heute noch das gleiche Geld wert, was ich damals bekommen habe.
Aber alles geht nunmal auch nicht.
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Alt 13.09.2017, 22:18   #387   nach oben
Diesel--Wiesel
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Zitat:
Zitat von ferrari 18 Beitrag anzeigen
Hätte ich ihn vor 6 Jahren in die Garage gestellt, wäre er heute noch das gleiche Geld wert, was ich damals bekommen habe.
Aber alles geht nunmal auch nicht.
Doch, geht. Hab mein 1993er E36 Cabrio vor genau 10 Jahren gekauft. Er war damals schon 14 Jahre alt. Hatte aber erst 26.000 km gelaufen. Nun ist er 24 Jahre alt und hat knapp 60.000km gelaufen. Seit unser Nachwuchs da ist, wird das Auto kaum noch gefahren. Meist tanke ich im Frühjahr voll und sehe im Herbst das Warnlämpchen für die Kraftstoffreserve wieder.

Dieses Jahr war der Unterhalt extrem teuer. Die Wiedererwachung aus dem Winterschlaf wurde mit einem defekten Kupplungsnehmerzylinder und massivem Verlust der Bremsflüssigkeit eingeleitet und endete mit einer beim TÜV bemängelten Hardyscheibe. Eigentlich keine großen Sachen - aber im Verhältnis zu den 500 gefahrenen Kilometern exorbitant.

Naja, nun wird er bald wieder eingewintert. Ende Oktober ist offiziell Schluss und ich arbeite auf das "H" hin.

PS: Ich würde heute definitiv den Preis wieder bekommen, den ich damals gezahlt habe.
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Alt 13.09.2017, 22:33   #388   nach oben
Stephan23
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Da kann ich nur zustimmen ...

BMW 3er Cabrio werden ab einem bestimmten Punkt nicht mehr
weniger wert und sind sehr preisstabil.

selbst mein 3er, dehn ich seit 10 Jahren und 60 TKM, bewege wird
nicht mehr nennenswert verlieren und zulegen...

Wobei auch sehr viele Mondpreise aufgerufen werden, aber
E36 328i mit M-Paket findest heute nur noch deutlich teuer
als noch vor 3 Jahren.

Man könnte gerade meinen der E36 macht gerade den Sprung
dehn der E30 schon gemacht hat ...

Ich jedenfalls werde meinen weiterhin fahren und auch sorgsam
behandeln ...

MfG

Stephan

P.S.:1993 E36 Cabrio mit 60 TKM --- ein Träumchen !!!

der wird auch mehr Standschäden haben als Schäden durchs fahren, oder ???
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und Gralshüter des Wissens der verschärften Pferdezucht
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Alt 13.09.2017, 23:21   #389   nach oben
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Zu den eingefrorenen Türen: Das ist ja auch so ein Phänomen der Neuzeit, "früher" half einfach Talkum an den Dichtungen und etwas Enteiser.-Spray in den Türschloss-Zylinder... und gut war, selbst bis Minus 20 Grad zur Not.
Heute haste die relativ aufwendige Elektrik mit "Fernentriegelung", Seilzügen und hassenichgesehen und schon klappt nix mehr....

Ist mir selbst an 2 Fremdfahrzeugen auch schon passiert.
Da kannste dann tausend Mal auf den Funkschlüssel drücken, alles blinkt und klackt wie doof, aber sonst passiert nix! Mal gehen die Türen nicht auf, mal nicht zu und Du greifst irgendwann völlig entnervt doch wieder zum mechanischen Schlüssel wie früher (der dann hoffentlich noch funktioniert...).

Dieses Problem ist also nicht unbedingt "BMW_typisch".
Das mit dem Talkum und den Türdichtungen (die ja nichts mit dem Schließ-Mechanismus zu tun haben) funktioniert aber immer noch - ebenso wie das Problem selbst natürlich weiterhin existiert. Die Dichtungen haben sich ja auch nicht geändert seitdem, die Physik der Kälte auch nicht.
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Alt 13.09.2017, 23:46   #390   nach oben
raidou
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Das Schließsystem ist mir in 2 Wintern draussen noch nicht eingefroren. Was aber regelmäßig passiert, dass die Türscheiben in den Dichtungen festfrieren (trotz Glycerin) und sich beim Öffnen der Tür entsprechend nicht absenken, die Scheibe also im Dach hängt. Da hilft nur viiieel Enteiserspray und Geduld, bis der Fensterheber endlich einen Ruck gibt.

Davon abgesehen ist das E46 Cabrio aber erstaunlich "winterfest", ich hatte vorher mit größeren Problemen gerechnet, auch im Hinblick auf Kälteisolierung des Verdecks aber die ist top.

