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Alt 03.12.2016, 16:35   #5   nach oben
Carviar
Toytone
 
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Erst mal Glückwunsch zu den Modellen, und danke für den Vergleich. Beide Modelle sind aus Kunststoff gefertigt, das entspricht der Vorlage. Weshalb man hier auch nicht von einem "Blechschaden" sprechen kann (autsch):
https://i.kinja-img.com/gawker-media...5xusdffmjm.png

Vorher:
http://michelinalley.com/wp-content/...vette_Main.jpg

Einige Unterschiede fallen sofort auf. Bei den Spiegeln hat AUTOart eindeutig gepatzt. Wie es bei den Modellen um die Gestaltung des Hecks bestellt ist, lässt sich auf Deinen Bildern leider nicht erkennen. Dafür auf diesem Bild aus dem Rennen: http://cdn-9.motorsport.com/static/i...liver-gavi.jpg

Frage an Dich: Wer hat hier den besseren Job gemacht? Selbst bei einem "sealed" Modell kommt man um diese Details ja "eigentlich" nicht herum. Von der Verschraubung der Glaskuppel / Heckscheibe sieht man bei AUTOart nichts, die angedeutete Verschraubung der Scheiben fehlt generell. Auf diesem Bild ist die Verschraubung der Heckscheibe deutlich zu sehen, auch wenn es sich dabei um eine C7.R aus 2014 handelt. Minuspunkt AUTOart.
http://www.planete-gt.com/wp-content...tte-C7R-01.jpg

Dass BBR die Folie wie beim Original glänzend gestaltet hat ist zwar schon. Noch besser wäre es allerdings gewesen, die Türfuge nicht zu überkleben. Das gefällt mir schon bei den Porsche 917 von Norev nicht, die nur einen Bruchteil der BBR kosten. Dürfte sich mit einem Fineliner aber korrigieren lassen.

BBR hat, im Gegensatz zu AUTOart, jeweils zwei Reifenaufkleber pro Reifen angebracht. Erneut bietet AUTOart hier nur Sparkost. Es ist das in Le Mans eingesetzte Fahrzeug, nicht das Präsentationsmodell der C7.R. Auf dem Bild (Link bei "vorher") sieht man, dass zwei Aufkleber drauf sind. Schon erstaunlich, wie sehr an den teuren AUTOart der Rotstift angesetzt wurde. Dafür haben sie bei den Antennen "geklotzt", die bei BBR filigraner ausgefallen sind.

Fazit: Eindeutiger "Gewinner" ist das Modell von BBR. Daran können auch die zu öffnenden Türen und die lenkbaren Vorderräder bei AUTOart nichts ändern. AUTOart macht es sich, und das ist schon auffällig, zusehends immer einfacher, selbst auf eine korrekte Umsetzung der Spiegel legen sie keinen Wert mehr. Mit dieser Einstellung gewinnt man auf Dauer keine Blumentöpfe, 185 Euro sind für diese ein wenig dürftig ausgefallene "Composit(e)ion" entschieden zu viel. Zumal das Modell keine echte Alternative zu BBR darstellt. Über den Preis der BBR hingegen muss man nicht sprechen, der ist wirklich nur etwas für "Fans" .
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