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Alt 22.06.2018, 10:09   #21   nach oben
area52
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So, ich habe nochmal nachgelesen.
tatsächlich war es so, dass Paul Blancpain als Geschäftspartner von Jo Siffert angesprochen wurde, weil man glaubte, Siffert habe ziemlich viel dessen im Bestand, was gebraucht wurde.
Tatsächlich hatte Siffert wohl nur einen 908 Longtail und Blancpain und er kauften innerhalb von zwei Wochen erstmal vier 911, einen 914, zwei Chevron B19 und eine Corvette. Man sieht, in dem Business muss man dann auch in der Lage sein, in Vorleistung zu treten.
Allerdings haben sie dann wohl auch letztendlich 100.000$ aus Solars Schatulle herausgesaugt.
Siffert hatte aber gute Beziehungen zu Porsche und war in der Lage, ein Extrachassis zum Discountpreis zu kaufen (024), ohne Motor und Getriebe, die waren dann geliehen.
Ich hatte aber insofern Recht, als dass ein weiterer 917 in gelber Sandeman Sherry Livery als bezahlte Leihgabe von David Piper stammte, außerdem ein grüner Lola T70 IIIB sowie ein weiterer Lola für eine Crashsequenz, der Crash-Lola-Fake-917 stammte allerdings von jemand anderem, einem Herrn Robin Ormes. Zwei der für die Story unverzichtbaren Ferrari 512 waren geliehen von der Scuderia Filipinetti, ein dritter von Jaques Swater und ein vierter kam vom NART Team. Autodelta steuerte noch einen Alfa 33/3 und Matra einen Matra 650 bei.
Jetzt wird es kompliziert:
Da steht noch, dass unabhängig von Jo Sifferts Discount-Chassis 024 zu einem früheren Zeitpunkt ein 917 direkt durch Solar von Porsche für McQueen (dem ja Solar gehörte) gekauft wurde, dieser sei dann derjenige gewesen, der in den Farben von Sifferts tatsächlichem Rennboliden lackiert wurde, die #20 also.
Ein weiterer war tatsächlich von John Wyer ausgeliehen.

Das Kameraauto war ja aus McQueens Privatbesitz, damit hatte er -ich glaube- ein Jahr zuvor zusammen mit Peter Revson den zweiten Platz in Sebring gemacht.

EDIT:
Ich würde euch so gern das Foto von Sifferts zusammengekaufter Filmflotte aus diesem Buch zeigen.
Leider ist es ein US-Buch und schon im Buchdeckel steht ziemlich ausfürhrlicher Copyright-Terror, klingt, klingt ungewöhnlich problematisch.
Also muss ich es leider bescvhreiben:
Im Vordergrund hocken drei Mechaniker, Andre Marti, Jean-Pierre Oberson, Hugo Schibler, dahinter sieht man, dass das Siffert Chassis als die #22 lackiert wurde, das ist das Auto, welches am Ende durch die Schützenhilfe der #21 den Drehbuchsieg davonträgt, der Wagen, bei dem die Fahrgastzelle tropfenförmig orange lackiert ist, aber kein front-und heckseitiger Streifen, außerdem steht da der 908 Langheck aus Sifferts Privatbesitz, auf den Autos hocken Paul Blancpain und Jean Pierre Jabouille, dahinter die zugekaufte Flotte der Zusatzfahrzeuge:
Der 914 ist als die #40 dekoriert, die die GT-Klasse im echten Rennen gewann und den es als 1/43 Miniatur sowohl von Schuco als auch von PMA gibt, die 911 sind schlecht zu erkennen, aber zwei sind als #62 und #68 dekoriert, die Corvette ist auch schlecht zu erkennen, aber ich wette, es ist die Gelbe, die im Film mehrfach durch das Bild fährt und die beiden Lolas tragen die #49 und #44.
Nun weiss man nicht, ob die 911 und der 914 dekoriert wurden oder man man den Teams die tatsächlichen Rennwagen abgekauft hat.
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Geändert von area52 (22.06.2018 um 11:06 Uhr)
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