Ob ich aber jemals den Zeitpunkt erlebe, wo der Wert der Zicke wieder über dem liegt, was ich bereits investiert habe...
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Alt 14.09.2017, 11:24   #391   nach oben
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Zitat:
Zitat von Diesel--Wiesel Beitrag anzeigen

Dieses Jahr war der Unterhalt extrem teuer. Die Wiedererwachung aus dem Winterschlaf wurde mit einem defekten Kupplungsnehmerzylinder und massivem Verlust der Bremsflüssigkeit eingeleitet und endete mit einer beim TÜV bemängelten Hardyscheibe. Eigentlich keine großen Sachen - aber im Verhältnis zu den 500 gefahrenen Kilometern exorbitant e.
Deswegen heißt es ja "Fahrzeug"....
Mein Kahn stand ja nun ewig, Bremszylinder fest, Manschetten durch...etc.
Besser werden die dadurch auch nicht.
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Gibt es keinen, dann bau dir einen.... !

Wer Niveau mit Limbo vergleicht, sollte die Latte nicht zu niedrig legen ;-)
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Alt 14.09.2017, 11:29   #392   nach oben
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Zitat:
Zitat von Techniker Beitrag anzeigen
Zu den eingefrorenen Türen: Das ist ja auch so ein Phänomen der Neuzeit, "früher" half einfach Talkum an den Dichtungen und etwas Enteiser.-Spray in den Türschloss-Zylinder... und gut war, selbst bis Minus 20 Grad zur Not.
Heute haste die relativ aufwendige Elektrik mit "Fernentriegelung", Seilzügen und hassenichgesehen und schon klappt nix mehr....

Ist mir selbst an 2 Fremdfahrzeugen auch schon passiert.
Da kannste dann tausend Mal auf den Funkschlüssel drücken, alles blinkt und klackt wie doof, aber sonst passiert nix! Mal gehen die Türen nicht auf, mal nicht zu und Du greifst irgendwann völlig entnervt doch wieder zum mechanischen Schlüssel wie früher (der dann hoffentlich noch funktioniert...).

Dieses Problem ist also nicht unbedingt "BMW_typisch".
Das mit dem Talkum und den Türdichtungen (die ja nichts mit dem Schließ-Mechanismus zu tun haben) funktioniert aber immer noch - ebenso wie das Problem selbst natürlich weiterhin existiert. Die Dichtungen haben sich ja auch nicht geändert seitdem, die Physik der Kälte auch nicht.
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Alt 14.09.2017, 14:14   #393   nach oben
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Zitat:
Zitat von T.S. Beitrag anzeigen
Deswegen heißt es ja "Fahrzeug"....
Mein Kahn stand ja nun ewig, Bremszylinder fest, Manschetten durch...etc.
Besser werden die dadurch auch nicht.
Der Trick ist, die Hütte regelmäßig zu bewegen.
Alle zwei Monate mindestens auf 150 Kilometern einmal ordentlich durchrütteln und die Mechanik benutzen, insbesondere auch die Handbremse.
Dann konservierst du das Auto am besten, das zumindest ist meine Erfahrung der letzten 15 Jahre.
Ich kriege ansonsten immer Pickel bei dem Quatsch "Autos sind zum Fahren da". Je mehr Laufleistung, desto mehr Verschleiß, das ist nun mal so.
Von den Risiken ganz zu schweigen, wenn der Kasten ständig im Berufsverkehr läuft, dann knallt es auch wahrscheinlicher, auch das ist Mathematik.

Ich jedenfalls bin froh, dass mein Ford in 51 Jahren erst 114.000 gelaufen hat.
Da liege ich mit meiner Fahrerei genau im Mittel der letzten 51 Jahre, sprich, durchschnittlich wurde er nie mehr bewegt.... und genau deswegen ist er einer der allerletzten seiner Art.

EDIT: Ach was soll`s, ich häng auch mal ein Bild rein, Google weiss eh alles..
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Alt 14.09.2017, 15:18   #394   nach oben
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Zitat:
Zitat von area52 Beitrag anzeigen
Ich kriege ansonsten immer Pickel bei dem Quatsch "Autos sind zum Fahren da". Je mehr Laufleistung, desto mehr Verschleiß, das ist nun mal so.
Es kommt wie immer auf das richtige Maß und die Art und Weise des Umgangs an, dann schaden Kilometer sicher nicht. Ich als alter Alfisti habe mich in meinen Spyder-zeiten an das richtige Warmfahren gewöhnt, der Spyder hatte nicht eine technische Macke zu beklagen.

Bestes Beispiel für "Kaputt durch Stehen" ist die Klimaanlage, wird diese nicht betrieben und kommt das Kühlmittel nicht in Umlauf, werden die Dichtungen spröde und die Kompressoren gehen fest, gerade auch ein Thema bei dem ein oder anderen Youngtimer.

Oder ein aktuelles Beispiel: bei den u.a. im VW T5.2 verbauten Bi-Turbo TDI-Motoren gehen gern die Abgasrückführungsventile kaputt (kostet beim Bi-Tdi schlappe 600 € ), auffällig oft sind Fahrzeuge betroffen, die viel im Kurzstreckenverkehr und allgemein untertourig gefahren werden, meiner muss eben auch mal mit 200 über die Bahn fliegen - ergo: AGR-Ventil schaut aus wie neu...

PS: hübsches Coupé

Geändert von 44CMN (14.09.2017 um 15:30 Uhr)
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Alt 14.09.2017, 15:31   #395   nach oben
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Ja, genau, das richtige Maß muss man finden.
Ich bleibe aber dabei, lieber (etwas) zu wenig als zu viel.
Es muss einen Grund haben, dass ungeschweisst original erhaltene Oldtimer ausnahmslos die sind, die von Rentnern sehr wenig aber regelmäßig bewegt wurden. Die Vielfahrerautos haben so gut wie nie überlebt.
Doch, einen kenne ich, aber das ist ein Flickenteppich.
Deswegen gibt es auch überproportional viele 2-Türer auf Oldtimertreffen.
Ist euch das mal aufgefallen?
Kaum Volvo 144, so gut wie keine Ford P3, P5, P7, Taunus I oder II und keine Opel Rekord A, B, C, D, E oder Opel Kadett mit vier Türen, kaum Golf I, Fiat 128 oder Alfasud mit vier Türen... usw.
Die Rentner haben überproportional oft 2-Türer geordert, die 4-Türer wurden meist beruflich oder familiär genutzt und verheizt. Kombis natürlich sowieso.
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Alt 14.09.2017, 15:41   #396   nach oben
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Ja, da hast Du schon Recht, da kommt aber noch was anderes hinzu: Technisch waren die meisten Autos der 70iger und 80iger robuster als die Autos heute, die alten EA876 Motoren aus allen möglichen VW Golf/Passat/Audi 80 sind ja nicht mal durch nen Zahnriemenriss zu killen.

Das vielgefahrene Auto mit 200 und mehr Tkm musste halt bei Wind und Wetter raus, der Rentner ist nur samstags einkaufen und sonntags zur Kirche damit gefahren, ansonsten stand er wohlbehütet in der Garage. Und da hat dann eben auch der alte Golf 1 oder der Ford Taunus überlebt, ohne Rostpickel anzusetzen. Die meisten der heutigen Old- und Youngtimer sind nicht den Öltod, sondern den Rosttod gestorben.

Und ja, Du hast Recht, die Rentnerkisten gibts verhältnismäßig mehr, so zB. auch ein zweitüriger Granada, am besten in weiß oder beige, L-Ausstattung und womöglich noch als Automatik
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Alt 14.09.2017, 17:01   #397   nach oben
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Jepp, das ist genau der Punkt und da muss ich Florian absolut zustimmen, auch wenn es für Manche unlogisch klingen mag:
Aber technische Artikel (und dazu zählen halt auch Fahrzeuge jeglicher Art) MÜSSEN nun mal arbeiten, um sich "wohl zu fühlen". Das ist wirklich nichts Neues und auch keine "Einbildung".

Gute Beispiele sind z.B. neben Bremsen und Kupplungen/Getrieben, Klimaanlagen usw. auch die Starterbatterien bei Autos. Man kann sie richtig behandeln, abklemmen und die Pole einfetten, dann passiert selbst bei langem Stand meist nicht viel. Lässt man sie aber unberücksichtigt längere Zeit im Auto und dieses steht mehrere Monate still, ist erfahrungsgemäß die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass der Motor beim nächsten Startversuch nicht mehr anspringt und die Batterie ggf. sogar tiefentladen ist und Zellenschlüsse hat.

Auch der Motor selbst wird nach längerer Standzeit recht "zäh" sein und altert auch im Stand, ebenso wie Dichtungen, Reifen und Gummischläuche etc. nicht erst "in Bewegung" sein müssen, um durchaus zu verschleißen und porös zu werden.
Natürlich hat man keinen "Reifenabrieb" ohne zu fahren, dafür aber dann andere Probleme durch langes Stehen auf dem Fleck....
Auch hier könnte man jetzt die Räder vorher entfernen oder wenigstens ab und zu mal drehen (was aber auch die Alterung des Gummis trotzdem nicht vermeiden würde), dann das Auto mit Wachs und sonstwas konservieren, aber da das kaum jemand macht.....

Auch bei elektronischen Geräten ist durchaus bekannt, dass sie "laufen wollen". Gerade dabei ist auffällig, dass sie besonders nach längerer Nichtbenutzung dann gerne sofort nach "Reaktivierung" kaputt gehen, obwohl sie vorher klaglos gelaufen haben.
Ebenso wie umgekehrt meist Geräte auffällig lange halten, die gleichmäßig regelmäßig und bestimmungsgemäß genutzt werden.

Ebenso belegt wird es durch die Tatsache, dass Autos mit sehr hoher Laufleistung im Gesamtzustand sehr häufig in einem wesentlich besseren Schuss sind als Fahrzeuge mit einem (für das höhere Alter) auffällig geringem Kilometerstand. Rentnerfahrzeuge, Drittfahrzeuge usw., die trotzdem stark verschlissen und einfach "alt" sind, auch ohne viel gefahren worden zu sein. Lediglich Sitze, LEnkrad und Pedalgummis sind dann wahrscheinlich noch nicht so abgenutzt, aber sonst...

Also mit anderen Worten: ich würde den Effekt ebenfalls nicht ganz so weit wegweisen, dass ein Fahrzeug wenigstens ab und zu bewegt werden sollte und dazu "geschaffen" ist, jedenfalls nicht ständig lange Zeit ungenutzt stehen sollte. Das kann es später noch im Museum oder auf dem Schrottplatz lange genug, wenn es eh völlig hinüber ist.
Ein Saisonfahrzeug steht mal wenige Monate und wird ansonsten gefahren, das sollte nicht so das riesige Problem sein. Aber 1 oder gar mehrere Jahre durchgängige Standzeit schon...
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Als typische Beispiel lässt sich noch die K-Jetronic anführen, eien ja in den 70iger und 80iger Jahern noch weit verbreitete Einspritzanlage, die letzte, die - mittels Stauscheibe - noch mechanisch arbeitete, in vielenb VW, Audi, Mercedes udn Ford verbaut. Wenn die Anlage nicht regelmäßig in Funktion ist, geht der Steuerkolben im Verteiler meist durch Ablagerunge fest, nix geht mehr, wenn man ein bissl mehr Glück hat, bewegt sich nur die Stauscheibe schwer...
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Ich will mich nicht streiten, Jörg,, diesmal nicht.
Aber dass Fahrzeuge mit sehr hoher Laufleistung durchschnittlich besser in Schuß sein sollen als solche mit geringer Laufleistung ist nach meiner Kenntnis einfach nur falsch. Woher hast du diese Information? Kennst du Oldtimer, auf die das zutrifft? Ich kenne ziemlich viele, die das exakte Gegenteil belegen.
Längere Standzeiten sind übel, ja, zumal, wenn sie so lange andauern, dass der Sprit zerfällt und Wasser abscheidet, gar noch Bakterienkulturen entwickelt, die für Schlamm sorgen. Einspritzanlagen mögen Standzeiten auch gar nicht, weiss ich.
Aber seltene, regelmäßige Benutzung ohne Standzeiteinheiten von -sagen wir- 4 Monaten oder länger ist nun mal die beste Konservierung, da verlasse ich mich voll auf meine Erfahrung.
Sicherlich spielt die Aufbewahrung auch eine Rolle, eine feuchte Garage killt dein Auto in Rekordzeit.
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Absolut, ja. Solche Dinge meine ich. Genau die reinen Standzeiten sind es, die "killen".
Wenn bei der Bewegung eine gewisse "Regelmäßigkeit" vorhanden ist, sollte eigentlich alles in Ordnung sein, das denke ich auch.

Speziell Oldtimer meinte ich bei der Laufleistung gar nicht, sie werden ja meist eher von Liebhabern ganz besonders gepflegt und gehegt (wenn man von den äußerst abschreckenden Fotos neulich hier im Forum mal absieht) und weisen dann eher geringere Kilometerstände auf.
Eher so die restlichen Alltagsfahrzeuge, die zwar (noch) kein Oldtimer sind, aber trotzdem schon viele Jahre auf dem Buckel haben. Dort habe ich es tatsächlich schon häufiger gesehen, ja.

Ganz krass fiel mir das mal bei einem etwa zu meinem gleich alten in den 80er Jahren auf, der aber ein Rentnerfahrzeug war und nur einen kleinen Bruchteil meiner Laufleistung aufwies und den ich zu der Zeit für den Besitzer öfter mal fahren musste. Sehr ähnliche Ausstattung derselben Serie, aber in einem erschreckend schlechten technischen Zustand, da der Halter kaum noch fuhr und sehr krank war.
Seine Frau konnte nicht fahren und der Sohn durfte nicht mehr...
Das Fahrzeug stand fast nur in der Garage und sah optisch eigentlich noch gut aus, technisch aber bis hin zu Fahrwerk und Bremsen in einem grottigen Zustand.
Ich glaube damals fiel mir zum ersten Mal richtig bewusst auf, wie wichtig die halbwegs regelmäßige Bewegung ist.
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